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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Streustrahlenraster</id>
	<title>Streustrahlenraster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T22:43:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Streustrahlenraster&amp;diff=456979&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kllngii: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-24T22:50:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Streustrahlenraster.jpg|thumb|Fokussiertes Streustrahlen-raster im Format 35×43 cm (14×17 Zoll) einer modernen digitalen Röntgenanlage Bj. 2020; Fokusabstand F ist 140 cm, das Verhältnis von Lamellenhöhe zu Lamellenabstand R ist 8, die Linienzahl beträgt 40]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Streustrahlenraster1.jpg|mini|Streustrahlenraster, halb herausgezogen von der Aufnahme eines [[Rasterwandgerät|Rasterwandgerätes]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Collimator2.svg|mini|Wie ein Streustrahlenraster ein Strahlenbündel filtert, oben: ohne Streustrahlenraster, unten: mit Streustrahlenraster]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streustrahlenraster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Bucky-Blende&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bucky-Potter-Blende&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, umgangssprachl. &amp;#039;&amp;#039;Röntgenraster&amp;#039;&amp;#039;, englisch {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Potter-Bucky grid&amp;#039;&amp;#039;}} oder {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;diaphragm&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine Vorrichtung in der [[Röntgen]]technik, die vor dem Bildempfänger ([[Bildschirm]], [[Sensor|Detektor]] oder [[Röntgenfilm|Film]]) angebracht ist und den Einfall von [[Streustrahlung]] auf diesen reduziert. Dadurch wird der [[Kontrast]] des Röntgenbildes erhöht. Das erste Streustrahlenraster wurde im Jahre 1913 von [[Gustav Peter Bucky]] entwickelt und ein Jahr darauf zum Patent angemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=US| V-Nr=1164987| Code=A| Titel=Method of and Apparatus for projecting Röntgen Images| A-Datum=1914-02-03| V-Datum=1915-12-21| Anmelder=Siemens AG| Erfinder=Gustav Bucky}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der US-amerikanische Radiologe [[Hollis E. Potter]] (1880–1964) verbesserte und ergänzte es 1917 um eine Bewegungseinrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;E. Barth: &amp;#039;&amp;#039;In Memoriam Hollis E. Potter.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Radiology.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 85, Oktober 1965, S. 775–776, [[doi:10.1148/85.4.775]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Streustrahlen entstehen überwiegend durch [[Streuung (Physik)|Streuung]] der [[Röntgenstrahlen]] im durchleuchteten Objekt. Die das Bild erzeugende [[Strahlung]] ist direkt von der [[Röntgenröhre]] auf den Bildträger gerichtet, die Streustrahlung hat jedoch davon abweichende Richtungen. Streustrahlung verursacht eine relativ gleichmäßige Dosisverteilung am Detektor. Der relative Anteil der Streustrahlung steigt stark mit zunehmender Objektdicke und nimmt ab mit höherer Energie der Röntgenstrahlung d.&amp;amp;nbsp;h. steigender Röntgenröhrenspannung.&lt;br /&gt;
Das Raster ist wie eine Lamellen[[jalousie]] aus schmalen Streifen von stark absorbierendem Material (meist [[Blei]]folie) und durchlässigeren Abstandhaltern (engl. {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Spacer&amp;#039;&amp;#039;}}, meist aus [[Aluminium]] oder [[Zellulose]]) aufgebaut. Die Streifen stehen parallel zur Strahlung. Die erwünschte gerichtete Strahlung kann die Abstandshalterstreifen durchdringen, Streustrahlung bleibt in den Bleistreifen hängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Rasterfrequenz&amp;#039;&amp;#039; liegt bei 20–80 Bleilamellen pro Zentimeter. Höhere Frequenzen vermindern die Streuung, erhöhen aber die notwendige [[Strahlenexposition]] des Patienten. Das &amp;#039;&amp;#039;Schachtverhältnis&amp;#039;&amp;#039; ist das Verhältnis von Spalthöhe zu -breite im Raster, meist um 1:10, niedriger bei mobilen Rastern und in der [[Pädiatrie]]. Höhere Schachtverhältnisse bedingen ebenfalls bessere Bildqualität, aber erhöhte Patientenbelastung. Der &amp;#039;&amp;#039;Bucky-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rasterfaktor&amp;#039;&amp;#039; beschreibt das Verhältnis der Strahlenmenge mit und ohne Raster, die für dieselbe [[Extinktion (Optik)|optische Dichte]] des Röntgenfilms benötigt wird; er liegt typischerweise bei 3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Raster können aus (auf die Röntgenröhre fokussierten) unterschiedlich geneigten Streifen oder parallelen Streifen aufgebaut sein. Fokussierte Raster eignen sich nur für den Abstand zwischen Röhre und Raster, für den sie konzipiert wurden, z.