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	<title>Straubenhardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Straubenhardt&amp;diff=1613055&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Steinert3: /* Söhne und Töchter der Gemeinde */</title>
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		<updated>2026-04-25T01:26:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Gemeinde&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Straubenhardt COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/50/43/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/32/45/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Straubenhardt im Enzkreis.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Enzkreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 438&lt;br /&gt;
|PLZ               = 75334&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07082, [[#Langenalb|07248]]&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08236072&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 6 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Marktplatz 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.straubenhardt.de/ www.straubenhardt.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Helge Viehweg&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straubenhardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Enzkreis]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie liegt am Übergang vom [[Nordschwarzwald]] zum [[Kraichgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Straubenhardt besteht aus den ehemaligen Gemeinden Conweiler, Feldrennach, Langenalb, Ottenhausen und Schwann. Zur ehemaligen Gemeinde Feldrennach gehören die Dörfer Feldrennach und Pfinzweiler und die Häuser Hasenstock-Sägmühle. Zur ehemaligen Gemeinde Langenalb gehören das Dorf Langenalb und die Häuser Bitzenhühlersägmühle, Brücklessägmühle, Dampfsägmühle, Wohnhaus zur Feldrennachersägmühle, Wohnhaus zur Heinzensägmühle und Maisenmühle. Zur ehemaligen Gemeinde Ottenhausen gehören das Dorf Ottenhausen, die Wochenendsiedlung Hardthof und die Häuser Hochmühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1262 als &amp;#039;&amp;#039;Rutmerspach&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnte Ortschaft Rudmersbach ist in Ottenhausen aufgegangen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 578–580&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
An die Gemeinde Straubenhardt grenzen von Norden beginnend im Uhrzeigersinn die Gemeinden [[Keltern (Gemeinde)|Keltern]], [[Birkenfeld (Württemberg)|Birkenfeld]], [[Neuenbürg]], [[Dobel]], [[Bad Herrenalb]] (beide [[Landkreis Calw]]), [[Marxzell]] und [[Karlsbad (Baden)|Karlsbad]] (beide [[Landkreis Karlsruhe]]) an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Straubenhardt}}&lt;br /&gt;
Die Gemeinde hat Anteil an den [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebieten]] [[Pfinzquellen]], [[Albtal und Seitentäler]], [[Mistwiesen]] und [[Eyach- und Rotenbachtal]]. Außerdem liegen auf dem Gemeindegebiet die [[Landschaftsschutzgebiet]]e [[Albtalplatten und Herrenalber Berge]] und [[Straubenhardter Schwarzwaldrandhöhe]]. Das gesamte Gemeindegebiet liegt im [[Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/UoOrdYRoHiTAkY4mPhsAh Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
{{Klimatabelle&lt;br /&gt;
| TABELLE =&lt;br /&gt;
| DIAGRAMM NIEDERSCHLAG = deaktiviert&lt;br /&gt;
| QUELLE = DWD Klimadaten Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;amp;_windowLabel=T3200039671164966383319&amp;amp;_state=maximized&amp;amp;_pageLabel=dwdwww_start Deutscher Wetterdienst]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Überschrift = Monatsmittelwerte für Straubenhardt-Schwann, 1961 bis 1990&lt;br /&gt;
| Ort = Dobel&lt;br /&gt;
| hmjan = 2&lt;br /&gt;
| hmfeb = 4&lt;br /&gt;
| hmmär = 9&lt;br /&gt;
| hmapr = 14&lt;br /&gt;
| hmmai = 18&lt;br /&gt;
| hmjun = 21&lt;br /&gt;
| hmjul = 23&lt;br /&gt;
| hmaug = 23&lt;br /&gt;
| hmsep = 20&lt;br /&gt;
| hmokt = 13&lt;br /&gt;
| hmnov = 7&lt;br /&gt;
| hmdez = 3&lt;br /&gt;
| lmjan = -4&lt;br /&gt;
| lmfeb = -3&lt;br /&gt;
| lmmär = 0&lt;br /&gt;
| lmapr = 4&lt;br /&gt;
| lmmai = 8&lt;br /&gt;
| lmjun = 11&lt;br /&gt;
| lmjul = 12&lt;br /&gt;
| lmaug = 12&lt;br /&gt;
| lmsep = 9&lt;br /&gt;
