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	<title>Stralsund Hauptbahnhof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stralsund_Hauptbahnhof&amp;diff=731436&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert, kein Bezug im Ziel zu finden</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stralsund_Hauptbahnhof&amp;diff=731436&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-06T07:24:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert, kein Bezug im Ziel zu finden&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bahnhof&lt;br /&gt;
| Breite = 300px&lt;br /&gt;
| Name = Stralsund Hbf&lt;br /&gt;
| Bild = Stralsund Hauptbahnhof, 2019 (03).jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext = [[Empfangsgebäude]] (2019)&lt;br /&gt;
| Kategorie = 3&lt;br /&gt;
| Typ = Bahnhof&lt;br /&gt;
| Lage = Trennungsbahnhof&lt;br /&gt;
| Bauform = [[Durchgangsbahnhof]]&lt;br /&gt;
| Bahnsteiggleise = 6&lt;br /&gt;
| Abkürzung = WSR&lt;br /&gt;
| IBNR = 8010338&lt;br /&gt;
| Homepage = &lt;br /&gt;
| Bahnhof.de ID = Stralsund-Hbf&lt;br /&gt;
| Eröffnung = 1863&lt;br /&gt;
| Stilllegung = &lt;br /&gt;
| Architekt = [[Alexander Rüdell]]&amp;lt;br /&amp;gt;Hans Stubbe&lt;br /&gt;
| Architekt_Bezeichnung = &lt;br /&gt;
| Baustil = [[Neugotik|Neogotik]]&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Stralsund&lt;br /&gt;
| Ort = Tribseer Vorstadt&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 54.308611&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13.077222&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-MV&lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Höhe-Art = &lt;br /&gt;
| Strecken = * [[Bahnstrecke Stralsund–Rostock|Stralsund–Rostock]] &amp;lt;small&amp;gt;(km −0,332)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Angermünde-Stralsunder Eisenbahn|Angermünde–Stralsund]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 240,752)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Stralsund–Sassnitz|Stralsund–Sassnitz]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 223,563)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Berliner Nordbahn|Berlin–Neubrandenburg–Stralsund]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 222,593)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bahnstrecke Stralsund–Tribsees|Stralsund–Tribsees]] &amp;lt;small&amp;gt;(km 0,0; abgebaut)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stralsund Hauptbahnhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (offiziell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stralsund Hbf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis 2010 trug der Bahnhof nur den Namen &amp;#039;&amp;#039;Stralsund&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Eisenbahnknotenpunkt]] in [[Stralsund]]. Er befindet sich zentral im Schnittpunkt zwischen der Stralsunder Altstadt und dem [[Tribseer|Stadtteil Tribseer bzw. der Tribseer Vorstadt]]. Der Bahnhof wird im Personenverkehr von Unternehmen des [[Deutsche Bahn|Deutsche-Bahn]]-Konzerns und von der [[Ostdeutsche Eisenbahn|Ostdeutschen Eisenbahn]] bedient. Von der einstigen Bedeutung im [[Schienengüterverkehr|Güterverkehr]] ist heute nicht mehr viel übrig geblieben, auch das früher wichtige [[#Bahnbetriebswerk Stralsund|Bahnbetriebswerk Stralsund]] wurde mittlerweile geschlossen. Im Jahr 2016 wurde er von der [[Allianz pro Schiene]] als „[[Bahnhof des Jahres]]“ ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.allianz-pro-schiene.de/presse/pressemitteilungen/bahnhof-des-jahres-stralsund-und-steinheim-siegen/ |titel=Bahnhof des Jahres: Stralsund und Steinheim siegen |datum=2016-08-22 |abruf=2016-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Berliner Nordbahn#Geschichte|titel1=„Geschichte“ im Artikel Berliner Nordbahn}}&lt;br /&gt;
