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	<title>Streckung (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T10:01:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Streckung_(Musik)&amp;diff=548407&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thornard: HC: Entferne Kategorie:Stimmung (Musik); Ergänze Kategorie:Stimmung (Tasteninstrumente)</title>
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		<updated>2024-01-18T17:03:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Stimmung_(Musik)&quot; title=&quot;Kategorie:Stimmung (Musik)&quot;&gt;Kategorie:Stimmung (Musik)&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Stimmung_(Tasteninstrumente)&quot; title=&quot;Kategorie:Stimmung (Tasteninstrumente)&quot;&gt;Kategorie:Stimmung (Tasteninstrumente)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streckung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Spreizung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man eine Technik beim [[Stimmung (Musik)|Stimmen]] von [[Saiteninstrument]]en, besonders von [[Klavier]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Klavierstimmer|Klavierstimmen]] wird zunächst die [[Wohltemperierte Stimmung|Temperatur]] gelegt, normalerweise in Form eines [[Quintenzirkel]]s ab dem Ton a&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, anschließend stimmt man in Oktavschritten aufwärts und abwärts. Dabei werden die Oktaven „gestreckt“, das heißt, die oberen Töne im [[Diskant]] werden zunehmend höher, die unteren im [[Bass (Akustik)|Bass]] tiefer gestimmt, als sie rein rechnerisch wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Grundschwingung der Saiten damit „falsch“ ist, hört das menschliche Ohr [[schwebung]]sarme oder -freie Oktaven. Dies ist darin begründet, dass die [[Obertöne]], die einen großen Teil des Klanges einer Saite ausmachen, nur bei einer „idealen Saite“, die unendlich dünn und frei von Biegesteifheit ist, dem rechnerischen Ideal (1:2, 1:3, 1:4 usw.) entsprechen würden. Die [[Steifigkeit]] der realen Saiten übt jedoch zusätzlich zur [[Mechanische Spannung|mechanischen Spannung]] eine [[Kraft]] auf die Saiten aus und erhöht so die Frequenz der Obertöne (je höher, desto mehr). Bei extrem kurzen und dicken Saiten ist dieser Effekt so stark, dass sie schon für sich allein unsauber klingen und praktisch unstimmbar sind. Dieses Phänomen wird als [[Inharmonizität]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf A. Rasch, Vincent Heetvelt |Titel=String Inharmonicity and Piano Tuning |Sammelwerk=Music Perception |Band=3 |Nummer=2 |Datum=1985-12-01 |ISSN=0730-7829 |DOI=10.2307/40285331 |Seiten=171–189 |Online=https://online.ucpress.edu/mp/article/3/2/171/62688/String-Inharmonicity-and-Piano-Tuning |Abruf=2022-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Maß der Streckung hängt damit von der Länge und der Beschaffenheit der Saiten ab: Je steifer eine Saite ist, umso mehr muss die Oktave gestreckt werden. Bei relativ langen und deshalb weniger dicken Basssaiten ist weniger Streckung erforderlich. Bei einem langen [[Konzertflügel]] streckt man die Oktaven damit wesentlich weniger als bei einem niedrigen [[Pianino]]. Bei einem [[Cembalo]] mit seinen dünnen Saiten werden die Oktaven überhaupt nicht gestreckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Juergen Friedrich Westermann |url=https://jorbas.de/piano/content/stimmkurs15%20_streckung.html |titel=J.F. Westermann Piano |datum=2012 |abruf=2022-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ausmaß der Streckung wird überwiegend vom menschlichen Ohr bestimmt und nicht von elektronischen [[Stimmgerät]]en, welche allerdings bei der Anlegung der verschiedenen Arten von [[Stimmung (Musik)|Stimmungen]] eine Hilfe sein können, indem sie das Obertonspektrum zeigen. Die Streckung nimmt mit steigender Modenzahl zu&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und kann bis zu 30 [[Cent (Musik)|Cent]] betragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=J. Gedan |url=http://www.pian-e-forte.de/texte/inharm.htm |titel=Inharmonizität |werk=pian-e-forte.de |hrsg=Pianoforte |datum=2012 |abruf=2022-10-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zwecks Angleichung an reale Klaviere werden manchmal auch elektronische Instrumente auf diese Art „verstimmt“, obwohl das bei ihrer Art der Tonerzeugung eigentlich überflüssig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inharmonizität kann auch helfen, kleine Stimmungsstörungen in ähnlicher Weise zu verschleiern, wie es das [[Vibrato]] bei anderen Instrumenten und Sängern bewirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klavier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stimmung (Tasteninstrumente)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thornard</name></author>
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