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	<title>Strobel-Mühle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T20:14:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-06-29T23:49:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Strobelmühle Pockau von Südosten.jpg|mini|Die Strobel-Mühle von Südosten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strobelmühle als Adventskalender.jpg|mini|hochkant|Die Fenster der Strobel-Mühle als Adventskalender gestaltet]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strobel-Mühle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Ortsteil [[Pockau]] der [[Sachsen|sächsischen]] Stadt [[Pockau-Lengefeld]] im [[Erzgebirge]] ist ein christliches Jugendbegegnungszentrum und Freizeitheim des [[Christlicher Verein Junger Menschen|Christlichen Vereins Junger Menschen]] (CVJM). Das ehemalige Industriegebäude wurde einst für die Papierverarbeitung genutzt und war einst Sachsens ertragsreichstes [[Wasserkraftwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Holzschleiferei ===&lt;br /&gt;
Die Mühle wurde zwischen 1900 und 1906 von dem Unternehmer Wilhelm Max Strobel als sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Holzschleiferei&amp;#039;&amp;#039; in einer aufwendigen Industriearchitektur mit Turm, erbaut, zur Erzeugung von [[Holzschliff]] für die [[Papier]]herstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 übernahm die Firma &amp;#039;&amp;#039;C.G. Schönherr&amp;#039;&amp;#039; aus [[Floßmühle]] den Betrieb. Ab 1952 war die &amp;#039;&amp;#039;Papierfabrik Grünhainichen&amp;#039;&amp;#039; Eigentümer der Anlagen, die sie aber bereits 1954 stilllegten. Anschließend wurde das Objekt an die Gemeinde Pockau übergeben. 1956 erfolgte die Weitergabe an den [[Rat des Kreises]] Marienberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Technikgeschichte ====&lt;br /&gt;
Die Versorgung der Maschinen mit elektrischer Energie erfolgte mittels einer Turbine im Fabrikgebäude, die durch ein 800 Meter langes Leitungssystem, das teilweise als [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] ausgeführt wurde, mit dem Wasser der [[Schwarze Pockau|Schwarzen Pockau]] gespeist wurde. Der Betrieb war zeitweise Sachsens ertragsreichstes Wasserkraftwerk. Von einem [[Wehr (Wasserbau)|Wehr]] in [[Niederlauterstein]] floss das Wasser in ein sogenanntes [[Wasserschloss (Ingenieurwesen)|Wasserschloss]] oberhalb der Strobel-Mühle und dann durch Rohre mit zwei Metern Innendurchmesser in einem Winkel von 45° und einer Wassersäule von 17 Metern zur Turbine im Gebäude. Heute sind nur noch Reste der Anlage zu sehen, die in den 1960er Jahren aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen stillgelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Produktionsprozess ====&lt;br /&gt;
Die Baumstämme für die Produktion wurden über die [[Bahnstrecke Reitzenhain–Flöha]] angeliefert, geschält, geschnitten und dann durch drei Holzschleifer zu [[Holzschliff]] (einem Rohmaterial für die Papierfabrikation) mit rotierenden Sandsteinen verarbeitet. Im weiteren Produktionsverlauf wurden die mit Wasserdruck angepressten Holzklötze zu Holzfasern, die mit Wasser vermischt durch Kanäle zu den [[Raffineur]]en, dann weiter über Filze zu den drei Walzenmaschinen liefen, wo der Holzschliff in Schichten auflief und dann mit einem Holzmesser getrennt abgenommen und als Holzpack auf Loren verladen wurde. Besonders weißer Holzstoff wurde vorher auf den [[Schöpfsieb|Sieben]] noch mit einem Zusatz gebleicht. In 24 Stunden wurden 9.000&amp;amp;nbsp;kg Holzschliff hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kinderferienlager „Anne Frank“ ===&lt;br /&gt;
1957 erwarb der VEB Bau- und Montagekombinat Halle die Strobel-Mühle als Ferienobjekt für die Betriebsangehörigen und betrieb es als Kinderferienlager „Anne Frank“. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde das Ferienlager auch für die &amp;#039;&amp;#039;Vormilitärischen Ausbildung&amp;#039;&amp;#039; in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] genutzt. 1988/89 traf die [[Ministerium für Staatssicherheit|Stasi]] Vorbereitungen, um die Strobel-Mühle als Internierungslager für politische Gegner zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christliches Freizeithaus ===&lt;br /&gt;