Dem Eisenbahnanschluss von Stralsund mit der Errichtung eines Bahnhofes gingen seit 1843 jahrzehntelange Bemühungen und Planungen von Stralsunder Kaufleuten und Unternehmern voraus. Zunächst wurde 1863 mit der [[Angermünde-Stralsunder Eisenbahn]] eine Abzweigung von der 1843 errichteten [[Berlin-Stettiner Eisenbahn]] nach Stralsund gebaut (→ [[Vorpommern-Magistrale]]). Der erste Zug fuhr am 27. September 1863 in Stralsund ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stralsund.de&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Bau des ersten Bahnhofs bemühte sich die neugegründete &amp;#039;&amp;#039;Berliner Nord-Eisenbahn-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039; weiterhin um eine direkte Verbindung nach [[Berlin]] über [[Neustrelitz]]. Sie erhielt dann 1870 die Konzessionen der Staaten [[Preußen]] und [[Mecklenburg-Strelitz]] für diese Strecke. Am 1. Januar 1878 wurde schließlich der Betrieb auf der [[Berliner Nordbahn]] mit Stralsund als Endstation aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Streckenanbindungen und Gleisanlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stralsund, Germany, Hauptbahnhof, Gleisanlagen (2006-09-12).JPG|mini|links|Gleisanlagen, Einfahrt aus Richtung Rostock]]&lt;br /&gt;
Etwa zwei Kilometer südöstlich des [[Personenbahnhof]]s laufen die Gleise der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Nordbahn&amp;#039;&amp;#039; (eingleisig), der &amp;#039;&amp;#039;Angermünde-Stralsunder Eisenbahn&amp;#039;&amp;#039; (zweigleisig) und der &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnstrecke Stralsund–Sassnitz]]&amp;#039;&amp;#039; (zweigleisig) zusammen und bilden ein Gleisbündel, das geradlinig auf die ursprünglich als reiner [[Kopfbahnhof]] angelegte Bahnhofsanlage zuläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bahnhof verteilt sich dies zum einen auf die Gleise 1 bis 4, die sich jeweils paarweise einen Mittelbahnsteig teilen (1+2 und 3+4), die beide ihrerseits an einem querliegenden [[Bahnsteig|Hausbahnsteig]] enden. Die Gleise 1 bis 3 enden an dem Querbahnsteig als [[Stumpfgleis]]e, während das äußere Gleis 4 als Durchgangsgleis parallel zu und zusammen mit den ebenfalls aus Südosten herangeführten Gleisen 5 und 6 westlich am Bahnhofs-Seitenflügel vorbei verläuft; die Gleise 4, 5 und 6 werden ab dort zur [[Bahnstrecke Stralsund–Rostock]] zusammengeführt. Die beiden Gleise 5 und 6 haben auf gleicher Höhe mit den anderen beiden Bahnsteigen einen gemeinsamen [[Bahnsteig#Mittelbahnsteig|Insel- bzw. Mittelbahnsteig]]; dieser ist am nördlichen Ende mit einer [[Unterführung]] unter den Gleisen 4 und 5 hindurch mit dem quer angeordneten Hausbahnsteig verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlagen ==&lt;br /&gt;
=== Erstes Empfangsgebäude ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stralsund, Germany, alter Bahnhof, um 1870.jpg|mini|hochkant=1.5|Erstes [[Empfangsgebäude]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des [[Festung]]scharakters Stralsunds wurde auf Betreiben des [[Preußisches Kriegsministerium|preußischen Kriegsministeriums]] 1863 zunächst nur ein hölzernes [[Empfangsgebäude]] am [[Bahnhofstraße (Stralsund)|Bahnhofsweg]] errichtet. Dieses sollte im Falle eines Angriffs auf die Stadt schnell zerstört werden können. Es maß rund 30&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;10&amp;amp;nbsp;Meter im Geviert und hatte zwei [[Wartesaal|Wartesäle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heutiges Empfangsgebäude ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Innenansicht des Hauptbahnhofs Stralsund.jpg|mini|Innenansicht des Empfangsgebäudes (2015)]]&lt;br /&gt;
