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	<title>Strebe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T22:30:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Strebe&amp;diff=1195475&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ABBwiki: /* Strebenarten */ Bildgröße</title>
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		<updated>2026-01-10T20:07:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Strebenarten: &lt;/span&gt; Bildgröße&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[DATEI:Angehängte Holzbalkone.jpg|mini|Angehängte und abgestrebte Holzbalkone. Die Druckstreben sind oben mit [[Holzverbindung#Versatzung|Versatz-]] und unten mit [[Klauenverbindung]] angeschlossen]]&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stab (Statik)|stabförmiges]] Bauelement zur Aussteifung eines [[Tragwerk (Bauwesen)|Tragwerks]], das zwischen zwei Bauteilen verläuft, um diese gegeneinander auf [[Zugkraft|Zug]] oder [[Druckkraft|Druck]] abzustützen. Zur Abgrenzung von anderen stabförmigen Bauteilen wie [[Pfosten]] ([[Ständer]], Stiel, [[Stütze (Bauteil)|Stütze]], [[Säule]]), [[Riegel (Bauteil)|Riegeln]], Gurte und [[Balken]] werden häufig insbesondere schräg verlaufende Tragglieder als Streben bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispielsweise werden horizontal [[Auskragung|vorkragende]] Bauteile wie [[Balkon]]e mit Streben an der Außenwand abgestützt. &lt;br /&gt;
Eine Druckstrebe benötigt insbesondere mittig einen größeren Querschnitt als eine Zugstrebe, um bei Belastung nicht zu [[knicken]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zeno.org/nid/20006001173 |titel=Druckstäbe, Knickung |hrsg=Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 3 Stuttgart, Leipzig 1906., S. 137–139. |abruf=2024-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Eine Druckstrebe erfordert keine zugfeste Verbindung zu den angrenzenden Bauteilen, sondern lediglich eine Lagesicherung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in einem [[Fachwerkträger]] die rechtwinklig aufeinander stehenden Stäbe druckfest ausgebildet sind, müssen die diagonale Streben lediglich Zugkräfte aufnehmen. Dies gilt auch umgekehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zeno.org/nid/20005994810 |titel=Diagonalen |hrsg=Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 2 Stuttgart, Leipzig 1905., S. 734. |abruf=2024-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle Stäbe in einem Fachwerkträger beeinflussen sich gegenseitig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zeno.org/Lueger-1904/A/Fachwerktr%C3%A4ger |titel=Fachwerkträger |hrsg=Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 2 Stuttgart, Leipzig 1904., S. 560. |abruf=2025-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strebenarten ==&lt;br /&gt;
{{Anker|Gurt}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;  caption=&amp;quot;&amp;quot; heights=&amp;quot;160&amp;quot; &amp;gt;&lt;br /&gt;
  Puenbteciponqn.JPG|[[Diagonale (Geometrie)|Diagonale]] Streben in einer Metallfachwerkkonstruktion&lt;br /&gt;
US Navy 090417-N-9599T-040 Seabees ecure trusses on a Southwest Asia hut during a project on forward operating base Leatherneck.jpg|Zugstreben, die in einem Nagelbinder als Zugstäbe bezeichnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.zeno.org/nid/20006152155 |titel=Zugstäbe |hrsg=Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 8 Stuttgart, Leipzig 1910., S. 1030. |abruf=2024-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
 Nagelbilder 2024-09-01.jpg|Nagelanschlüsse (Nagelbilder) von Druck- und Zugstäbe (Strebe) an Unter- und Obergurt eines Fachwerkbinders als Brettbindermodell&lt;br /&gt;
  Druck- Zugstrebe.jpg|Druck- und Zugstreben ausgeführt als Doppelzange in einer Holzbinderkonstruktion&lt;br /&gt;
Knagge01.png|Druckstrebe in einer Holzkonstruktion. Die Stöße, von aufgenagelten Knaggen und Strebe, sind in Winkelhalbierung ausgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fachwissen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Fachwissen Bau Zimmerer |Verlag=Handwerk und Technik - Hamburg |Datum=1995 |ISBN=3582035069|Seiten= 169-173}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Zangen Binder Front.jpg|Druckstreben in einer Sprengwerkkonstruktion&lt;br /&gt;
 Strebe mit Versatz.jpg|Druckstrebe mit Versatz oben und stumpf unten&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befestigung und Verankerung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sämtliche Bauteile einer Dachkonstruktion wie Schwellen, Pfosten, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Streben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Pfetten, Deckenbalken, Sparren sind gegen Abheben, besonders im Trauf- und Ortgangbereich untereinander zugfest zu verbinden. Verankerungen mit der Unterkonstruktion sind im Eckbereich, in Abständen ≤ 1&amp;amp;nbsp;m und im Randbereich ≤ 2&amp;amp;nbsp;m vorzunehmen. Das Gegengewicht von jedem Ankerpunkt muss mindestens 450&amp;amp;nbsp;kg betragen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Konstruktive Maßnahmen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schneider Bautabellen&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. 1988 Werner-Verlag, ISBN 3-8041-3399-1, S. 3.23.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fachwerk ===&lt;br /&gt;
