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	<title>Straßenbahn Weimar - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:05:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stra%C3%9Fenbahn_Weimar&amp;diff=1297613&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;G7: /* Städtische Straßenbahn Weimar */</title>
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		<updated>2025-12-29T21:22:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Städtische Straßenbahn Weimar&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Straßenbahnsystem&lt;br /&gt;
|Name            = Straßenbahn Weimar&lt;br /&gt;
|Bild            = 1921 - Weimar (8646874873).jpg&lt;br /&gt;
|LegendeBild     = Straßenbahn auf dem Frauenplan in Weimar&lt;br /&gt;
|Netzplan        = Strassenbahn Weimar 1928 Netzplan.JPG&lt;br /&gt;
|LegendeNetzplan = &amp;lt;!--Kommentar zum Netzplan--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Staat           = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|Stadt           = [[Weimar]]&lt;br /&gt;
|Eröffnung       = 4. Juni 1899&lt;br /&gt;
|Elektrifizierung = 4. Juni 1899 (Oberleitung)&lt;br /&gt;
|Stilllegung     = 30. Juni 1937&lt;br /&gt;
|Betreiber       = Städtische Werke Weimar&lt;br /&gt;
|Verkehrsverbund = &amp;lt;!--Verkehrs- bzw. Tarifverbund--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Streckenlänge   = &amp;lt;!--Länge des gesamten Streckennetzes--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ehemalige Streckenlänge = ca. 6,7&amp;amp;nbsp;km (1937)&lt;br /&gt;
|Gleislänge      = 6,7&amp;amp;nbsp;km (1937)&lt;br /&gt;
|Linienlänge     = &amp;lt;!--Summe der Länge aller Linien--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Spurweite       = 1000&lt;br /&gt;
|Strom           = &amp;lt;!--Stromsystem--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Betriebsart     = &amp;lt;!--Ein- oder Zweirichtungsbetrieb--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Stationen       = &amp;lt;!--Anzahl der Stationen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Tunnelbf        = &amp;lt;!--davon unterirdisch--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Betriebshöfe    = 1&lt;br /&gt;
|Linien          = 4&lt;br /&gt;
|Taktfolge       = &amp;lt;!--Taktintervall in der HVZ--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TaktfolgeSVZ    = &amp;lt;!--Taktintervall in der SVZ--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Reisegeschwindigkeit = &amp;lt;!--mittlere Reisegeschwindigkeit (in km/h)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Fahrzeuge       = &amp;lt;!--eingesetzte Fahrzeugtypen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Höchstgeschwindigkeit = &amp;lt;!--Höchstgeschwindigkeit (in km/h)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bezugsjahr      = &amp;lt;!--Bezugsjahr der statistischen Angaben--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Passagiere      = &amp;lt;!--Anzahl Passagiere / Zeiteinheit (z.B. 600&amp;amp;thinsp;000 pro Jahr)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|EinzugEinwohner = &amp;lt;!--Einwohner im Einzugsbereich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Fahrleistung    = &amp;lt;!--Fahrleistung in Mio. km pro Jahr--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Mitarbeiter     = &amp;lt;!--Anzahl der Mitarbeiter--&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Straßenbahn Weimar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bediente von 1899 bis 1937 den innerstädtischen Verkehr in der damaligen Landeshauptstadt [[Weimar]] des Großherzogtums [[Sachsen-Weimar-Eisenach]] und seit 1920 des Freistaates [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Elektrische Straßenbahn Weimar ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fahrschein Straßenbahn Weimar.jpg|mini|Fahrschein um 1910]]&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung Weimar schloss am 6. Dezember 1897 einen Vertrag mit [[Siemens &amp;amp; Halske]] AG in Berlin, in der sich das Elektrizitätsunternehmen verpflichtete, in Weimar eine elektrische Straßenbahn und ein [[E-Werk (Weimar)|E-Werk]] zu errichten. Nach ihrer Fertigstellung wurden beide Eigentum der „Siemens Elektrische Betriebe AG“ in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste 3,25 Kilometer lange Strecke wurde am 4. Juni 1899 eröffnet. Sie führte vom [[Bahnhof Weimar|Staatsbahnhof]] im Norden über die Sophienstraße zur Innenstadt und über die [[Belvederer Allee]] nach Süden bis zum Ausflugslokal [[Falkenburg (Weimar)|Falkenburg]], wobei in der Innenstadt zwischen dem Postamt und dem Wielandplatz sowohl über Karlsplatz–[[Torhaus an der Erfurter Straße|Erfurter Tor]] als auch über Graben–Markt gefahren wurde. Ein Betriebsgleis zweigte am Museum zum [[Depot (Verkehr)|Depot]] am Kirschberg ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine zweite Linie kam 1908 hinzu; sie verband den Staatsbahnhof über Postamt und Erfurter Straße mit dem Berkaer Bahnhof und führte in einem großen Bogen über die Junkerstraße zum Wielandplatz, wo sie nach 3,2 Kilometern endete und Anschluss an die vorhandene Linie hatte. Diese bekam ein rotes Signal, während das der neuen Linie grün war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtische Straßenbahn Weimar ===&lt;br /&gt;
[[Datei:StadtplanWeimar1925.jpg|mini|Stadtplan von 1925 mit Straßenbahnstrecken]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Städt. Strassenbahn Weimar Duzendkarte.jpg|mini|Fahrschein Duzendkarte um 1930]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1899 Strassenbahn Weimar Innen.jpg|mini|Interior erste Generation Straßenbahn Weimar um 1900]]&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1920 übernahm die Stadt Weimar die Straßenbahn in ihr Eigentum und betrieb sie durch die Städtischen Werke. Man versuchte trotz der schwierigen Wirtschaftslage, die zu monatelangem Stillstand zwischen 1923 und 1924 zwang, den Verkehr weiter zu verbessern. Zu diesem Zweck beschaffte man von 1926 bis 1928 zehn neue Triebwagen, die den bisherigen Wagenpark ersetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab 1929 gab es Versuche, die Straßenbahn durch [[Omnibus]]se zu ersetzen. Zunächst war der Omnibusbetrieb noch unrentabel, sodass erst am 30. Juni 1937 der Straßenbahnbetrieb eingestellt wurde. Die relativ neuen Triebwagen verkaufte man an die [[Straßenbahn Jena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante Umstellung auf [[Oberleitungsbus]]se konnte nicht kurzfristig vorgenommen werden. Daher behalf man sich ab 1. Juli 1937 mit zwei städtischen Omnibuslinien, die schon nach einem Monat um eine dritte erweitert wurden. Das Liniennetz von 15,1 Kilometern Länge wurde mit neun Omnibussen bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Oberleitungsbus Weimar]] wurde erst am 2. Februar 1948 eröffnet. Weimar ist augenblicklich die größte Stadt ohne Straßenbahn in den sechs ostdeutschen Bundesländern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Historische Ansichten&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Straßenbahn Weimar vor dem alten Staatsbahnhof Weimar um 1900.jpg|Auf dem Bahnhofsvorplatz am alten Staatsbahnhof um 1900&lt;br /&gt;
  Strassenbahn Weimar Jubiläumsplatz am Hauptbahnhof Weimar.jpg|Einfahrt der Straßenbahn Weimar am Hauptbahnhof Weimar&lt;br /&gt;
  Augusta 1908 max scholza.jpg|Zwischen Bahnhof und [[Hotel Kaiserin Augusta]], 1908&lt;br /&gt;
  Weimar, Thüringen - Stadtansicht vom Bahnhof (Zeno Ansichtskarten).jpg|Auf dem Bahnhofsvorplatz&lt;br /&gt;
  Strassenbahn Weimar Sophienstrasse (heite Carl-August-Allee).jpg|Sophienstrasse, um 1910 (heute Carl-August-Allee)&lt;br /&gt;
  Tram Weimar Viadukt 001b.jpg|Einfahrt auf den Viadukt vom Hauptbahnhof kommend&lt;br /&gt;
  Weimar Viadukt mit Strassenbahn und Landesmuseum um 1910.jpg|[[Asbach-Viadukt|Viadukt]] und [[Museum Neues Weimar|Landesmuseum]] vor dem [[Jorge-Semprún-Platz|Karl-August-Platz]] um 1910&lt;br /&gt;
  Postkarte Tram Weimar 1910 Karlsplatz Hauptpost 001.jpg|Straßenbahn am Karlsplatz Weimar an der Kaiserlichen Hauptpost Weimar vorbei&lt;br /&gt;
  Straßenbahn Weimar nach 1899 Karlsplatz Hauptpost.jpg|Nach 1899 vor dem [[Hauptpostamt (Weimar)|Hauptpostamt]] auf dem Karlsplatz (heute Goetheplatz)&lt;br /&gt;
  Russischer Hof Weimar mit elektrischer Tram und Pferdewagen.jpg|Auf dem Karlsplatz (heute [[Goetheplatz (Weimar)|Goetheplatz]])&lt;br /&gt;
  1907 Karlsplatz Goetheplatz Strassenbahn Weimar.jpg|Auf dem Karlsplatz (heute Goetheplatz) [[Grand Hotel Russischer Hof]] (1907)&lt;br /&gt;
  Strassenbahn Weimar Seminarstrasse Deutsches Nationaltheater vor 1909.jpg|Seminarstrasse am [[Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar|Deutschen Nationaltheater]] vor 1909&lt;br /&gt;
  Louis Held - Probefahrt Strassenbahn Weimar Kaiserin Augusta-Strasse 1899.jpg|Probefahrt auf der Kaiserin-Augusta-Straße (heute [[Steubenstraße (Weimar)|Steubenstraße]])&lt;br /&gt;
