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	<title>Straußwirtschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:24:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Strau%C3%9Fwirtschaft&amp;diff=122552&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-21T19:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Redundanztext&lt;br /&gt;
|3=Straußwirtschaft&lt;br /&gt;
|4=Besenwirtschaft&lt;br /&gt;
|5=Buschenschank|12=f|2=Juli 2019|1=[[Benutzer:W!B:|W!B:]] ([[Benutzer Diskussion:W!B:|Diskussion]]) 19:35, 3. Jul. 2019 (CEST)}}&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hoelzerner Besen 01.jpg|mini|hochkant|Aufgestellter Besen als Zeichen, dass die Besenwirtschaft geöffnet ist.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straußwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein von [[Winzer]]n und Weinbauern saisonal oder tageweise geöffneter [[Gastbetrieb]], in dem die Erzeuger zu bestimmten Zeiten ihren selbsterzeugten [[Wein]] [[Landwirtschaftliche Direktvermarktung|direkt vermarkten]]. In Straußwirtschaften werden oft auch kleinere, zum Wein passende Tellergerichte gereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine geöffnete Straußwirtschaft ist an einem ausgesteckten Zweig, Besen, Kranz oder einem ähnlichen zeichenartig aufgestellten Utensil zu erkennen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brockhaus-Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Einundzwanzigster Band: &amp;#039;&amp;#039;Sr–Teo&amp;#039;&amp;#039;, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1993, ISBN 3-7653-1121-9, DNB 930739450, S. 315, Artikel &amp;#039;&amp;#039;Straußwirtschaft, Besenwirtschaft, Häckerwirtschaft, Heckenwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nach: Holger Vornholt, Joachim Grau: &amp;#039;&amp;#039;Wein Enzyklopädie.&amp;#039;&amp;#039; Mit dem Weinlexikon A-Z von [[Hans Ambrosi]] (mit Genehmigung des Gräfe und Unzer Verlag, München). Serges Medien, Köln 2001, S. 856, Eintrag &amp;#039;&amp;#039;Straußwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Darauf bezieht sich auch die österreichische Bezeichnung „ausg’steckt“ für die Öffnungszeiten des Gastbetriebs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regional sind folgende [[Straußwirtschaft#Regionale Bezeichnungen|Bezeichnungen]] für diese Gastronomieform verbreitet: Insbesondere in Süddeutschland ist der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Straußwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; verbreitet, im [[Rheinland]] oder auch in [[Rheinhessen]] gibt es die &amp;#039;&amp;#039;Straußenwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; und im Gebiet [[Saale-Unstrut (Weinanbaugebiet)|Saale-Unstrut]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Ziethen |Titel=Sachsen-Anhalt und die Straße der Romanik |Hrsg=Ziethen Panorama Verlag |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Bad Münstereifel |Datum=2018 |ISBN=978-3-946158-06-6 |Seiten=22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;[[Besenwirtschaft]],&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Besenschänke&amp;#039;&amp;#039; oder kurz &amp;#039;&amp;#039;Besen&amp;#039;&amp;#039; (in [[Württemberg]]). &amp;#039;&amp;#039;Kranzwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; ist typisch für die Region [[Baden (Land)#Baden im Land Baden-Württemberg|Baden]], &amp;#039;&amp;#039;Rädle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rädlewirtschaft&amp;#039;&amp;#039; hört man in der [[Bodenseeregion]]. &amp;#039;&amp;#039;Heckenwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Häckerwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Maienwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; ist wiederum in [[Franken (Region)|Franken]] weit verbreitet. In Österreich und Südtirol werden für ähnliche Gastronomieformen die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Buschenschank&amp;#039;&amp;#039;, Heurigen, &amp;#039;&amp;#039;Buschenschenke&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Leutgebschank&amp;#039;&amp;#039;, in der [[Schweiz]] die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Besenwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Besenbeiz&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Buschenschenke&amp;#039;&amp;#039; verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Vornholt und Joachim Grau bieten in der „Wein Enzyklopädie“ im Artikel „Straußwirtschaft“ folgende regionalen Synonyme: „Straußenwirtschaft“, „Besenwirtschaft“, „Heckenwirtschaft“, „Maienwirtschaft“, in