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	<title>Strohballenbau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Strohballenbau&amp;diff=526501&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Duschgeldrache2: Alternativname erg</title>
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		<updated>2025-12-29T20:39:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alternativname erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:S-House Stohballen Passivhaus Südseite im Winter.jpg|miniatur|Das S-House&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.s-house.at/BSpassiv.htm |titel=Passivhaustechnologie und innovative Konstruktionen – Strohballenbau |abruf=2008-02-29 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090116113252/http://www.s-house.at/BSpassiv.htm |archiv-datum=2009-01-16 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; als Beispiel für den modernen Strohballenbau in [[Passivhaus]]-Qualität. Bauweise: Mit [[Lehm]] verputzte [[Strohballen]], hinterlüftete [[Holzfassade]] in nichttragender Bauweise. Standort: [[Böheimkirchen]], [[Österreich]]. Baujahr:&amp;amp;nbsp;2005]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Matawa Straw Bale Library IMG 1443.JPG|miniatur|Öffentliche Bücherei in [[Mattawa (Washington)|Mattawa]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lärmschutzwand aus nachwachsenden Rohstoffen.jpg|miniatur|200 m² [[Lärmschutzwand]] aus Lärchenholz in Rahmenbauweise, gefüllt mit Strohballen.]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strohballenbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Bauwerk, für dessen Wandaufbau [[Strohballen]] eingesetzt werden. Bei dieser Bauweise kommen überwiegend lokal oder regional verfügbare Ressourcen zum Einsatz ([[Holz]], [[Stroh]], [[Lehm]], [[Schilfrohr|Schilf]] etc.). Verglichen mit herkömmlichen Bauweisen ist der Strohballenbau arbeitsintensiver, dafür aber kostensparender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Den Strohballenbau (bzw. die Strohballen-Architektur) gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts. In [[Nebraska]] wurden die Ballen von [[Wanderarbeiter]]n wie Ziegelsteine zum Wandaufbau eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |hrsg=[[N24]] |url=http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Verbraucher/d/426428/strohballen-eignen-sich-gut-als-baumaterial.html |titel=Strohballen eignen sich gut als Baumaterial |datum=2008-04-21 |abruf=2015-07-09 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150710121301/http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Verbraucher/d/426428/strohballen-eignen-sich-gut-als-baumaterial.html |archiv-datum=2015-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später entwickelte sich in den USA die [[Ständerbauweise#Moderne Ständerbauweise|Ständerbauweise]] mit Holzständerwerk. Während ursprünglich die Ballen aus Mangel an Holz zum Häuserbau verwendet wurden, stehen heutzutage die [[bauphysik]]alischen Eigenschaften der Strohballen im Vordergrund. Nach Angaben des Fachverbands Strohballenbau gibt es in Deutschland rund 900–1500 strohgedämmte Gebäude, nahezu ausschließlich in Ständerbauweise. 2005 wurde im [[Ökodorf Sieben Linden]] ein dreigeschossiges [[Mehrfamilienhaus]] mit 500 m² Wohnfläche errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lasttragende Bauweise hat sich bisher aus baurechtlichen Gründen nur in der Schweiz etabliert. Seit der Jahrtausendwende wurden einige Hybridkonstruktionen errichtet, bei denen die Strohballen nur einen Teil der statischen Funktionen übernehmen. Hierzu gehört in Deutschland das Haus &amp;#039;&amp;#039;Schmid-Hermanutz&amp;#039;&amp;#039; in [[Langenau]] bei Ulm. In [[Nax|Nax Mont-Noble]] in den Schweizer Alpen wurde im Oktober 2011 mit der Konstruktion des ersten Hotels aus Strohballen als Hybridkonstruktion begonnen. Das &amp;#039;&amp;#039;Maya Boutique Hotel&amp;#039;&amp;#039; wurde im Oktober 2012 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nzz.ch/ein-traum-aus-stein-holz-lehm--und-stroh-1.18198726 |titel=Ein Traum aus Stein, Holz, Lehm – und Stroh |autor=Luzius Theler |hrsg=[[Neue Zürcher