  Straßenbahn Weimar Wielandplatz um 1907.jpg|Wielandplatz um 1907&lt;br /&gt;
  Weimar, Thüringen - Liszthaus (Zeno Ansichtskarten).jpg|Am [[Liszt-Haus Weimar|Liszt-Haus]] in Richtung [[Falkenburg (Weimar)|Falkenburg]]&lt;br /&gt;
  Postkarte Tram Weimar 1910 Goetheplatz.jpg|Straßenbahn fährt am Goethehaus auf dem [[Frauenplan (Weimar)|Frauenplan]] (früher Gotheplatz) vorbei&lt;br /&gt;
  Der Frauenplan mit dem Gasthaus Zum weißen Schwan mit dem Goethehaus, um 1904.jpg|Schienen vor dem Goethehaus am Frauenplan, um 1904&lt;br /&gt;
  1905 Graben Strassenbahn Weimar.jpg|Straßenbahn auf dem oberen Graben vor der Sparkasse um 1905&lt;br /&gt;
  Straßenbahn Weimar Graben um 1900.jpg|Straßenbahn auf dem unteren Graben um 1900&lt;br /&gt;
  28. Juni 1919, Weimar Markt, Straßenbahn Weimar hält wegen der Demo gegen den Versailler Vertrag.jpg|28. Juni 1919, Weimar Markt, Straßenbahn Weimar hält wegen der Demo gegen den Versailler Vertrag&lt;br /&gt;
  Krefeld-Wagen Weimar Rathaus Markt um 1925.jpg|Krefelder Wagen am Rathausmarkt (um 1925)&lt;br /&gt;
  Strassenbahn Belvederer Allee um 1900.jpg|Belvederer Allee von der Falkenburg kommend Richtung Wielandplatz (nach 1899)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strecke und Linien ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Straßenbahn-undOBusNetzentwicklungWeimar.png|mini|hochkant|Straßenbahn und O-Busnetz in Weimar im Vergleich]]&lt;br /&gt;
In der Anfangszeit der Straßenbahn wurden die Linien mit den Farben rot, grün, blau und weiß bezeichnet, erst am 31. Dezember 1930 wurden die Liniennummern 1 (vormals rot) und 2 (vormals grün) eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer Strassenbahnfreunde&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.tsf-ev.de/html/weimar.htm |titel=Weimar |abruf=2022-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 wurde die Gleisanlagen vor dem Staatsbahnhof von der östlichen auf die westliche Seite des Bahnhofsvorplatzes verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Bau des [[Gauforum Weimar|Gauforums]] wurde das Zeitalter der Weimarer Straßenbahn bereits 1937 beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rote Linie (Line 1) ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Rote Linie&amp;#039;&amp;#039;, auch Hauptlinie oder Falkenburglinie genannt, begann am Staatsbahnhof und verlief durch die Sophienstraße (seit 1991 [[Carl-August-Allee]]), über den Museumsplatz (seit 1945 [[Rathenauplatz (Weimar)|Rathenauplatz]]), den [[Asbach-Viadukt]] (im Bereich des [[Gauforum Weimar|Gau-Forums]], seit 2017 Harry-Graf-Kessler-Straße), durch die Bürgerschulstraße (seit 1945 [[Karl-Liebknecht-Straße (Weimar)|Karl-Liebknecht-Straße]]), zum Karlsplatz (seit 1945 [[Goetheplatz (Weimar)|Goetheplatz]]), durch die [[Erfurter Straße (Weimar)|Erfurter Straße]], die Seminarstraße (seit 1991 [[Gropiusstraße (Weimar)|Gropiusstraße]]), die Kaiserin-Augusta-Straße (seit 1945 [[Steubenstraße (Weimar)|Steubenstraße]]) über den [[Wielandplatz (Weimar)|Wielandplatz]], durch die [[Marienstraße (Weimar)|Marienstraße]] und die [[Belvederer Allee]] bis zur Falkenburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Das entschlossene Depot&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steffi Müller |url=http://www.strassenbahndepot.info/ausstellungen.html |titel=DAS ENTSCHLOSSENE DEPOT |datum=2004 |abruf=2022-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1924 betrug der Fahrpreis auf der Roten Linie, die im 30-Minuten-[[Taktfahrplan|Takt]] fuhr, 20 Pfennig. Im Mai 1929 wurde der 7,5-Minuten-Takt eingeführt. 1928 hatte die Rote Linie 16 Haltestellen und eine Länge von 3,25 Kilometern. 1926/1928 wurden die Gleisanlagen fast vollständig erneuert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Straßenbahnen in der DDR&amp;quot;&amp;gt;Die Straßenbahnen in der DDR, Berlin 1978, ISBN 3-87943-625-8&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grüne Linie (Linie 2) ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Grüne Linie&amp;#039;&amp;#039;, auch Zweiglinie oder Stadtlinie genannt, begann, wie die „rote Linie“ am Staatsbahnhof und verlief durch die Sophienstraße (seit 1991 Carl-August-Allee), über den Museumsplatz (seit 1945 Rathenauplatz), den Viadukt (Gau-Forum, seit 2017 Harry-Graf-Kessler-Straße), durch die Bürgerschulstraße (seit 1945 Karl-Liebknecht-Straße), zum Karlsplatz (seit 1945 Goetheplatz) und zweigte über den Graben ab und verlief weiter durch