| lmokt = 5&lt;br /&gt;
| lmnov = 1&lt;br /&gt;
| lmdez = -2&lt;br /&gt;
| shjan = 2&lt;br /&gt;
| shfeb = 3&lt;br /&gt;
| shmär = 5&lt;br /&gt;
| shapr = 6&lt;br /&gt;
| shmai = 7&lt;br /&gt;
| shjun = 7&lt;br /&gt;
| shjul = 8&lt;br /&gt;
| shaug = 7&lt;br /&gt;
| shsep = 6&lt;br /&gt;
| shokt = 4&lt;br /&gt;
| shnov = 2&lt;br /&gt;
| shdez = 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Straubenhardt - Wappenstein 2006-07-02.jpg|mini|hochkant|Stein mit den Wappen aller Ortsteile]]&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1000 ließen die [[Grafen von Calw]] zwischen den Ortschaften Schwann und [[Neuenbürg|Dennach]] eine Burg errichten, die nach der unwirtlichen Gegend [[Ruine Straubenhardt|Straubenhardt]] (alemannisch: „struben Hardt“ – rauer Forst) benannt wurde. Die Reste dieser Burgruine gehören heute zur Gemarkung der Gemeinde [[Neuenbürg]]. Der Burgvogt nahm bald den Namen der Burg an. Sein Geschlecht der Edlen von Straubenhardt lässt sich bis in das 15. Jahrhundert nachweisen. Ab 1320 gerieten Burg und Umland immer mehr unter die Vorherrschaft des Hauses [[Württemberg]]. Die mit den Herren von Straubenhardt verschwägerten und ebenfalls auf der Burg wohnenden Schmalensteiner schlossen sich deshalb dem [[Schleglerbund]] unter Führung [[Wolf von Eberstein]]s an. 1367 verübte der Ritterbund einen Überfall auf Graf [[Eberhard II. (Württemberg, Graf)|Eberhard II.]] von Württemberg, als sich dieser im &amp;#039;&amp;#039;Wildbad&amp;#039;&amp;#039; aufhielt. Ob es sich dabei um das heutige [[Bad Wildbad]] oder um [[Bad Teinach]] handelt, ist nicht geklärt. Allerdings spricht die Fluchtroute dafür, dass es sich um Bad Wildbad handelte&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Wildbad im Königreich Württemberg&amp;#039;&amp;#039; Justinus Andreas Christian Kerner, 1839&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Eberhard konnte auf die Burg [[Bad Teinach-Zavelstein|Zavelstein]] flüchten. Als Vergeltung nahm Eberhard im Folgenden die [[Ruine Straubenhardt|Burg Straubenhardt]] ein und gab sie erst wieder frei, nachdem Württemberg 1374 das [[Öffnungsrecht]] für die Burg Straubenhardt eingeräumt wurde. Vermutlich gab es danach weitere Differenzen mit dem Grafen von Württemberg, sodass dieser die Burg 1381 zerstören ließ&amp;lt;ref&amp;gt;Vollständige Beschreibung von Württemberg, Scheible, Rieger und Sattler, 1843&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Die männliche Linie des Hauses Straubenhardt endete 1442 mit dem Tod von Hans von Straubenhardt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Neuenbürg&amp;#039;&amp;#039;, 1860&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit Ende des 15. Jahrhunderts taucht in den Urkunden die Familie &amp;#039;&amp;#039;Schöner von Straubenhardt&amp;#039;&amp;#039; auf. Es scheint erwiesen, dass diese Familie nicht mit den ehemaligen von Straubenhardts verwandt sind. Jedoch scheint nicht geklärt, wie die Schöner von Straubenhardt zu ihren Besitztümern in der Gegend gelangten. Um 1598, 1599 verkauften die Schöner von Straubenhardt einen Großteil ihres Besitzes in der Umgebung. Jedoch ist das Schloss Rudmersbach (im heutigen Ottenhausen) auch 1623 noch weiterhin in deren Besitz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Adel und Landesherren im nördlichen Schwarzwald von der Mitte des 14. bis zum Beginn des 16. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm Hofmann, Hansmartin Decker-Hauff, W. Kohlhammer, 1954&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Gemeinde Straubenhardt entstand am 1. Dezember 1973 durch den Zusammenschluss der [[Altwürttemberg|altwürttembergischen]] Gemeinden Conweiler, Feldrennach mit Pfinzweiler und Schwann. Am 1. Januar 1974 wurde das ebenfalls früher württembergische Ottenhausen mit freiwilliger Vereinbarung und am 1. Januar 1975 das vormals badische Langenalb durch das Gemeindereformgesetz Baden-Württemberg eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=490}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Namensgebung und Übernahme des Wappens derer von Straubenhardt wurde die geschichtliche Verbindung zum früheren Rittergeschlecht der &amp;#039;&amp;#039;Edlen von Straubenhardt&amp;#039;&amp;#039; wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
