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	<title>Striesener Friedhof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T05:12:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Striesener_Friedhof&amp;diff=2869621&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-02-17T19:14:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Friedhof Striesen Tor außen.jpg|mini|Portal am Friedhofseingang, entworfen von [[Gotthilf Ludwig Möckel]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Striesener Friedhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Liste der Friedhöfe in Dresden|Begräbnisstätte in Dresden]]. Als Gemeinde[[friedhof]] für den damaligen [[Dresden|Dresdner]] Vorort [[Striesen]] auf freier Flur angelegt, ist er inzwischen von städtischer Bebauung umgeben und steht als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://stadtplan.dresden.de/?TH=LADS_KDM&amp;amp;POS-ADR=Gottleubaer%20Stra%C3%9Fe%7C2 Striesener Friedhof (Sachgesamtheit), Gottleubaer Straße 2] im [[Themenstadtplan Dresden]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Striesener Friedhof befindet sich auf der Gottleubaer Straße in Dresden. Ursprünglich wurde er außerhalb der bebauten Flächen Striesens angelegt. Heute ist er teilweise von Wohnbauten, aber auch von [[Kleingartenanlage]]n umgeben. Auf dem Gelände des Friedhofs liegt eine Friedhofsgärtnerei. Entlang der östlichen Friedhofsmauer fließt der [[Blasewitz-Grunaer Landgraben]]. Unweit des Friedhofs befinden sich die ehemalige [[Zigarettenfabrik Jasmatzi]] (bis 2019 [[F6 (Zigarettenmarke)|f6 Cigarettenfabrik Dresden]]) und das [[Pentacon]]-Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Landgemeinde Striesen gehörte zunächst zur [[Parochie]] der Dresdner [[Kreuzkirche (Dresden)|Kreuzkirche]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ch. F. D. Boëß: &amp;#039;&amp;#039;Dresden-Striesen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Sächsische Kirchengalerie. Die Ephorie Dresden 1&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Arwed Strauch, Leipzig 1906, Sp. 674 ([https://digital.slub-dresden.de/id250555573/353 Digitalisat] der [[SLUB Dresden]]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bestattungen fanden auf dem [[Trinitatisfriedhof (Dresden)|Trinitatisfriedhof]] statt. Im Dezember 1880 wurde Striesen aus der Parochie ausgepfarrt und damit selbstständig. Im folgenden Jahr begannen Verhandlungen, in Striesen einen eigenen Friedhof anzulegen. Nachdem das bereits in den 1870er-Jahren favorisierte Grundstück von [[Rhododendron]]züchter [[Hermann Seidel (Gärtner)|Hermann Seidel]] erworben worden war (der heutige [[Hermann-Seidel-Park]]),&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. {{Webarchiv |wayback=20220628085643 |url=https://www.dresdner-stadtteile.de/Ost/Striesen/Striesener_Friedhof/striesener_friedhof.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Striesener Friedhof&amp;#039;&amp;#039; auf dresdner-stadtteile.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der Friedhof im Bereich der heutigen Gottleubaer Straße nach Plänen des Architekten [[Gotthilf Ludwig Möckel]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://johanneskirchgemeinde.2ix.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=18&amp;amp;Itemid=7 &amp;#039;&amp;#039;Striesener Friedhof&amp;#039;&amp;#039;] auf der Seite der Johanneskirchgemeinde, abgerufen am 18. Dezember 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; angelegt und durch die Firma Ernst Wachs&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot;&amp;gt;Faltblatt der Ev.-Luth. Johanneskirchgemeinde Dresden-Johannstadt-Striesen – Seniorenkreis vom Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgeführt. Der Striesener Friedhof wurde am 16. Juli 1883 eingeweiht, die erste Bestattung fand jedoch vermutlich erst vier Monate später statt. Im gleichen Jahr wurde anlässlich [[Martin Luther]]s 400. Geburtstag am 10.&amp;amp;nbsp;November die [[Lutherlinde Striesen|Lutherlinde]] gepflanzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://striesener-friedhof-dresden.de/lutherlinde-2/ |titel=Lutherlinde |hrsg=Striesener Friedhof |abruf=2023-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:Striesener Friedhof Kapelle um 1905.jpg|mini|hochkant=0.6|Kapelle um 1905]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Kapelle Friedhof Striesen schräg.jpg|mini|Kapelle 2011]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Friedhofskapelle stammt wie die Anlage selbst von Gotthilf Ludwig Möckel. Sie wurde bis 1883 im Stil der [[Neuromanik]] in Sandstein errichtet und hat über dem Portal ein Relief mit der Darstellung der [[Beweinung Christi]]. Es wird von den Darstellungen von [[Adam und Eva]] flankiert, am Rundbogen seitlich sind [[Gabriel (Erzengel)|Gabriel]] und [[Michael (Erzengel)|Michael]] zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Dresden&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Kunstverlag, München und Berlin 2005, S. 217.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Kapelle, die einen hohen Turm mit der am 14. April 1892&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot; /&amp;gt; geweihten Glocke hatte, fanden 14-täglich Gottesdienste statt. Möckel errichtete zudem eine Totenbettmeisterwohnung mit zugehörigen Anbauten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ch. F. D. Boëß: &amp;#039;&amp;#039;Dresden-Striesen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Neue Sächsische Kirchengalerie. Die Ephorie Dresden 1&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Arwed Strauch, Leipzig 1906, Sp. 676.