die Jakobstraße, den Herderplatz, die Kaufstraße, den Markt, die Frauentorstraße, zum Wielandplatz und mündete wieder in die Hauptlinie ein und verlief durch die Marienstraße und die Belvederer Allee bis zur Falkenburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Das entschlossene Depot&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1928 hatte die Grüne Linie 18 Haltestellen und eine Länge von 3,2 Kilometern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Straßenbahnen in der DDR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blaue Linie (dann Teil der Linie 2) ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Blaue Linie&amp;#039;&amp;#039;, auch Südringlinie genannt, wurde am 3. Dezember 1908 landespolizeilich abgenommen und ging am 6. Dezember 1908 in Betrieb, nachdem der Abschnitt [[Weimar Berkaer Bahnhof|Berkaer Bahnhof]]–Erfurter Tor der [[Bahnstrecke Weimar–Kranichfeld]] im Jahr 1908 abgebaut wurde. Die Südringlinie führte vom Sophienstiftsplatz mit der Haltestelle &amp;#039;&amp;#039;Erfurter Tor&amp;#039;&amp;#039; am Torhaus in der Erfurter Straße über die Seminarstraße (seit 1991 Gropiusstraße), die Kaiserin-Augusta-Straße (seit 1945 Steubenstraße), die Luisenstraße (seit 1945 Humboldtstraße), die Junkerstraße (seit 1991 Trierer Straße), den Bismarckplatz (seit 1945 August-Bebel-Platz), die Lassenstraße (seit 1991 Trierer Straße) mit Übergang zum &amp;#039;&amp;#039;Berkaer Bahnhof&amp;#039;&amp;#039; wieder in die Erfurter Straße. Am Sophienstiftsplatz war nach neuem Fahrplan ein einmaliges Umsteigen ohne Nachzahlung in die &amp;#039;&amp;#039;Rote Linie&amp;#039;&amp;#039; gestattet. Mit dem Abbau der Gleise in der Kaiserin-Augusta-Straße (seit 1945 Steubenstraße) im Jahr 1928 wurde diese Linie in die &amp;#039;&amp;#039;Grüne Linie&amp;#039;&amp;#039; integriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Das entschlossene Depot&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiße Linie (dann Teil der Linie 2) ===&lt;br /&gt;
Als Weiße Linie wurde die Gegenrichtung zur Blauen Linie bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Theatergleis ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Weimar Hoftheater AK.jpg|mini|Theatergleis am Hoftheater (Bild rechts oben)]]&lt;br /&gt;
Bis 1906 wurde das Theatergleis auf dem Theaterplatz (seit 1914 Dingelstedtstraße) bei Veranstaltungen im [[Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar|Hoftheater]] von [[Theaterwagen]] genutzt. Mit dem Einverständnis der Stadt wurde das Theatergleis, dass mit dem Abbruch des Hoftheaters 1906 entfernt wurde, nicht wieder hergestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Das entschlossene Depot&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Werklinie bzw. Betriebsgleis ===&lt;br /&gt;
Das Betriebsgleis führte vom Museumsplatz (seit 1945 Rathenauplatz) über eine Weiche an der Brennerstraße (Oberleitungsrosette an der Brennstraße 2 noch vorhanden) und am städtischen Krankenhaus Luisenstift (heute Polizeiinspektion Weimar) am Asbach vorbei zum Depot Am Kirschberg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Das entschlossene Depot&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
Am 4. Juni 1899 ging die Straßenbahn mit acht Triebwagen in Betrieb, die jeweils 18 Sitzplätze und 12 Stehplätze aufwiesen. Die Sitzplätze waren längs ausgerichtet. Die Triebwagen hatten einen Achsstand von nur 1,70&amp;amp;nbsp;m und seitlich befanden sich drei Fenster, von denen das mittlere Fenster breiter als die beiden äußeren war. Die Plattformen waren offen. Als Stromabnehmer dienten [[Stromabnehmer#Lyrastromabnehmer|Lyrabügel]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Wagen wurden von [[Westwaggon#Van der Zypen &amp;amp; Charlier|Van der Zypen &amp;amp; Charlier]] in [[Köln-Deutz]] mit technischer Ausrüstung von &amp;#039;&amp;#039;Siemens-Halske&amp;#039;&amp;#039; produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Wagen wurden 1925 mit Inbetriebnahme der gebrauchten Wagen der [[Straßenbahn Krefeld]] ausgemustert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Das entschlossene Depot&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Straßenbahnen in der DDR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Strassenbahn Weimar Triebwagen 2 Baujahr 1899 Sammlung Bethge.jpg|Erste Generation Triebwagen der Straßenbahn Weimar, Triebwagen 2, Baujahr 1899&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Des Weiteren waren