Die Namensgebung von Straubenhardt ist auf die ursprüngliche Annahme zurückzuführen, dass auch die Gemeinde Dennach, auf deren Gemarkung die Ruine der Burg Straubenhardt liegt, der neuen Verbandsgemeinde zugegliedert wird. In der letzten Runde der Reformverhandlungen wurde Dennach jedoch Neuenbürg zugeschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Pforzheim und der Enzkreis&amp;#039;&amp;#039; Werner Burckhart, Hermann Wahl, Hans Schleuning, Theiss, 1976&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Conweiler ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straubenhardt - Dreigoetterstein Infotafel 2006-04-24.jpg|mini|links|Infotafel zur Nachbildung des römischen Dreigöttersteins]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Straubenhardt - Dreigoetterstein 2006-07-02.jpg|mini|hochkant|Nachbildung des römischen Dreigöttersteins]]&lt;br /&gt;
Conweiler wurde im Hochmittelalter als [[Waldhufendorf]] durch die Herren von Straubenhardt gegründet. Erste urkundliche Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1297 als „Cunnenwilre“. Nördlich von Conweiler stand die Cunnenburg, die im Besitz der Herren von Schmalenstein war. Vermutlich wurden Burg und Siedlung nach Cuno von Schmalenstein benannt. Der Hauptsitz der Schmalensteins war ursprünglich die gleichnamige [[Burg Schmalenstein]]. Allmählich entwickelte sich jedoch die Cunnenburg zum Zentrum ihrer Adelsherrschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Volume 51&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck und Ruprecht, 1977&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familien Straubenhardt und Schmalenstein sind zwei verschiedenen Zweige derselben Familie&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; W. Kohlhammer., 1967&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Cunnenburg Burg wurde 1384 vom Grafen Eberhard II zerstört. 1435 besaß Württemberg bereits sieben Achtel des Ortes, 1446 konnte es den Rest von den [[Remchingen (Adelsgeschlecht)|Herren von Remchingen]] erwerben. Das altwürttembergische Dorf Conweiler verblieb bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im [[Königreich Württemberg]] 1806 beim angestammten [[Oberamt Neuenbürg]]. Bei der Kreisreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] gelangte Conweiler 1938 zum [[Landkreis Calw]]. 1945 wurde der Ort Teil der [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszone]] und erfuhr somit 1947 die Zuordnung zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Land Baden-Württemberg aufging. Am 1. Januar 1973 gelangte Conweiler durch die [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform in Baden-Württemberg]] zum Enzkreis.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Religionen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:right;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feldrennach ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straubenhardt - Stephanskirche - Der springende Stier 2006-07-02.jpg|mini|Der „springende Stier“]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Straubenhardt-Feldrennach - Stephanskirche 2006-07-02.jpg|mini|links|hochkant|Evang. [[Stephanskirche Feldrennach]]]]&lt;br /&gt;
Auch Feldrennach wurde als Waldhufendorf von den Herren von Straubenhardt angelegt. Der Ort bekam seinen Namen wahrscheinlich von dem durch den Ort fließenden Bach, der &amp;#039;&amp;#039;Rennach&amp;#039;&amp;#039;. Feldrennach wurde bereits in den Jahren 1256 und 1277 als &amp;#039;&amp;#039;Roneh&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Veltrunche&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, 1976&amp;lt;/ref&amp;gt; 1301 verzichteten die Brüder Ulrich, Konrad und Volmar [[Herren von Bromberg|von Bromberg]] auf Ansprüche an Gütern zu Feldrennach.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Josef Mone|Mones]] &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins]]&amp;#039;&amp;#039; (ZGO), Band 2, S. 372.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1418 gelangte der Ort an den [[Haus Württemberg|Grafen von Württemberg]]. Das altwürttembergische Dorf Feldrennach kam 1938 vom aufgelösten Oberamt Neuenbürg zum Landkreis Calw und 1973 zum Enzkreis. Somit war auch Feldrennach mit dem Landkreis Calw 1945 ein Teil der französischen Besatzungszone geworden und kam über Württemberg-Hohenzollern 1952 ins Bundesland Baden-Württemberg. Heute befindet sich der Sitz der Gemeindeverwaltung von Straubenhardt im Rathaus am Marktplatz in Feldrennach. [[Datei:Straubenhardt-Langenalb - Rathaus 2006-07-02.jpg|mini|hochkant|Rathaus in Langenalb]]&lt;br /&gt;