Österreich „Buschenschank“, früher auch „Leutgebschank“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Eine Straußwirtschaft ist grundsätzlich mit dem Ausschank von selbst erzeugtem [[Wein]] durch einen [[Winzer]] in dessen Räumen oder [[Weinkeller]] verbunden. Die Straußwirtschaft fällt nicht unter den Begriff des Gewerbes und ist daher erlaubnis- und abgabenfrei. Die Erlaubnisfreiheit liegt jedoch nur vor, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, die in den Bundesländern teilweise unterschiedlich geregelt sind, aber in wesentlichen Punkten übereinstimmen (siehe dazu Abschnitt [[#Rechtsgrundlagen|Rechtsgrundlagen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Räumlichkeiten für eine Straußwirtschaft weisen unterschiedlichen Charakter auf. Neben gaststättenähnlich eingerichteten Räumen findet sich zum Beispiel auch eine Scheune, die mit einfachen Sitzbänken provisorisch umgebaut wurde. In früheren Jahrzehnten sollen die Winzer auch zum Teil ihre Wohnung oder den Viehstall für diesen Zweck ausgeräumt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Als historisches Vorbild für die Straußwirtschaft wird meist der [[Dekret|Erlass]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|[[Capitulare de villis vel curtis imperii]]}}&amp;#039;&amp;#039; [[Karl der Große|Karls des Großen]] aus dem Jahr 812 zitiert. In diesem wurde angeblich den Winzern der Betrieb von „Kranzwirtschaften“ erlaubt, die durch einen ausgehängten Kranz aus [[Rebe]]n oder [[Efeu]] kenntlich gemacht wurden. Die Landgüterverordnung &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Capitulare de villis vel curtis imperii}}&amp;#039;&amp;#039; enthält jedoch keine Hinweise auf Straußwirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aryabhata.de/illig/karl-wein.html www.aryabhata.de Nachweis der Legende]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Übersetzung der &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Coronas de racemis}}&amp;#039;&amp;#039; mit ‚Kränzen aus Trauben‘ ist unzutreffend. Vielmehr handelt es sich um „Büglinge“. Das sind die Triebe einer Rebe, die, wenn sie lang genug sind, nach unten gebogen und am Stamm festgebunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Historisch gab es vergleichbare Rechte auch für [[Brauerei|Bierbrauer]]. So durften in München bis 1799 im Sommer nach dem [[Georgstag]] am 23. April jeweils nur zwei Brauer das vorher gebraute, zum Schutz vor Verderben stärker [[Hopfen|gehopfte]] &amp;#039;&amp;#039;Sommerbier&amp;#039;&amp;#039; ausschenken. Das Recht wechselte alle drei bis fünf Tage und der berechtigte Ausschank wurde mit einem grünen Kranz markiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Volker D. Laturell]]: &amp;#039;&amp;#039;Volkskultur in München. Aufsätze zu Brauchtum, musikalische Volkskultur, Volkstanz, Trachten und Volkstheater in einer Millionenstadt.&amp;#039;&amp;#039; Buchendorfer, München 1997, ISBN 3-927984-63-9, S. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Speisenangebot ==&lt;br /&gt;
Die typischen, in Straußwirtschaften angebotenen Gerichte sind in der Regel einfach und beinhalten u.&amp;amp;nbsp;a.:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schlachtplatte]] (Blutwurst/Leberwurst und [[Sauerkraut]])&lt;br /&gt;
* [[Spundekäs]] (in Rheinhessen und im Rheingau)&lt;br /&gt;
* [[Bibbeliskäs]] (in Baden)&lt;br /&gt;
* [[Weck, Worscht un Woi]] (in Rheinhessen, Rheingau und der Pfalz)&lt;br /&gt;
* [[Pfälzer Saumagen]] (in der Pfalz)&lt;br /&gt;
* [[Maultaschen]] mit Kartoffelsalat (in Württemberg)&lt;br /&gt;
* [[Kesselfleisch]] (in Württemberg)&lt;br /&gt;
* [[Saitenwürstle]] mit Senf und Kartoffelsalat (in Württemberg)&lt;br /&gt;
* Wurst-/Käseplatte (Winzerteller)&lt;br /&gt;
* [[Wurstsalat]]&lt;br /&gt;
* [[Zwiebelkuchen]]&lt;br /&gt;
* [[Flammkuchen]]&lt;br /&gt;
* [[Bratwurst]] und [[Sauerkraut|Kraut]]&lt;br /&gt;
* [[Blaue Zipfel]] (in Franken)&lt;br /&gt;
* [[angemachter Camembert]] (in Franken)&lt;br /&gt;
* [[Kochkäse]] (in Franken)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufwändige Gerichte sind nicht erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsgrundlagen ==&lt;br /&gt;
