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	<title>Straach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T23:24:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Straach&amp;diff=446504&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
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		<updated>2025-09-27T21:37:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &amp;lt;nowiki /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Lutherstadt Wittenberg&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/57/16/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/35/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 125&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 22.804&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 546&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2019-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wittenberg.de/downloads/datei/MTEyODZkMGFkN2MxMTRmYUV1cWlCT0RvcXpXMTQ4elozKzhkV1pFODlyTEJDZDRZL01oSU5wbHFPN2QrVHZNWVRnZlo1bjJqNkNSdi83V0FIUG02aEtpODk4ai9mVUpweEtJSEhUM1VRSUtYYldCajVOZUhEbTVQSnVSbzJkNDlHRTY1R0dXQk4rb3BxS0dYUUFYeUtXNGtaNTJNelpBQllqaEtRQT09 |titel=Statistischer Bericht 2019 |format=ODF; 2,5&amp;amp;nbsp;MB |seiten=12 |hrsg=Stadt Wittenberg |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06889&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034929&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Straach, Kirche.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Kirche Straach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft der [[Lutherstadt Wittenberg]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Sie umfasst die Ortsteile Straach, Berkau und [[Grabo (Lutherstadt Wittenberg)|Grabo]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wittenberg.de/pics/medien/1_1401867555/Hauptsatzung.pdf |wayback=20161204141405 |text=§ 17 der Hauptsatzung der Lutherstadt Wittenberg |archiv-bot=2024-05-17 23:00:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Straach liegt etwa 10 Kilometer nördlich des Stadtzentrums im [[Naturpark Fläming]]. Durch das Dorf fließt der Rischebach, der unweit des Dorfes entspringt. Lediglich ein kleiner Teil des Baches wurde bisher eingebettet, so dass der natürliche Bachlauf größtenteils erhalten blieb.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Straach wurde im Jahre 1390 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt seinen Namen aus dem [[Sorbische Sprachen|Altsorbischen]] (Straach = Strauch).  Es war ein [[Amtsdorf]] und gehörte zum „[[Amt Wittenberg|Alten Amt Wittenberg]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewohner beschäftigten sich über Jahrhunderte hinweg vorrangig mit Ackerbau und Viehzucht.&lt;br /&gt;
Als Folge der reichen [[Ton (Bodenart)|Tonlager]] um Straach entstanden um 1820 die ersten [[Töpferei]]en, so eine Flaschentöpferei, eine Kachel- und Topfgeschirrtöpferei sowie eine [[Ziegelei]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologische Grabungen und Gutachten aus dem Jahr 2003 ergaben, dass der Ort bereits um 200 n. Chr. besiedelt war. Unter Nutzung des vorkommenden Tones wurde bereits zu dieser Zeit Keramik als Handelsware hergestellt. Reste von Brennöfen, Keramikscherben und Gebäudereste (Werkstatt) wurden im nördlichen Ortsbereich während archäologischer Grabungen aufgefunden und registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der zunehmenden industriellen Produktion von Glasflaschen wurde hauptsächlich Haushaltsgeschirr hergestellt, das man heute noch in vielen Haushalten bewundern kann und oft schon antiquarischen Wert besitzt. Hinzu kamen viele Handwerker, die ihr Gewerbe in Straach ausübten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Straach lag verkehrsmäßig günstig. Das Dorf berührte den alten Handels- und Postweg, der von Wittenberg über [[Rabenstein/Fläming|Rabenstein]] nach [[Bad Belzig|Belzig]] führte. Auch die alte Poststraße von [[Treuenbrietzen]] nach [[Coswig (Anhalt)|Coswig]] führte über Straach. Dort fuhren damals die [[Postkutsche]]n auf dem Weg zwischen Berlin und [[Halle (Saale)|Halle]].  Somit war Straach ein bedeutender Kreuzungspunkt für Post und Handel. Um das Jahr 1840 war die Einwohnerzahl auf etwa 300 angestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1904 wurde ein neues Molkereigebäude eingeweiht. Der Fabrikschornstein war bis 2008 weit über Straach hinaus sichtbar und prägte das Ortsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 gründete man den Straacher Turnverein, welcher lange Jahre hindurch eine Ausnahmestellung in der Region einnahm und das gesellschaftliche Leben im Dorf mitbestimmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 feierten die Straacher die Inbetriebnahme der neuen Eisenbahnstrecke von Wittenberg nach Straach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1945 sagt die Chronik zu den Einwohnerzahlen, dass es in Straach 451 Einheimische und dazu 551 Umsiedler gab. Teile des Grund und Bodens wurden enteignet und im Rahmen der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] neu verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1990 erfolgte die kommunale Verwaltung der damals noch selbstständigen Gemeinde zunächst in der [[Verwaltungsgemeinschaft Südfläming]], ab 2005 in der [[Verwaltungsgemeinschaft Elbaue-Fläming]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 wurde die Gemeinde Straach mit ihren Ortsteilen Berkau und Grabo nach Lutherstadt Wittenberg eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Das ursprünglich zum Archidiakonat Leitzkau des [[Bistum Brandenburg|Bistums Brandenburg]] gehörende Straach wurde durch die im 16. Jahrhundert durchgeführte [[Reformation]] lutherisch. 1528 wurde anlässlich der [[Kirchenvisitation]] in Straach bereits ein lutherischer [[Pfarrer]] genannt. Die vor-reformatorische Kirche wurde im 19. Jahrhundert abgerissen und durch die heutige Christuskirche ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Die Christuskirche in Straach und ihre Kirchengemeinde gehören zum [[Kirchenkreis]] Wittenberg der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirchenkreis-wittenberg.de/kirchenkreis/gemeinden-und-kirchen/dobien/straach/kirche-straach/ &amp;#039;&amp;#039;Kirche Straach.&amp;#039;&amp;#039;] Kirchenkreis Wittenberg, abgerufen am 16. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kuratie ===&lt;br /&gt;