=== Langenalb ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straubenhardt-Langenalb - Rathaus Gedenkstein 2006-07-02.jpg|225x225px|mini|links|Gedenkstein am Langenalber Rathaus]]&lt;br /&gt;
Die Gründung von Langenalb als Waldhufendorf geht auf die Herren von Straubenhardt zurück. Erstmals erwähnt wurde das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Grangia et Pascua Alba&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1177 in der Güterliste des Klosters Maulbronn. Die Oberherrschaft über Langenalb hatten die Herren von Schmalenstein, die &amp;#039;&amp;#039;Langenalbe&amp;#039;&amp;#039; im Jahre 1382 an die Markgrafen Bernhard und Rudolf von Baden verkauften.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, Band 2&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, 1851&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach war Langenalb, als einziger der 6 Teilorte von Straubenhardt, vollständig badisch. 1560 erhielt Langenalb seine eigene Pfarrei. Zuvor war Langenalb kirchlich zu Rudmersbach bzw. Feldrennach zugegliedert. Verwaltungsgeschichtlich war Langenalb stets dem badischen Amt Pforzheim zugeordnet. Nach Gründung des [[Großherzogtum Baden|Großherzogtums Baden]] kam Langenalb 1819 zum Oberamt Pforzheim, 1864 zum Bezirksamt Pforzheim und während der NS-Zeit 1939 zum [[Landkreis Pforzheim]]. 1945 wurde der Ort Teil der [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Besatzungszone]] und gehörte somit zum neu gegründeten Land [[Württemberg-Baden]], das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging. Am 1. Januar 1973 gelangte Langenalb durch die Kreisreform zum Enzkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ottenhausen ===&lt;br /&gt;
Ottenhausen entstand als [[Straßendorf]] und wurde erstmals 1327 als &amp;#039;&amp;#039;Ottenhusen&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Jedoch bereits 1262 fand der Ort Rudmersbach als &amp;#039;&amp;#039;Rutmerspach&amp;#039;&amp;#039; Erwähnung. Rudmersbach ist in Ottenhausen aufgegangen und am 1. April 1909 wurde aus den Teilgemeinden offiziell eine Einheitsgemeinde. Ab 1418 konnte Württemberg Anteile an Ottenhausen erwerben, jedoch dauerte es bis 1602, bevor Württemberg alle Anteile erworben hatte. Das altwürttembergische Dorf Ottenhausen kam 1938 vom aufgelösten Oberamt Neuenbürg zum Landkreis Calw, der 1945 in die französische Besatzungszone fiel und über das Land Württemberg-Hohenzollern 1952 dem Bundesland Baden-Württemberg angegliedert wurde. 1973 gelangte Ottenhausen durch die Kreisreform zum Enzkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Tornado über Pforzheim]] am 10. Juli 1968 war Rudmersbach besonders schwer betroffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramm, Bernd: Der Tornado vom 10. Juli 1968 – ein Medienereignis einst und heute. Nachwirkung und Rezeption, in: Der Enzkreis. Historisches und Aktuelles 16 (2019), S.&amp;amp;nbsp;164–181, hier 169.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfinzweiler ===&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Pfinzweiler war Ortsteil von Feldrennach. Es wurde jedoch im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört, aber 1713 wiederbesiedelt.&lt;br /&gt;
=== Schwann ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straubenhardt-Schwann - Rechenmacher 2006-07-02.jpg|mini|Der „Rechenmacher“ (Emil Gauss) vor dem Schwanner Rathaus]]&lt;br /&gt;
Schwann wurde auch als Waldhufendorf gegründet. Ab 1400 war Schwann Residenz der Herren von Straubenhardt, ihr Schloss stand hinter der Kirche. Nach dem Tode von Hans von Straubenhardt, dem letzten männlichen Nachkommen des Hauses von Straubenhardt, im Jahre 1442, erwarb Württemberg die Hälfte von Schwann von Straubenhardts Erben. Dadurch gehörte Schwann je zur Hälfte zu Württemberg und Baden. Am 1. Juli 1528 erstand Württemberg weitere Anteile im Tausch und 1599 den Rest. 1605 wurde Schwann in den [[Ritterkanton Neckar-Schwarzwald]] inkorporiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Beschreibung des Oberamts Neuenbürg&amp;#039;&amp;#039; Neuenbürg (Oberamt), 1860&amp;lt;/ref&amp;gt; Das württembergische Dorf Schwann kam 1938 vom aufgelösten Oberamt Neuenbürg zum Landkreis Calw. 1973 gelangte Schwann durch die Kreisreform zum Enzkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen der Ortsteile ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot; widths=&amp;quot;63&amp;quot; heights=&amp;quot;78&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wappen Conweiler.svg|Conweiler&lt;br /&gt;