Zeitung|NZZ]] |datum=2013-12-06 |abruf=2020-04-14 |abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste zweigeschossige lasttragende Strohballenhaus in Deutschland wurde 2019 im [[Weimar]]er Ortsteil [[Ehringsdorf]] fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hoahoppe.wordpress.com/projekte/haus-einsb/ |titel=Strohballen-Haus einsB |hrsg=Hoppe Arcitur |datum=2017-12-04 |sprache=en |abruf=2025-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://architekten-thueringen.de/aft/projekte/p/stroh_zu_gold___lastabtragendes_-4500.html |titel=Stroh zu Gold - Lastabtragendes Strohballenhaus · Weimar |hrsg=Architektenkammer Thüringen |sprache=de |abruf=2025-08-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Es wird zwischen tragender und nichttragender Bauweise unterschieden. Bei der tragenden Strohballenbauweise bestehen die Wände gänzlich aus Strohballen und die Dachlast wird über die Strohballen getragen. Bei der nichttragenden Bauweise bildet ein [[Fachwerk|Holzständerwerk]] das [[Tragwerk (Bauwesen)|Tragwerk]] und die Zwischenräume ([[Gefach]]e) werden mit [[Stroh]] ausgefüllt. Diese [[Baukonstruktion|Konstruktionsart]] entspricht weitgehend dem [[Holzrahmenbau]] oder auch dem klassischen [[Fachwerkhaus]] mit deutlich vergrößerter Wandstärke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.baubiologie.at/wp/strohballenbau/strohbau-techniken/staenderkonstruktionen/ |titel=Infilltechnik |titelerg=Holzständer- oder Holzrahmen |abruf=2015-08-23 |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160124093020/http://www.baubiologie.at/wp/strohballenbau/strohbau-techniken/staenderkonstruktionen/ |archiv-datum=2016-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Darüber hinaus wurden zahlreiche Mischformen ausprobiert.  &amp;lt;&amp;lt;  Diese sollten dann vielleicht auch beispielhaft benannt werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lastabtragende Strohballenbauweise ist zunächst einfach umzusetzen, da in den Außenwänden auf tragende Bauteile aus anderen Materialien verzichtet werden kann. Da die Strohballen bei Belastung allerdings über längere Zeiträume hinweg sacken, muss nach dem Fertigstellen des Rohbaus und des Daches in der Regel eine monatelange Wartezeit vorgesehen werden, bevor mit dem Einbau von Fenstern und Türen und dem Verputz der Wände begonnen wird. Teilweise wird versucht, die Wartezeit zu verkürzen oder ganz darauf zu verzichten, indem die Rohbaukonstruktion zusätzlich belastet wird, etwa, indem [[Mauerlatte]]n oder Deckenbalken mit langen [[Spanngurt]]en in Richtung des Fundaments gezogen werden. Ab 2021 beschäftigt sich ein Projekt an der [[Bauhaus-Universität Weimar]] mit der „Entwicklung eines einheitlichen Regelwerks für die Bemessung und Nachweisführung von lasttragendem Strohballenmauerwerk“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.uni-weimar.de/fileadmin/user/uni/dezernate/dfo/TOP-Projekte/2021/2021_41_Morgenthal_LaStrohBau.pdf &amp;#039;&amp;#039;LaStrohBau - Lastabtragender Strohballenbau für landwirtschaftliche Nutzbauwerke und Wohngebäude&amp;#039;&amp;#039;], Professur &amp;#039;&amp;#039;Modellierung und Simulation – Konstruktion&amp;#039;&amp;#039; Prof. Dr. Guido Morgenthal. In: Uni-Weimar.de. Abgerufen im Okt. 2021.&lt;br /&gt;
Projektbeschreibung: &amp;#039;&amp;#039;Ausgehend von experimentellen Untersuchungen soll der Baustoff Stroh bezüglich seiner mechanischen und bauphysikalischen Eigenschaften klassifiziert und zugehörige klassenspezifische Mindestanfor- derungen an Verdichtungsgrade, Feuchtigkeitsgehalt, Zusammensetzung etc. festgelegt werden. Weiterhin werden die Möglichkeiten der „Konditionierung“ von Strohballen und der damit verbundenen Reduzierung rohstoff- und herstellungsbedingter Streuungen der Materialeigenschaften durch gezielt eingetragene Vorbeanspruchungen untersucht.