&amp;amp;nbsp;B. 100&amp;amp;nbsp;cm. Parallele Raster hingegen haben bei geringem Abstand zur Röhre zum Rand hin Abschattungen und eignen sich nur für größere Fokusabstände. Um Streustrahlen in beiden Dimensionen zu reduzieren, werden zwei Raster im [[Rechter Winkel|rechten Winkel]] benötigt, ein Wabenraster oder anderes zweidimensionales Raster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um keine streifige Abbildung zu erhalten, wird das Raster bewegt. Diese Bewegung wird durch eine Federvorspannung (Pendelraster)&lt;br /&gt;
oder durch einen [[Linearmotor]] erzeugt. Vor der Belichtung wird das Raster aus der Federvorspannung entlassen und pendelt dann während der Aufnahme hin und her (Pendelraster), oder der Linearmotor startet die Bewegung vor der Aufnahme; läuft das Raster nicht schnell genug oder „klemmt“ es an den Umkehrpunkten, kommt es zur Abbildung von Streifen des Rasters auf dem Bild. Durch leichten Federzug in einer Richtung am Raster wird versucht, das immer vorhandene Spiel der Spindel im Linearmotor am Umkehrpunkt zu minimieren. Das Spiel der Spindel im Linearmotor kann auch minimiert werden, indem ein Fett (Radlagerfett) eingefüllt wird in den Linearmotor; damit geht das Spiel gegen null und die allfällige Abnutzung der Spindel ist maximal reduziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Kenngrößen für Röntgen-Streustrahlenraster sind in der Europäischen Union in der Norm [[DIN]] EN 60627 (2001, zuletzt revidiert 2015)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.din.de/de/mitwirken/normenausschuesse/nar/veroeffentlichungen/wdc-beuth:din21:252218130 DIN EN 60627 beim Normenausschuss Radiologie]&amp;lt;/ref&amp;gt; festgelegt. Die kontrastverbessernde Wirkung eines Streustrahlenrasters kann an dessen &amp;#039;&amp;#039;Selektivität&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Quotient aus Primärstrahldurchlässigkeit und Streustrahlendurchlässigkeit&amp;#039;&amp;#039;). abgelesen werden. Der &amp;#039;&amp;#039;Belichtungszeitverlängerungsfaktor&amp;#039;&amp;#039; gibt an, um welches Maß die Belichtungszeit erhöht werden muss, um mit Raster die gleiche Schwärzung zu erzielen wie ohne Raster. Er erlaubt eine Berechnung der durch das Raster erhöhten [[Strahlendosis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbindliche Leitlinie der [[Bundesärztekammer]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/BAEK/Themen/Qualitaetssicherung/Leitlinie_Roentgendiagnostik_Bekanntgabe.pdf Leitlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung in der Röntgendiagnostik, 2022 (PDF; 771&amp;amp;nbsp;kB)]&amp;lt;/ref&amp;gt; schreibt vor, dass bewegte Streustrahlenraster mindestens 36 Linien pro Zentimeter und stehende Raster mindestens 60 Linien pro Zentimeter haben. Die optimalen Schachtverhältnisse sind untersuchungsabhängig. Wenn am Gerät auch Kinder untersucht werden, muss das Raster leicht entfernbar sein. Kinder sollten nur ausnahmsweise mit Streustrahlenrastern untersucht werden, wenn das untersuchte Körperteil über 12–15&amp;amp;nbsp;cm dick ist und das Schachtverhältnis höchstens 8, bei Festrastern 15–17 beträgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kollimator]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Theodor Laubenberger, Jörg Laubenberger&lt;br /&gt;
   |Titel=Technik der medizinischen Radiologie: Diagnostik, Strahlentherapie, Strahlenschutz. Für Ärzte, Medizinstudenten und MTRA&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Ärzteverlag&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7691-1132-X}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Robert A. Fosbinder, Denise Orth&lt;br /&gt;
   |Titel=Essentials of Radiologic Science&lt;br /&gt;
   |Verlag=Lippincott Williams &amp;amp; Wilkins&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-0-7817-7554-0&lt;br /&gt;
   |Online={{Google Buch  |BuchID=jRVg5ilM1UEC|Seite=172|Hervorhebung=}}&lt;br /&gt;
   |Abruf=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizintechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Röntgengerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kllngii</name></author>
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