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Friedhofsanlage wurde aufgrund des raschen Bevölkerungswachstums Striesens erstmals um 1900 erweitert. In den 1930er-Jahren mussten zudem Verwaltungsgebäude und Leichenhalle ausgebaut werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchgemeinde&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kirchgemeinde-dresden-blasewitz.de/index.php?id=51 Friedhof Dresden-Striesen], Website der Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Februar 1945 wurden Teile des Friedhofs, darunter die Friedhofsbauten, bei der [[Bombardierung Dresdens]] zerstört. Die Friedhofsverwaltung arbeitete zunächst in Provisorien weiter und zog 1949 in die wiedererrichtete Aufbahrungshalle. Der Wiederaufbau der Friedhofskapelle begann 1952 und war mit der Wiedereinweihung am 10. Juni 1956&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltblatt&amp;quot; /&amp;gt; beendet. Dabei wurde auf die Wiederherstellung des Turms verzichtet. Die Kapelle erhielt stattdessen eine 2,5 Meter hohe Glockenstube, die vom Architekten Burckhardt entworfen worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kirchgemeinde&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1962 wird der Kapelleneingang von Statuen der vier [[Evangelist (Neues Testament)|Evangelisten]] [[Johannes (Evangelist)|Johannes]], [[Lukas (Evangelist)|Lukas]], [[Markus (Evangelist)|Markus]] und [[Matthäus (Evangelist)|Matthäus]] flankiert, die möglicherweise von [[Rudolph Hölbe]] stammen. Sie gehörten zur Dresdner [[Erlöserkirche (Dresden)|Erlöserkirche]], deren Ruine bis 1962 abgetragen wurde. Weitere Friedhofsgebäude wurden bis in die 1960er-Jahre wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Striesener Friedhof wurde in den 1950er-Jahren letztmals erweitert und hat eine Größe von 5,95 Hektar. Neben Erdbestattungen erfolgen auch Urnenbestattungen. Die Rechtsträger des Friedhofs sind die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz und die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Johannes-Kreuz-Lukas Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Helas total.jpg|mini|Grab von Helmar und [[Max Helas]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Hermann Seidel.jpg|mini|Grab von Hermann Seidel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20100522150DR Dresden-Striesen Friedhof Familiengrab Klemm.jpg|mini|Grab von Richard Klemm]]&lt;br /&gt;
Auf dem Striesener Friedhof wurden einige bekannte Persönlichkeiten beigesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Christian Crecelius]] (1898–1979), Ernährungsphysiologe&lt;br /&gt;
* [[Peter Fanger]] (1946–2020), Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Forberger]] (1910–1997), Wirtschaftshistoriker&lt;br /&gt;
* [[Helmar Helas]] (1914–1981), Glasmaler&lt;br /&gt;
* [[Max Helas]] (1875–1949), Kunstmaler&lt;br /&gt;
* [[Volker Helas]] (1942–2022), Kunsthistoriker&lt;br /&gt;
* [[Rudolph Hölbe]] (1848–1926), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Rolf Kleinert]] (1911–1975), Dirigent&lt;br /&gt;
* [[Richard Klemm (Porzellanmaler)|Richard Klemm]] (1852–1916), Porzellanmaler und Begründer des Dresdner Stils&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Koch]] (1929–1978), Kernphysiker&lt;br /&gt;
* [[Richard Krautwald]], Maschinenfabrikant&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus Joachim Lehmann]] (1921–1998), Informatiker&lt;br /&gt;
* [[Detlef Merbd]] (1948–2019), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Roland Möller (Restaurator)|Roland Möller]] (1935–2017), Restaurator und Denkmalpfleger&lt;br /&gt;
* [[Dieter Netzband]] (1935–1990), Mess- und Automatisierungstechniker&lt;br /&gt;
* [[Karl Nitsche]] (1908–1970), Professor für Landmaschinen&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Pappermann]] (1909–1995), Kunstsammler&lt;br /&gt;
* [[Harald Perner]] (1927–2001), Textiltechniker&lt;br /&gt;
* [[Willy Petzold]] (1885–1978), Maler&lt;br /&gt;
* [[Werner Pietschmann]] (1931–2003), Jockey und Trainer im Galopprennsport&lt;br /&gt;
* [[Hermann Reinschmidt]] (1829–1886), Direktor der Elbdampfschifffahrtsgesellschaft&lt;br /&gt;
* [[Felix Renker]] (1867–1935), Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Horst Schlossar]] (1903–1964), Maler und Zeichner&lt;br /&gt;
* [[Hermann Seidel (Gärtner)|Hermann Seidel]] (1833–1896), Pflanzenzüchter, Kunst- und Handelsgärtner&lt;br /&gt;
* [[Werner Sieber]] (1933–1995), Ökonom&lt;br /&gt;
* [[Weslau Werschner]] (1940–2010), Kammersänger&lt;br /&gt;
* [[Franz Zeibig]] (1860–1902), Fotograf&lt;br /&gt;
* [[Walter Zeibig]] (1882–1929), Lichtbildner&lt;br /&gt;
* [[Joachim Zschocke]] (1928–2003), Schauspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Friedhofswegweiser Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Mammut Verlag, Leipzig 2011, S. 166–169.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://striesener-friedhof-dresden.de/ Website des Striesener Friedhofes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.03837|EW=13.79804|type=landmark|region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschützte Sachgesamtheit in Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Striesen|Friedhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Friedhof|Dresden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Europa|Dresden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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