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	<title>Stracken Hof - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T06:31:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stracken_Hof&amp;diff=2683350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-10T19:40:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Strackenhof.jpg|mini|Stracken Hof (Wohnhausanbau Endorfer Straße/Ecke Dr.-Maria-Rörig-Straße)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strackenhof2.jpg|mini|Ältester Hofteil von 1634 (Nordseite)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sundern-Endorf-Strackenhof-1-Asio.JPG|mini|Südseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sundern bar inscription.jpg|mini|rechts|Balken mit Inschrift]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sundern Strackenhof Hoftor mit Spitzbogen.jpg|mini|hochkant|Hoftor mit Spitzbogen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sundern Strackenhof Boden in der Tenne.jpg|mini|Fischgrätboden in der Tenne]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stracken Hof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Strackenhof&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] Gebäude in [[Endorf]], einem Ortsteil von [[Sundern (Sauerland)|Sundern]] im [[Hochsauerlandkreis]] ([[Nordrhein-Westfalen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Baujahr des Haupthauses wurde, nach einer 2002 durchgeführten Untersuchung des [[Westfälisches Amt für Denkmalpflege|Westfälischen Amtes für Denkmalpflege]] durch Jahrringdatierung von Balken und Sparren auf 1634, mitten im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], bestimmt. Es ist wohl das älteste erhaltene Steinhaus im [[Herzogtum Westfalen|kurkölnischen Sauerland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.strackenhof.de/ |wayback=20130512145231 |text=IG Strackenhof e.V. |archiv-bot=2019-05-16 04:50:21 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/pressemitteilungen/mitteilung.php?urlID=20838 Landschaftsverband Westfalen-Lippe: Rettung in vorletzter Minute. Hohe Zuschüsse und engagierter Verein. LWL zeichnet Sundener Hof von 1634 als Denkmal des Monats aus.] Abgerufen am 21. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Stiftung Denkmalschutz: Tag des offenen Denkmals, Programm 2010, S. 46. Online abgerufen am 21. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Haupthaus wurde von Georgius (Vater) oder Hermanny (Sohn) Stracken erbaut. Vom Familiennamen Stracken stammt der Name des Hofes. Später führten die Familien auf dem Hof den Namen Carthaus bzw. Severin, aber diese wurde im Dorf trotzdem Stracken genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Katharina Hoff: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Stracken Hofes in Endorf&amp;#039;&amp;#039;. Sunderner Heimatblätter 24, 2016: 8–12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stracken Hof dokumentiert die Bau- und Lebensweise der Menschen im mittleren Westfalen des 17. Jahrhunderts. Das Haus besitzt einen altertümlichen Wirtschaftsgiebel mit einem [[Stichbogen|stichbogigen]] Tor. Die Giebelsätze aus [[Fachwerk]] kragen mehrfach hervor. Trotz des allgemein ruinösen Bauzustandes wurde es wegen etlicher historisch erhaltenswerter Bauteile restauriert. Der Hof wurde damals nicht nur landwirtschaftlich, sondern es wurde von den Besitzern auch Bergbau und Metallverarbeitung betrieben. Das Gebäude befindet sich nicht mehr im ursprünglichen Zustand. Es sind Veränderungen in der Zeit um 1780 (Verlängerung um ein Kellerfach), um 1855/56 Umbau zum Querdeelenhaus&amp;lt;ref name=&amp;quot;SHB-Baulmann&amp;quot;&amp;gt;[https://sauerlaender-heimatbund.de/wp-content/uploads/2025/04/Sauerland_2012_1.pdf Klaus Baulmann: &amp;quot;Stracken Hof - Ein Musterbeispiel Endorfer Identität&amp;quot;. In: Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes Sauerland, Ausgabe März 2012/1, S. 27–29], abgerufen am 14. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Umbau der Stallungen mit Verlegung der Einfahrt an die rechte Traufseite) und 1910 belegbar. Der Bau war ein [[Niederdeutsches Hallenhaus]], die mittlere [[Hausflur|Diele]] konnte vom Giebel her befahren werden. Die linke Seite der Diele ist fast vollständig erhalten. Hier standen die Kühe unter einem über neun Meter langen, verzierten Balken. Weiter hinten befand sich an der Außenwand eine Sitzecke für die Bewohner. Die Feuerstelle in der Diele vor dem Rückgiebel wurde von einer mächtigen Rauchbühne in etwa 2,4 Meter Höhe überspannt. Der vordere Abschlussbalken mit einer Länge von über fünf Metern ist noch an anderer Stelle erhalten; an den Enden und in der Mitte finden sich eingeschnitzte Symbole, deren Sinn nicht gedeutet ist. An der rechten Vorderseite war ein unterkellerter [[Kemenate|Raum]] mit einem Wandkamin eingebaut, dessen Schornstein den Rauch über ein Loch im Vordergiebel des Fachwerks entließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bauernhaus wurde 1949/1951 durch den Anbau eines Wohnhauses erweitert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SHB-Baulmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interessengemeinschaft und Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Schon 1999 und 2002 hatten das [[Westfälisches Amt für Denkmalpflege|Westfälische Amt für Denkmalpflege]] und die [[Interessengemeinschaft Bauernhaus]] vergeblich versucht, das Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen. Nachdem Anfang 2007 eine Abbruchgenehmigung erteilt worden war, wurde am 9.