ein Spezialfahrzeug zum Reinigen und Schmieren der Schienen und Weichen (&amp;#039;&amp;#039;der Ritzenschieber&amp;#039;&amp;#039;) und ein [[Turmwagen]] im Fahrzeugbestand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Das entschlossene Depot&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Siemens Elektrische Betriebe AG der Stadt Weimar&amp;#039;&amp;#039; informierte im September 1905 über die Anschaffung und Inbetriebnahme einer Anzahl neuer Wagen zu Beginn des Jahres 1906. Diese waren zur Verkürzung der Wagenfolge und für Erweiterung der Südringline vorgesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Das entschlossene Depot&amp;quot; /&amp;gt; Die Triebwagen 9 und 10 wurden 1909 gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Straßenbahnen in der DDR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Strassenbahn Weimar Triebwagen 8 Baujahr 1899 Sammlung Bethge.jpg|Zweite Generation Triebwagen 10 der Straßenbahn Weimar, Baujahr 1909&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Januar 1925 wurden acht 1900 in Köln gebaute Gebrauchtwagen aus Krefeld (20 Sitzplätze, 12 Stehplätze, ehemalige Nummern 208, 212, 214, 216, 202, 205, 213 und 218), in Betrieb genommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer Strassenbahnfreunde&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Das entschlossene Depot&amp;quot; /&amp;gt; Bei diesen fanden, erstmals in Weimar, Fahrtrichtungsschilder Verwendung. Die elektrische Ausrüstung wurde von [[AEG]] zugeliefert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Straßenbahnen in der DDR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Strassenbahn Weimar Krefeld-Wagen.jpg|Strassenbahn Weimar, Krefeld-Wagen der [[Straßenbahn Krefeld]] von 1925 bis 1930 in Weimar in Betrieb&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
1929 und 1930 wurden zehn, davon sechs 1926 und vier 1928 in der &amp;#039;&amp;#039;[[Weimar-Werk|Waggonfabrik Weimar]]&amp;#039;&amp;#039; gebauten und von [[Siemens-Schuckertwerke|Siemens-Schuckert]] elektrisch ausgerüsteten Triebwagen (12 Sitzplätze, 21 Stehplätze) in Betrieb genommen. Die Wagen waren wegen der Herstellung in der Region als „Thüringer Wagentyp“ bezeichnet&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfram Scheibe: &amp;#039;&amp;#039;Der „Thüringer Wagen“. Zur Geschichte und Bedeutung des Traditionswagens 26 der Jenaer Straßenbahn.&amp;#039;&amp;#039; Nahverkehrsfreunde Naumburg-Jena e. V. und Jenaer Nahverkehrsgesellschaft mbH, Eigenverlag der Herausgeber, Broschüre ohne Jahresangabe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Wagenparade Strassenbahndepot Weimar 1926.jpg|Parade der Triebwagen 1 bis 6 vor der Wagenhalle des Straßenbahndepots Am Kirschberg 4 in Weimar im Jahr 1926&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Einstellung des Straßenbahnbetriebes in Weimar am 30. Juni 1937 erwarb die Stadt Jena im September 1937 die Weimarer Triebwagen für insgesamt 181.853 Mark sowie Schienen und Ausrüstung. Sechs Fahrzeuge (Beiwagen Jena Nr. 43–48) wurden in Jena gleich zu Beiwagen umgebaut. Vier (Triebwagen Jena Nr. 11, 12, 14, 15) wurden nach Anpassungen als Triebwagen eingesetzt, 1963/1964 aber ebenfalls zu Beiwagen umgebaut. Die gesamte Serie (zuletzt Jenaer Nr. 204–212) wurde in Jena zwischen 1972 und 1975 abgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beiwagen waren in Weimar nicht in Betrieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Die Straßenbahnen in der DDR&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tabelle mit dem Verbleib der Weimarer Wagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Konrad Spath |Titel=Eine heute fast vergessene Tram |Reihe=Strassenbahn-Magazin. Bibliothek |Verlag=GeraMond |Ort=München |Datum=2018-02 |ISSN=0340-7071 |Seiten=56}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Letzte Nr. &lt;br /&gt;
in Weimar&lt;br /&gt;
!Jena &lt;br /&gt;
(1937/38)&lt;br /&gt;
!Jena &lt;br /&gt;
(1960)&lt;br /&gt;
!Jena &lt;br /&gt;
(1964)&lt;br /&gt;
!ausgemustert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Bw 43&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|204&lt;br /&gt;
|1972&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Bw 44&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|205&lt;br /&gt;
|1972&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Bw 45&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|206&lt;br /&gt;