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Hybrid]]&amp;amp;shy;konstruktionen wird ein Teil der Last über das Stroh abgetragen, der andere Teil über eine unterstützende Holzkonstruktion (rechnerisch ca. 50/50). Die Strohballen haben eine zumindest aussteifende Funktion. Gegenüber der nichttragenden Bauweise verhindert die Pressung der Strohballen Risse und Undichtigkeiten, die durch eine spätere [[Setzung (Bauwesen)|Setzung]] entstehen und den [[Wärmedurchgangskoeffizient|Dämmwert]] reduzieren können. Dieses Konstruktionsprinzip wurde von Architekt Werner Schmidt ab 2001 in der Schweiz entwickelt und wurde bis 2011 an 20 Gebäuden umgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.atelierwernerschmidt.ch/ |titel=Atelier Werner Schmidt |titelerg=Architekturbüro |abruf=2006-05-13 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Schweizer Seite mit vielen Infos und Fotos zu lasttragender Bauweise und realisierten Gebäuden}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Konstruktion eines Strohballenbaus muss besonders auf wirksamen konstruktiven [[Bauwerksabdichtung|Feuchteschutz]] geachtet werden, da sich die Dämmwirkung feucht gewordenen Strohballen reduziert und diese nur schlecht wieder abtrocknen. Auf einen ausreichenden [[Dachüberstand]] sowie eine Feuchtigkeitssperre gegenüber dem Boden ist in jedem Fall zu achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strohballen werden in der Regel mit einem traditionellen [[Kalkmörtel|Kalk-]] oder einem [[Lehm]]mörtel verputzt. Durch die Absorptionsfähigkeit und Kapillarität des Lehmputzes ist insbesondere dieser in der Lage, Feuchtigkeit rasch aufzunehmen und später wieder an die Umgebungsluft abzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Außenwände werden entweder [[Putz (Baustoff)|verputzt]] oder als [[vorgehängte hinterlüftete Fassade|hinterlüftete Fassade]] ausgeführt, zum Beispiel als [[Holzfassade]]. Die Hinterlüftung bewirkt einen [[Kamineffekt]], der eine dauerhafte [[Trocknung|Austrocknung]] gewährleistet und im Sommer einer Überhitzung durch Sonneneinstrahlung entgegenwirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stroh muss in vielen Ländern direkt mit einem Material abgedeckt sein, das einem [[Feuerwiderstand|Brandwiderstand]] EI30 entspricht. In Gebäuden mit erhöhten Brandschutzanforderungen darf sich in der Regel kein Zwischenraum zwischen Stroh und Fassade befinden, da diese der Brandausbreitung dienen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baustoff Stroh ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Lehmverputztes Strohballenhaus.jpg|miniatur|Ein mit Lehm verputzter Strohballenbau in [[Swalmen]] in den [[Niederlande]]n]]{{Infobox Dämmstoff&lt;br /&gt;
| Name = Baustrohballen&lt;br /&gt;
| Rohstoffe = [[Stroh]]&lt;br /&gt;
| Wärmeleitfähigkeit λ = Nennwert: 0,048 W/(m*K)&amp;lt;ref name=&amp;quot;ETA&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.dibt.de/pdf_storage/2017/ETA-17!0247(8.12.01-5!14).pdf |titel=Europäische Technische Bewertung ETA-17/0247 |hrsg=Deutsches Institut für Bautechnik |datum=2017-06-21 |abruf=2025-12-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Spezifische Wärmekapazität c = 2.000 J/(kg*K)&lt;br /&gt;
| Rohdichte ρ = 85–115 kg/m³&amp;lt;ref name=&amp;quot;ETA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Dampfdiffusionswiderstand μ = 2,0&amp;lt;ref name=&amp;quot;ETA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einsatzbereiche = Dämmung von Wänden&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Stroh als [[Baustoff]] wird als Baustroh bezeichnet und ist für den [[Ökologisches Bauen|ökologischen Hausbau]] sehr gut geeignet. Er schont die [[Umwelt]], weil beim Wachstum des [[Getreide]]s das [[Treibhausgas]] [[Kohlendioxid]] gebunden wird, das Material ohne großen Transportaufwand beschafft werden kann und eine energieintensive Verarbeitung entfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stroh ist ein guter [[Naturdämmstoff]]. Die gemessene [[Wärmeleitfähigkeit]] (Lambda10,tr) beträgt 0,038–0,067&amp;amp;nbsp;W/(m&amp;amp;nbsp;K), damit ist die wärmedämmende Wirkung ähnlich wie die herkömmlicher Dämmstoffe. Stroh besitzt eine [[Gleichgewichtsfeuchte|Ausgleichsfeuchte]] von 8–18 %. Fachgerecht verbaute Strohballen weisen eine große [[Schimmelpilz|Schimmel]]&amp;amp;shy;resistenz auf. Die [[Rohdichte]] der Ballen lässt sich zwischen 80 und 210&amp;amp;nbsp;kg/m³ einstellen. Die optimale Dichte in Bezug auf