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	<title>Streifengans - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T09:40:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Streifengans&amp;diff=68010&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ZweiteWurzelAus16: /* Aussehen */ geschützte Leerzeichen hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-12-15T00:32:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Aussehen: &lt;/span&gt; geschützte Leerzeichen hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Streifengans&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Anser indicus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[John Latham (Ornithologe)|Latham]], 1790)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Feldgänse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Anser&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Gänse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Anserini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Gänse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Anserinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Entenvögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Anatidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Gänsevögel&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Anseriformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Streifengans Anser indicus Richard Bartz.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Streifengans (&amp;#039;&amp;#039;Anser indicus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Streifengans Anser indicus 3 Richard Bartz.jpg|mini|Streifengans (&amp;#039;&amp;#039;Anser indicus&amp;#039;&amp;#039;) bei der Nahrungssuche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bar-headed Geese- Bharatpur I IMG 8335.jpg|mini|Auffliegende Streifengänse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bar-headed Geese (Anser indicus) at Bharatpur I IMG 5666.jpg|mini|Streifengansschar im [[Keoladeo-Nationalpark]], [[Indien]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Anser indicus MHNT.ZOO.2010.11.15.3.jpg|mini| &amp;#039;&amp;#039;Anser indicus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Streifengans (Tierpark Hellabrunn).webm|mini|Streifengans]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streifengans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Anser indicus&amp;#039;&amp;#039;) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Indische Gans&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine in Zentral- und Südasien einheimische [[Art (Biologie)|Art]] der [[Feldgänse]] (&amp;#039;&amp;#039;Anser&amp;#039;&amp;#039;) und gehört zu den [[Echte Gänse|Echten Gänsen]] (Anserini). Sie wird gelegentlich zusammen mit ihren nächsten Verwandten, der [[Kaisergans]] (&amp;#039;&amp;#039;Anser canagica&amp;#039;&amp;#039;), der [[Schneegans]] (&amp;#039;&amp;#039;Anser caerulescens&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Zwergschneegans]] (&amp;#039;&amp;#039;Anser rossii&amp;#039;&amp;#039;), in eine eigene Gattung mit dem wissenschaftlichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Chen&amp;#039;&amp;#039; gestellt. Die Art wurde im Jahre 1790 durch John Latham in seinem in London erschienenen Werk &amp;#039;&amp;#039;Index ornithologicus&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Anas indicus&amp;#039;&amp;#039; [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Die Streifengans ist mit einer Länge von ungefähr 70 bis 75&amp;amp;nbsp;cm etwa so groß wie die in Mitteleuropa vertrautere [[Graugans]] (&amp;#039;&amp;#039;Anser anser&amp;#039;&amp;#039;); ihre Flügellänge liegt zwischen 40 und 50&amp;amp;nbsp;cm, das Gewicht bei etwa zwei bis drei Kilogramm. Das Weibchen ist meistens etwas kleiner als das Männchen, unterscheidet sich ansonsten von diesem aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erkennungsmerkmal der Streifengans sind zwei namengebende schwarzbraune Querstreifen: Der erste läuft bogenförmig vom linken Auge über den Hinterkopf zum rechten Auge hin, der zweite befindet sich parallel laufend wenige Zentimeter tiefer im Nacken und ist etwas kürzer. Ansonsten sind der Kopf und der vordere Halsbereich hellgrau bis weiß, der Hinterhals dagegen schwarz gefärbt; letzterer besitzt zwei längsseitig verlaufende weiße Streifen. Das Körpergefieder hat außer auf der reinweißen Bauchseite im