|1975&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Bw 46&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|207&lt;br /&gt;
|1972&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Bw 47&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|208&lt;br /&gt;
|1972&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Bw 48&lt;br /&gt;
|1945 zerstört&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|1945&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Tw 11&lt;br /&gt;
|Tw 33&lt;br /&gt;
|Bw 210&lt;br /&gt;
|1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|Tw 12&lt;br /&gt;
|Tw 34&lt;br /&gt;
|Bw 211&lt;br /&gt;
|1973&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|Tw 14&lt;br /&gt;
|Tw 35&lt;br /&gt;
|Bw 212&lt;br /&gt;
|1974&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|Tw 15&lt;br /&gt;
|Tw 36&lt;br /&gt;
|Bw 209&lt;br /&gt;
|1974&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Tw = Triebwagen / Bw = Beiwagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Straßenbahnbau in Weimar ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bw Möckern, ET 257 LESt.jpg|mini|Historischer Straßenbahnwagen 257 im Straßenbahnmuseum Leipzig (2010) produziert im Jahr 1911 in Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Modell der Straßenbahn HOT–Oelsnitz vor dem Rathaus Oelsnitz (3).jpg|mini|Modell der [[Straßenbahn Hohenstein-Ernstthal–Oelsnitz]] vor dem Rathaus [[Oelsnitz/Erzgeb.|Oelsnitz]] (2017), das Original wurde in Weimar gebaut]]&lt;br /&gt;
Auf dem Weimarer Industriegelände (später [[Weimar-Werk]]) nordöstlich des [[Bahnhof Weimar|Hauptbahnhofs Weimar]] war von 1898 bis in die 1940er Jahre eines der überregional bekannten und arbeitsplatzreichsten Industrie-Großunternehmen zur Produktion von Eisenbahnwaggons und Straßenbahnen unter verschiedenen Firmennamen beheimatet.&lt;br /&gt;
=== Waggonfabrik Weimar AG (1898–1901) ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Waggonfabrik Weimar AG&amp;#039;&amp;#039; baute seit 1898 die erste Straßenbahnwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Actiengesellschaft für Eisenbahn- und Militärbedarf Weimar (1901–1918) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Actiengesellschaft für Eisenbahn- und Militärbedarf Weimar&amp;#039;&amp;#039; produzierte Straßenbahnwagen u. a. für die [[Leipziger Elektrische Straßenbahn|Straßenbahn Leipzig]], die &amp;#039;&amp;#039;[[Straßenbahn Hohenstein-Ernstthal–Oelsnitz|Saechsische Ueberlandbahngesellschaft m.b.H.]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Eisenbahn-Gesellschaft|Deutsche Eisenbahngesellschaft Frankfurt am Main]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Straßenbahn Mülheim/Oberhausen|Straßenbahn Mülheim an der Ruhr]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://weimar-werk.de/erzeugnisse-der-aktiengesellschaft-fuer-eisenbahn-und-militaerbedarf/ |titel=Erzeugnisse der Aktiengesellschaft für Eisenbahn- und Militärbedarf |abruf=2023-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Triebwagen Nr. 257, Baujahr 1911, ist im Straßenbahnmuseum Leipzig als historisches Fahrzeug erhalten. Der Wagen war als Arbeitstriebwagen 18II bei der [[Straßenbahn Eisenach]] im Einsatz und wurde für das Straßenbahnmuseum Leipzig aufgearbeitet und umgespurt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://strassenbahnen-welt.startbilder.de/name/galerie/kategorie/strassenbahntypen~weimar~t-2.html |titel=Straßenbahntypen Weimar |abruf=2023-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Streckenerweiterungen in Leipzig ab 1909 und eine Verdichtung des Fahrplans wurden die Triebwagen beschafft. Die AG für Eisenbahn- und Militärbedarf Weimar lieferte 1911 die Wagen 226 bis 265.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;left&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; caption=&amp;quot;Straßenbahnbau der Actiengesellschaft für Eisenbahn- und Militärbedarf Weimar&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Aktiengesellschaft für Eisenbahn- und Militärbedarf Weimar - Straßenbahn Oelsnitz (Sächsische Überlandbahn GmbH).jpg|Seite aus dem Produktkatalog der [[Weimar-Werk|Aktiengesellschaft für Eisenbahn- und Militärbedarf Weimar]] mit Straßenbahn für die [[Straßenbahn Hohenstein-Ernstthal–Oelsnitz|Sächsische Überlandbahn GmbH]]&lt;br /&gt;
