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	<title>Strafexpedition - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Strafexpedition&amp;diff=121803&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-32496-70 am 10. November 2025 um 11:24 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Quelle|Bisher sind nur einzelne Aussagen belegt.|Dieser Artikel}}&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strafexpedition&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein militärischer Feldzug, der offiziell zum Ziel hat, das Verhalten einer Nation oder einer Volksgruppe zu bestrafen, der er gilt. Dabei wird in der Regel mit Gewalt gegen Personen (Geiselnahmen, Versklavung, Massenexekutionen etc.) und Sachen (Niederbrennen und/oder Plündern von Dörfern und Städten etc.) versucht, ein Drohszenario vor Gegenangriffen auf den Angreifer aufzubauen. Strafexpeditionen zielen in der Regel auf eine „Bestrafung“ der Zivilbevölkerung ab, wobei es nur wenig bis gar keinen organisierten Widerstand gibt. Der Begriff wird meistens beim Vorgehen gegen [[Kolonie]]n oder annektierte Gebiete gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine fehlgeleitete Strafexpedition der USA ist das durch [[George Armstrong Custer]] zum Misserfolg geführte Unternehmen der 7. US-Kavallerie gegen die [[Sioux]] und [[Cheyenne (Volk)|Cheyenne]], das in der Niederlage am [[Schlacht am Little Bighorn|Little Big Horn]] gipfelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[britische Strafexpedition nach Benin]] beendete 1897 das [[Königreich Benin]]. Dabei wurden die [[Benin-Bronzen]] erbeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für koloniale Strafexpedition des Deutschen Reiches sind u.&amp;amp;nbsp;a. die Niederschlagung des [[Boxeraufstand]]s in [[China]] 1900 mit der [[Hunnenrede]] Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelms II.]] sowie die direkte oder indirekte Verfolgung und Ermordung großer Teile der Volksgruppen der [[Herero]] und [[Nama (Volk)|Nama]] in der damaligen Kolonie [[Deutsch-Südwestafrika]] (heute [[Namibia]]) 1904 bis 1908 beim [[Völkermord an den Herero und Nama]]. Auch im [[Pazifischer Ozean|Pazifik]] gab es umfassende und regelmäßige Strafexpeditionen von Deutschen gegen Einheimische, etwa auf den Inseln [[Luf (Insel)|Luf]] (1882/83) und [[Siar (Insel)|Siar]] (1897).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Götz Aly]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Prachtboot. Wie Deutsche die Kunstschätze der Südsee raubten.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2021, ISBN 978-3-10-397036-4, S.&amp;amp;nbsp;23&amp;amp;nbsp;ff., S.&amp;amp;nbsp;41&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexander Krug |Titel=„Der Hauptzweck ist die Tötung von Kanaken“. Die deutschen Strafexpeditionen in den Kolonien der Südsee 1872–1914 |Verlag=Der Andere Verlag |Ort=Marburg |Datum=2005 |ISBN=3899593960}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Strafexpeditionen im Russischen Reich sind u.&amp;amp;nbsp;a. die Verfolgungen von Aufständischen in [[Sibirien]] durch die zaristischen Generäle [[Paul von Rennenkampff]] und [[Alexander Nikolajewitsch Möller-Sakomelski]]. In wenigen Monaten wurden dabei mehr als 1.000 Menschen erschossen, viele verhaftet und bestraft oder in die Verbannung geschickt sowie rund 300 Bauernhöfe niedergebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei der Niederschlagung der [[Russische Revolution 1905|Russischen Revolution 1905]] kam es zu Strafexpeditionen: Truppenverbände und Marinebataillone wurden in die Ostseeprovinzen [[Estland]], [[Livland]] und [[Kurland]] geschickt, um eine schnelle Bestrafung der Aufrührer zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4479205-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegs- und Gefechtsführung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kolonialgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Massaker]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-32496-70</name></author>
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