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	<title>Streubesitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T14:30:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Streubesitz&amp;diff=194133&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alazon: /* Streubesitz und Börsenkurs */ falsches Wort</title>
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		<updated>2024-07-11T20:29:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Streubesitz und Börsenkurs: &lt;/span&gt; falsches Wort&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streubesitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|public float}} oder &amp;#039;&amp;#039;free float&amp;#039;&amp;#039;) versteht man bei [[Aktiengesellschaft]]en die Summe der [[Aktie]]n, die dem [[Börsenhandel]] zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Im Idealfall werden 100 % der Aktien einer Aktiengesellschaft an der Börse gehandelt. Liegt der Anteil der börsengehandelten Aktien unter 100 %, so befindet sich der nicht börsengehandelte Teil als „[[Aktienpaket]]“ im Besitz von [[Großaktionär]]en. In den USA gehört der überwiegende Teil der Aktien zum Streubesitz, während in Deutschland zwischen 1988 und 2000 der Anteil der mehrheitlich (&amp;gt;50 %) in Streubesitz befindlichen Unternehmen an den 100 größten deutschen Aktiengesellschaften tendenziell eher abgenommen hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan von Hein |Titel=Die Rezeption US-amerikanischen Gesellschaftsrechts in Deutschland |Verlag=Mohr Siebeck |Datum=2008 |ISBN=978-3-16-149667-7 |Seiten=376 |Online={{Google Buch |BuchID=BQleVvbtvMcC |Seite=376 |Linktext=Vorschau |Hervorhebung=streubesitz}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Häufig befinden sich dementsprechend national wie international größere Aktienpakete einer Aktiengesellschaft im Besitz einzelner Großaktionäre und stehen dem Börsenhandel nicht zur Verfügung. Das für den Börsenhandel hierbei übrig bleibende Residualvolumen wird dann Streubesitz genannt. Er ist der prozentuale Wert des an der Börse gehandelten Aktienanteils am [[Grundkapital]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktiengesellschaften im Streubesitz weisen die folgenden Charakteristika auf:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Inge Lippert, Ulrich Jürgens |Titel=Corporate Governance und Arbeitnehmerbeteiligung in den Spielarten des Kapitalismus |Verlag=edition sigma |Datum=2012 |ISBN=978-3-8360-8743-8 |Seiten=76 |Online={{Google Buch |BuchID=rpJHNFHstwUC |Seite=76 |Linktext=Vorschau |Hervorhebung=streubesitz}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ziel der kontinuierlichen Steigerung des [[Shareholder Value]],&lt;br /&gt;
* Verschiebung der Machtbeziehungen auf die Manager,&lt;br /&gt;
* Umverteilung der Gewinne an Shareholder und Management.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesellschaften mit hohem Streubesitz besitzen meist keine langfristig orientierten [[Aktionär]]e, sondern Teilhaber, die im Zweifel ein sehr kurzfristiges Interesse am Unternehmen haben können ([[Gewinnmitnahme]]). Großaktionäre verfolgen hingegen meist strategische und langfristige Ziele mit ihrer [[Kapitalbeteiligung|Beteiligung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktien mit einem [[Sperrfrist (Aktie)|Lock up]] von mindestens 6 Monaten gehören nicht zum Streubesitz; &amp;#039;&amp;#039;Lock up&amp;#039;&amp;#039; ist eine Vereinbarung mit einem Aktionär, dass er die Aktien über einen bestimmten Zeitraum nicht verkaufen darf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Rainer Kirchhoff, [[Manfred Piwinger]] |Titel=Praxishandbuch Investor Relations |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2010 |ISBN=978-3-8349-8810-2 |Seiten=269 |Online={{Google Buch |BuchID=v8TApLp7kswC |Seite=269 |Linktext=Vorschau |Hervorhebung=streubesitz}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Streubesitz kann im Hinblick auf das [[Stimmrecht]] bei [[Hauptversammlung]]en zur Atomisierung bei der [[Abstimmung]] führen, während große Aktienmehrheiten durch Aktienpakete wichtige Entscheidungen durch einheitliches Abstimmungsverhalten beeinflussen und Aufsichtsratsvertreter entsenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesetzliche Bestimmungen ==&lt;br /&gt;
Es gibt unterschiedliche Auffassungen zum Streubesitz, die meist durch die jeweiligen Börsengesetze bestimmt werden. So entscheidet in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] das wöchentliche [[Handelsvolumen (Börse)|Handelsvolumen]] über die Meldepflicht gemäß [[Aktiengesetz (Vereinigte Staaten)#Securities Act of 1933|Artikel 144 des Securities Act von 1933]]. Daher werden von vielen [[Depotbank]]en die so gemeldeten Transaktionen, die oft weniger als 3 % von der Gesamtzahl der Aktien ausmachen, nicht mehr zum Streubesitz gerechnet, so dass es zu abweichenden Angaben gegenüber der Deutschen Börse kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streubesitz und Börsenkurs ==&lt;br /&gt;