   Aktiengesellschaft für Eisenbahn- und Militärbedarf Weimar - Leipziger Elektrische Strassenbahn.jpg|Aktiengesellschaft für Eisenbahn- und Militärbedarf Weimar – [[Leipziger Elektrische Straßenbahn]] (Wagen, wie historisches Fahrzeug 257 im Straßenbahnmuseum Leipzig)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aktiengesellschaft für Eisenbahnbedarf Weimar (1918–1921) ===&lt;br /&gt;
In der A.G. für Eisenbahnbedarf Weimar wurden u. a. auch Straßenbahnwagen produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Waggon- und Maschinenfabrik Aktiengesellschaft vormals Busch Bautzen / Weimar (1921–1928) ===&lt;br /&gt;
In der Waggon- und Maschinenfabrik A. G., Werk Weimar wurden Straßenbahnwagen produziert. Hier wurde die letzte Generation der Weimarer Straßenbahnwagen produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Relikte und Rezeption heute ==&lt;br /&gt;
=== Relikte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:20151226 Strassenbahndepot Weimar 001b.jpg|mini|hochkant|Gleisreste vor dem Straßenbahndepot, Am Kirschberg 4]]&lt;br /&gt;
Das Straßenbahndepot &amp;#039;&amp;#039;Am Kirschberg 4&amp;#039;&amp;#039; ist bis heute mit Gleisresten erhalten, des Weiteren [[Oberleitungsrosette]]n an den Gebäuden &amp;#039;&amp;#039;Markt 2&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Marienstraße 17A&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Brennerstraße 2&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Rathenauplatz (Weimar)|Rathenauplatz]] 3 und 4&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Steubenstraße 8&amp;#039;&amp;#039;. Zudem ist bis heute eine [[Transformatorenstation]], die die Spannung der elektrischen Energie umwandeln, um sie für die Straßenbahn zu nutzen an der Endstation der Straßenbahn an der &amp;#039;&amp;#039;Falkenburg&amp;#039;&amp;#039; (Belvederer Allee 26) vorhanden. Hierfür gab es Planungen mit Wartehalle. An der Stelle der realisierten Wartehalle der Straßenbahn befindet sich heute der &amp;#039;&amp;#039;Kiosk Falkenburg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 E-Werk Straßenbahndepot (Weimar) 5.jpg|Straßenbahndepot Weimar, Am Kirschberg 4, 99423 Weimar&lt;br /&gt;
 Straßenbahndepot Weimar.jpg|Straßenbahndepot Weimar, Am Kirschberg 4, 99423 Weimar&lt;br /&gt;
 Oberleitungsrosette Straßenbahn Weimar Markt 2 Jahr 2015.JPG|Oberleitungsrosette am Haus Markt 2&lt;br /&gt;
 Strassenbahn-Oberleitungsrosette-Brennerstrasse 2 in Weimar.JPG|Oberleitungsrosette Brennerstraße 2, im Hintergrund das [[Gauforum Weimar|Gauforum]] in Weimar, dessen Bau die Ära der Straßenbahn in Weimar beendete&lt;br /&gt;
 Straßenbahn-Oberleitungsrosette Weimar2.jpg|Oberleitungsrosette Rathenauplatz 3 in Weimar (Betriebsgleis Richtung Straßenbahndepot)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weimarer Stadtgebiet befinden sich heute einige historische Straßenbahnwagen, jedoch nicht aus Weimar.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gothabeiwagen Weimar.jpg|Gotha-Beiwagen aus Jena am Straßenbahndepot in Weimar (2022)&lt;br /&gt;
 20191225 Tratra Tram Weimar.jpg|[[Tatra KT4]] Tram aus Erfurt in Weimar (2019) im [[Eisenbahnmuseum Weimar]]&lt;br /&gt;
 20220604 Tatra KT4 Weimar.jpg|Tatra KT4 Tram aus Erfurt in Weimar (2022) im Eisenbahnmuseum Weimar&lt;br /&gt;
 20221112 Weimar Eisenbahnmuseum3.jpg|Tatra KT4D Erfurt 405 (unechter Zweirichtungswagen) im Eisenbahnmuseum Weimar (2022)&lt;br /&gt;
 20220604 Gotha-Wagen-Weimar.jpg|[[Gothawagen]] der [[Straßenbahn Jena]] im Eisenbahnmuseum Weimar (2022)&lt;br /&gt;
 20221112 Party-Tram-Berlin in Weimar.jpg|Party-Tram der [[Berliner Verkehrsbetriebe|Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)]] im Eisenbahnmuseum Weimar (2022)&lt;br /&gt;
 20230624 TEV Weimar Tratra Potsdam.jpg|Tatra KT4D Fahrschule [[Verkehrsbetrieb Potsdam]] seit 2023 im Eisenbahnmuseum Weimar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Eisenbahnverein e. V. (TEV)&amp;#039;&amp;#039; im [[Eisenbahnmuseum Weimar]] in der Eduard-Rosenthal-Straße in Weimar befinden sich seit 2016 und 2020 zwei historische [[Tatra KT4]] der [[Straßenbahn Erfurt]] und seit 2020 zwei historische [[Gothawagen]] der [[Straßenbahn Jena]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.eisenbahnmuseum-weimar.de/fahrzeugbestand/ |titel=Fahrzeugbestand Strassenbahnen |abruf=2022-05-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbahndepots (Am Kirschberg 4) befindet sich seit 2004 ein Beiwagen (Gothawagen) der Straßenbahn Jena. Der ehemalige Jenaer Beiwagen 165 wurde 1960 für die [[Straßenbahn Plauen]] gebaut und trug dort die Nummer 3. 1973 gelangte er zur [[Straßenbahn Görlitz]] (71) und 1992 nach Jena. Im Jahr 2004 wurde er nach Weimar transportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.gothawagen.de/gothawagen/staedte/jena/tabellebwjena.html gothawagen.de] (abgerufen am 16. August 2022)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rezeption ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wandbild Tram Weimar.jpg|mini|Wandbild mit einem Straßenbahnwagen der ersten Generation gegenüber dem ehemaligen Straßenbahndepot]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20240801 Stadtverkehr Weimar Stadtbus Strassenbahn.jpg|mini|Stadtbus Weimar mit Beklebung zum 125. Jubiläum im Jahr 2024]]&lt;br /&gt;