Nach der Entfestung der Stadt wurde nach einem Entwurf der [[Königliche Eisenbahndirektion|Königlichen Eisenbahndirektion]] [[Stettin]] ein neues Empfangsgebäude aus [[Backstein]]-Sichtmauerwerk errichtet. Der ausführliche Bauentwurf sowie die spätere Bauleitung erfolgte unter offizieller Federführung des Wirklichen Geheimen Oberbaurats [[Alexander Rüdell]] (Berlin) und dessen Mitarbeiter [[Fritz Klingholz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.yumpu.com/de/document/view/7603836/die-bahnhofsbauten-von-fritz-klingholz-diplomarbeit Robert Malcher: &amp;#039;&amp;#039;Die Bahnhofsbauten von Fritz Klingholz&amp;#039;&amp;#039;]. Diplomarbeit im Fach Architektur an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]]. Berlin 2006, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; durch den Landbauinspektor (und späteren Professor an der [[Technische Universität Braunschweig|Technischen Hochschule Braunschweig]]) Hans Stubbe. Der Bau wurde am 9. November 1903 begonnen und am 29. März 1905 dem Verkehr übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das auf dem Gelände der ehemaligen Viehrampe am [[Stralsunder Straßennamen/T|Tribseer Damm]] angelegte Bahnhofsempfangsgebäude wurde von der Straßenflucht zurückgesetzt errichtet, wobei ein Platz entstand, der von [[Droschke]]n und später der [[Straßenbahn Stralsund|Straßenbahn]] sowie von Zügen der [[Franzburger Kreisbahnen|Kleinbahn Stralsund–Barth–Damgarten]] genutzt wurde. Heute befinden sich hier Kurzzeitparkplätze und ein [[Taxistand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gebäudekomplex ist entlang der Straßenfront etwas über 50 Meter breit und inklusive des westlichen, vorspringenden Seitenflügels etwa 40 Meter tief. Die mittige [[Eingangshalle]] ist fast 9,90 Meter breit, in Richtung zu den Gleisen 22,12 Meter tief und 15 Meter hoch. Über dem Eingang und dem Zugang zu den Bahnsteigen befinden sich große Fensterflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im westlichen Bereich der Halle waren ursprünglich Diensträume untergebracht. Im östlichen Bereich befanden sich drei Wartesäle: Einer ausschließlich für Damen, einer für die Reisenden der 1. und 2. [[Wagenklasse]] und einer für die Reisenden der 3. und 4. Wagenklasse. Ein Turm neben der Eingangshalle, der ein Treppenhaus beherbergt, sollte eine Anlehnung an die Architektur der drei großen Stralsunder Pfarrkirchen bieten. Das große Zifferblatt der Turmuhr konnte mit einer oberhalb davor angebrachten Laterne beleuchtet werden; deren Gehäuse ist noch intakt vorhanden (Stand: 2013).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 28. März 1905 wurde der neue Bahnhof mit einem Fest eingeweiht. Dieses dauerte bis in die folgenden Morgenstunden, als die offizielle Inbetriebnahme mit der Verabschiedung des Zuges Nr. 206 nach [[Neubrandenburg]] erfolgte. Das „Stralsunder Tageblatt“ schrieb dazu: „Mit dem heutigen Tage ist der Eisenbahnverkehr in Stralsund in ein neues Stadium getreten, in dem der seit so langen Jahren gehegte Wunsch unserer Einwohnerschaft nach einem neuen Bahnhof endlich in Erfüllung gegangen ist. Das Leben und Treiben auf dem neuen Bahnhofe machte bei seiner heutigen Eröffnung einen wirklich großstädtischen Eindruck.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Stralsunder Tageblatt&amp;#039;&amp;#039; vom 29. März 1905&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren erhielt der Stralsunder Künstler [[Erich Kliefert]] den Auftrag zur Neugestaltung der Empfangshalle. Er wählte für die westliche Seite im oberen Bereich der Halle eine großformatige farbige Darstellung Stralsunds aus der [[Vogelperspektive]] und für die östliche Seite eine ebensolche Darstellung der Insel [[Rügen]]. Beide Gemälde entstanden 1935.