Allgemeinen eine helle silbergraue Farbe, die Flanken sind meistens etwas dunkler, die Flügeldecken dagegen eher aufgehellt, während die eigentlichen Flugfedern in tiefschwarz gehalten sind. Der hell- bis orangegelbe Schnabel wird zwischen 4,5 und 6,5 Zentimeter lang, die Augenfarbe ist dunkelbraun, die Füße sind orangefarben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frisch geschlüpfte Streifengänse, die etwa 100 Gramm wiegen, tragen dagegen Tarnfarben: Sie haben einen grauen Schnabel und graue Füße, auch die Rückenseite ist grau gefärbt, während die Bauchseite dunkelgelb aussieht. Vor allem um die Augen herum und am Hinterkopf ist das Gefieder zudem mit kleinen braunen Flecken gesprenkelt. Eine von den Augen zum Hinterkopf laufende hellbraune Linie ist ein spezifisches Erkennungsmerkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jugendkleid ist das Mantelgefieder der Streifengänse noch verwaschen bräunlichgrau. Der Nackenstreifen fehlt, stattdessen verläuft die braune Hinterhalszeichnung bis zum Hals. Der Schnabel und die Füße sind noch gelblichgrün. Im ersten Jahreskleid sind Jungvögel bereits gefärbt wie die Altvögel. Mit zunehmendem Alter tendiert das Mantelgefieder der Gänse jedoch vom Bräunlichen ins Hellgraue.&amp;lt;ref&amp;gt; Kolbe, S. 112 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Streifengänse sind [[Zugvogel|Zugvögel]], die halbjährlich zwischen ihren Brut- und Überwinterungsgebieten hin- und herziehen. Erstere liegen vor allem in den Hochebenen [[Zentralasien]]s, in [[Russland|Südostrussland]], [[Tibet]], Teilen [[Indien|Nordindiens]], der [[Mongolei]] und der [[Volksrepublik China]], letztere dagegen hauptsächlich südlich des [[Himalaja]] im Nordwesten und zentralen Süden [[Indien]]s, in [[Pakistan]], [[Bangladesch]], [[Nepal]] und [[Myanmar]]; manche Vögel ziehen auch nur aus den Hochlagen Tibets in tiefer liegende Gebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Brutgebiet der Streifengans liegt in [[See]]nlandschaften, Flussniederungen oder [[Moor]]en, besonders in Zentralasien auch in [[Steppe]]ngebieten oder [[Heide (Landschaft)|Heideland]]. In Tibet halten sich die kälteangepassten Vögel auch auf bis zu 5600 Metern hoch gelegenen Felsabhängen auf. Im Überwinterungsgebiet bilden dagegen ruhige Seen, Flussauen und niedrig gelegene [[Sumpf|Sümpfe]] ihren Lebensraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Europa]] kommt die Streifengans meist als [[Gefangenschaftsflüchtling]] vor; die meisten Tiere sind wahrscheinlich aus [[Zoo]]s, öffentlichen Gartenanlagen mit [[Ziergeflügel]]teichen oder privaten Zuchtstationen entflohen. In den [[Niederlande]]n hat sich dagegen mittlerweile eine selbst erhaltende Population gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;Liste der Vogelarten der Niederlande&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Deutschland kommt es regelmäßig zu Freilandbruten von Streifengänsen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.nabu.de/m05/m05_03/01229.html| wayback=20080321215636| text=Rote Liste der Brutvögel Deutschlands}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beispielsweise im [[Englischer Garten (München)|Englischen Garten]] in München, allerdings gelten diese Populationen noch nicht als dauerhaft etabliert. Ob sich die Streifengans langfristig als [[Neozoon]] halten kann, ist ungewiss, da sie recht leicht mit [[Graugans|Graugänsen]] [[Hybride|verbastardiert]] und die Nachkommen fruchtbar sind, so dass die immer wieder auftretenden Einzeltiere, Paare oder kleinen Trupps wohl in der Grauganspopulation aufgehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flugvermögen ==&lt;br /&gt;
Beim Zug zwischen Winter- und Brutgebiet müssen viele Streifengänse das Himalaja-Gebirge überqueren. Dabei werden teilweise Flughöhen von über 9000 Metern erreicht, Streifengänse wurden schon beim Flug über den [[Mount Everest]] beobachtet&amp;lt;ref&amp;gt;V. Gill: &amp;#039;&amp;#039;Bar-headed geese: Highest bird migration tracked&amp;#039;&amp;#039;, BBC 15 January 2015, received in 2021 from: https://www.bbc.com/news/science-environment-30799436&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;. Den [[Sauerstoff]]mangel in diesen Höhen (der Sauerstoffpartialdruck liegt bei nur etwa 30 % des Wertes, der auf Meereshöhe gemessen wird) überstehen sie durch eine spezielle Anpassung: Der rote Blutfarbstoff, das [[Hämoglobin]], ist bei ihnen anders als bei [[Säugetiere]]n oder anderen Vögeln zu einer besonders schnellen Sauerstoffaufnahme bei niedrigem [[Druck (Physik)|Druck]] in der Lage. Auslöser ist eine einzige [[Mutation]], durch welche die [[Aminosäure]] [[Prolin]] in der Alpha-Kette des Hämoglobins ([[α-Globin]]) durch [[Alanin]] ersetzt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;I. Hiebl, D. Schneeganß, [[Gerhard Braunitzer|G. Braunitzer]]: &amp;#039;&amp;#039;High-altitude respiration of birds. The primary structures of the alpha D-chains of the Bar-headed Goose (Anser indicus), the Greylag Goose (Anser anser) and the Canada Goose (Branta canadensis).