==== 100 Jahre Straßenbahn Weimar Jubiläum ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 100. Jubiläum im Jahr 1999 veröffentlichte die &amp;#039;&amp;#039;Verkehrbetrieb Weimar GmbH&amp;#039;&amp;#039; das Heft „Die Endstation war immer nur ein neuer Anfang“ zu „100 Jahre Stadtverkehr in Weimar“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wandmalerei am ehemaligen Straßenbahndepot ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2003 entstand gegenüber der Einfahrt zu ehemaligen Straßenbahndepot ein Wandbild mit einem Straßenbahnwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausstellung im Jahr 2004 „Das ent-schlossene Depot – Vom Anfang zum Ende der Weimarer Straßenbahn 1899–1937“ ====&lt;br /&gt;
Das Stadtplanungsamt, Abteilung Denkmalschutz, der Stadt Weimar hat gemeinsam mit dem e-werk weimar e. V., anlässlich des [[Tag des offenen Denkmals|Deutschen Denkmaltages 2004]] und der Kuratorin Steffi Müller auf dem Gelände des ehemaligen Elektrizitätswerkes am Kirschberg eine Ausstellung zur Entwicklung der Weimarer Straßenbahn von ihrer Inbetriebnahme im Juni 1899 bis zu ihrem Ende im Jahre 1937 ausgerichtet. In der Stadt wurden sechs temporäre Haltestellen aufgestellt, die eine Teilstrecke der ehemaligen „Roten Linie“ – vom Museumsplatz (heute Weimarplatz) bis zum Wielandplatz – wiederbelebten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 125 Jahre Straßenbahn Weimar Jubiläum ====&lt;br /&gt;
Ab dem 4. Juni 2024 feierten Weimar und die &amp;#039;&amp;#039;Stadtwirtschaft Weimar GmbH&amp;#039;&amp;#039; das 125. Jubiläum der Straßenbahn und des öffentlichen Nahverkehrs in Weimar mit einer Themenwoche. Hierzu wurden vom Kurator &amp;#039;&amp;#039;[[Sylk Schneider]]&amp;#039;&amp;#039; entworfene Schautafeln zur Geschichte der Straßenbahn auf dem Goetheplatz und dem Markt zur Geschichte der Straßenbahn aufgestellt. Zum Jubiläum wurde zudem ein Stadtbus u. a. mit Bildern der Straßenbahn Weimar beklebt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sw-weimar.de/verkehr/125-jahre-stadtverkehr-weimar/ |titel=Themenwoche zum Jubiläum |abruf=2024-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thueringer-allgemeine.de/lokales/weimar-und-weimarer-land/article406498436/das-spiel-beginnt-stadtwirtschaft-versteckt-bus-in-weimar.html |titel=Das Spiel beginnt: Stadtwirtschaft versteckt Bus in Weimar |abruf=2024-06-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Modelle ====&lt;br /&gt;
Verschiedene Hersteller produzierten bereits Modelle von Wagen der Straßenbahn Weimar, wie z. B. das Trambino-Straßenbahn-Blechspielzeug aus der DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem wurden digitale 3D-Modelle der Straßenbahn Weimar entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Die Straßenbahnen in der DDR, Berlin 1978, ISBN 3-87943-625-8.&lt;br /&gt;
* Straßenbahn und Obus in Weimar, im Straßenbahn-Magazin Nr. 104 (Heft 1996/6).&lt;br /&gt;
* Kochems, Michael; Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland, Band 17: Thüringen, EK-Verlag (Eisenbahnkurier-Verlag), Freiburg 2016, ISBN 978-3-8446-6853-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trams in Weimar|Straßenbahn Weimar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Straßenbahnen in Thüringen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strassenbahn Weimar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenbahnsystem (Deutschland)|Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Weimar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Thüringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 1000 mm|Weimar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Öffentlicher Personennahverkehr (Thüringen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;G7</name></author>
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