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stralsund.de&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hansestadt-stralsund.de/de/stadt_informationen/bahnhoefe/hauptbahnhof |titel=Hauptbahnhof |hrsg=hansestadt-stralsund.de |abruf=2014-11-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren wurde das Gebäude saniert und der Bereich vor den Bahnsteigen mit einem großzügigen Glasdach überdeckt. Die Sanitärbereiche wurden erneuert und Ladengeschäfte in der Empfangshalle angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnsteiganlagen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptbahnhof Stralsund.jpg|mini|Mittelbahnsteige am Hauptbahnhof Stralsund]]&lt;br /&gt;
Die [[Bahnsteig]]e in der ersten Ausführung waren nicht überdacht. Der Zugang zu den Bahnsteigen war daneben noch mit unmittelbarem Überqueren der Gleise zu Fuß möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Fertigstellung des Empfangsgebäudes von 1905 war der Zugang zu den Bahnsteiggleisen 1 bis 4 mit einem anstoßenden [[Querbahnsteig]] vereinfacht. Reisende, die das 1888 errichtete Durchgangsgleis von und nach [[Berlin]] bzw. [[Stettin]] nach und von [[Rostock]] nutzen wollten, mussten dazu jedoch weiterhin unmittelbar die vor dem westlich gelegenen Inselbahnsteig liegenden Gleise überqueren. Erst später wurde der jetzige Tunnel zum Inselbahnsteig gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Kopfbahnsteige sind je 330 Meter bis 342 Meter lang, der Inselbahnsteig für den durchgehenden Streckenstrang Berlin/Stettin–Rostock ist 387 Meter lang (Stand: 2021).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/bahnsteige_uebersicht/Stralsund-Hbf-6883102 |titel=Stralsund Hbf |sprache=de-DE |abruf=2022-04-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Güterverkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stralsund, Hauptbahnhof (2013-02-13), by Klugschnacker in Wikipedia (2).JPG|mini|[[Ortsgüteranlage]] am westlichen Rand des Hauptbahnhofs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu den Gleisen des Inselbahnsteiges der Strecke nach Rostock befinden sich vier weitere Gleise, an deren äußerstem sich Gebäude einer [[Ortsgüteranlage]] befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zugbereitstellungsanlage ===&lt;br /&gt;
Bis Ende des Jahres 2020 errichtete die [[Deutsche Bahn]] auf dem Gelände des ehemaligen [[Bahnbetriebswerk]]es&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Boxenstopp-fuer-Zuege-in-Stralsund,boxenstopp178.html &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Boxenstopp&amp;quot; für Züge in Stralsund&amp;#039;&amp;#039;] auf ndr.de, abgerufen am 5. Juni 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Bereitstellungsanlage für ihre Fernverkehrszüge. Auf einer Fläche von 48.000 m² entstanden sieben Gleise mit einer Länge von jeweils 360 bis 430 Metern. 22 Millionen [[Euro]] werden hierfür investiert. Die endenden und beginnenden Züge werden hier gereinigt und mit Frisch- und Brauchwasser ver- bzw. entsorgt, außerdem werden kleinere Reparaturen ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lok-report.de/news/deutschland/aus-den-laendern/item/18101-mecklenburg-vorpommern-deutsche-bahn-investiert-22-millionen-euro-in-neuen-ice-boxenstopp-fuer-stralsund.html |titel=Mecklenburg-Vorpommern: Deutsche Bahn investiert 22 Millionen Euro in neuen ICE-Boxenstopp für Stralsund |werk=LOK Report |datum=2020-06-04 |abruf=2020-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnbetriebswerk Stralsund ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserkran und Dampflokachse, Stralsund, 2019 (01).jpg|mini|hochkant|[[Wasserkran (Eisenbahn)|Wasserkran]] und [[Radsatz]] aus der Dampflokzeit als Ausstellungsstücke neben dem Bahnhof Stralsund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Usedomer Bäderbahn (UBB).JPG|mini|hochkant|Zug der [[Usedomer Bäderbahn|UBB]] im Bahnhof (2006)]]&lt;br /&gt;
