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	<title>Strandscha - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Strandscha&amp;diff=675461&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-33817-21 am 30. Januar 2026 um 22:45 Uhr</title>
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		<updated>2026-01-30T22:45:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|KARTE=Strandscha Balkan topo de.jpg&lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG=Strandscha-Gebirge in Bulgarien und der Türkei.&lt;br /&gt;
|BILD=Strandzha-dinev-2.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Das Strandscha-Gebirge vom Gipfel Papija aus&lt;br /&gt;
|BILD2=Sredoka.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-BESCHREIBUNG=Das Reservat Sredoka im Gebirge&lt;br /&gt;
|LAGE-POLITISCH=[[Bulgarien]]/[[Türkei]]&lt;br /&gt;
|EINTEILUNG NACH=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE=&lt;br /&gt;
|LAGE-GEBIRGE-BEZ=&lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL=[[Mahya Dağı]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE=1031&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG=TR&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=41/47//N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=27/36//E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=TR/BG&lt;br /&gt;
|MAX-LÄNGE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Gneis]] und [[Granit]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|FLÄCHE=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strandscha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{bgS|Странджа}}, internationale Transliteration &amp;#039;&amp;#039;Strandža&amp;#039;&amp;#039;, {{trS|&amp;#039;&amp;#039;Yıldız Dağları&amp;#039;&amp;#039;}} oder {{lang|tr|&amp;#039;&amp;#039;Istranca Dağları&amp;#039;&amp;#039;}}, auch als &amp;#039;&amp;#039;Strandzha&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Strandja&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Stranja&amp;#039;&amp;#039; transliteriert) ist ein Gebirge in [[Südosteuropa]]. Es erstreckt sich in Südost-[[Bulgarien]] und dem Norden der europäischen [[Türkei]] und gehört zur Landschaft [[Thrakien (Landschaft)|Thrakien]]. Der Gebirgskern des sich in Nordwest-Südost-Richtung erstreckenden Gebirges setzt sich aus [[Gneis]] und [[Granit]] zusammen und ist zum Teil von [[Tertiär]]schichten überdeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TIB&amp;quot;&amp;gt;[[Peter_Soustal]]: &amp;#039;&amp;#039;Thrakien (Thrake, Rhodope und Haimimontos).&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;[[Tabula_Imperii_Byzantini]]&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1991, ISBN 3-7001-1898-8, S. 53–55.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchste Berg ist der [[Mahya Dağı]] (bulgarisch {{lang|bg|връх Махиада}} / &amp;#039;&amp;#039;{{lang|bg-Latn|vrach Machiada}}&amp;#039;&amp;#039;) mit einer Höhe von {{Höhe|1031}} in der Türkei.&amp;lt;ref&amp;gt;Strandschagebirge {{Webarchiv|url=http://www.visitmalkotarnovo.net/index_en.php?id_nav=2 |wayback=20071102134018 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-16 05:22:37 InternetArchiveBot }} (eng).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Großteil des bulgarischen Strandscha wurde 1995 zum Naturpark erklärt und bildet das größte Schutzgebiet Bulgariens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Strandscha-Gebirge wird gemeinsam mit dem mittleren [[Tundscha]]-Tal und dem [[Sakar]]-Gebirge zur Berg-Becken-Übergangszone (bulg. {{lang|bg|Сакаро-Стрнджанска подобласт}}/{{lang|bg-Latn|Sakarsko-Strandianska podoblast}}) des [[Balkangebirge]]s gerechnet, obwohl es die „[[altkristallin]]en“ Gesteine des [[Rhodopen]]-Gebirges fortsetzt. Das bis nahe an den [[Bosporus]] reichende Gebirge wird in nahezu allen Teilen durch ein Netz von Flüssen stark zerschnitten und gegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TIB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Durchbruchstal der [[Tundscha]] trennt im Westen das Sakar-Gebirge (Gipfel [[Wischegrad (Berg)|Wischegrad]] {{Höhe|856}}) ab, das seinerseits