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	<title>Stralauer Platz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T21:29:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stralauer_Platz&amp;diff=2563837&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Doc Taxon: (GR) File:Coat of arms of Berlin.svg → File:DEU Berlin COA.svg</title>
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		<updated>2024-09-02T13:58:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;) &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Coat_of_arms_of_Berlin.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Coat of arms of Berlin.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Coat of arms of Berlin.svg&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:DEU_Berlin_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:DEU Berlin COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:DEU Berlin COA.svg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Platz&lt;br /&gt;
| Name= Stralauer Platz&lt;br /&gt;
| Alternativnamen= &lt;br /&gt;
| Stadtwappen= DEU Berlin COA.svg&lt;br /&gt;
| Kategorie= Platz in Berlin&lt;br /&gt;
| Bild = Berlin-Friedrichshain Stralauer Platz.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt= Blick über den Platz auf das Dienstleistungsgebäude der [[Deutsche Bahn|DB]] neben dem [[Berlin Ostbahnhof|Ostbahnhof]]&lt;br /&gt;
| Ort= Berlin&lt;br /&gt;
| Ortsteil= [[Berlin-Friedrichshain|Friedrichshain]]&lt;br /&gt;
| Angelegt= 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| Neugestaltet= 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| Straßen= An der Schillingbrücke,&amp;lt;br /&amp;gt; [[Holzmarktstraße (Berlin)|Holzmarktstraße]],&amp;lt;br /&amp;gt; Andreasstraße,&amp;lt;br /&amp;gt; Koppenstraße,&amp;lt;br /&amp;gt; Am Ostbahnhof,&amp;lt;br /&amp;gt; [[Straße der Pariser Kommune]],&amp;lt;br /&amp;gt; Mühlenstraße&lt;br /&gt;
| Bauwerke= siehe: [[#Geschichte der Bebauung|Geschichte der Bebauung]]&lt;br /&gt;
| Nutzergruppen= [[Straßenverkehr]], [[Fußgänger]], [[ruhender Verkehr]]&lt;br /&gt;
| Platzgestaltung= &lt;br /&gt;
| Platzfläche= 67.000 m²&lt;br /&gt;
| Baukosten= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stralauer Platz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisch gewachsener [[Platz (Städtebau)|Stadtplatz]] im [[Berlin]]er [[Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg]] zwischen [[Berlin Ostbahnhof|Ostbahnhof]] und dem Nordufer der [[Spree]]. Der im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert angelegte Platz erhielt 1823 seinen Namen nach der Richtung zur [[Berlin-Stralau|Halbinsel Stralau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Lagebeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:OSM Stralauer Platz mit histor. Darstellg 2012-02-29.png|mini|links|Stralauer Platz:&amp;lt;br /&amp;gt; Grüne Fläche: Ist-Zustand (Stand: Ende 2011); rot: ursprüngliche Bauten Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts (nicht maßstäblich; nicht mehr erhalten)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;Bereits 1786 ist auf alten Stadtplänen neben dem&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; Königlichen Holzmarkt ein namenloser Platz eingetragen. Er lag günstig am Ufer der Spree, auf der die Holztransporte abgewickelt werden konnten. Daraus entstand später ein rechteckiger Stadtplatz, der am 24.&amp;amp;nbsp;Februar 1823 den Namen Stralauer Platz erhielt. Seit 1838 ist der Platz auf Stadtplänen namentlich ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plan1875&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://assets.allianz-realestate.com/de/immobilien/vitro-plaza/ |titel=Berliner Stadtplan von 1875 |abruf=2019-05-16}}: Stralauer Platz zwischen [[Holzmarktstraße (Berlin)|Holzmarktstraße]] (West), Andreas-/Koppenstraße, Frankfurter Bahnhof (Nord), Fruchtstraße/Mühlenstraße (Ost) und Spreeufer (Süd).