Wappen Feldrennach - Pfinzweiler.svg|Feldrennach &amp;amp; Pfinzweiler&lt;br /&gt;
Wappen Langenalb.png|Langenalb&lt;br /&gt;
Wappen Ottenhausen.png|Ottenhausen&lt;br /&gt;
Wappen Schwann.svg|Schwann&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bürgermeister von Straubenhardt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1973 wurde in jeder der damals fünf selbständigen Gemeinden jeweils ein Bürgermeister gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1974–1991: Walter Weissinger ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]])&lt;br /&gt;
* 1991–2013: Willi Rutschmann ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]])&lt;br /&gt;
* seit 2013: Helge Viehweg (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat in Straubenhardt besteht aus den 18 gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte zu folgendem Ergebnis.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08236072/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1704&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-7651_id_12603 Wahlinformationen des Kommunalen Rechenzentrums Stuttgart]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;Center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; |{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND = DE&lt;br /&gt;
|TITEL = Kommunalwahl 2024&lt;br /&gt;
|JAHRNEU = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT = 2019&lt;br /&gt;
|GUV = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = FW(BW)&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 38.08&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 33.5&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 25.98&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 20.0&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 19.27&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 24.7&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = GL&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 16.67&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 21.8&lt;br /&gt;
|FARBE4         = 00EE00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}}&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|FW&lt;br /&gt;
|[[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |38,08&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |33,5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |6&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |25,98&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |20,0&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |19,27&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |24,7&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|GL&lt;br /&gt;
|Grüne Liste – Mensch und Umwelt Straubenhardt&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |16,67&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |21,8&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|---- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;64,03 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;61,31 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerschaft ===&lt;br /&gt;
Eine Partnerschaft besteht seit dem Jahre 2000 mit dem französischen Kommunalverband ([[Communauté de communes]]) [[Communauté de communes du Canton de Pont de Veyle|Canton de Pont-de-Veyle]]. Erste Kontakte zum Verband in der französischen [[Bresse]] im [[Département Ain]] wurden im Jahr 1996 geknüpft. Motor der Partnerschaft waren die Wilhelm-Ganzhorn-Realschule in Straubenhardt und das Collège Georges Sand in [[Pont-de-Veyle]]. Auf der Basis deutsch-französischer Partnerschaft und Freundschaft entwickelte sich aus der Schulpartnerschaft, vermittelt durch Roger Herbet, schon nach kurzer Zeit eine offizielle Gemeindepartnerschaft, die im Jahr 2000 bei einem gemeinsamen Partnerschaftsfest in Pont-de-Veyle durch die Bürgermeister Willi Rutschmann (Straubenhardt mit seinen 6 Teilorten) und Christophe Greffet (für den Kommunalverband Canton de Pont-de-Veyle mit 12 Gemeinden) besiegelt wurde.