Dämmwirkung liegt bei etwa 100–120&amp;amp;nbsp;kg/m³. Bei zunehmender Dichte steigt die Wärmeleitfähigkeit, die wärmedämmende Wirkung nimmt also ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Baustroh als Wärmedämmstoff aus Strohballen liegt die Europäische Technische Bewertung ETA-17/0247 vom 21. Juni 2017 vor. In dieser werden Folgende Materialeigenschaften ausgewiesen: Brandverhalten Klasse E, Wärmeleitfähigkeit (Nennwert) λ&amp;lt;sub&amp;gt;D (23/50)&amp;lt;/sub&amp;gt;= 0,048 W(m*K), massebezogener Feuchteanteil u=11,8 %, Wasserdampf-Diffusionswiderstandszahl μ=2,0 und Rohdichte 85–115 kg/m³&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Europäische Technische Bewertung ETA-17/0247 |Hrsg=Deutsches Institut für Bautechnik DIBt |Datum=21. Juni 2017 |Online=https://www.dibt.de/pdf_storage/2017/ETA-17!0247(8.12.01-5!14).pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die spezifische Wärmekapazität beträgt üblicherweise etwa 2.000 J/(kg*K) für Strohballen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Bautechnischer Wärmeschutz - Größen, Einheiten, Kennwerte, DDR-Standard TGL 35 424/02 |Hrsg=Verlag für Standardisierung |Datum=Dezember 1985 |Online=https://katalog.ub.uni-weimar.de/tgl/TGL_35424-02_12-1985.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gernot Minke, Benjamin Krick |Titel=Handbuch Strohballenbau: Grundlagen, Konstruktionen, Beispiele |Auflage=4. erweiterte und aktualisierte Auflage |Verlag=ökobuch |Ort=Rastede |Datum=2023 |ISBN=978-3-936896-78-7 |Seiten=19 f. }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2.100 für Einblasstroh J/(kg*K).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung der Strohballen für den Hausbau erfolgt mit landwirtschaftlichen [[Ballenpresse (Landwirtschaft)|Ballenpressen]]. Die Ballen enthalten ausschließlich Stroh und außer den für den Zusammenhalt erforderlichen Bindeschnüren keine weiteren Zusätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Einstufung ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
In Deutschland besitzen nach definierten Kriterien erzeugte Baustrohballen eine [[allgemeine bauaufsichtliche Zulassung]] als Wärmedämmstoff und können damit in nichttragender Bauweise verarbeitet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.irbnet.de/daten/bzp/8FC0CB1254/bzp-bfi_3149200.pdf |hrsg= DIBt Deutsches Institut für Bautechnik |titel=Europäisch Technische Bewertung, Englisch, &amp;quot;Baustroh&amp;quot;|abruf=2020-05-07|datum=2017-06-21}} (PDF; 137&amp;amp;nbsp;kB) Deutsches Institut für Bautechnik&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zulassung ist zeitlich befristet und wurde in der Vergangenheit durch den Fachverband Strohballenbau Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V. erneuert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fasba.de/fachinformationen/strohbaurichtlinie/ &amp;#039;&amp;#039;Strohbaurichtlinie 2019&amp;#039;&amp;#039;.] Fachverband Strohballenbau Deutschland (FASBA)&amp;lt;/ref&amp;gt; Für tragende, raumabschließende Wandkonstruktionen der Feuerwiderstandsklasse F 30 in Strohballenbauweise mit einem Innenputz aus Lehm und einem Kalk-Zementputz auf der Außenseite liegt das Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis P-3048/817/08-MPA BS vor, das bis zum 24. Januar 2029 gültig ist&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis P-3048/817/08-MPA BS |Hrsg=Materialprüfanstalt für das Bauwesen = MPA BS |Datum=2024-05-06|Online=https://fasba.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-05-06-abp-3048-817-08.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
Strohballen erfüllen in Österreich die Voraussetzungen für den [[Brandschutz]], da sie –&amp;amp;nbsp;im stark gepressten Zustand&amp;amp;nbsp;– in die Kategorie „normal [[Entflammbarkeit|entflammbar]]“ fallen. Das entspricht der Mindestanforderung im [[Baurecht (Deutschland)|Baurecht]]. Beidseitig mit 5&amp;amp;nbsp;cm [[Lehmputz]] versehen entsprechen moderne Strohballengebäude der Brandschutzklasse&amp;amp;nbsp;F90 ([[Feuerwiderstand]]sdauer 90&amp;amp;nbsp;min), was einer 20&amp;amp;nbsp;cm dicken Betonwand entspricht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.baubiologie.at/download/zertifikate/F90.html |titel=Prüfbericht über das Brandverhalten einer Strohballenwand |hrsg=Stadt Wien |datum=2000-10-06 |abruf=2009-08-27 |abruf-verborgen=1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Lehmbau]]&lt;br /&gt;