im Norden in den bis {{Höhe|600}} hohen [[Manastir-Erhebungen]] (bulg. {{lang|bg|Манастирски възвишения}}/{{lang|bg-Latn|Manastirski waswischenija}}) einen Ausläufer besitzt. Östlich des Tundscha-Durchbruchs scheidet der Fluss [[Popowska reka]] die Derwent-Erhebungen (bulg. {{lang|bg|Девентски възвишения}}/{{lang|bg-Latn|Derwentski waswischenija}}, bis zu {{Höhe|555}} hoch) vom Zentralbereich der Strandscha. Im Nordosten sondert sich von diesem das Bergland [[Bosna (Hügelkette)|Bosna]] ab, wobei das Tal der [[Weleka]] die Trennlinie im Süden darstellt. Im Norden reicht das Bergland bis zur [[Bucht von Burgas]], der [[Burgasseen|Burgaser Seenlandschaft]] sowie der [[Burgasebene]]. Der nördlichste Ausläufer dort bildet das Bergmassiv Tscheni Wrach mit dem Gipfel [[Schiloto]] ({{Höhe|209}}). Im Westen ist das Bergland vom Tal des Rossen-Flusses begrenzt. Östlich davon befindet sich die {{Höhe|376}} ([[Bakarlak]]) hohe Hügelkette [[Meden rid]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TIB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten grenzt das Gebirge an das [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]]. Das Küstengebiet zeichnet sich durch ein Komplex von Meeresterrassen, einer stark zerklüfteten Felsküste und einer Vielzahl von [[Liman]]en aus, die sich mit größeren und kleineren Sandstränden abwechseln. Die Halbinseln zwischen den Buchten entlang der bulgarischen Küste zeichnen sich durch teilweise eine senkrecht ins Meer abfallende, schwer zugängliche [[Steilküste]] aus (→ [[Kliffküste]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: {{Internetquelle |url=http://www.bsregion.org/Bul/Documents/MuniPlans/Sozopol.doc |titel=Entwicklungsplan der Gemeinde Sosopol für die Periode 2007–2013 |autor=Gemeinde Sosopol |hrsg=Webseite der Provinzverwaltung Burgas |zugriff=2012-06-06 |sprache=bg |format=Doc-Datei |offline=ja |archiv-bot=2019-05-16 05:22:37 InternetArchiveBot }}; {{Internetquelle |url=http://www.bsregion.org/index.php?option=com_content&amp;amp;view=category&amp;amp;layout=blog&amp;amp;id=44&amp;amp;Itemid=82 |titel=Allgemeine Information zur Gemeinde Sosopol |hrsg=Webseite der Provinzverwaltung Burgas |zugriff=2012-06-06 |sprache=bg }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung der Strandscha heißt [[Mahya Dağı]] und liegt zwischen [[Vize (Türkei)|Vize]] und [[Malko Tarnowo]]. Nach Süden und Südwesten fällt der Strandscha-Gebirgszug sanft zu den Hügeln und Becken des [[Ergene (Fluss)|Ergene]]-Tales mit seinen [[eozän]]en [[Kalkstein]]- und [[Mergel]]formationen ab, einer von [[Neogen|Jungtertiärschichten]] erfüllten und nachträglich [[Zertalung|zertalten]] [[Senke (Geowissenschaften)|Senke]]. Dem Ergene, der nördlich von [[İpsala]] in die [[Mariza]] mündet, fließt von Norden aus der Strandscha eine Reihe paralleler Flüsse zu. Ihre Täler sind flache und breite Senken, sodass eine leicht wellige Oberfläche vorherrscht. Im Westen reicht das Jungtertiär-Plattenland so weit, bis der Ostrand des Rhodopen-Gebirges einsetzt. Die bis 10&amp;amp;nbsp;km breite Ebene an der unteren Mariza bildet ein Teilgebiet des von breiten Tälern zerfurchten Riedellandes. Östlich des Mariza-Deltas erhebt sich bei [[Enez]] das aus Vulkaniten aufgebaute Hügelland des [[Hisarh Dag]] ({{Höhe|385}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;TIB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Flüsse, die im Strandscha-Gebirge entspringen, sind die Sredizka ({{lang|bg|Средецка}}), [[Ropotamo]], Resowska ({{lang|bg|Резовска река}}), Fakijska ({{lang|bg|Факийска река}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über das Gebirge verläuft der große östliche [[Vogelzug|Nord-Süd-Migrationsweg der Zugvögel]], die &amp;#039;&amp;#039;Via Pontica&amp;#039;&amp;#039;. Nicht nur während des Vogelzugs ist eine Vielfalt von geschützten [[Vogelzug|Zug-]] und [[Strichvogel|Strichvögeln]] (unter anderem [[Kormorane]], [[Pelikane]], [[Nachtreiher]], [[Löffelente]]n, [[Ibisse]], [[Graureiher]], [[Haubentaucher]], [[Altweltgeier]]) im ganzen Gebirge und besonders an der Küste zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem bulgarischen Gebirge wachsen die endemischen Pflanzenarten &amp;#039;&amp;#039;Veronica turrilliana&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Anthemis jordanovii&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Silene caliacrae&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Aurinia uechtritziana&amp;#039;&amp;#039; sowie seltene und geschützte Arten wie der [[Pontischer Rhododendron|Pontische Rhododendron]] und im [[Naturschutzgebiet Arkutino]] ({{lang|bg|Аркутино}}) die in Südosteuropa seltene [[Weiße Seerose]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.strandja.bg/BG/nature_bg/plants_bg.html |wayback=20140222043056 |text=Webseite des Naturparks |archiv-bot=2019-05-16 05:22:37 InternetArchiveBot }} (bulgarisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann, Friedrich (1936): Die Pflanzendecke des Strandsha-Gebirges. Repertorium specierum novarum regni vegetabilis, Beiheft 87. – Dahlem bei Berlin, 103 S.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es überwiegen [[Gelberde]]-Böden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturpark Strandscha ==&lt;br /&gt;
Der „Naturpark Strandscha“ schließt beinahe das ganze Gebirge auf bulgarischer Seite ein. Mit seiner Fläche von 1116&amp;amp;nbsp;km² nimmt der [[Naturpark]] fast 1 % des Territoriums des Landes ein und ist somit das größte Schutzgebiet Bulgariens&amp;lt;ref&amp;gt;Information über den Naturpark und den Streit {{Webarchiv|url=http://zagrada.bg/show.php?storyid=352717 |wayback=20070928181450 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-16 05:22:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Park enthält fünf Reservate&amp;lt;ref&amp;gt;Gliederung des Naturparks {{Webarchiv|url=http://www.visitmalkotarnovo.net/index_en.php?id_nav=7 |wayback=20160817183919 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-16 05:22:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;: Silkosija &amp;#039;&amp;#039;({{lang|bg|Силкосия}})&amp;#039;&amp;#039;, Witanowo &amp;#039;&amp;#039;({{lang|bg|Витаново}})&amp;#039;&amp;#039;, Sredoka &amp;#039;&amp;#039;({{lang|bg|Средока}})&amp;#039;&amp;#039;, Tisowica &amp;#039;&amp;#039;({{lang|bg|Тисовица}})&amp;#039;&amp;#039; und Usunbodschak &amp;#039;&amp;#039;({{lang|bg|Узунбоджак}})&amp;#039;&amp;#039; (auch Lopuschniza &amp;#039;&amp;#039;({{lang|bg|Лопушница}})&amp;#039;&amp;#039; genannt). Der Reservat Silkosija ist das älteste Reservat in Bulgarien. Der Beschluss für die Ernennung von Silkosija zum Reservat wurde am 23. Juli 1931&amp;lt;ref&amp;gt;Seite des zuständigen Ministeriums {{Webarchiv|url=http://eea.government.bg/zpo/area.jsp?areaId=1&amp;amp;categoryId=1 |wayback=20080221005232 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-16 05:22:37 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; gefasst. Usunbodschak wurde 1977 in die [[UNESCO]]-Liste für [[Biosphärenreservat]]e des „Mensch-und-Biosphäre“-Netzwerks aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unesco.org/mabdb/br/brdir/directory/biores.asp?code=BUL+12&amp;amp;mode=all Usunbodschak] in der UNESCO-Weltnaturerbeliste (englisch; Bezeichnung französisch transkribiert als &amp;#039;&amp;#039;{{lang|bg-Latn|Ouzounboudjak}}&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Reservaten existieren 14 weitere Naturschutzgebiete, unter anderem Arkutino ({{lang|bg|Аркутино}}) und [[Silistar]] ({{lang|bg|Силистар}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit des Naturparks sind die Reliktpflanzen aus der [[Tertiär]]-Zeit, wie das Symbol des Parks, der [[Pontischer Rhododendron|Pontische Rhododendron]]. Etwa 80 Prozent des Naturparks besteht aus Wäldern, darunter Urwälder aus [[Buche]]n und [[Traubeneiche]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Oberste Verwaltungsgericht Bulgariens hob mit Beschluss Nr. 6794 vom 29. Juni 2007 den Status der Strandscha als Naturpark auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.sac.government.bg/home.nsf/0/EF1ABEA51514518A42257309002F91C0 |wayback=20070702061741 |text=Beschluss Nr. 6794 vom 29. Juni 2007 |archiv-bot=2019-05-16 05:22:37 InternetArchiveBot }} vom Obersten