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurde in einem Begegnungsfest diese neue deutsch-französische Gemeindepartnerschaft in Straubenhardt gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] wird vom [[Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis]] (VPE) gewährleistet. Vom zentralen [[Stadtverkehr Pforzheim|Omnibusbahnhof Pforzheim-Mitte]] sind alle Straubenhardter Ortsteile mit den [[Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis|VPE]]-Buslinien 715 ([[Ittersbach]]), 716 ([[Bad Herrenalb]]), 717 (Langenalb/Ittersbach) und 718 (Conweiler) zu erreichen. Verkehrspolitisches Fernziel ist der Neubau einer [[Stadtbahn Karlsruhe|Stadtbahn]]-Verbindung von Ittersbach über die Straubenhardter Ortsteile Conweiler und Schwann, [[Neuenbürg]] und [[Birkenfeld (Württemberg)|Birkenfeld]] nach Pforzheim. Diese Verbindung soll in das Streckennetz der [[Albtal-Verkehrs-Gesellschaft]] eingebunden und wie die [[Enztalbahn]] mit Zweisystem-Stadtbahnwagen betrieben werden (siehe auch [[Pforzheimer Kleinbahn]]). Eine Machbarkeitsstudie hat die technische Realisierung des Projektes ergeben. In einer standardisierten Bewertung wurde der geplanten S-Bahn jedoch die Wirtschaftlichkeit abgesprochen. Die Trasse für eine zukünftige Strecke wird in den Flächennutzungsplänen der Anliegergemeinden jedoch weiterhin freigehalten.[[Datei:Straubenhardt-Pfinzweiler - Auferstehungskirche 2006-07-02.jpg|294x294px|mini|Evang. Auferstehungskirche Pfinzweiler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Landes-[[Radwanderweg|Radfernweg]] führt der [[Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord#Naturpark-Radweg|Naturpark-Radweg Schwarzwald Mitte/Nord]] rund um [[Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord|selbigen Naturpark]] und führt dabei vom [[Alb (Oberrhein)|Albtal]] kommend über Straubenhardt und Neuenbürg Richtung [[Bad Wildbad]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
In Straubenhardt können die Leser zwischen drei [[Tageszeitung]]en wählen: [[Pforzheimer Zeitung]], [[Pforzheimer Kurier]], eine Regionalausgabe der [[Badische Neueste Nachrichten|Badischen Neuesten Nachrichten]] (BNN), die in [[Karlsruhe]] ihre Hauptredaktion hat, sowie Der Enztäler, bis Ende 2002 eine eigenständige Zeitung, seitdem eine Regionalausgabe des [[Schwarzwälder Bote]]n, der in [[Oberndorf am Neckar]] seine Hauptredaktion hat. Mit mehr als 3300 Abonnenten hat das wöchentlich erscheinende „Amts- und Mitteilungsblatt Straubenhardt“ die größte Verbreitungsdichte in der [[Enzkreis]]-Kommune.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Öffentliche Einrichtungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Windpark ===&lt;br /&gt;
Seit 2017/2018 gibt es bei Straubenhardt einen Windpark mit 11 Windkraftanlagen des Typs Siemens SWT-3.0-113. Jeder dieser Maschinen hat eine Nabenhöhe von 142,5 Metern, einen Rotordurchmesser von 113 Meter und kann eine Maximalleistung von 3 MW erbringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://windparkstraubenhardt.de/wp-content/uploads/2015/10/Informationsflyer.pdf | title=Windpark Straubenhardt | publisher=windparkstraubenhardt.de | format=PDF | accessdate=2020-04-20 |url-status=dead}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.kmw-ag.de/anlagen/windparks/| title=Windpark Straubenhardt | publisher=Kraftwerke Mainz-Wiesbaden | format=HTML | accessdate=2024-10-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straubenhardt Wilhelm-Ganzhorn-Schule Bleistiftturm 2006-04-24.jpg|294x294px|mini|„Bleistiftturm“ der Wilhelm-Ganzhorn-Realschule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Schulen ====&lt;br /&gt;
* Grundschulen in Feldrennach, Langenalb, Ottenhausen und Schwann&lt;br /&gt;
* Wilhelm-Ganzhorn-Grund- und Hauptschule in Conweiler&lt;br /&gt;
* Wilhelm-Ganzhorn-Realschule&lt;br /&gt;
* Uff d’r Pfinz Außenstelle zur Förderung der Teilhabe (Gustav-Heinemann-Schule)&lt;br /&gt;
* Jugendmusikschule Neuenbürg-Straubenhardt&lt;br /&gt;
