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	<title>Strobe cut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T12:22:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Strobe_cut&amp;diff=708496&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strobe cut&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Röhrenblitzschnitt) ist eine von dem US-amerikanischen [[Pop Art|Pop-Art]]-[[Multimedia]]künstler [[Andy Warhol]] erfundene Filmtechnik, die er in einigen seiner frühen [[Experimentalfilm]]e benutzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;Strobe cut&amp;#039;&amp;#039; werden Bild und Ton während der Aufnahme geschnitten und nicht nachträglich gemischt, da der Ton direkt auf dem Filmstreifen aufgezeichnet wird ([[Lichttonverfahren]]). Durch den gleichzeitigen Wechsel entstehen ein kurzer Lichteinfall und ein „trockenes“ Geräusch, die beide bei der Filmvorführung deutlich spürbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bislang beste Beschreibung der Wirkung dieser Technik lieferte der Filmkritiker [[Gene Youngblood]] in der [[Los Angeles Free Press]] am 16. Januar 1968:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Szene wird unterbrochen, um [den Betrachter] daran zu erinnern, dass das ganze letztlich nur ein Film ist, aufgenommen von einer Kamera, die jederzeit an- und abgeschaltet werden kann und die es erlaubt, durch einen Druck auf den Knopf kinematographisches Leben entstehen oder verschwinden zu lassen. Gleichzeitig verleiht der &amp;#039;&amp;#039;strobe cut&amp;#039;&amp;#039; den Sequenzen eine zusätzliche thematische Kraft, indem er seine [[Szene (Film)|Szene]] gleichsam interpunktiert und akzentuiert – ganz ähnlich, wie die [[Kamerafahrt|optische Fahrt]] und der [[Kameraschwenk]] traditionelle dramatische Effekte intensivieren können, indem sie im richtigen Augenblick die richtige visuelle Koordinate ins Bild bringen.“ (zit. nach: Enno Patalas, Andy Warhol und seine Filme, München 1971)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals fand die Technik Anwendung in Warhols Film &amp;#039;&amp;#039;[[Bufferin]]&amp;#039;&amp;#039; über eine Lesung des Dichters [[Gerard Malanga]] (1966), der auch als Assistent in Warhols [[The Factory (Studio)|Factory]] arbeitete; spätere Beispiele sind [[I, A Man (Film)|I, A Man]] und [[★★★★]] von Warhol aus dem Jahr 1967 sowie [[Trash]] (1970) von [[Paul Morrissey]]. Der &amp;#039;&amp;#039;Strobe cut&amp;#039;&amp;#039; kann  filmhistorisch mit den zu gleicher Zeit verwendeten [[Jump Cut]]s von [[Jean-Luc Godard]] verglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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