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	<title>Streusiedlung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:46:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Streusiedlung&amp;diff=74753&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner: /* Mitteleuropa */</title>
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		<updated>2026-02-21T17:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mitteleuropa&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schwende Streusiedlungen.JPG|mini|Streusiedlung [[Rüte]] in Appenzell Innerrhoden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnwald Panorama (01) 2006-12-27.jpg|mini|[[Zinnwald-Georgenfeld]], Beispiel einer durch den Bergbau entstandenen Streusiedlung]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streusiedlung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine nicht geschlossene [[Siedlungsform]], die aus [[Einzelhof|Einzelhöfen]] besteht, bei denen die spezialisierten [[Ökonomiegebäude]] mehr oder weniger regelmäßig über die ganze landwirtschaftliche Nutzfläche verteilt sind. Dadurch entsteht ein relativ dichtes Siedlungsmuster aus Einzelgebäuden. Die Einzelhöfe liegen mindestens 100 Meter voneinander entfernt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|7948|Einzelhofsiedlung|Autor=Hans-Rudolf Egli}}{{HLS-Hinweis| Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich ist für diese Siedlungsform der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zerstreute Häuser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; üblich, der auch in den statistischen Ortsverzeichnissen verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Streusiedlungen können durch spontane, individuelle Besiedlung oder durch geplante [[Kolonisierung]] entstehen. In der Regel führte geplante Kolonisierung zu regelmäßigen Siedlungsmustern, individuell und spontan besiedelte Streusiedlungen sind dagegen meistens unregelmäßig. Höhenlage, Relief und Klima spielten im Besiedlungsprozess und für die agrare Wirtschaftsform eine wichtige Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt; Charakteristisch sind sie für den [[ländlicher Raum|ländlichen Raum]], wo sie aus verstreuten [[Gehöft]]en bestehen (&amp;#039;&amp;#039;Einzelhofsiedlung&amp;#039;&amp;#039; und ähnliches), es gibt die Form aber auch beispielsweise in der [[Tourismus|touristischen]] Erschließung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitteleuropa ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftaufnahmen Nordseekueste 2012-05-by-RaBoe-269.jpg|mini|Typische Streusiedlung an der Nordseeküste: [[Sönke-Nissen-Koog|Sönke-Nissen-]], [[Reußenkoog|Reußen-]] und [[Bordelumer Koog]] in Nordfriesland aus der Luft]]&lt;br /&gt;
Weitverbreitet findet sich die Siedlungsform im gesamten [[Alpen]]raum und angrenzenden Tiefländern rund um die geschlosseneren Orte, im [[Schwarzwald]] und im Raum der [[Böhmische Masse|Böhmischen Masse]]. Alte, unregelmäßige Streusiedlungen ([[Bauerschaft]]en) sind etwa die vorherrschende Siedlungsform in großen Teilen [[Westfalen]]s (im historischen Sinne, also einschließlich des westlichen [[Niedersachsen]], allerdings nicht in der [[Westfälischer Hellweg|Hellwegzone]] östlich von [[Unna]] – dort gibt es rein geschlossene Dörfer).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schweiz]] dominiert die Streusiedlung – seit der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] deutlich erkennbar – im Hügelgebiet des höheren [[Mittelland (Schweiz)|Mittellandes]] mit [[Feldgraswirtschaft]] und im nordalpinen Streusiedlungsgebiet mit [[Viehwirtschaft]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz aus Streusiedlung bestehende Gemeinden wurden im Niederdeutschen als [[Bauerschaft]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge Streusiedlungen aus dem 18.&amp;amp;nbsp;bis 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sind durch die [[Moorkolonisierung|Kultivierung]] von Mooren ([[Norddeutschland]], [[Donauniederung]], [[Spreewald]]) und [[Landgewinnung]] an der [[Niederlande|niederländischen]] und deutschen [[Nordsee]]küste entstanden. Während der [[Separation (Flurbereinigung)|Separation]] entstandene Streusiedlungen im [[Oderbruch]] tragen den Namen [[Loose (Oderbruch)|Loose]] (etwa [[Güstebieser Loose]] oder [[Zäckericker Loose]]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dispersed settlements|Streusiedlungen}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4523921-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siedlungsform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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