1993 wurde die damalige &amp;#039;&amp;#039;Hallesche Mitteldeutsche Bau AG&amp;#039;&amp;#039; aus Halle von der [[Treuhandanstalt]] privatisiert und wurde als Nachfolgebetrieb neuer Eigentümer des Ferienobjektes. Der 1997 gegründete Verein &amp;#039;&amp;#039;CVJM Strobel-Mühle Pockautal e. V.&amp;#039;&amp;#039; übernahm das Objekt und baute es zum Jugendbegegnungszentrum aus. Der CVJM ist auch gleichzeitig der [[Rechtsfähigkeit (Deutschland)|Rechtsträger]] der Einrichtung. Die Eröffnung fand am 16. Mai 1998 statt, nachdem einige [[Junge Gemeinde (evangelisch)|Junge Gemeinden]] aus der Region die jeweiligen Zimmer renoviert haben. 1999 und 2002 richteten die jeweiligen „Jahrhunderthochwasser“ auf dem Gelände und im Haus große Schäden an. 2002 wurde der „Hochseilgarten Erzgebirge“ eröffnet. Im Jahr 2006 kauft der CVJM die Strobel-Mühle auf. 2008 bis 2009 wurde das neue Glashaus als Multifunktionsgebäude mit Kletterhalle erbaut. Von 2016 bis 2020 wurden alle Etagen nacheinander ausgebaut und modernisiert. 2011 wurde eine ehemalige Glocke der Scheibenberger [[Johanniskirche (Scheibenberg)|Johanniskirche]] auf dem Gelände in einem freistehenden Glockenturm aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.freiepresse.de/kirchenglocke-bekommt-ein-neues-zuhause-artikel7667747 | titel=Kirchenglocke bekommt ein neues Zuhause | autor=Antje Flath | hrsg=Freie Presse | datum=2011-05-26 | abruf=2022-04-13 | kommentar=kostenpflichtig}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hochseilgarten Erzgebirge ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Hochseilgarten nahe der Strobelmühle und Schwarze Pockau.jpg|mini|hochkant|Hochseilgarten an der Strobel-Mühle]]&lt;br /&gt;
Der Hochseilgarten wurde am 13. Juli 2002 eröffnet und war einst einer der größten Kletterparks Deutschlands. Ende 2019 wurde er altersbedingt stillgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kletterwelt Erzgebirge ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Kletterhalle neben der Strobelmühle von Osten.jpg|mini|Kletterhalle neben der Strobel-Mühle]]&lt;br /&gt;
Die Kletterwelt Erzgebirge wurde am 10. Oktober 2009 eröffnet und bietet auf über 500&amp;amp;nbsp;m² Kletterfläche und in bis zu 14&amp;amp;nbsp;m Höhe mehr als 70 Routen zur Auswahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
Durch den CVJM organisiert finden hier jährlich zahlreiche christliche Veranstaltungen, vor allem für Jugendliche statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Die Strobel-Mühle ist über die Staatsstraße 224 (Rittersberg-Pockau) erreichbar. Im Jahr 2006 wurde der nahegelegene Haltepunkt &amp;#039;&amp;#039;Strobelmühle&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Reitzenhain–Flöha]] errichtet. Jedoch wurde mit Fahrplanwechsel am 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 2013 der planmäßige Reiseverkehr zwischen Marienberg und Pockau-Lengefeld eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Freie Presse|Freie Presse Online]]: [https://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/Fahrplanwechsel-bei-der-Bahn-Marienberg-rollt-aufs-Abstellgleis-artikel8637363.php Fahrplanwechsel bei der Bahn: Marienberg rollt aufs Abstellgleis], abgerufen am 15. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.strobelmuehle.de/ CVJM Strobel-Mühle]&lt;br /&gt;
* [http://www.hochseilgarten-erzgebirge.de/ Hochseilgarten Erzgebirge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.68022609|EW=13.21140289|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strobelmuhle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Pockau-Lengefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle im Erzgebirgskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserkraftwerk in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Erzgebirgskreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christlicher Verein Junger Menschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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