Ökonomen haben den Zusammenhang zwischen Streubesitz und Börsenkurs untersucht. Je größer der Streubesitz für eine bestimmte Aktie ausfällt, desto „breiter“ ist der Markt, je geringer der Streubesitz ist, umso größer ist die &amp;#039;&amp;#039;Marktenge&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bertram Scheufele, Alexander Haas |Titel=Medien und Aktien |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2008 |ISBN=978-3-531-15751-1 |Seiten=15 |Online={{Google Buch |BuchID=_F0lTr-3fJQC |Seite=15 |Linktext=Vorschau |Hervorhebung=streubesitz}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Handelbarkeit ([[Liquidität #Marktliquidität|Liquidität]]) einer Aktie nimmt bei steigendem Streubesitz zu. Bei umfangreichem Streubesitz lässt sich vermuten, dass es bei konsonanter Berichterstattung zu einem [[Massenpsychologie|Herdentrieb]] unkundiger Aktionäre kommt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bertram Scheufele, Alexander Haas |Titel=Medien und Aktien |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2008 |ISBN=978-3-531-15751-1 |Seiten=50 |Online={{Google Buch |BuchID=_F0lTr-3fJQC |Seite=50 |Linktext=Vorschau |Hervorhebung=herdentrieb}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Unternehmen]] mit nur geringem Streubesitz dürften weniger anfällig für [[Trend (Statistik)|Trends]] sein, die Analysten oder Medienberichte angestoßen oder verstärkt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bertram Scheufele, Alexander Haas |Titel=Medien und Aktien |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2008 |ISBN=978-3-531-15751-1 |Seiten=124 |Online={{Google Buch |BuchID=_F0lTr-3fJQC |Seite=124 |Linktext=Vorschau |Hervorhebung=streubesitz}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings kann ein geringer Streubesitz zur Folge haben, dass kursrelevante Informationen eine deutlich größere Auswirkung auf den Aktienkurs haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner |Titel=Abschlussprüfungen Bankwirtschaft, Rechnungswesen und Steuerung, Wirtschafts- und Sozialkunde |Verlag=Springer-Verlag |Datum=2009 |ISBN=978-3-8349-8371-8 |Seiten=352 |Online={{Google Buch |BuchID=a2ekvcZ-pU0C |Seite=352 |Linktext=Vorschau |Hervorhebung=streubesitz}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Volatilität]] einer Aktie steigt, wenn ihre Streubesitzquote klein ist,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Philipp Maas&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philipp Maas |Titel=Notwendige und hinreichende Bedingungen wohlfahrtsentwicklungskonformer Wirtschaftspolitik |Verlag=Universitätsverlag Göttingen |Datum=2012 |ISBN=978-3-86395-068-2 |Seiten=278 |Online={{Google Buch |BuchID=jTDgfc59uj4C |Seite=278 |Linktext=Vorschau |Hervorhebung=streubesitz}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; weil bereits wenige [[Transaktion (Wirtschaft)|Transaktionen]] verhältnismäßig große Auswirkungen auf den Preis an der [[Börse]] haben können. Umgekehrt ist bei [[Nebenwert]]en mit hohem Streubesitz eine höhere Kursanfälligkeit denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Deutsche Börse]] AG hat im Juni 2002 ihre Indexberechnung auf eine Streubesitz-Gewichtung umgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://deutsche-boerse.com/dbg-de/ueber-uns/services/know-how/boersenlexikon/boersenlexikon-article/Streubesitz/2561396 &amp;#039;&amp;#039;Streubesitz&amp;#039;&amp;#039;] im Börsenlexikon der Deutschen Börse, abgerufen am 14. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ermittlung des Streubesitzanteils (Freefloat) für die Gewichtung der jeweiligen Aktiengattung eines Unternehmens in den Indizes beruht dabei auf einer Streubesitz-Definition, wonach alle Anteile eines Anteilseigners, die kumuliert mindestens 5 % des auf eine Aktiengattung entfallenden [[Grundkapital]]s einer Gesellschaft ausmachen, als Festbesitz gelten.&amp;lt;ref&amp;gt;davon ausgenommen sind Aktienpakete von Vermögensverwaltern, Fonds, Treuhand- und Pensionsgesellschaften&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Dieser Prozentsatz beruhte auf der bis zum 20. Januar 2007 geltenden Meldeschwelle bei der [[Stimmrechtsmitteilung]], die im [[Wertpapierhandelsgesetz]] geregelt ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Anteile eines Anteilseigners gelten auch Anteile, die dem Anteilseigner eng verbundene Personen im Sinne der [[Marktmissbrauchsverordnung]] besitzen. Dadurch werden die Werte in den Aktienindizes nach Börsenumsatz und [[Marktkapitalisierung]] auf der Basis des Streubesitzes gewichtet (Freefloat-Marktkapitalisierung). Ein qualitatives Merkmal für Aktien der Auswahlindizes der Deutschen Börse AG ist deshalb neben dem [[Elektronisches Handelssystem#Laufender Handel|fortlaufenden Handel]] im [[Xetra]]-Handelssystem der Frankfurter Wertpapierbörse auch der Mindest-Freefloat in Höhe von 5 %. Im Mai 2016 legte die Deutsche Börse eine differenzierte Definition zum Begriff vor, wonach eine Aktie aus dem Aktienindex genommen wird, wenn ihr Streubesitzanteil unter 10 % fällt.&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Börse AG, &amp;#039;&amp;#039;Leitfaden zu den Aktienindizes der Deutschen Börse vom Mai 2016&amp;#039;&amp;#039;, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aktienmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markttechnische Kennzahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensbewertung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alazon</name></author>
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