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	<title>Strecke 85 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T10:38:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Strecke_85&amp;diff=1541379&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zampel: /* Siehe auch */ BAB 46 entfernt</title>
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		<updated>2025-12-19T22:02:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; BAB 46 entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strecke 85&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die Bezeichnung für die geplante und bis 1940 schon im Bau befindlich gewesene [[Reichsautobahn]] [[Eisenach]]–[[Meiningen]]–[[Bamberg]]. Ein Teilstück der rund 150 Kilometer langen Trasse wird zwischen [[Barchfeld]] und [[Niederschmalkalden]] heute von der [[Bundesstraße 19|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;19]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Autobahn gehörte bereits 1934 zum Grundnetz der deutschen Reichsautobahn und war ein geplantes Teilstück der kürzesten Fernverbindung von [[München]] nach [[Hamburg]], die von München über [[Nürnberg]], Eisenach, [[Kassel]] und [[Hannover]] nach Hamburg führen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streckenführung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichsautobahnen 1938.jpg|miniatur|Mitteldeutschland mit den 1938 geplanten Reichsautobahnen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reichsautobahnstrecke 85 sollte durch das gesamte mittlere [[Werra]]tal, das [[Grabfeld]] und die [[Haßberge]] führen und dabei neben den ehemaligen Residenzstädten [[Coburg]] und Meiningen fast jede Stadt dieser Region an das Autobahnnetz anschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strecke 85 sollte von der Reichsautobahnstrecke 79 (die heutige [[Bundesautobahn 4]] im Abschnitt Eisenach–[[Erfurt]]), von deren ursprünglichen Trasse durch die [[Hörselberge]] bei [[Wutha]] abzweigen (wo auch bauliche Reste der begonnenen, aber unvollendet gebliebenen [[Kirchtalbrücke]] lange Zeit zu sehen waren)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://autobahnarchiv.com/Menueoptionen/Autobahnen/Strecken/A4/Trenkelhof2/umfahrung.htm BAB A4: Trassenverlauf zwischen dem Kleinen Hörselberg und der AS Eisenach-Ost] auf autobahnarchiv.com, aufgerufen am 28. März 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;, über den hier noch flachen westlichen [[Thüringer Wald]] führen, dann weiter westlich an [[Ruhla]] und [[Bad Liebenstein]], östlich an [[Barchfeld]] und [[Breitungen/Werra]] sowie westlich an der Stadt [[Schmalkalden]] vorbeiführen, das Werratal bei [[Schwallungen]] überqueren, um schließlich westlich an Meiningen vorbei in das [[Grabfeld]] zu führen. Ab hier verläuft die Trasse zwischen [[Römhild]] und [[Hildburghausen]] in Richtung Coburg, um dann zwischen [[Bad Rodach]] und [[Maroldsweisach]] nach Süden nach Bamberg abzubiegen und weiter westlich an Bamberg vorbei an die Autobahn Nürnberg–[[Würzburg]] anbinden. Bei [[Burgebrach]] war ein [[Autobahnkreuz]] mit einer geplanten Ost-West-Strecke Würzburg–[[Bayreuth]] vorgesehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.strassengeschichte.de/Menueoptionen/Schrifttum/Projekt_3_2018/Einleitung.htm |titel=ARCHIV FÜR AUTOBAHN- UND STRASSENGESCHICHTE |abruf=2024-03-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben den genannten Orten hätten auch [[Bad Salzungen]], [[Wasungen]], [[Themar]] und [[Ebern]] einen direkten Autobahnanschluss erhalten, die mit Ausnahme von Meiningen und Coburg bis heute keinen direkten Anschluss haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ war ein Abzweig von der heutigen A&amp;amp;nbsp;4 weiter westlich im Werratal bei [[Lauchröden]] geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;Karte Kraftfahrt-Sonntagsdienst, Reichsinnungsverband des Kraftfahrzeughandwerks Bezirksstelle Mitteldeutschland Eisenach, Dezember 1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Für den Autobahnabschnitt Eisenach–Maroldsweisach war die „[[Oberste Bauleitung der Reichsautobahnen]] Kassel“ zuständig. Hier bestand ab 1938 zwischen Eisenach und Meiningen [[Baurecht (Deutschland)|Baurecht]] und der Autobahnbau war am geplanten Anschluss zur heutigen A&amp;amp;nbsp;4 bei Wutha, in einem Waldstück zwischen [[Schweina]] und [[Gumpelstadt]] (Rodungsarbeiten) sowie zwischen den Orten [[Barchfeld]] und [[Niederschmalkalden]] schon im Gange. Dabei waren eine Brücke an der heutigen A&amp;amp;nbsp;4, eine rund zehn Kilometer lange Trasse mit allen Unterführungen östlich von [[Breitungen/Werra]], einige Widerlager für kleinere Brücken bei [[Fambach]] und die Widerlager für eine größere Brücke über das Tal der [[Schmalkalde]] bei Niederschmalkalden nahezu fertiggestellt. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Arbeiten eingestellt und nach dem Krieg wegen der deutschen Teilung nicht wieder aufgenommen.&lt;br /&gt;