Bei der Bahnhofseröffnung 1863 durch die [[Berlin-Stettiner Eisenbahn-Gesellschaft]] war auch ein einfacher [[Lokschuppen]] vorhanden. Das rechteckige Gebäude bot zwei Maschinen Platz. Mit Eröffnung des [[Berliner Nordbahn|Streckenabschnitts Demmin–Stralsund]] durch die Berliner Nord-Eisenbahn-Gesellschaft entstand 1878 auf dem späteren Gelände des &amp;#039;&amp;#039;Bahnbetriebswerks Stralsund&amp;#039;&amp;#039; ein vierständiger [[Ringlokschuppen]] sowie eine Reparaturwerkstatt. Der Lokschuppen musste schon nach kurzer Zeit erweitert werden, so dass er 1883 14 Stände umfasste.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Jürgen Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Bahnbetriebswerke der DDR — 1949–1993&amp;#039;&amp;#039;, transpress-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-71401-4, S. 82&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verstaatlichung der beiden Gesellschaften wurden die Anlagen von der [[Preußische Staatseisenbahnen|preußischen Staatsbahn]] übernommen und zu einem Betriebswerk zusammengefasst. Zunächst war die [[Reichsbahndirektion Berlin|Direktion Berlin]] für die Anlagen zuständig, 1895 wurde das Betriebswerk zur [[Reichsbahndirektion Stettin|Direktion Stettin]] übertragen. Bis 1889 war der Ringlokschuppen auf 19 Stände angewachsen. Ein zweiter Ringlokschuppen mit 16-m-[[Drehscheibe]] wurde 1895 teilweise in Betrieb genommen, 1905 umfasste das Gebäude 19 Stände. Zwischen dem Lokschuppen I und II wurde eine neue Werkstatt – später als Verwaltung und Lager genutzt – errichtet. Obwohl weitere Ausbaupläne vorhanden waren, konnte durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erst 1917 mit den Bauarbeiten zum Ringlokschuppen III begonnen werden. Das 21-ständige Gebäude wurde 1921 fertiggestellt. Es war vorrangig für die in Stralsund stationierten Schnellzuglokomotiven konzipiert. Daher wurde 1940 die 20-m-Drehscheibe durch ein Exemplar mit 23 m Bühnenlänge ausgetauscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Jürgen Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Bahnbetriebswerke der DDR — 1949–1993&amp;#039;&amp;#039;, transpress-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-71401-4, S.&amp;amp;nbsp;82&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1950er und in den 1960er Jahren wurde das Bahnbetriebswerk modernisiert. So entstand unter anderem ein Kohlehochbunker und eine [[Tankstelle]] mit Öllager.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnbetriebswerke der DDR — 1949–1993, S. 83&amp;quot;&amp;gt;Klaus-Jürgen Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Bahnbetriebswerke der DDR — 1949–1993&amp;#039;&amp;#039;, transpress-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-71401-4, S. 83&amp;lt;/ref&amp;gt; 1980 wurde der Hochbunker wieder abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.gdl-stralsund.de/gal/history.html |text=Das Eisenbahnstreckennetz um Stralsund und das Bahnbetriebswerk Stralsund. |wayback=20060523175541}}, GdL Stralsund, abgerufen am 21. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1985 wurde das Bahnbetriebswerk zu Ehren des NS-Opfers [[Otto Scharfschwerdt]] in &amp;#039;&amp;#039;Bahnbetriebswerk „Otto Scharfschwerdt“ Stralsund&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Ab 1990 begann die Bedeutung des Bahnbetriebswerkes durch die wirtschaftlichen Veränderungen nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] 1989/90 zu sinken. Mit [[Bahnreform (Deutschland)#Ausgangslage|dem Zusammenschluss]] von [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutscher Reichsbahn]] und [[Deutsche Bundesbahn|Deutscher Bundesbahn]] wurde das Bahnbetriebswerk Stralsund in den &amp;#039;&amp;#039;Betriebshof Stralsund&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt. Seit 1999 gab es in Stralsund nur noch eine Zweigniederlassung der DB, die am 1. Juli 2001 gänzlich aufgelöst wurde und fortan nur noch als Personaleinsatzstelle diente. Kurz zuvor wurde im Juni 2011 die Werkstatt geschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnbetriebswerke der DDR — 1949–1993, S. 83&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die an den südöstlich gelegenen Betriebsgleisen und unterhalb der Auffahrt der [[Europastraße 22|E 22]] zur neuen [[Strelasundquerung|Rügenbrücke]] befindlichen Lokschuppen werden nicht mehr genutzt und sind dem Verfall preisgegeben (Stand: 2024).&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lokschuppen Stralsund}}&lt;br /&gt;
; Dienststellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] besaß Stralsund nur eine Lokeinsatzstelle in [[Bahnhof Greifswald|Greifswald]] sowie eine in Wolgast Hafen. Erst mit der Auflösung zahlreicher kleiner Bahnbetriebswerke kamen Ende der 1960er Jahre zahlreiche Einsatzstellen hinzu. So wurde das [[Bahnbetriebswerk Putbus]] – das seinerseits die Außenstellen Altenkirchen, Bergen (Rügen) Ost, Garz und Göhren mitbrachte – am 1. Januar 1967 dem Bahnbetriebswerk Stralsund angegliedert. Zum 1. Januar 1968 wurden die bisher selbstständigen Bahnbetriebswerke [[Bahnbetriebswerk Barth|Barth]] und [[Bahnbetriebswerk Saßnitz|Saßnitz]] dem Bahnbetriebswerk Stralsund unterstellt. Damit gehörten auch die Lokbahnhöfe Franzburg und Tribsees zum Bahnbetriebswerk. Während die Lokbahnhöfe Garz (1967), Altenkirchen (1968), Franzburg (1969) und Bergen (Rügen) Ost (1971) recht bald geschlossen wurden, blieben die restlichen Einsatzstellen bis nach 1990 erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnbetriebswerke der DDR — 1949–1993, S. 84&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Bahnbetriebswerk Seebad Heringsdorf]] wurde am 1. September 1992 Stralsund angegliedert. Zudem wurden ab 1994 noch die Lokomotiven des [[Fährhafen Mukran|Fährhafens Mukran]] in Stralsund beheimatet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnbetriebswerke der DDR — 1949–1993, S. 84&amp;quot;&amp;gt;Klaus-Jürgen Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Bahnbetriebswerke der DDR — 1949–1993&amp;#039;&amp;#039;, transpress-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-71401-4, S. 84&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Lokomotiveinsatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende kamen in den 1940er und 1950er Jahren hauptsächlich die Baureihen [[Preußische P 8|38.10–40]] und [[DR-Baureihe 41|41]] im Personenverkehr sowie die [[DR-Baureihe 52|Baureihe 52]] im Güterzugdienst zum Einsatz. Die bei der [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] verbliebenen Lokomotiven der [[DR-Baureihe 03.10|Baureihe 03.10]] wurden ab 1954 in Stralsund zusammengezogen. Für die nächsten rund 25 Jahre wurden sie von Stralsund aus vor Schnellzügen eingesetzt. Die Baureihe 41 wurde fortan vermehrt für den Güterzugdienst verwendet. Die Neubaudampflokomotiven der [[DR-Baureihe 50.40|Baureihe 50.40]] kamen in den 1960er Jahren ebenfalls von Stralsund aus vor Güterzügen zum Einsatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnbetriebswerke der DDR — 1949–1993, S. 