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	<title>Straduny - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Straduny&amp;diff=87428&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: vorlage GOV</title>
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		<updated>2026-03-17T14:05:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;vorlage GOV&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zum Bearbeiten des Artikels nach unten scrollen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Beschriftung    = left&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
| Powiat          = Ełk&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Ełcki&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Ełk&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Ełk&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 53.891389&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = &lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = &lt;br /&gt;
| Längengrad      = 22.346111&lt;br /&gt;
| Längenminute    = &lt;br /&gt;
| Längensekunde   = &lt;br /&gt;
|OrtEinwohner     = 1054&lt;br /&gt;
|OrtEinwDatum     = 31. März 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5670/21/1/1/1_miejscowosci_ludnosc_nsp2011.xlsx GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku], 31. März 2011, abgerufen am 21. April 2019 (polnisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe            = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 19-325&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.poczta-polska.pl/hermes/uploads/2013/11/spispna.pdf |wayback=20221026204931 |text=Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 1226}} (polnisch) (PDF; 7,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 87&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = NEL&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga krajowa 65|DK 65]]: ([[Russland]]–) [[Gołdap]]–[[Olecko]] ↔ [[Grajewo]]–[[Białystok]]–[[Bobrowniki (Gródek)|Bobrowniki]] (–[[Belarus]])&lt;br /&gt;
| Straße2         = [[Wronki (Świętajno)|Wronki]]–[[Połom (Powiat Olecki)|Połom]] → Straduny&lt;br /&gt;
| Schienen1       = kein Bahnanschluss&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| Webpräsenz      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straduny&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|straˈdunɨ}}] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stradaunen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein zur  [[Gmina Ełk]] ([[Gmina#Gmina wiejska|Landgemeinde]] &amp;#039;&amp;#039;Lyck&amp;#039;&amp;#039;) gehöriges Dorf mit 990 Einwohnern in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Straduny liegt 7&amp;amp;nbsp;km nördlich der Kreisstadt [[Ełk]] (&amp;#039;&amp;#039;Lyck&amp;#039;&amp;#039;) in Richtung [[Gołdap]] (&amp;#039;&amp;#039;Goldap&amp;#039;&amp;#039;) an einer Biegung des Flüsschens [[Ełk (Fluss)|Lyck]] ({{plS|Ełk}}) im Osten [[Masuren]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straduny liegt inmitten dreier [[Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz]]. Nach dem Fall des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]] wirbt man seit den [[1990er]] Jahren auch um deutsche [[Tourismus|Touristen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Stradaunen&amp;#039;&amp;#039; leitet sich vom [[latein]]ischen &amp;#039;&amp;#039;strada una&amp;#039;&amp;#039; (= eine Straße) her. Stradaunen war also ein [[Straßendorf]], das auf dem Weg lag, welchen der [[Deutscher Orden|Deutsche Orden]] nach [[Litauen]] benutzte. Auch in der Namenswandlung nach 1945 erhielt sich der Kern der Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1475 wurde Stadaunen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=61061 Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Stradaunen]&amp;lt;/ref&amp;gt; – ein Dorf mit Kirche, Domäne und Gut – durch die [[Handfeste]] von &amp;#039;&amp;#039;Bernhard von Balzhofen&amp;#039;&amp;#039;, dem [[Komtur (Amt)|Komtur]] von [[Brandenburg (Frisches Haff)|Brandenburg]] ({{ruS|Uschakowo}}), gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostpreussen24&amp;quot;&amp;gt;[http://ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=24 Geschichte von Straduny – Stradaunen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1508 wurde erstmals ein Amt mit einem Wirtschaftshof, später Domäne, erwähnt, aus dem um 1528 die Verwaltungsstelle eines herzöglichen Hauptamtes hervorging. Zuständig war es für das Gebiet des späteren [[Kreis Oletzko|Kreises Oletzko]] sowie mehrere [[Kirchspiel]]e im [[Kreis Lyck]]. 