Für den Autobahnabschnitt (Meiningen–)Maroldsweisach–Bamberg(–[[Höchstadt an der Aisch]]) war die „Oberste Bauleitung der Reichsautobahnen Nürnberg“ zuständig. Bei Höchstadt war der Anschluss an die Autobahn Nürnberg–Würzburg vorgesehen. Hier befand sich die Strecke bei Kriegsbeginn noch in der Planungsphase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung und Folgeaktionen ==&lt;br /&gt;
Da die Strecke nach der deutschen Teilung auf Grund der Grenzziehung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik und des damit verbundenen mangelnden Bedarfes nicht mehr verwirklicht wurde, verlegte man die geplante und parallel verlaufende [[Strecke 46|Strecke&amp;amp;nbsp;46]], die heutige [[Bundesautobahn 7|A&amp;amp;nbsp;7]], ab Fulda in Richtung [[Schweinfurt]] und östlich an Würzburg vorbei, um den nördlichen [[Unterfranken|unterfränkischen]] Raum besser erschließen zu können. Ebenso führt die heutige [[Bundesautobahn 70|A&amp;amp;nbsp;70]] nun nördlich statt südlich an Bamberg vorbei direkt nach Schweinfurt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Niederschmalkalden-Brücke-B19-CTH.JPG|mini|296px|Schmalkaldetalbrücke der B 19; im Hintergrund ist das Widerlager aus der Zeit der Strecke 85 erkennbar (Mai 2013).]]&lt;br /&gt;
Heute übernehmen die Autobahnen [[Bundesautobahn 71|71]] und [[Bundesautobahn 73|73]] teilweise die Erschließung der Region, durch die die Strecke 85 führen sollte. Die bereits fertiggestellte Trasse zwischen Barchfeld und Fambach wird heute von der Bundesstraße&amp;amp;nbsp;19 eingenommen, die allerdings wegen ihres derzeitigen zweispurigen Ausbaus nur die Richtungsfahrbahn Eisenach der ehemaligen Strecke 85 nutzt, aber als gleichzeitige Umgehungsstraße für Breitungen dadurch kreuzungsfreie Abfahrten besitzt. Der vierspurige Ausbau befindet sich jedoch bereits in der Planung. Auf der ehemaligen Trasse wurde Ende 2011 die Brücke über das Tal der [[Schmalkalde]] zwischen Zwick und [[Niederschmalkalden]] zur Aufnahme der B&amp;amp;nbsp;19 fertiggestellt und die B&amp;amp;nbsp;19 zwischen Fambach und Niederschmalkalden auf der Trasse der Strecke 85 neu trassiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thueringen.de/th9/tlbv/bauprojekte/projektliste/bundesstrassen/b19_ou_wernshausen/index.aspx |titel=Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr - B19 OU Wernshausen/Niederschmalkalden |werk=thueringen.de |abruf=2020-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anschließende Weiterführung der Reichsautobahn von Eisenach nach Kassel konnte vorerst durch die deutsche Teilung ebenfalls nicht verwirklicht werden, wird aber jetzt mit der Verlängerung der [[Bundesautobahn 44|A&amp;amp;nbsp;44]] von Kassel nach Eisenach, jedoch auf einer teilweise anderen Trasse realisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Strecke 24]]&lt;br /&gt;
* [[Strecke 46]]&lt;br /&gt;
* [[Strecke 77]]&lt;br /&gt;
* [[Reichsautobahn Wien–Breslau]]&lt;br /&gt;
* [[Reichsautobahn Berlin–Königsberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste unvollendeter Bauwerke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Norden: &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Autobahn.&amp;#039;&amp;#039; Bayreuth 1983.&lt;br /&gt;
* Sonntagsdienstkarte des Reichsinnungsverbandes des Kraftfahrzeughandwerks Thüringen Dezember 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.autobahngeschichte.de/STRECKEN/Strecke_85_bei_Schmalkalden/strecke_85_bei_schmalkalden.html AGAB Autobahngeschichte.de – Strecke 85]&lt;br /&gt;
* [http://www.autobahn-online.de/obrn.html Autobahn-Online – Geschichte der OBR Nürnberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicht realisiertes Autobahnprojekt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsautobahn|85]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franken (Region)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südthüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Meiningen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zampel</name></author>
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