Das [[Gaststättengesetz]] des Bundes sieht in {{§|14|GastG|dejure}} GastG vor, dass die Länder per [[Rechtsverordnung]] genaue Regelungen für die Erlaubnisfreiheit von Straußwirtschaften erlassen können; §&amp;amp;nbsp;14 GastG schreibt weiterhin vor, dass hierfür ein zeitlicher Rahmen von vier Monaten zur Verfügung steht, wobei die Möglichkeit besteht, diese vier Monate auf zwei nicht zusammenhängende Zeiträume aufzuteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Föderalismusreform]] 2006 wurde den [[Bundesland (Deutschland)|Bundesländern]] die ausschließliche [[Gesetzgebungskompetenz]] für das Gaststättenrecht übertragen. Das geltende Gaststättengesetz des Bundes behält seine Gültigkeit, soweit die Länder nicht durch Erlass eigener Gaststättengesetze von ihren Kompetenzen Gebrauch machen. Bisher haben die Bundesländer [[Baden-Württemberg]], [[Brandenburg]], [[Bremen]], [[Sachsen]] und [[Thüringen]] eigene Gaststättengesetze als [[Landesrecht]] erlassen. Alle anderen Länder regeln wie bereits zuvor den Vollzug und die spezielle Umsetzung des Gaststättengesetzes durch eigene Gaststättenverordnungen. Insofern kann es zu landesspezifischen Abweichungen in den Regelungen kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bereich der Straußwirtschaften haben die Bundesländer mit [[Weinbau in Deutschland#Anbaugebiete|Weinanbaugebieten]] i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. Regelungen in ihren Gaststätten-Verordnungen erlassen, die übrigen Landesrechte kennen Regelungen für Straußwirtschaften nicht. Die Regelungen in den einzelnen Bundesländern sind zwar tendenziell ähnlich, im Detail bestehen aber Unterschiede.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Landesverordnungen gemeinsam ist die Feststellung der Erlaubnisfreiheit einer Straußwirtschaft für den geltenden Zeitrahmen. Allerdings muss der Zeitraum des Ausschankes vom Betreiber im Voraus dem jeweils zuständigen Gewerbeamt angezeigt werden. Die Straußwirtschaft darf u.&amp;amp;nbsp;a. nicht mit einer anderen Schank- oder Speisewirtschaft oder einem Beherbergungsbetrieb verbunden sein. Der Ausschank muss am Ort der Erzeugung erfolgen, ein Anmieten von Räumlichkeiten zum Ausschank ist regelmäßig unzulässig. Es dürfen nur kalte und einfache warme Speisen angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Bundesländern unterschiedlich geregelt sind insbesondere die Aufteilung des zur Verfügung stehenden Zeitrahmens auf zwei zusammenhängende Zeiträume (z.&amp;amp;nbsp;B. ist im [[Saarland]] die Aufteilung gem. §&amp;amp;nbsp;13 Abs.&amp;amp;nbsp;1 Gaststättenverordnung nicht zulässig), der konkrete Ort der Straußwirtschaft (z.&amp;amp;nbsp;B. ist in [[Hessen]] nach §&amp;amp;nbsp;4 Abs.&amp;amp;nbsp;1 Verordnung über Zuständigkeiten nach der Gewerbeordnung und dem Gaststättengesetz sowie über den Betrieb von Straußwirtschaften auch der Ausschank am Wohnsitz des Inhabers des Weinbaubetriebs zulässig) sowie eine Begrenzung der Sitzplatzzahlen der Straußwirtschaft; regelmäßig besteht eine Beschränkung auf 40 Sitzplätze, nicht jedoch in [[Sachsen-Anhalt]] und [[Rheinland-Pfalz]], deren Gaststättenverordnungen diese Beschränkung nicht kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Übrigen gelten für Straußwirtschaften die Bestimmungen des Gaststättengesetzes des Bundes, wenn es keine speziellen Regelungen in den jeweiligen Landes-Gaststättengesetzen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regionale Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heckenwirtschaft-01.JPG|mini|Fränkische Heckenwirtschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straußwirtschaften findet man in fast allen [[Weinbau]]gebieten Deutschlands, sie werden jedoch v.&amp;amp;nbsp;a. an der [[Ahr (Weinbaugebiet)|Ahr]], in [[Baden (Weinbaugebiet)|Baden]], im [[Rheingau (Weinbaugebiet)|Rheingau]], in [[Rheinhessen]], in der [[Saale-Unstrut-Region]], in [[Sachsen]] und der [[Pfalz (Weinbaugebiet)|Pfalz]], an [[Mosel]], [[Saar]], [[Ruwer]] und an der [[Nahe (Rhein)|Nahe]] so bezeichnet. Der Name kommt vom am Eingang angebrachten, z. T. mit bunten Bändern behängten, Strauß, der signalisiert, dass der Gastbetrieb geöffnet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Württemberg]] nennen sich derartige Einrichtungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder schwäbisch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Besen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom Reisigbesen an der Tür ab, mit dem der Besen anzeigt, dass er geöffnet ist. Häufig wird als zusätzliches Signal eine meist rote Glühlampe verwendet. Besen sind vor allem in den Großräumen [[Weinbau in Stuttgart|Stuttgart]] und [[Heilbronn]] verbreitet.&lt;br /&gt;