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Benennung war er wesentlich größer, in den 1840er Jahren fiel durch den Bau der [[Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn|Berlin–Frankfurter Bahn]] zunächst ein Teil seiner nördlichen Fläche weg: die [[Eisenbahnstrecke|Bahntrasse]] und der dazugehörige [[Berlin Ostbahnhof|Frankfurter Bahnhof]] (ab 1881: &amp;#039;&amp;#039;Schlesischer Bahnhof&amp;#039;&amp;#039;) nahmen rund 27.000&amp;amp;nbsp;Quadratmeter in Anspruch. Auf der Nordwestseite des Platzes errichtete die Friedrichshainer evangelische St. Andreas-Kirchengemeinde ein Gotteshaus, für das ein weiteres Areal belegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] verursachte die [[Schlacht um Berlin]] schwere Schäden am Straßennetz und den anliegenden Gebäuden. Die Ruinen von zwei den Platz prägenden Bauwerken –&amp;amp;nbsp;der [[St.-Andreas-Kirche (Berlin)|St.-Andreas-Kirche]] und einer Gewerbeschule&amp;amp;nbsp;– wurden Ende der 1940er Jahre [[Trümmerfrau|abgeräumt]] und deren Flächen eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den frühen 1950er Jahren wurde an der Nordseite eine Parkfläche abgeteilt. Weitere Verkleinerungen erfuhr der Stralauer Platz im Jahr 1987 durch den Bau einer großen Bahnhofsvorhalle mit Ladenzeile sowie der Anlage einer unterirdischen Garage, wofür eine Zufahrtsstraße angelegt wurde und Belüftungsflächen frei bleiben mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren führte der [[Autogerechte Stadt|autogerechte]] Ausbau der Straße vom [[Historische Mitte (Berlin)|Berliner Stadtzentrum]] in Richtung [[Bezirk Treptow|Treptow]] zu einer Teilung des Stralauer Platzes, der seitdem von einer vierstreifigen Straße durchschnitten wird und daher kaum noch als früher eigenständiges Areal zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] wurden der Bahnhofsvorhalle westlich ein Dienstleistungsgebäude und ein Hotel angefügt, wofür noch einmal etwa 16.000&amp;amp;nbsp;Quadratmeter bebaut wurden. So besteht der Stralauer Platz seit den 1990er Jahren aus zwei getrennten etwa 350&amp;amp;nbsp;Meter langen Straßenabschnitten mit einem begrünten, 20&amp;amp;nbsp;Meter breiten Mittelstreifen sowie den Flächen bis zur Straße Am Ostbahnhof und der südlichen Fläche bis zum Spreeufer, auf dem ein Teil der historischen Bebauung erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stralauer Platz eh. PostbahnhofF&amp;#039;Hain 2012-03-03 AMA fec.JPG|mini|Blick auf den ehemaligen Postbahnhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nordöstliche Schmalseite des Stralauer Platzes wird durch das Gelände des ehemaligen [[Postbahnhof am Ostbahnhof|Postbahnhofs]] begrenzt. Die bis zum [[Berliner Mauer#Mauerbau|Mauerbau]] noch bis an die Spree heranreichende [[Straße der Pariser Kommune|Fruchtstraße]] wurde bis auf die West-Ost-Hauptverkehrsstraße zurückgezogen. Direkt am Ufer verlief die Grenze zwischen [[Ost-Berlin|Ost-]] und [[West-Berlin]], und die Uferbefestigung war Bestandteil der Grenzanlagen. Der Postbahnhof wurde in den späten 1990er Jahren stillgelegt und das Gelände zu Bauland umgewidmet. Hier entstand ein neues Straßensystem in der Folge des Baus der [[O2 World Berlin|O&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;&amp;amp;nbsp;World]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hausnummern des Stralauer Platzes reichen von 1 bis 35, wovon die Nummern 1–24 den Nordabschnitt umfassen (von Ost nach West), die Nummern 25–35 stellen den Südabschnitt dar (von West ([[Schillingbrücke]]) nach Ost).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Bebauung ==&lt;br /&gt;