Beim [[Fachwerk]] dienen Streben der Versteifung der Gesamtkonstruktion. Zur Aussteifung des Tragwerks sind in jeder Wand mindestens zwei gegenläufige Streben erforderlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Friedrich: &amp;#039;&amp;#039;Tabellenbuch für das Bau- und Holzgewerbe, Ausgabe B&amp;#039;&amp;#039;, Fachbuchverlag GmbH, Leipzig 1951.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine von unten gegen den Pfosten ([[Ständer]]) gerichtete Strebe nennt sich &amp;#039;&amp;#039;Fußstrebe&amp;#039;&amp;#039;, eine vom Ständer nach oben verlaufende Strebe heißt &amp;#039;&amp;#039;Kopfstrebe&amp;#039;&amp;#039;. In einem Winkel von meistens 45° verlaufende Streben werden auch [[Fußband]] und [[Kopfband]] genannt.&lt;br /&gt;
Im traditionellen [[Fachwerkhaus|Holzfachwerkbau]] werden schräg über mehrere aufrecht stehende Hölzer laufende Hölzer als &amp;#039;&amp;#039;Schwertung&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Gerner]]: &amp;#039;&amp;#039;Fachwerk. Entwicklung, Instandsetzung, Neubau.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlagsanstalt, München 2007, ISBN 978-3-421-03575-2, S. 214 (Schwert, Verschwertung, Schwertung).&amp;lt;/ref&amp;gt; (in Südwestdeutschland &amp;#039;&amp;#039;Steigband)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[G. Ulrich Großmann|G. Ulrich Grossmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Fachwerkbau. Das historische Fachwerkhaus, seine Entstehung, Fabrbebung, Nutzung und Restaurierung&amp;#039;&amp;#039;. DuMont, Köln 1986, ISBN 3-7701-1825-1, S. 192 (Steigband).&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet. Die Strebe kann sich in einem [[Gefach]] auch paarweise überkreuzen und so die Form eines [[Andreaskreuz]]es bilden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Fachwerk-Wandgefüge.svg|mini|Holzfachwerk-Fachbegriffe: 1 Eckständer, 2 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 3 Rähm, 4 Ständer, 5 Kopfwinkelholz, 6 Kopfband, 7 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gegenstrebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 8 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 9 Riegel, 10 Sturzriegel, 11 Brüstungsriegel, 12 Andreaskreuz, 13 Schwelle, 14 Fußwinkelholz, 15 Fußband, 16 Schwellriegel&amp;lt;ref&amp;gt;Modifizierte Zeichnung und Begriffe nach [[Manfred Gerner]]: &amp;#039;&amp;#039;Fachwerk. Entwicklung, Instandsetzung, Neubau&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlagsanstalt, München 2007, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
In der Regel sind Streben in der [[Fachwerkschwelle]] und dem [[Rähm]] eingezapft. An beiden Enden werden der Stärke angepasste Zapfen angearbeitet. Oft wird die Zapfenverbindung noch mit einem [[Holzverbindung#Holznagel|Holznagel]] auf Zug gesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Fachwissen Bau Zimmerer |Verlag=Handwerk und Technik - Hamburg |Datum=1995 |ISBN=3582035069|Seiten= 88}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Die gewählte Materialstärke entspricht oft der der anderen Balken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wismar, St.-Nikolai-Kirche (06).jpg|mini|[[Strebewerk]] bei der [[Wismar]]er [[Nikolaikirche (Wismar)|Nikolaikirche]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mauerwerksbau ===&lt;br /&gt;
Typisch für [[gotik|gotischen Kirchen]] waren umfangreiche [[Strebewerk]]e ([[Strebepfeiler]], [[Strebebogen|Strebebögen]]) aus behauenem [[Werkstein]] oder [[Mauerziegel#Begriffe|Ziegelmauerwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Johann Friedrich Penther]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Anleitung zur bürgerlichen Bau-Kunst (Band 1): Enthaltend ein Lexicon Architectonicum oder Erklärungen der üblichsten Deutschen, Französischen, Italiänischen Kunst-Wörter der Bürgerlichen Bau-Kunst (…).&amp;#039;&amp;#039; Johann Andreas Pfeffel, Augspurg 1744, S.&amp;amp;nbsp;51: &amp;#039;&amp;#039;Decharge&amp;#039;&amp;#039;. ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/penther1744/0065/image,info,thumbs Digitalisat auf digi.ub.uni-heidelberg.de], abgerufen am 15. Februar 2024)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil (Fachwerk)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ABBwiki</name></author>
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