Auch gebräuchlich ist der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rädle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rädlewirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, vor allem in der Bodenseeregion. Besen mit [[Most (Getränk)|Mostausschank]] heißen im Schwäbischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mostbesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Franken (Weinbaugebiet)|Franken]] werden derartige Gaststätten als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Häckerwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von Häcker = fränkisch für Winzer) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heckenwirtschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bzw. kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Häcke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hecke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ähnliche Tradition gibt es auch mit Bier, den [[Zoigl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Wirtschaften ==&lt;br /&gt;
=== Österreich ===&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] existieren ähnliche Formen einer solchen Wirtschaft mit der „Buschenschank“ bzw. mit dem [[Heuriger|Heurigen]] (vom „heurigen“ Wein abgeleitet, der gesetzlich nur bis zu einem bestimmten Alter als &amp;#039;&amp;#039;Heuriger&amp;#039;&amp;#039; ausgeschenkt werden darf). Während in der Buschenschank – geregelt in §&amp;amp;nbsp;111 der österreichischen Gewerbeordnung und in den Buschenschankgesetzen als Landesgesetze der Bundesländer – die alkoholischen Getränke aus dem eigenen Betrieb sowie kalte Speisen angeboten werden dürfen, bedarf es für die Erweiterung um warme Speisen (für ein Heurigenbuffett) einer Gewerbeberechtigung für einen Gastgewerbebetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name „Buschenschank“ leitet sich dabei von einer Stange ab, an die vor dem Eingang ein grüner Buschen oder Reisigbesen gesteckt wird. In [[Wien]] zum Beispiel hat dieses {{&amp;quot;|Buschenschankzeichen […] aus einem Föhren-, Tannen- oder Fichtenbuschen zu bestehen.}} (§&amp;amp;nbsp;6 Abs.&amp;amp;nbsp;2 Wiener Buschenschankgesetz). In Teilen von [[Niederösterreich]] ist das Buschenschankzeichen ein geflochtener [[Strohkranz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schweiz ===&lt;br /&gt;
Diese besondere Form von „Ausschankflächen und Gastwirtschaften“ als Nebenerwerb landwirtschaftlicher Betriebe ist in der [[Schweiz]] in den jeweiligen kantonalen Gastgewerbegesetzen geregelt und heißt je nach Region auch „Besenbeiz“, „Besenwirtschaft“ oder „Buschenschenke“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Brockhaus-Enzyklopädie in vierundzwanzig Bänden |Band=Einundzwanzigster Band: Sr–Teo |Auflage=19. |Verlag=F.A. Brockhaus |Ort=Mannheim |Datum=1993 |ISBN=3-7653-1121-9 |Kapitel=Artikel „Straußwirtschaft, Besenwirtschaft, Häckerwirtschaft, Heckenwirtschaft“ |Seiten=315}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Holger Vornholt, Joachim Grau |Titel=Wein Enzyklopädie. Mit dem Weinlexikon A–Z von [[Hans Ambrosi]] |TitelErg=mit Genehmigung des Gräfe und Unzer Verlag, München |Verlag=Serges Medien |Ort=Köln |Datum=2001 |Kapitel=Eintrag „Straußwirtschaft“ |Seiten=856}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Besenwirtschaft}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Häckerwirtschaft}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Kranzwirtschaft}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Leutgebschank}}&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|Strausswirtschaft OR Besenwirtschaft|NAME=„Straußwirtschaft oder Besenwirtschaft“}}&lt;br /&gt;
* [http://www.arte.tv/de/die-frage-die-besenwirtschaft/7278822,CmC=7278824.html Erklärung: „die Frage: die Besenwirtschaft“] aus der [[arte]]-Sendung [[Karambolage (ARTE)|Karambolage]] Folge 289 vom 27. Januar 2013&lt;br /&gt;
* [http://landesrecht.rlp.de/jportal/portal/t/2hjn/page/bsrlpprod.psml/action/portlets.jw.MainAction?p1=f&amp;amp;eventSubmit_doNavigate=searchInSubtreeTOC&amp;amp;showdoccase=1&amp;amp;doc.hl=0&amp;amp;doc.id=jlr-GastGAVRPpG3&amp;amp;doc.part=G&amp;amp;toc.poskey=#focuspoint Gaststättenverordnung (GastVO) Rheinland-Pfalz] vom 2. Dezember 1971&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4225411-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strausswirtschaft}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Wein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ des Bewirtungs- und Verpflegungsbetriebs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schankwirtschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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