* Volkshochschule vhs-Geschäftsstelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gymnasiasten in der Gemeinde können entweder im Nachbarort [[Neuenbürg]] oder in der nahegelegenen Großstadt [[Pforzheim]] ihr Abitur ablegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kindergärten ====&lt;br /&gt;
* Kinderhaus St. Elisabeth, Schwann&lt;br /&gt;
* Kindergarten Grabbenescht, Langenalb&lt;br /&gt;
* Kindergarten Ottenhausen&lt;br /&gt;
* Kindergarten Kunterbunt, Schwann&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte Abenteuerland, Feldrennach-Pfinzweiler[[Datei:Straubenhardt-Conweiler - Martinskirche 2006-07-02.jpg|mini|Evang. Martinskirche Conweiler]]&lt;br /&gt;
* Kindertagesstätte Villa Regenbogen, Conweiler&lt;br /&gt;
* Waldkindergarten Straubenhardt&lt;br /&gt;
[[Datei:Evang. Nikolauskirche Ottenhausen SAM 5631.jpg|mini|Evang. Nikolauskirche Ottenhausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Ehemaliges Schloss Rudmersbach in Ottenhausen&lt;br /&gt;
* historisches Rathaus von Langenalb&lt;br /&gt;
* Martinskirche in Conweiler&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Friedrich Goez|Nikolauskirche]] in Ottenhausen&lt;br /&gt;
* Schlosskirche in Schwann&lt;br /&gt;
* [[Stephanskirche Feldrennach|Stephanskirche]] in Feldrennach. Von der [[Romanik|romanischen]] Kirche sind nur die Untergeschosse des Westeinturms erhalten. Ein [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] aus dieser Zeit ist auf der nördlichen Langhausseite rechts oberhalb des barocken Kirchenportals sekundär vermauert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulrike Kalbaum |Titel=Romanische Türstürze und Tympana in Südwestdeutschland: Studien zu ihrer Form, Funktion und Ikonographie |Verlag=Waxmann Verlag |Datum=2011 |Seiten=257}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Auferstehungskirche Pfinzweiler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
Straubenhardt liegt an der Fernwanderstrecke [[Westweg]] (von [[Pforzheim]] nach [[Basel]]) des [[Schwarzwaldverein]]s, die an vielen Naturdenkmälern vorbeiführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straubenhardt - Der schoenste Wiesengrund 2006-04-24.jpg|mini|links|[[Im schönsten Wiesengrunde|„Im schönsten Wiesengrund“]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Straubenhardt Schwanner Warte 2006-04-26.jpg|mini|Schwanner Warte]]&lt;br /&gt;
Im Tal zwischen Conweiler und Feldrennach liegt &amp;#039;&amp;#039;der schönste Wiesengrund&amp;#039;&amp;#039; – bekannt geworden durch das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Das stille Tal&amp;#039;&amp;#039; des Richters und Lyrikers [[Wilhelm Ganzhorn]]. Ganzhorn beschrieb die Landschaft im Stile der romantischen Dichtung so, dass seine Verse volkstümlich geworden sind und – auf die Melodie &amp;#039;&amp;#039;Drei Lilien&amp;#039;&amp;#039; gesungen – zu einem der beliebtesten deutschen [[Volkslied]]er wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil der landschaftlich und geografisch interessanten Flächengemeinde Straubenhardt ist von der [[Schwanner Warte]] (475 Meter über Meereshöhe) zu überblicken. Die Schwanner Warte mit dem Aussichtsturm des Schwarzwaldvereins ist ein beliebtes Ziel für Ausflügler und Wanderer. Vom Turm reicht der Blick über das [[Oberrheinische Tiefebene|Rheintal]] hinaus bis zum [[Pfälzerwald]], dem [[Odenwald]] und einem Teil der [[Vogesen]]. Bei guter Fernsicht kann am Horizont der [[Speyerer Dom]] entdeckt werden sowie bis Mai 2020 die Kühltürme vom [[Kernkraftwerk Philippsburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:KTV Straubenhardt - Wettkampf 2006-04-02.jpg|mini|Wettkampf der KTV Straubenhardt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Straubenhardt hat ein reichhaltiges Angebot an Sportvereinen, von denen insbesondere die &amp;#039;&amp;#039;Kunstturnvereinigung Straubenhardt (KTV)&amp;#039;&amp;#039; zur Bekanntheit der Schwarzwaldgemeinde beigetragen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kunstturnvereinigung Straubenhardt (KTV) ====&lt;br /&gt;