=== Überblick ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1842 wurde der damalige &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Bahnhof&amp;#039;&amp;#039; (ab 1881: &amp;#039;&amp;#039;Schlesischer Bahnhof&amp;#039;&amp;#039;) für die Eisenbahnverbindung Berlin–[[Frankfurt (Oder)]] gebaut, wofür die Nordseite des Stralauer Platzes abgetrennt und eine südliche Zufahrtstraße &amp;#039;&amp;#039;(Am Schlesischen Bahnhof)&amp;#039;&amp;#039; angelegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alt-berlin.info/cgi-bin/alt-berlin.info/stp/lana.pl?nr=15&amp;amp;gr=7&amp;amp;nord=52.510435&amp;amp;ost=13.436032 |titel=Berliner Stadtplan von 1893 |abruf=2019-05-16}}: Stralauer Platz und Umgebung&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stpl32&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alt-berlin.info/cgi-bin/alt-berlin.info/stp/lana.pl?nr=21&amp;amp;gr=7&amp;amp;nord=52.510435&amp;amp;ost=13.436032 |titel=Berliner Stadtplan von 1932 |abruf=2019-05-16}}: Stralauer Platz und Umgebung.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1960er Jahren wurde die Südseite des Stralauer Platzes zwischen Andreasstraße (westliche Platzbegrenzung) und &amp;#039;&amp;#039;Fruchtstraße&amp;#039;&amp;#039;, der heutigen Straße der Pariser Kommune, (östliche Platzbegrenzung) als Verbindung der Holzmarktstraße mit der Mühlenstraße ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== St. Andreaskirche und Schulgebäude ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Andreaskirche 1857.jpg|mini|hochkant|[[St.-Andreas-Kirche (Berlin)|St.-Andreas-Kirche]], 1857]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1852 und 1856 wurde auf der nordwestlichen Schmalseite des Stralauer Platzes die &amp;#039;&amp;#039;[[St.-Andreas-Kirche (Berlin)|St.-Andreas-Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; nach Entwürfen von [[Johann Heinrich Strack]] errichtet, die im Folgenden baulich verändert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1900 entstand der Kirche gegenüber an der Andreasstraße das Gebäude für eine &amp;#039;&amp;#039;Handwerkerschule&amp;#039;&amp;#039; nach Plänen von [[Ludwig Hoffmann (Architekt)|Ludwig Hoffmann]]. Beide Gebäude erlitten im Zweiten Weltkrieg so starke Schäden, dass sie abgetragen werden mussten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstdenkmale.469&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmale…&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;469.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andreas-Haus ===&lt;br /&gt;
Das ehemalige Gemeindehaus der 1944 zerstörten St.-Andreas-Kirche (Stralauer Platz&amp;amp;nbsp;32) wird von der evangelischen St.&amp;amp;nbsp;Markus-Kirchengemeinde genutzt, die aus der Fusion der St.&amp;amp;nbsp;Andreas- und der Lazarus-Gemeinde hervorgegangen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.xhain.info/friedrichshain/andreaskirche.htm Informationsportal für den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg].&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist ein verputztes Gebäude, das zur Spreeseite hin einen Flügel besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtisches Gaswerk und späteres Zentralmagazin ===&lt;br /&gt;
==== Einzelgebäude: Zentralmagazin ====&lt;br /&gt;
[[Datei:1900 Gasanstalt Stralauer Platz.jpg|mini|hochkant=1.2|Städtische Gasanstalt Stralauer Platz, um&amp;amp;nbsp;1900]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Südseite des Platzes (Stralauer Platz&amp;amp;nbsp;33/34) wird von dem ehemaligen [[Lager (Wirtschaft)|Zentralmagazin]] der Städtischen Gaswerke dominiert. Das Gebäude steht unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09010034|Baudenkmal Zentralmagazin der Städtischen Gaswerke, 1906–1908 von Konrad Reimer und Friedrich Körte}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadtverwaltung ließ es zwischen 1906 und 1908 anstelle der ersten Berliner Städtischen Gasanstalt errichten, die 1845–1847 nach Aufhebung des Gasversorgungsmonopols der englischen Gesellschaft [[Imperial Continental Gas Association]] nach Plänen des Gaspioniers [[Rudolf Sigismund Blochmann]] entstanden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luise.Gaswerke&amp;quot;&amp;gt;{{LuiseLexBez |Titel=Zentralmagazin der Städtischen Gaswerke in