Nach der Reformation siedelten sich erst wieder gegen Ende des 19. Jahrhunderts einige Katholiken in Straach an, nachdem im nahegelegenen [[Reinsdorf (Lutherstadt Wittenberg)|Reinsdorf]] 1894 von der [[WASAG]] (Westfälisch-Anhaltische Sprengstoff AG) ein [[Sprengstoff]]werk errichtet worden war. Sie gehörten zunächst zur [[Unbefleckte Empfängnis (Lutherstadt Wittenberg)|Pfarrei Wittenberg]], später dann zur [[Heilige Familie (Piesteritz)|Pfarrvikarie Piesteritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kamen durch die [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa]] wieder Katholiken in größerer Zahl nach Straach und in die umliegenden Ortschaften. Am 1. Oktober 1947 bekam Straach mit Johannes Kruse einen eigenen katholischen Geistlichen, er wurde zum außerplanmäßigen [[Vikar]] von Piesteritz mit Sitz in Straach ernannt. Damit wurde in Straach eine katholische Gemeinde gegründet, die am 1. November 1947 zur [[Kuratie]] der Pfarrei Wittenberg erhoben wurde. Ab 1948 wurden in Straach auch [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] geführt. In der Wohnung von Vikar Erich Kemper, der seit 1949 Kuratus von Straach war, wurde 1950 ein Raum zu einer [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] umgebaut, in der ab dem 17. Dezember 1950 [[Heilige Messe]]n stattfanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 mietete Kemper eine auf dem Grundstück Berkauer Straße 18 stehende [[Scheune]] an, in der eine größere Kapelle eingerichtet wurde, die am 15. November 1959 durch Pfarrer Gabriel aus Wittenberg ihre [[Benediktion]] erhielt. [[Schutzpatron]]in der Kapelle war die [[Heiliger|heilige]] [[Hedwig von Andechs]].&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, Teil 11, &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit von der Potsdamer Konferenz bis zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik 1945–1949.&amp;#039;&amp;#039; [[St. Benno Verlag]], Leipzig 1989, S. 313–316.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Kuratus Kemper 1977 versetzt worden war, bekam die Kuratie Straach aufgrund des [[Priestermangel]]s keinen Geistlichen mehr. Inzwischen wurde die Kapelle auch wieder geschlossen und die Kuratie Straach aufgehoben, Katholiken in Straach gehören wieder zur Pfarrei Wittenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister ist Sebastian Eckardt. Er wurde am 6. Februar 2025 durch den [[Ortsbeirat|Ortschaftsrat]] in sein Amt gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Etwas untypisch für den Fläming ist die im Ortskern stehende rote Backsteinkirche im [[Romanik#Spätromanik|spätromanischen]] Baustil. Generell ist der Fläming bekannt für seine Feldsteinkirchen, aber auch diese „Rote“ ist eine nicht mindere Sehenswürdigkeit. Der Kirchturm war einst ein wenig höher, aber dafür gibt es seit wenigen Jahren wieder eine Kirchturmuhr, die mit hellem Klang und weißem Zifferblatt schon von weitem zu hören und sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Kirche Straachs (eine flämingtypische [[Feldsteinkirche]]) stand auf dem Friedhof des Dorfes. Der „rote“ Neubau der Kirche erfolgte Ende des 19. Jahrhunderts (Einweihung am 14. Mai 1886)&amp;lt;!--zu einem Preis von 70.000 Reichsmark, was heute etwa 7.000.000 Euro entspräche (bitte prüfen, Reichsmark ab 1924)--&amp;gt;. Abriss und Neubau der Kirche erfolgten, weil ihre Vorgängerin zu klein und weil sie in Kriegszeiten beschädigt worden war. Der erste Täufling in der neuerrichteten Kirche war Gustav Lehmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Dorfkirche Grabo (Straach)|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Das örtliche Gewerbe wird durch drei große ansässige Betriebe repräsentiert: die Straacher Metallverarbeitung GmbH, die Straacher Produktions- und Handels GmbH  und die Agrargenossenschaft Straach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
In Straach kreuzen sich die [[Landesstraße]]n L 123 zwischen [[Coswig (Anhalt)|Coswig]] und [[Kropstädt]] sowie L 124 zwischen der Landesgrenze zu [[Brandenburg]] bei [[Groß Marzehns]] und Lutherstadt Wittenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Klein Marzehns&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 9|Autobahn A 9]] Berlin–München ist in nordwestlicher Richtung 9&amp;amp;nbsp;km entfernt. Zur [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;2]], die [[Berlin]] und Lutherstadt Wittenberg verbindet, in Kropstädt sind es in östlicher Richtung etwa 14&amp;amp;nbsp;km.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort war Endpunkt der [[Bahnstrecke Lutherstadt Wittenberg–Straach]], die 1911 eröffnet und auf der der Personenverkehr 1959 eingestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Die öffentliche Hand unterhält in Straach einen Kindergarten. Die nächstgelegene Grundschule befindet sich in [[Nudersdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Das sportlich-kulturelle Leben gestalten die ansässigen Vereine: der Kultur- und Sportverein, der Sportverein Rote Teufel, der Heimatverein, der Feuerwehrverein sowie der Wanderverein. Die örtlichen Vereine nutzen die Turn- und Mehrzweckhalle sowohl für die sportliche Betätigung als auch für die Durchführung von Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Lutherstadt Wittenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1034483501|VIAF=301152792}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lutherstadt Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1390]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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