* [[Stampflehm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gernot Minke]], Friedemann Mahlke: &amp;#039;&amp;#039;Der Strohballenbau&amp;#039;&amp;#039;. Ökobuch, Staufen bei Freiburg im Breisgau 2004. ISBN 978-3-936896-01-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gernot Minke, Benjamin Krick |Titel=Handbuch Strohballenbau: Grundlagen, Konstruktionen, Beispiele |Auflage=4. erweiterte und aktualisierte Auflage |Verlag=ökobuch |Ort=Rastede |Datum=2023 |ISBN=978-3-936896-78-7 }}&lt;br /&gt;
* Heidi Snel: [http://www.oekofilm.de/index.php?id=6,3,0,0,1,0 &amp;#039;&amp;#039;Stroh im Kopf – Ein alter Baustoff wiederentdeckt&amp;#039;&amp;#039;]. DVD, 43 Minuten, Ökofilm, Hagelberg 2004. ISBN 3-938196-00-9.&lt;br /&gt;
* Heidi Snel: [http://www.oekofilm.de/index.php?id=34,179,0,0,1,0 &amp;#039;&amp;#039;Moderner Strohballenbau, Stroh im Kopf Teil 2&amp;#039;&amp;#039;], DVD, 63 Minuten, Ökofilm, Hagelberg 2014, [[Global Trade Item Number|GTIN]]: 4260301390149.&lt;br /&gt;
* Herbert und Astrid Gruber, Helmuth Santler: &amp;#039;&amp;#039;Neues Bauen mit Stroh&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage, Ökobuch, Staufen bei Freiburg im Breisgau 2008, ISBN 978-3-936896-35-0; 4. Auflage: &amp;#039;&amp;#039;Neues Bauen mit Stroh in Europa&amp;#039;&amp;#039; 2012, ISBN 978-3-936896-68-8.&lt;br /&gt;
* Benjamin Krick: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung von Strohballen und Strohballenkonstruktionen hinsichtlich ihrer Anwendung für ein energiesparendes Bauen unter besonderer Berücksichtigung der lasttragenden Bauweise&amp;#039;&amp;#039;. Universität Kassel Press, Kassel 2008, ISBN 978-3-89958-422-6 (Zugleich [[Dissertation]] an der [[Universität Kassel]] 2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|straw-bale construction|Strohballenbau}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fasba.de/ Fachverband Strohballenbau Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V.] (FASBA)&lt;br /&gt;
* [http://www.baubiologie.at/ Österreichisches Strohballen-Netzwerk]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.nabu-gifhorn.de/wir-%C3%BCber-uns/projekt-strohballenhaus/ |titel=Strohballenhaus in Leiferde |hrsg=NABU-Kreisverband Gifhorn |abruf=2020-04-13 |abruf-verborgen=1 |kommentar=ausführliche Baubeschreibung }}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.atelierwernerschmidt.ch/efh-strohhaus-wahlen |titel=Strohballenhaus EFH – Lasttragende Strohballenbauweise |autor=Werner Schmidt |abruf=2014-05-21 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Beschreibung einer lasttragenden Strohballenbauweise mit einem Video vom Bauvorgang}}&lt;br /&gt;
* Jürg Zulliger: [https://www.beobachter.ch/wohnen/bauen-renovieren/baupfusch-nur-kafer-und-mause-leben-gesund-im-stroh &amp;#039;&amp;#039;Baupfusch: Nur Käfer und Mäuse leben gesund im Stroh.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Schweizerische Beobachter]],&amp;#039;&amp;#039; Nr. 23/2001, 9. November 2001&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.gesundes-haus.ch/lehmbau-strohballenbau/strohballenhaeuser.html |titel=Strohballenhäuser |zitat=Seit über 100 Jahren wird besonders in Nordamerika mit Strohballen gebaut |hrsg=gibbeco Genossenschaft Information Baubiologie, Schweiz |abruf=2014-05-21 |abruf-verborgen=1 }}&lt;br /&gt;
* Natalie Putsche: [https://www.deutschlandfunkkultur.de/strohballenhaeuser-mit-nachwachsendem-rohstoff-klimafreundlich-bauen-dlf-kultur-42142335-100.html Mit nachwachsendem Rohstoff klimafreundlich bauen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baukonstruktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strohprodukt|Ballenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachhaltiges Bauen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Duschgeldrache2</name></author>
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