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	<title>Strafbescheid - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T10:01:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Strafbescheid&amp;diff=1862011&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gesetzesfreak: Links gesetzt. Die heutige AO gilt erst seit 1977. Vorschriften für die Zeit von 1967 bis 1976 bitte ergänzen, falls es jemand weiß.</title>
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		<updated>2023-01-08T22:16:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links gesetzt. Die heutige AO gilt erst seit 1977. Vorschriften für die Zeit von 1967 bis 1976 bitte ergänzen, falls es jemand weiß.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strafbescheid&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war nach der [[Reichsabgabenordnung]] (RAO) eine Möglichkeit  der Zoll- und Steuerbehörden geringfügigere  Steuer- und Zollvergehen, sofern eine [[Unterwerfungsverhandlung]] mit dem Beschuldigten nicht zustande kam, mit Geldstrafe und den zwingend vorgeschriebenen Nebenstrafen wie [[Einziehung (StGB-D)|Einziehung]] und [[Wertersatz]] zu ahnden. Zuständig waren die [[Finanzamt|Finanz-]] und [[Hauptzollamt|Hauptzollämter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Beschuldigten stand gegen den Strafbescheid das [[Rechtsmittel]] des Antrages auf richterliche Entscheidung zu. Machte er davon keinen Gebrauch, wurde der Strafbescheid nach Fristablauf rechtskräftig und war einem richterlichen Urteil gleich. Die Strafe war ins [[Strafregister]] einzutragen und galt als [[Vorstrafe]]. &lt;br /&gt;
Wurde ein Antrag auf richterliche Entscheidung gestellt, so erhielt der Strafbescheid die Eigenschaft einer [[Anklageschrift]], die vom Finanzamt oder vom Hauptzollamt vor Gericht zu vertreten war, womit das bis dahin vom [[Steuergeheimnis]] geschützte Verfahren öffentlich wurde. &lt;br /&gt;
Die [[Staatsanwaltschaft]] war berechtigt, das Verfahren an sich zu ziehen. In diesem Falle erhielt die Verwaltung die Funktion eines [[Nebenkläger]]s mit eigenem Antragsrecht wie übrigens in allen Steuerstrafverfahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das [[Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland|Grundgesetz]] (GG) Bestrafungen nur durch den Richter zulässt (Art. 92 Halbs. 1 GG), wurde ab etwa 1960 auch seitens der Zoll- und Steuerbehörden von dieser Maßnahme regelmäßig abgesehen. Die Strafbefugnisse der Finanzämter (§§ 410, 412 I RAO 1919; §§ 445, 447 I RAO 1931), wurden durch das [[Bundesverfassungsgericht]] mit Urteil vom 6. Juni 1967 (Aktenzeichen 2 BvR 375, 53/60, 18/65, veröffentlicht in BVerfGE 22, 49 = NJW 1967, 1219 ff.) für verfassungswidrig erklärt. Heute können die Finanzämter bei Vorliegen eines hinreichenden Tatverdachts gemäß § 400 [[Abgabenordnung|AO]] den Erlass eines [[Strafbefehlsverfahren (Deutschland)|Strafbefehl]] durch das Gericht beantragen oder die Akten der Staatsanwaltschaft vorlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich können Verwaltungsbehörden wegen begangener [[Ordnungswidrigkeit#Österreich|Verwaltungsübertretungen]] nach dem [[Verwaltungsstrafgesetz 1991]] mittels Bescheid [[Verwaltungsstrafe#Situation in Österreich|Verwaltungsstrafen]] aussprechen ([[Straferkenntnis]]). Solche Bescheide werden auch als Strafbescheide bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strafrechtsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrechtsgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steuerrecht (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gesetzesfreak</name></author>
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