83&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Traktionswandel]] begann 1967 mit der Stationierung der [[DR-Baureihe V 200|Baureihe V 200]] in Stralsund, ab 1969 kamen auch Fahrzeuge der [[DR-Baureihe V 100|Baureihe V 100]] nach Stralsund. Bis 1973 hatten sie alle Dampflokomotiven bis auf die Baureihe 03.10 verdrängt. Die letzten Dampfloks konnten erst gegen Ende der 1970er Jahre schrittweise durch die [[DR-Baureihe 142|Baureihe 142]] sowie die schwächer motorisierten Loks der [[DR-Baureihe 132|Baureihe 132]] abgelöst werden. Im Mai 1980 wurde letztmals eine Dampflok – die 03 1010 – vom Bahnbetriebswerk Stralsund eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnbetriebswerke der DDR — 1949–1993, S. 83&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der fortschreitenden [[Elektrifizierung]] wurden ab 1988 mit der [[DR-Baureihe 243|Baureihe 243]] erstmals E-Loks in Stralsund beheimatet. 1996 wurden alle noch vorhandenen E-Loks an andere Dienststellen abgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bahnbetriebswerke der DDR — 1949–1993, S. 83&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
=== Fernverkehr ===&lt;br /&gt;
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=== Nahverkehr ===&lt;br /&gt;
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{{FNBox|{{FNZ|(*)|Die Linien RE 3 und RE 30 überlagern sich zwischen Stralsund und Angermünde zu einem Stundentakt.|gruppe=Anmerkungen}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|(**)|Die Linien RE 5 und RE 51 überlagern sich zwischen Stralsund und Neustrelitz zu einem Stundentakt.|gruppe=Anmerkungen}}&lt;br /&gt;
{{FNZ|(***)|Die Linie RE 9 verkehrt auf den Außenästen nach Sassnitz, Ostseebad Binz und Rostock alle zwei Stunden.|gruppe=Anmerkungen}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Andreas Neumerkel: &amp;#039;&amp;#039;Stralsunder Hauptbahnhof wird 100 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ostsee-Zeitung]] vom 19. Januar 2005&lt;br /&gt;
* [[Herbert Ewe]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Stralsund&amp;#039;&amp;#039;. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1984&lt;br /&gt;
* Birkholz: &amp;#039;&amp;#039;Der Bahnhof in Stralsund.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zentralblatt der Bauverwaltung,&amp;#039;&amp;#039; Jg. 41 (1921) Nr. 51, S. 313–315&lt;br /&gt;
* Heiko Bergmann: &amp;#039;&amp;#039;Bahnbetriebswerk Stralsund.&amp;#039;&amp;#039; Bufe-Fachbuch-Verlag, Egglham 1999, ISBN 3-922138-68-3&lt;br /&gt;
* [[Erich Preuß]], [[Rudi Buchweitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Stralsund.&amp;#039;&amp;#039; In: Oliver Strüber [vorm. Erich Preuß] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das große Archiv der deutschen Bahnhöfe&amp;#039;&amp;#039; (= 45. Ergänzungsausgabe). GeraNova Zeitschriftenverlag, München 2003, {{ISSN|0949-2127}} (1 Bl., 6 S.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Gleise in Serviceeinrichtungen|WSR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof im Landkreis Vorpommern-Rügen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptbahnhof in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnhof in Europa|Stralsund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Stralsund|Hauptbahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Stralsund|Hauptbahnhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berliner Nordbahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Angermünde–Stralsund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke Stralsund–Sassnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk von Alexander Rüdell]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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