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biological Chemistry Hoppe-Seyler]].&amp;#039;&amp;#039; Band 367, Nummer 7, Juli 1986, {{ISSN|0177-3593}}, S.&amp;amp;nbsp;591–599, PMID 3755960.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ernährung und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anser indicus2.jpg|mini|links|Streifengans auf dem Wasser]]&lt;br /&gt;
Nahrungsgrundlage der Streifengans sind Teile von [[Wasserpflanze]]n sowie [[Gras|Gräser]], [[Wurzel (Pflanze)|Wurzeln]] und [[Spross]]e, die wie beispielsweise [[Riedgras]] regelrecht abgeweidet werden. Im Winter werden auch [[Getreide]]körner und [[Pflanzenknolle|Wurzelknollen]] verzehrt; auch [[Seetang]] kann in Küstennähe einen wichtigen Nahrungsbestandteil bilden. Diese Grundlage wird ergänzt durch [[Insekten]], kleine [[Krebstiere]], [[Weichtiere]] wie beispielsweise [[Schnecken]] und sogar kleine [[Fische]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meistens fressen die Gänse nachts oder kurz nach Sonnenauf- beziehungsweise vor Sonnenuntergang. Vor allem in ihrem Überwinterungsgebiet fliegen sie meistens täglich in großen Schwärmen zwischen den räumlich getrennten Ruhe- und Weideplätzen hin und her. Sie sind wie die meisten Gänsearten sehr soziale, gesellschaftliebende Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2013.05.16.PCA.Anser.Indicus.jpg|mini|Paar Streifengänse mit 3 Küken, 16. Mai 2013, Petite Camargue Alsacienne (Oberrhein)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2013.06.19.PCA.Anser.Indicus.jpg|mini|Das gleiche Paar Streifengänse mit 2 Küken, 19. Juni 2013, Petite Camargue Alsacienne (Oberrhein)]]&lt;br /&gt;
Streifengänse werden in ihrem zweiten bis dritten Lebensjahr geschlechtsreif und verpaaren sich dann auf Lebenszeit. Sie treffen bereits als Paar zwischen Ende März und Mitte April in ihrem zu diesem Zeitpunkt noch von Schnee bedeckten Brutgebiet ein und beginnen mit der Nistplatzsuche. Es entwickeln sich meistens locker organisierte Brutkolonien, in denen 10 bis 30 Paare auf engem Raum brüten; oft sind die alleine von den Weibchen gebauten flachen, aber nur selten weich ausgelegten [[Nest]]er nur zwei bis drei Meter voneinander entfernt. Als Nistplatz dienen meistens kleine grasbewachsene Inseln in den Steppenseen oder Sümpfen des Brutgebiets, auch nahe am Wasser gelegene flache Schotterbänke werden gerne genutzt, in Tibet auch die Felsklippen der Hochtäler, oft in unmittelbarer Nähe von [[Kolkrabe]]nnestern oder [[Greifvögel|Greifvogelhorsten]]. Aus der Mongolei wird berichtet, dass Streifengänse ehemalige in [[Pappeln]] gelegene Greifvogelhorste nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach lokalen Klimaverhältnissen legt das Weibchen zwischen Anfang Mai und Juni zwei bis acht, im Durchschnitt aber meistens vier oder fünf weiße Eier, die es dann für gute vier Wochen bebrütet, während das Männchen den Brutplatz bewacht. Die Jungen schlüpfen nahezu gleichzeitig; sie werden kurz danach von ihren Eltern durch Zuruf zum Wasser gelockt, wo sie sicherer vor Fressfeinden sind. Sie müssen dabei aus ihren hochgelegenen Nestern oft große Distanzen überwinden: So ist aus Tibet ein 25-Meter-Sprung bezeugt, nach dem das Jungtier nach einer kurzen Phase der Besinnungslosigkeit unversehrt zu seinen rufenden Eltern lief. Flugfähigkeit erreichen sie aber erst nach sechseinhalb bis siebeneinhalb Wochen; nur  ein bis drei Jungtiere pro Familie überleben gewöhnlich bis zu diesem Zeitpunkt. Wenig später, etwa acht Wochen nach dem Schlüpfen, hat sich dann schon das typische Erwachsenengefieder herausgebildet. Bei den Eltern setzt ungefähr Mitte Juli, bei nicht-nistenden Vögeln zwei Wochen zuvor, die [[Mauser (Vögel)|Mauser]] ein, bei der sie ihre [[Feder|Flugfedern]] verlieren. Sie