Friedrichshain |Bezirk=FrKr |ID=zentralmagazin_der_staedtische |Band= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es umfasste etwa 14&amp;amp;nbsp;Einzelgebäude inklusive zweier [[Gasbehälter|Hochbehälter]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Plan1875&amp;quot; /&amp;gt; Das neue Städtische Gaswerk am Stralauer Platz (Werk&amp;amp;nbsp;I) lieferte [[Stadtgas]] für die öffentliche Beleuchtung und später auch für die Wohnungen im Bereich nördlich der Spree, maximal 33.000&amp;amp;nbsp;m³ täglich. Die schnelle technische Entwicklung führte jedoch dazu, dass die eingesetzte Technik der [[Kohlevergasung]] rasch veraltete, die Tagesproduktion dadurch nur noch 20.000&amp;amp;nbsp;m³ erreichte. Die übrigen Gaswerke in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Kreuzberg#Gitschiner Straße*|Gitschiner Straße]], in der [[Danziger Straße]], der [[Müllerstraße (Berlin)|Müllerstraße]] und der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Schmargendorf#Cunostraße*|Cunostraße]] in [[Berlin-Schmargendorf|Schmargendorf]] übernahmen die Gasversorgung des Einzugsbereiches mit. Das Werk am Stralauer Platz wurde nach dem Einsturz der Dachkonstruktion des Retortenhauses am 29.&amp;amp;nbsp;März 1899 stillgelegt und ab 1901 abgerissen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauten&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Berlin und seine Bauten. Stadttechnik&amp;#039;&amp;#039;. Imhof Verlag, Petersberg 2006, ISBN 3-86568-012-7; Zentralmagazin, S.&amp;amp;nbsp;29 und 336.&amp;lt;/ref&amp;gt; So entstand eine Fläche für einen ‚Städtischen Fuhrpark und Zentralwerkstatt‘&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stpl32&amp;quot; /&amp;gt; zur Lagerung von Bau- und Reparaturmaterialien für Gasanlagen, später kurz als &amp;#039;&amp;#039;Zentralmagazin&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luise.Gaswerke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einzelgebäude: Verwaltungsbau ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Stralauer Platz F&amp;#039;hain 20120-4-1 ama fec (20).JPG|mini|Südseite des Stralauer Platzes: erst Verwaltungsgebäude, dann Berufsschule; 2017 abgerissen]]&lt;br /&gt;
Der sechsgeschossige Bau Stralauer Platz&amp;amp;nbsp;29–31 wurde im Jahr 1936 westlich an das Kontorhaus/die Kapelle als Verwaltungsgebäude der Gasag angebaut. Die Fassade war jedoch mit grauem Putz versehen. In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeit diente es als [[Betriebsberufsschule]] des [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Energiekombinat]] Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stayfriends.de/Schule/Berlin/Berufsbildungseinrichtung/Betriebsberufsschule-BBS-des-VEB-Energiekombinat-Ernst-Zinna-Friedrichshain-S-ZE2-Betriebsberufsschule (BBS) des VEB Energiekombinat „Ernst Zinna“ Friedrichshain, Berufsbildungseinrichtung, Berlin.] stayfriends.de; abgerufen am 24. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Haus musste im Jahr 2017 abgerissen werden: es stand jahrelang leer und war nun einsturzgefährdet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bz-berlin.de/liveticker/hier-verschwindet-die-letzte-ruine-am-stralauer-platz &amp;#039;&amp;#039;Hier verschwindet die letzte Ruine am Stralauer Platz&amp;#039;&amp;#039;.] [[B.Z.]]; abgerufen am 24. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Architektur des Zentralmagazins ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Stralauer Platz F&amp;#039;hain 20120-4-1 ama fec (28).JPG|mini|links|Ehemaliges Zentralmagazin,&amp;lt;br /&amp;gt; im Vordergrund das Torhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lagerkomplex, vom Architektenbüro [[Konrad Reimer]] und [[Friedrich Körte (Architekt)|Friedrich Körte]] geplant und 1906 bis 1908 gebaut, besteht aus einem viergeschossigen [[Klinker]]verblendbau mit einem Stahltragwerk, wodurch großflächige hallenartige Lagergeschosse mit Stützabständen von rund 