1565 verlegte man das Amt nach [[Olecko|Marggrabowa]] (umgangssprachlich auch: &amp;#039;&amp;#039;Oletzko&amp;#039;&amp;#039;, 1933 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Treuburg&amp;#039;&amp;#039;, polnisch Olecko).&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostpreussen24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1818 wurde Stradaunen als Kirchdorf mit 46 [[Wohngebäude|Feuerstellen]] bei 450 Seelen erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiki&amp;quot;&amp;gt;{{GOV|objekt=Stradaunen |val=STRNENKO13EV |abruf=2026-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. Mai 1874 wurde der Ort Amtsdorf und damit namensgebend für einen [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot;&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/lyck/stradaun.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Stradaunen]&amp;lt;/ref&amp;gt; der bis 1945 bestand und zum Kreis Lyck im [[Regierungsbezirk Gumbinnen]] (ab 1905: [[Regierungsbezirk Allenstein]]) der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]] gehörte. In Stradaunen eingemeindet waren die Ortschaften [[Skup (Ełk)|Felsenhof]] ({{plS|Skup}}), [[Janisze (Ełk)|Johannisberg]] (Janisze) und [[Chojniak|Löbelsdorf]] (Chojniak).&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut mit seinen 440 Hektar und einer [[Brennerei]] war in staatlicher Hand, bis es ab 1905 verpachtet wurde. Stradaunen verzeichnete im Jahre 1910 insgesamt 792 Einwohner, von denen 599 zur Gemeinde und 193 zum Gutsbezirk gehörten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/ostpreussen/lyck.htm|titel=Landkreis Lyck im Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 |werk=gemeindeverzeichnis.de |hrsg=Uli Schubert |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241130134528if_/https://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/lyck.htm |archiv-datum=2024-11-30 |offline=2025-12-02 |abruf=2025-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1928 wurde das Gut Stradaunen in die Landgemeinde Stradaunen eingegliedert. Die Gesamteinwohnerzahl belief sich 1933 auf 773 und betrug 1939 bereits 801.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=lyck|name=Landkreis Lyck (Lyk, poln. Elk)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung]] machten aus Stradaunen einen nahezu verwaisten Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der deutschen Niederlage im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde im [[Versailler Vertrag]] festgelegt, dass Polen Gebiete mit überwiegend polnischer Bevölkerung erhalten sollte. In anderen Gegenden sollten [[Referendum|Volksabstimmungen]] stattfinden. In Stradaunen sprachen sich alle 553 stimmberechtigten Bürger für den Verbleib im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] aus. Der zur Erinnerung an dieses Ergebnis 1936 aufgestellte [[Gedenkstein]] wurde 1945 von polnischer Seite gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29. Oktober 1944 fand in der Kirche von Stradaunen der letzte [[evangelisch]]e [[Gottesdienst]] statt. Am 3. Mai 1946 wurde sie zu einer polnischen [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] Kirche geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kam es in und um Stradaunen zu keinen Kampfhandlungen. Daher blieben die Gebäude des Dorfes weitgehend unversehrt. Lediglich das Pfarrhaus, das ein Stab der [[Wehrmacht]] zuletzt genutzt hatte, wurde kurz vor dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] am 18. Januar 1945 gesprengt, weil sich dort wichtige Unterlagen befanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem sprengte die deutsche Wehrmacht die drei Brücken über den Lyck-Fluss. Zwei davon wurden später von deutschen [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenen]] wieder aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe dazu: [[Ostpreußische Operation (1945)]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1945 wurde Stradaunen mit dem gesamten südlichen [[Ostpreußen]] an [[Polen]] überstellt und führt seither die polnische Namensform „Straduny“. Es ist heute Sitz eines [[Sołectwo|Schulzenamtes]] ({{plS|sołectwo}})&amp;lt;ref&amp;gt;[http://elk.gmina.pl/soltysi-i-solectwa Gmina Ełk]&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit eine Ortschaft im Verbund der [[Gmina Ełk]] im [[Powiat Ełcki]] innerhalb der [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Gutshaus im alten Park ist heute ein [[Pension (Unterkunft)|Pensionsbetrieb]] geworden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ostpreussen24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsbezirk Stradaunen (1874–1945) ===&lt;br /&gt;