Mehrere Turnabteilungen aus Straubenhardter Teilorten bildeten in den 1970er Jahren eine Wettkampfgemeinschaft und gründeten 1987 die Kunstturnvereinigung. Der ersten Mannschaft gelang 1996, nach vier Jahren Regionalliga, unter anderem dank des Jugendeuropameisters Alexei Grigoriev, der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Mit der Verpflichtung von Dirk Walterspacher sowie einiger Gerätespezialisten aus Baden-Württemberg glückte 2000 der Aufstieg: Die Bundesligamannschaft der KTV gehört seitdem zu den Spitzenvereinen in der [[Deutsche Turnliga|1. Kunstturn-Bundesliga]]. Zehn Mal wurde die Saison als Deutscher Mannschaftsmeister abgeschlossen (Stand 2025). Das zweite Team der KTV Straubenhardt turnt momentan in der Oberliga. Im süddeutschen Raum zählt die KTV Straubenhardt zu den erfolgreichsten Vereinen. Der Deutsche Turner-Bund hat der KTV Straubenhardt 2010 das Prädikat &amp;#039;&amp;#039;DTB-Turn-Zentrum&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Flugsportclub Pforzheim und Straubenhardt ====&lt;br /&gt;
Nahe der Schwanner Warte befindet sich das [[Segelfluggelände Schwann-Conweiler]], welches vom &amp;#039;&amp;#039;Flugsportclub Pforzheim und Straubenhardt e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; betrieben wird. Es handelt sich dabei um einen reinen [[Segelflugplatz]] mit Grasbahn und Windenbetrieb. Motorgetriebene Luftfahrzeuge jeglicher Art sind nicht zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Straubenhardt - Fruehlingsfest 2006-04-30.jpg|mini|links|Frühlingsfest 2006]]&lt;br /&gt;
Am 8. April 2006 veranstaltete der &amp;#039;&amp;#039;Turnverein Conweiler&amp;#039;&amp;#039; erstmals den &amp;#039;&amp;#039;Straubenhardter Panoramalauf&amp;#039;&amp;#039;, der von da an jedes Jahr im Frühling ausgetragen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Frühlingsfest am letzten Sonntag im April und das Herbstfest am letzten Sonntag im September lockt alljährlich jeweils über 10.000 Besucher nach Straubenhardt. An diesen verkaufsoffenen Sonntagen präsentieren die Mitglieder des Wirtschaftsbunds Straubenhardt ihre Leistungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Sonnwendfeuer]] des [[Schwarzwaldverein]] an einem Samstag um den 21. Juni an der Schwanner Warte zieht jedes Jahr rund 3.000 Besucher an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßig im Juli findet ebenfalls das [[Happiness Festival]] statt. Es gilt als eines der größten Open-Air-Festivals Süddeutschlands. 2023 haben am Freitag sowie Samstag knapp 17.000 Menschen das Festival besucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/happiness-festival-straubenhardt-enzkreis-100.html Happiness Festival lockt Groß und Klein nach Straubenhardt im Enzkreis], auf swr.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst findet jedes Jahr der Naturparkmarkt statt, bei dem verschiedene Einrichtungen der Gemeinde ihre Arbeit vorstellen und Selbstgemachtes verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 1991: Walter Weissinger († 1998), Bürgermeister&lt;br /&gt;
* 2013: Willi Rutschmann, Bürgermeister&lt;br /&gt;
* 2024: Hans Vester (* 1951), Kommunalpolitiker, 44 Jahre Gemeinderat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
* [[Jacob Georg Schäffer]] (1745–1814), geboren in Ottenhausen, württembergischer Oberamtmann&lt;br /&gt;
* [[Ulli Hockenberger]] (* 1956), Politiker und Landtagsabgeordneter (CDU)&lt;br /&gt;
* [[Zsá Zsá Inci Bürkle]] (* 1995), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Vanessa Diehm]] (* 2004), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Das Lied [[Im schönsten Wiesengrunde]] (1851) von [[Wilhelm Ganzhorn]] ist in Conweiler verortet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.straubenhardt.de/wilhelm-ganzhorn/erinnerung-an-die-geschichten-um-den-frueheren-amtsrichter-und-dichter-wilhelm-ganzhorn-id_1657/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Kling: &amp;#039;&amp;#039;[[Ortsfamilienbuch]] Langenalb, Enzkreis, mit [[Marxzell]], Landkreis Karlsruhe: erstellt aufgrund örtlicher Quellen 1684–1920.&amp;#039;&amp;#039; Straubenhardt: Gemeinde 2011 (= Badische [[Ortsfamilienbuch|Ortssippenbücher]] 144)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Straubenhardt}}&lt;br /&gt;
* [https://www.straubenhardt.de/ Offizielle Webpräsenz der Gemeinde Straubenhardt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Enzkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4418125-5|VIAF=239627791}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straubenhardt| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Steinert3</name></author>
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