werden etwa zur selben Zeit wie ihr Nachwuchs wieder flugfähig und können dann gemeinsam mit diesem im September in die Winterquartiere abziehen, wo die Jungen noch bis zum nächsten Jahr im Verbund mit ihren Eltern bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Partnerwahl sind Streifengänse nicht unbedingt wählerisch: Hybride mit der [[Graugans]] (&amp;#039;&amp;#039;Anser anser&amp;#039;&amp;#039;), aber auch der in einer anderen Gattung stehenden [[Weißwangengans]] (&amp;#039;&amp;#039;Branta leucopsis&amp;#039;&amp;#039;) sind bekannt; daneben wurden sogar Paarungen mit der [[Brandgans]] (&amp;#039;&amp;#039;Tadorna tadorna&amp;#039;&amp;#039;), der [[Paradiesgans]] (&amp;#039;&amp;#039;Tadorna variegata&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Halsbandkasarka]] (&amp;#039;&amp;#039;Tadorna tadornoides&amp;#039;&amp;#039;) berichtet, die sogar in eine andere [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] eingeteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Der Artbestand wird heute auf 52.000 bis 60.000 Vögel (2004) geschätzt, Tendenz fallend. Vor allem durch Abschuss, Eiraub und Verlust des Lebensraumes gelten sie heute sowohl in Indien als auch in Pakistan und China als gefährdet. Die Gesamtpopulation wird allerdings von der [[IUCN]] als ungefährdet gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streifengans und der Mensch ==&lt;br /&gt;
Streifengänse werden hauptsächlich in ihren Überwinterungsgebieten verfolgt und sind dort daher sehr scheu; im Brutgebiet sind sie dagegen sehr zutraulich und haben eine geringe Fluchtdistanz. Sie gelten wegen ihrer geringen Aggressivität als ideale Zuchtvögel und können leicht in Gefangenschaft gehalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in alten indischen Epen taucht die Streifengans unter den [[Sanskrit]]-Namen &amp;#039;&amp;#039;Hamsa&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;Hans&amp;#039;&amp;#039; auf – beide sind etymologisch mit dem deutschen Wort &amp;#039;&amp;#039;Gans&amp;#039;&amp;#039; und dem lateinischen &amp;#039;&amp;#039;Anser&amp;#039;&amp;#039; verwandt und gehen wie letztere auf das [[Indogermanische Ursprache|protoindogermanische]] Wort &amp;#039;&amp;#039;ghans&amp;#039;&amp;#039; zurück. Sie gilt noch heute als Symbol für den Gott [[Brahma]], den Schöpfer des Alls; auf seinem bedeutendsten Tempel aus dem [[14. Jahrhundert]] im indischen [[Pushkar]] ist sie über dem Eingangstor abgebildet. Daneben ist sie aber auch das Wahrzeichen der [[Paramahamsa]], der weltabgewandten Weisen, weil sie  hoch über den niedrigen und kleinlichen Beschwernissen des Alltags in vollendeter Schönheit auf das Göttliche zufliegt – ihre jährliche Wanderung über den [[Himalaja]] gilt als religiöse Pilgerfahrt. Ihre Silben &amp;#039;&amp;#039;ha&amp;#039;&amp;#039; (Ausatmen) und &amp;#039;&amp;#039;sa&amp;#039;&amp;#039; (Einatmen) werden zudem mit der im [[Hinduismus]] wichtigen Erfahrung des [[Atem]]s in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und weiterführende Informationen ==&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* Erich Rutschke: &amp;#039;&amp;#039;Wildgänse, Lebensweise – Schutz – Nutzung&amp;#039;&amp;#039;, Parey-Verlag, Berlin 1997.&lt;br /&gt;
* H. Kolbe: &amp;#039;&amp;#039;Die Entenvögel der Welt&amp;#039;&amp;#039;. 5. Aufl. Eugen Ulmer Verlag, 1999, ISBN 3-8001-7442-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
{{Commons|Anser indicus|Streifengans}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Streifengans}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2024.1|ID=22679893|ScientificName=Anser indicus|YearAssessed=2018|Assessor=BirdLife International|Download=2024-07-18}}&lt;br /&gt;
* {{Avibase|ID=B7159EF0DE54C384|ScientificName=Anser indicus|CommonName=Streifengans}}&lt;br /&gt;
* {{eBird.org |ID= bahgoo |Name= Streifengans (&amp;#039;&amp;#039;Anser indicus&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{xeno-canto|ID=Anser-indicus|ScientificName=Anser indicus|Name=Streifengans}}&lt;br /&gt;
* {{Encyclopedia of Life|ID=45510531|Name=Bar Headed Goose|Wissenschaftlich=Anser indicus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Streifengans}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gänse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ZweiteWurzelAus16</name></author>
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