Zum Amtsbezirk Stradaunen gehörten anfangs sieben Dörfer. Ihre Zahl blieb trotz struktureller Veränderungen bis zum Ende gleich:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name || Änderungsname&amp;lt;br /&amp;gt;1938 bis 1945 || Polnischer Name || Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malinówka Wielka|Groß Malinowken]] || Großschmieden || Malinówka Wielka ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Malinówka Mała|Klein Malinowken]] || Kleinschmieden || Malinówka Mała || &amp;lt;small&amp;gt;1928 nach Groß Malinowken eingemeindet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Piaski (Ełk)|Piasken]] || &amp;lt;small&amp;gt;(ab 1927:)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Klein Rauschen || Piaski ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sikory Juskie|Schikorren]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(Ksp. Stradaunen)&amp;lt;/small&amp;gt; || &amp;lt;small&amp;gt;(ab 1927:)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Wellheim || Sikory Juskie ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stradaunen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ||  || Straduny ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stradaunen (Gut) ||  ||  || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die Gemeinde Stradaunen eingegliedert&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sajzy|Zeysen]] ||  || Sajzy ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| vor 1908 eingegliedert:&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Przytuły (Ełk)|Przytullen]] ||&amp;lt;small&amp;gt;(ab 1927:)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Seefrieden || Przytuły || &amp;lt;small&amp;gt;vor 1908: Amtsbezirk [[Krokocie|Soffen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Rydzewo (Ełk)|Rydzewen]] || Schwarzberge || Rydzewo || &amp;lt;small&amp;gt;vor 1908: Amtsbezirk Soffen&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1945 bildeten den Amtsbezirk Stradaunen die Dörfer: Großschmieden, Klein Rauschen, Schwarzberge, Seefrieden, Stradaunen, Wellheim und Zeysen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Straduny.JPG|mini|hochkant|Stradunys Kirche]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kirche Stradaunen}}&lt;br /&gt;
=== Kirchengebäude ===&lt;br /&gt;
Bei der Kirche in Straduny handelt es sich um einen [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinbau]] von 1736.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Bilder ostpreußischer Kirchen.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 125, Abb. 580&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Innenraum ist flach gedeckt und hatte ursprünglich seitliche Emporen. Der Kanzelaltar war ein Werk aus dem Jahre 1845. 1923 wurde das Gotteshaus innen vom Kirchenmaler &amp;#039;&amp;#039;Fey&amp;#039;&amp;#039; aus [[Berlin]] ausgemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 war die Kirche [[Evangelische Kirche|evangelisches]] Gotteshaus. Heute ist sie [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Pfarrkirche und wurde in der Innenausstattung der veränderten liturgischen Nutzung angepasst&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://diecezjaelk.pl/parafie.html?sobi2Task=sobi2Details&amp;amp;catid=2&amp;amp;sobi2Id=48 |wayback=20161018215852 |text=Parafia Straduny im Bistum Ełk  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie trägt heute den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kościół Matki Bożej Królowej Polski&amp;#039;&amp;#039; ([[Kirche der Mutter Gottes, der Königin von Polen (Straduny)|Kirche der Mutter Gottes, der Königin von Polen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
==== Evangelisch ====&lt;br /&gt;