&amp;amp;nbsp;Oktober 2007 die &amp;#039;&amp;#039;Interessengemeinschaft Strackenhof e.V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet, um das Gebäude zu erhalten. Der Verein begann Geld zu sammeln, um das Gebäude zu kaufen und das stark einsturzgefährdete Daches zu sichern. Nach Gebäudekauf und Sicherung des Daches wurde das Gebäude am 14. April 2009 vorläufig und am 18. November endgültig unter Denkmalschutz gestellt. Gelder für die Renovierung kamen von der [[Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege]] und anderen Geldgebern. Eine empfohlene archäologische Ausgrabung unterblieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof war [[Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe|Denkmal des Monats]] im Oktober 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lwl.org/pressemitteilungen/nr_mitteilung.php?urlID=20838 Landschaftsverband Westfalen-Lippe: &amp;#039;&amp;#039;LWL zeichnet Sundener Hof von 1634 als Denkmal des Monats aus&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 14. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 30. Juni 2013 erfolgte die Neueinweihung des Stracken Hofes mit einer Feier.&amp;lt;ref&amp;gt; Westfalenpost 29. Juni 2013, Beilage Sundern, S. 1 (Matthias Schäfer): [https://www.wp.de/staedte/sundern/article8126515/totgesagte-leben-laenger-morgen-wird-stracken-hof-eroeffnet.html &amp;#039;&amp;#039;Totgesagte leben: Morgen wird „Stracken Hof“ eröffnet&amp;#039;&amp;#039;.], abgerufen am 14. November 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Der Hof dient nach der Sanierung als eine Begegnungsstätte der Generationen. Das öffentliche Gebäude steht für kulturelle Veranstaltungen, wie Vorträge, Lesungen, Musikveranstaltungen, Ausstellungen, Mitgliederversammlungen, Kurse und Seminare zur Verfügung. Auch standesamtliche Trauungen können im Hof erfolgen. Im Hof wird an einigen Tagen eine Ehrenamtkneipe betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das [[Regionale (Nordrhein-Westfalen)|Regionale]] Projekt &amp;#039;&amp;#039;Wasser-Leben-Land&amp;#039;&amp;#039; soll der Hof die weitere Verarbeitung des Eisens im angrenzenden märkischen Sauerlandes aufzeigen. Der Hof soll Informationszentrum für den bestehenden Bergbauwanderweg im [[Naturpark Sauerland-Rothaargebirge]] dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Der Überlieferung nach hat der Schichtmeister Hermann Stracke, wohl damaliger Besitzer des Hofes, zusammen mit Kurfürst Max Heinrich das Bergwerk in der Bergfreiheit Endorf am Erbenstein um 1655 wieder in Betrieb genommen. Das Bergwerk war maßgeblich an der Industrialisierung des Bergbaus in dieser Region verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://sauerlaender-heimatbund.de/wp-content/uploads/2025/04/Sauerland_2012_1.pdf Klaus Baulmann: „Stracken Hof - Ein Musterbeispiel Endorfer Identität“. In: Zeitschrift des Sauerländer Heimatbundes Sauerland, Ausgabe März 2012/1, S. 27–29.], {{ISSN|0177-8110}}.&lt;br /&gt;
* [https://www.stracken-hof.de/wp-content/uploads/2018/01/sunderner-heimatblaetter-2007.pdf Thomas Spohn: „Das Stracken-Gut in Endorf“. In: Sunderner Heimatblätter 2007, S. 12–14.]&lt;br /&gt;
* [https://www.stracken-hof.de/wp-content/uploads/2018/01/derholznagel-4-2007.pdf Dietrich Maschmeyer: „Verliert ein Dorf sein materielles Gedächtnis? Mit dem Abbruch des Hofes Stracke droht in Sundern-Endorf der Verlust eines wichtigen Geschichtsdokuments“. In: Der Holznagel 4/2007, S. 64–68.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Strackenhof}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stracken-hof.de/stracken-hof/historie/ &amp;#039;&amp;#039;Stracken Hof – seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sundern-endorf.de/pages/geschichten/strackenhof.html |wayback=20160309110157 |text=Stadt Sundern-Endorf/Heimatverein Endorf: &amp;#039;&amp;#039;Verlust eines wichtigen Geschichtsdokuments&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stracken-hof.de/stracken-hof/der-verein/ Interessengemeinschaft Strackenhof e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Nk9bNApvI2c Wi.Sta Sundern-Sorpesee (Endorf – Erlebe Sundern – Digitale Stadtführung): &amp;#039;&amp;#039;Video zur Geschichte des Hofes und seiner Nutzung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=51.290426|EW=8.036774|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Sundern (Sauerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Sundern (Sauerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal des Monats in Westfalen-Lippe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1634]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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