Verwaltungsgericht&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Beschluss führte im Sommer 2007 zu Protestaktionen bulgarischer Naturschützer, die eine weitere Bebauung der bulgarischen Schwarzmeergebiete zu verhindern suchten. Daraufhin erließ die bulgarische Nationalversammlung ein Gesetz, das die gerichtliche Umwidmung von Schutzgebieten unmöglich machte und damit den Status der Strandscha als Naturpark erhielt. Am 17. Juli 2007 verabschiedete das [[Nationalversammlung (Bulgarien)|bulgarische Parlament]] ein neues Gesetz für die Geschützten Gebiete und stellte den Status des Naturparks wieder her. Ein neuerliches Urteil des Obersten Verwaltungsgerichts von Anfang 2014 stellt den Bestand des Schutzgebietes jedoch teilweise wieder in Frage&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bnr.bg/de/post/100291811/und-wieder-ruft-der-strandscha-naturpark Radio Bulgarien: Und wieder ruft der Strandscha-Naturpark]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Proteste leiteten die undurchsichtigen Beschlüsse zum Bau der [[Burgas-Alexandroupolis-Ölpipeline]] ein, die den Naturpark durchqueren sollte. Der Bau der Pipeline wurde Anfang 2012 jedoch gestoppt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Strandja 05.07 SLivarevo (1).jpg|mini|Haus im Strandschagebirge]]&lt;br /&gt;
Das Gebirge zählt zu den ältesten besiedelten Gegenden Europas und war in der [[Urgeschichte|Vorgeschichte]], [[Antike]] und im [[Mittelalter]] für seine [[Kupfer]]- und [[Gold]]bergwerke bekannt. Tausende archäologische Funde im ganzen Gebirge (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Großsteingrab|Großsteingräber]] und [[Dolmen in Thrakien|Dolmen]]) zeugen von einer alten [[Megalithkultur]] und einer abwechslungsreichen Geschichte. Das Gebirge ist von Ruinen [[Thraker|thrakischer]], [[Kelten|keltischer]], römischer und altgriechischer Herkunft übersät. Die Römer bauten durch das Gebirge, entlang der Küste, die [[Via Pontica]] (auch Küstenstraße genannt) wahrscheinlich auf einer existierenden Route, über die bereits der persische Großkönig [[Dareios&amp;amp;nbsp;I.]] gezogen war. Nach der Abwehr der persischen Invasion wurde das Gebirge zum Zentrum des thrakischen [[Odrysen]]reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche Legenden um die Entstehung und die Geschichte des Gebirges sind überliefert. So soll einer Legende nach im Gebirge eine ägyptische Prinzessin begraben sein. Einen besonderen Stellenwert genießt das Ritual der [[Feuerlauf|Feuertänze]]. Der Brauch der &amp;#039;&amp;#039;[[Nestinarstwo|Nestinari]]&amp;#039;&amp;#039;, wie die Feuertänzer in Bulgarien genannt werden, ist einzigartig für Südosteuropa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1903 entstand während des [[Ilinden-Preobraschenie-Aufstand]]es die kurzlebige [[Strandscha-Republik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 ist das Gebirge Namensgeber für den [[Strandscha-Gletscher]] auf der [[Livingston-Insel]] in der Antarktis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Strandzha|Strandscha}}&lt;br /&gt;
* [http://www.strandja.bg/ Park Strandscha] (offizielle Seite auf Bulgarisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.bg-parks.net/main.php?act=parks&amp;amp;park=stranja Park Strandscha (englisch)]&lt;br /&gt;
* [https://www.fuenferfilm.de/strandzha Dokumentarfilm „Strandzha“], 2025, Regie: Pepa Hristova&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strandscha| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Bulgarien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in der Türkei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thrakien (Landschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oblast Burgas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oblast Jambol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Provinz Kırklareli)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Provinz Edirne)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biosphärenreservat in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-33817-21</name></author>
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