Bereits in vorreformatorischer Zeit war Stradaunen ein Kirchdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Walther Hubatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Dokumente.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 1968, S. 494&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Beginn des 16. Jahrhunderts hielt hier die [[Reformation]] Einzug und [[lutherisch]]e Geistliche nahmen ihren Dienst auf. Bis 1945 gehörte das [[Kirchspiel]] Stradaunen zum [[Ełk#Kirchenkreis Lyck|Kirchenkreis Lyck]] in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. Im Jahre 1925 zählte es 3.050 Gemeindeglieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung der einheimischen Bevölkerung]] machten dem evangelischen kirchlichen Leben in Stradaunen ein Ende. Die heute hier lebenden wenigen evangelischen Kirchenglieder halten sich zur Kirchengemeinde in der Stadt [[Ełk]], einer [[Filialgemeinde]] der [[Pfarrei]] [[Pisz]] ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Johannisburg&amp;#039;&amp;#039;}}) in der [[Diözese Masuren]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelische-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Römisch-katholisch ====&lt;br /&gt;
Vor 1945 gab es in der Region Stradaunen nur wenige katholische Einwohner. Ihre Pfarrkirche war die St.-Adalbert-Kirche in der Stadt Lyck im Dekanat Masuren II (Sitz: Johannisburg) im [[Bistum Ermland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiki&amp;quot; /&amp;gt; Nach 1945 siedelten sich viele polnische Neubürger, meist katholischer Konfession, an. Heute besteht hier eine katholische Pfarrgemeinde,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://straduny.pl/ &amp;#039;&amp;#039;Parafia Staduny&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; die das zuvor evangelische Gotteshaus als ihre Pfarrkirche übernommen hat. Sie gehört zum [[Ełk#Dekanate Ełk|Dekanat Ełk]]-Matki Bożej Fatimskiej im [[Bistum Ełk]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Römisch-katholischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten des Ortes ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortes ===&lt;br /&gt;
* [[Alfred Schulz (Wirtschaftswissenschaftler)|Alfred Schulz]] (* 1918), deutscher Wirtschaftswissenschaftler&lt;br /&gt;
* [[Heinz Probandt]] (* 29. Juni 1919 in Stradaunen; † 2002), deutscher Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit dem Ort verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Julius Rimarski]] (1849–1935), deutscher evangelischer Pfarrer, amtierte von 1878 bis 1886 an der Stradauner Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Straduny (Stradaunen) - main road junction.JPG|mini|Die Landesstraße 65 in der Ortsdurchfahrt Straduny]]&lt;br /&gt;
Straduny liegt an der verkehrstechnisch bedeutenden [[Droga krajowa 65|Landesstraße 65]] (einstige deutsche [[Reichsstraße 132]]), die in Nord-Süd-Richtung durch das östliche Masuren führt und die polnisch-russische Grenze mit der polnisch-belarussischen Grenze verbindet. Aus dem Gebiet der Gemeinde [[Świętajno (Powiat Olecki)|Świętajno]] &amp;#039;&amp;#039;(Schwentainen)&amp;#039;&amp;#039; im [[Powiat Olecki]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Oletzko&amp;#039;&amp;#039;, 1933 bis 1945 Kreis &amp;#039;&amp;#039;Treuburg&amp;#039;&amp;#039;) führt außerdem eine Nebenstraße in den Ort. Ein direkter Anschluss an die Eisenbahn besteht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Winfried Holzlehner: &amp;#039;&amp;#039;Stradaunen. Aus der Geschichte eines masurischen Dorfes.&amp;#039;&amp;#039; Güstrow 2004, 156 S.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stradaunen (mit Domäne Stradaunen, Gut Stradaunen, Felsenhof, Johannisberg, Loebelshof).&amp;#039;&amp;#039; In: Reinhold Weber: &amp;#039;&amp;#039;Bildband des Grenzkreises Lyck.&amp;#039;&amp;#039; Hagen 1985, S. 437–442.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Straduny}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ostpreussen.net/ostpreussen/orte.php?bericht=24 Historische Informationen über Stradaunen (mit Landkarte) bei Ostpreußen.net]&lt;br /&gt;
* [https://www.webarchiv-server.de/pin/archiv03/1903ob23.htm „Borgen bringt Sorgen“ – Eine amüsante Geschichte aus dem alten Stradaunen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Ełk}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1475]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biebrza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ełk (Landgemeinde)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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