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	<title>Straßenzwang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T17:04:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenzwang&amp;diff=1233712&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dornwald: Zeit</title>
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		<updated>2025-12-12T21:10:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zeit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straßenzwang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entstammt dem [[Handelsrecht]] des [[Mittelalter]]s. Er besagte, dass bestimmte Handelswaren von den Kaufleuten nur auf bestimmten Straßen transportiert werden durften. Die Städte, welche an diesen Straßen lagen, konnten dann ihr [[Stapelrecht]] ausüben. Die Kaufleute profitierten vom besonderen Schutz, unter dem diese Straßen im Allgemeinen standen. Ein Beispiel ist die [[Via Regia]], an der die [[Leipziger Messe|Messestädte Leipzig]] und [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] vom Straßenzwang profitierten.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Straube, Europäische Handelswaren auf dem Wege von und zu den Leipziger Märkten um 1500, in: [[Volker Rodekamp]] (Hrsg.), Leipzig. Stadt der wa(h)ren Wunder. 500 Jahre Reichsmesseprivileg, Leipziger Messe Verlag, Leipzig 1997, ISBN 3-9805084-2-0, S. 21–30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zur Sicherung des Straßenzwangs wurden verschiedene Maßnahmen gesetzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Meilenstein]]e und [[Wegweisersäule]]n kennzeichneten die vorgeschriebenen Straßen, Fahrverbotssäulen sollten die Fuhrleute von den sogenannten „verbotenen Wegen“ (Schliefwegen) abseits der erlaubten Straßen abhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Burgherren wie die von [[Karlsfried]] legten Gräben und Wälle an, um die durch Vermeidung der Straße entstandenen [[Hohlweg]]e unpassierbar zu machen und somit ihre Einnahmen für [[Wegzoll]] und Straßenerhalt zu sichern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Kühtreiber]]: [https://www.academia.edu/1496344/Strasse_und_Burg._Anmerkungen_zu_einem_vielschichtigen_Verhaltnis._In_Kornelia_Holzner-Tobisch_Thomas_Kuhtreiber_Gertrud_Blaschitz_Hg._Die_Vielschichtigkeit_der_Strasse._Kontinuitat_und_Wandel_in_Mittelalter_und_fruher_Neuzeit_Veroffentlichungen_des_Instituts_fur_Realienkunde_des_Mittelalters_und_der_fruhen_Neuzeit_22_Wien_2012_263-301 &amp;#039;&amp;#039; Straße und Burg. Anmerkungen zu einem vielschichtigen Verhältnis&amp;#039;&amp;#039;], S. 286ff. In: Kornelia Holzner-Tobisch, Thomas Kühtreiber, Gertrud Blaschitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Vielschichtigkeit der Straße. Kontinuität und Wandel in Mittelalter und früher Neuzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; 22). Wien 2012, S. 263–301.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Berittene Streifen (&amp;#039;&amp;#039;[[Überreiter]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Überreuter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Überreuther&amp;#039;&amp;#039;) kontrollierten die „verbotenen Wege“, die von sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Schwärzerbanden&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Schmuggel|Paschern]]&amp;#039;&amp;#039; zur Vermeidung der Mautgebühren unerlaubterweise genutzt wurden. Im Falle der Salzwege ([[Goldener Steig]], [[Linzer Steig]]) wurden diese Überreiter, die jeweils von mehreren Fußknechten unterstützt wurden, &amp;#039;&amp;#039;Salzreiter&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die zwölf Salzreiter, die beispielsweise im Jahre 1658 für die rund 100 Kilometer lange Grenze von [[Oberösterreich]] zum Kronland [[Böhmen]] gegen die manchmal auch bewaffneten Händler eingesetzt wurden, waren aber weitaus zu wenige, um die Schmuggler nachhaltig von ihrer illegalen Tätigkeit abzuhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Felix Manzenreiter: &amp;#039;&amp;#039;Mühlviertler Lebensadern: Umstrittene Salzwege nach Böhmen. Unter besonderer Berücksichtigung des 400-jährigen Salzhandelskonfliktes zwischen Freistadt und Leonfelden.&amp;#039;&amp;#039; Bad Leonfelden 2013, S. 156.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte des Verkehrs]]&lt;br /&gt;
* [[Blick von Lindenau nach Leipzig]], Gemälde ca. 1740&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.kruenitz1.uni-trier.de/xxx/s/ks35745.htm &amp;#039;&amp;#039;Straßenzwang.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Oeconomische Encyclopädie&amp;#039;&amp;#039; (1773–1858) von [[Johann Georg Krünitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strassenzwang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenverkehrsgeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsrecht (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Mittelalter)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dornwald</name></author>
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