4,5&amp;amp;nbsp;Meter eingerichtet werden konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luise.Gaswerke&amp;quot; /&amp;gt; Die Fassade am Stralauer Platz (ursprünglich: Nummer 29–34) ist im [[Neobarock|neobarocken Stil]] gestaltet, sein Erdgeschossbereich ist durch [[Gesims]] abgesetzt. Der langgestreckte sechsachsige Bau besitzt gereihte Stichbogenfenster und ist mit einem [[Satteldach]] abgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauten&amp;quot; /&amp;gt; Die Schmalseiten werden von Schweifgiebeln geschmückt. Zur Anlage gehört ein weiteres Gebäude mit sechs Achsen und einer eher im [[Neorenaissance]]-Stil ausgeführten Fassade. Es diente als [[Kontor]]haus. Auffällig ist hier besonders ein prunkvoll gestalteter [[Erker]] aus [[Sandstein]] und etwas zurückhaltende Fenstergestaltungen, die ihm das Gepräge eines Wohnhauses verleihen. Beide Bauten sind durch ein eingeschossiges Torhaus mit seitlichen Einfahrten verbunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kunstdenkmale.469&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nutzung ====&lt;br /&gt;
Die Freiflächen auf der Südseite des Platzes dienten nach der Trümmerbeseitigung, die hier zum Abtransport auf dem Wasserweg zwischengelagert worden waren, als ‚Städtischer Lagerplatz‘.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alt-berlin.info/cgi-bin/alt-berlin.info/stp/lana.pl?nr=9&amp;amp;gr=7&amp;amp;nord=52.510435&amp;amp;ost=13.436032 |titel=Stadtplan 1960 |abruf=2019-05-16}}: Stralauer Platz und Umgebung&amp;lt;/ref&amp;gt; In der DDR-Zeit war der Gebäudekomplex des Zentralmagazins Betriebsteil des [[Berliner Vergaser-Fabrik#Die betriebliche Entwicklung der BVF von 1949 bis zum politischen Umbruch 1989|VEB Berliner Vergaser- und Filterwerke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gebäudekomplex nach 1990 ====&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|deutschen Wiedervereinigung]] fiel die gesamte Immobilie in den Besitz des [[Senat von Berlin|Berliner Senats]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luise.Gaswerke&amp;quot; /&amp;gt; Der historische Bereich Zentralmagazin und Kontorhaus wurde 2001/2002 umfassend saniert und restauriert und ist nunmehr Sitz des &amp;#039;&amp;#039;Zentrums Zukunftsenergien / International Solar Center&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.solarpolis.de/Seiten/Bilder_Seiten/Tourbilder_Seiten/isc_gr.htm Website des ISC mit einem Foto der Rekonstruktion von der Spreeseite aus]&amp;lt;/ref&amp;gt; und der &amp;#039;&amp;#039;Berliner Energieagentur&amp;#039;&amp;#039;;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.solarpolis.de/Archiv/isc/folder.htm Website des ISC]&amp;lt;/ref&amp;gt; zusammengefasst als &amp;#039;&amp;#039;Energieforum Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Das Kontorhaus dient weiteren Firmen wie einem &amp;#039;&amp;#039;[[PIN Group|Pin]]-Partnershop&amp;#039;&amp;#039;, einem Rechtsanwaltsbüro und Clubs. Das ehemalige Produktionsgebäude steht leer (Stand: März 2012).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Friedrichshain]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Institut für Denkmalpflege&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Bau- und Kunstdenkmale der DDR. Hauptstadt Berlin-I&lt;br /&gt;
   |Verlag=Henschelverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1984&lt;br /&gt;
   |Seiten=468 f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stralauer Platz (Berlin-Friedrichshain)}}&lt;br /&gt;
* {{LuiseLexStr |art=a |bez=05 |id=S1217 |zlb98=1911 |kaupert=Stralauer-Platz-10243-Berlin |name=Stralauer Platz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|type=landmark|name=Stralauer Platz |NS= 52.509525 |EW=13.4322 |region=DE-BE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Friedrichshain]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Doc Taxon</name></author>
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