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	<title>Strampfer-Theater - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T08:05:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Strampfer-Theater&amp;diff=1042369&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Loimo: korr. (ohne Bindestrich) lt. zit. Quelle; übliche Zitierweise, exakte Seitenangabe</title>
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		<updated>2025-01-01T19:08:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korr. (ohne Bindestrich) lt. zit. Quelle; übliche Zitierweise, exakte Seitenangabe&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strampfer-Theater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Theater im 1. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]], [[Innere Stadt (Wien)|Innere Stadt]], an der heutigen Adresse [[Liste der Straßennamen von Wien/Innere Stadt#T|Tuchlauben]] 12 (ursprünglich: 16) / Brandstätte 10. Es bestand von 1871 bis 1884 und war der [[Lokalposse]] und der [[Operette]] gewidmet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1831–1870 befand sich hier das erste eigene Konzertgebäude der [[Gesellschaft der Musikfreunde in Wien#Erster Konzertsaal der Gesellschaft|Gesellschaft der Musikfreunde]], des [[Wiener Musikverein]]s. Er übersiedelte 1870 in sein heutiges Domizil am [[Karlsplatz (Wien)|Karlsplatz]] und verkaufte das Haus im selben Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1870 erwarb der Schauspieler [[Friedrich Strampfer]] das von Anton Küstner (eigentlich: Köstler) &amp;#039;&amp;#039;zu Grunde gerichtete „Vaudeville-Theater“&amp;#039;&amp;#039;. Der nunmehrige [[Theaterleiter|Prinzipal]] baute das Haus (und insbesondere den Konzertsaal) im Frühsommer 1871 gänzlich um (drei Ränge, 28 Logen, 800 Besucher) und eröffnete (mit drei Stücken) am 12. September 1871 als &amp;#039;&amp;#039;Strampfer-Theater&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|13|09|1871|08|AUTOR=|Theater- und Kunstnachrichten. (…) Strampfer-Theater|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 2533/1871|ALTSEITE=8, unten rechts.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die Aufführung des im Zusammenhang mit der Eröffnung vorgesehene Schauspiels, [[Hans Hopfen]]s &amp;#039;&amp;#039;Aschenbrödel in Böhmen&amp;#039;&amp;#039;, wurde von der Zensurbehörde verboten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die zunächst hohen Eintrittspreise soll Strampfer festgelegt haben, &amp;#039;&amp;#039;um das Gesindel fernzuhalten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|mop|12|09|1871|03|AUTOR=|Theater, Kunst und Literatur. (…) Unter den Novitäten (…)|ZUSATZ=Nr. 252/1871 (XXI. Jahrgang)|ALTSEITE=3, Mitte rechts.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Strampfer gelang es im neuen Haus, Schauspieler wie [[Alexander Girardi]], [[Josefine Gallmeyer]] und [[Karl Blasel]] zu Stars zu machen. [[Anton M. Storch]] und [[Julius Hopp]] waren die Kapellmeister und Komponisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Theater war weniger renommiert und hatte auch geringere Eintrittspreise als die [[Wiener Vorstadttheater]], zog deshalb aber ein kleinbürgerliches Publikum an. Zeitweise galt es als eine Art Gegenpol des vornehmeren [[Theater an der Wien|Theaters an der Wien]], das Strampfer von 1. September 1862 bis 26. Juli 1869 geleitet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bühne hatte eine wichtige Funktion in der Frühphase der [[Wiener Operette]] und führte zahlreiche Werke [[Jacques Offenbach]]s auf, unter anderem am Eröffnungsabend &amp;#039;&amp;#039;Dorothea&amp;#039;&amp;#039; sowie am 19. Februar 1872 die Operetten &amp;#039;&amp;#039;Der Schmuggler&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Rose von Saint-Fleur&amp;#039;&amp;#039;, die beide zu Differenzen Anlass gaben, da Offenbach sich weigerte, einaktige Operetten zu dirigieren, auch wenn sie aus seiner Feder stammten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|apr|16|02|1872|14|AUTOR=|Theater- und Kunstnachrichten. (…) Zwischen dem kleinen, großen Offenbach (…)|ZUSATZ=|ALTSEITE=14, unten rechts.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein geplanter Neubau von [[Camillo Sitte]] konnte 1873 nicht finanziert werden; Strampfer verließ das Theater ein Jahr später. 1875 übernahm Josefine Gallmeyer gemeinsam mit dem Schriftsteller [[Julius Rosen]] (1833–1892) die Direktion, man war letztlich aber wirtschaftlich nicht erfolgreich. Das Theater musste 1884 wegen Insolvenz schließen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Mattonihof-Tuchlauben.jpg|mini|Mattonihof-Tuchlauben (erbaut 1886)]]&lt;br /&gt;
Der neue Eigentümer ließ das Haus 1885 abreißen. An seiner Stelle ließ er auf der Eckparzelle (die [[Brandstätte]] war um 1875 bis zu den Tuchlauben neu angelegt worden und mit der alten Brandstätte nicht identisch) von [[Gustav von Korompay]] bis 1886 ein Wohn- und Geschäftshaus errichten, das den Namen Mattoni-Hof erhielt und die Adressen Tuchlauben 12 und Brandstätte 10 führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Pemmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Strampfertheater unter den Tuchlauben und sein Repertoire.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Wiener Geschichtsblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, Wien, {{ISSN|0043-5317}}, 19. (79.) Jg., Heft 4, 1964, S. 353–363 ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=maw&amp;amp;datum=1964&amp;amp;pos=109&amp;amp;size=45 online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/12/37/N |EW=16/22/15/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Theater in Wien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Theatername (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergebäude in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Theater|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Operettentheater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1870]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Loimo</name></author>
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