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	<title>Strýčice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mondtaler: +Bevölkerungsentwicklung / Punkt vor Beleg</title>
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		<updated>2025-07-24T06:19:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bevölkerungsentwicklung / Punkt vor Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Strýčice&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Strycice-znak.jpg|111px|Wappen von Strýčice]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Jihočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          = &lt;br /&gt;
| Lageplan           = Strycice CB CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Okres              = České Budějovice&lt;br /&gt;
| Fläche             = 0&amp;lt;ref name=&amp;quot;uir.cz&amp;quot;&amp;gt;http://www.uir.cz/casti-obce/138568/Strycice&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe               = 423&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 536032&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 373 41&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = C&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Němčice u Netolic|Němčice]] - [[Záboří u Českých Budějovic|Záboří]]&lt;br /&gt;
| Schienen           = &lt;br /&gt;
| Flughafen          = [[Flughafen České Budějovice]]&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Bohumír Miesbauer&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2018&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Strýčice 10&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 373 41 Strýčice&lt;br /&gt;
| Website            = www.obecstrycice.cz/&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 49/00/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/15/55/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Strycitz-2010-09-25-KostelSvPetraAPavla.JPG|mini|Kirche St. Peter und Paul]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strýčice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Stritschitz&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt sieben Kilometer südöstlich von [[Netolice]] in [[Südböhmen]] und gehört zum [[Okres České Budějovice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Strýčice befindet sich am rechten Ufer des Baches Babický potok unterhalb der Einmündung des Lužický potok im Vorland des [[Blanský les]]. Östlich des Dorfes liegt der Teich [[Dehtář]]. Im Nordosten erhebt sich der Na Středním (441 m), südlich der Zádušní vrch (454 m), im Südwesten die Kamenná (485 m) und im Nordwesten der Na Klínu (451 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Sedlovice und [[Němčice u Netolic|Němčice]] im Norden, [[Radošovice u Českých Budějovic|Radošovice]] und Tupesy im Nordosten, [[Dehtáře (Žabovřesky)|Dehtáře]] im Osten, Holubovská Bašta, Curna, Špicuk und [[Čakov u Českých Budějovic|Čakov]] im Südosten, [[Záboří u Českých Budějovic|Záboří]] und Lipanovice im Süden, Dobčice und Horní Chrášťany im Südwesten, [[Chvalovice u Netolic|Chvalovice]] im Westen sowie [[Lužice u Netolic|Lužice]], [[Babice u Netolic|Babice]] und Zvěřetice im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Südlich des Dorfes befinden sich am Fuße des Zádušní vrch Reste einer&lt;br /&gt;
frühzeitlichen Siedlung. Unweit davon ist im Wald Bory - Na Perku eine Gruppe von vier niedrigen Hügelgräbern erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Strischicz&amp;#039;&amp;#039; erfolgte am 3. Juli 1292 in einer Urkunde über einen Gebietstausch zwischen König [[Wenzel II. (Böhmen)|Wenzel II.]], Oneš von Němčice und dem [[Kloster Vyšší Brod|Kloster Hohenfurth]], bei dem das Zisterzienserkloster im Austausch gegen Němčice und weitere Güter &amp;#039;&amp;#039;Strischicz&amp;#039;&amp;#039; erhielt. Während der [[Hussitenkriege]] wurde das Dorf durch das Heer [[Jan Žižka]]s auf dem Weg nach [[Kloster Zlatá Koruna|Goldenkron]] geplündert. Die Pandemie der Pest von 1520/21 ließ das Dorf veröden. Die Herren von [[Rosenberg (Adelsgeschlecht)|Rosenberg]] als Schutzherren des Klosters ließen die dem Kloster gehörigen verödeten Dörfer in den 1530er Jahren mit Pfälzer Schwaben wiederbesiedeln. Am 28. Februar 1822 gelang Abt Isidor Teutschmann die Loslösung des Klosters von der Herrschaft Krumau. Im Jahre 1840 bestand &amp;#039;&amp;#039;Stritzitz&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Strčice&amp;#039;&amp;#039; aus 8 Häusern mit 57 Einwohnern. Im Dorf bestanden die Pfarrkirche, das Pfarrhaus, die Schule und ein Wirtshaus. &amp;#039;&amp;#039;Stritzitz&amp;#039;&amp;#039; war Pfarrdorf für die deutschsprachigen Ortschaften [[Záboří u Českých Budějovic|Saboř]], Linden (&amp;#039;&amp;#039;Lipanovice&amp;#039;&amp;#039;), Dobschitz (&amp;#039;&amp;#039;Dobčice&amp;#039;&amp;#039;), [[Radošovice u Českých Budějovic|Roschowitz]] und [[Chvalovice u Netolic|Kolowitz]]; es war Zentrum einer deutschen Sprachinsel in Südböhmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]] &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen, Bd. 9 Budweiser Kreis, 1840, S. 179–180&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb das Dorf zur Stiftsherrschaft Hohenfurth untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete &amp;#039;&amp;#039;Stritzitz&amp;#039;&amp;#039; / &amp;#039;&amp;#039;Stričitz&amp;#039;&amp;#039; ab 1850 einen Ortsteil der Gemeinde [[Záboří u Českých Budějovic|Saborz]] in der Bezirkshauptmannschaft Budějovice/Budweis. Im Jahre 1914 lebten in dem Dorf 74 Einwohner, davon 72 Deutsche und 2 Tschechen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://povesti.wz.cz/jih_zabori.pdf |wayback=20160304080631 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-01-16 15:10:39 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1924 eröffnete eine Dorfschule und 1927 eine Bürgerschule, an denen in deutscher Sprache unterrichtet wurde. Als Antwort auf den zunehmenden deutschen Nationalismus bildete sich 1930 in &amp;#039;&amp;#039;Stritschitz&amp;#039;&amp;#039; eine Ortsgruppe der tschechischen &amp;#039;&amp;#039;Národní jednota pošumavská&amp;#039;&amp;#039;, die im Dorf 1930 die &amp;#039;&amp;#039;Jubilejná škola svatováclavska&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Jubiläumsschule des hl Wenzel&amp;#039;&amp;#039;) einrichtete. Nach dem [[Münchner Abkommen]] wurde &amp;#039;&amp;#039;Stritschitz&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Sabor&amp;#039;&amp;#039; 1938 dem Deutschen Reich zugeschlagen. Die tschechische Schule wurde geschlossen und als Depot der Nationalsozialisten genutzt. Das Dorf gehörte bis 1945 zum Kreis Krummau an der Moldau. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam Strýčice zur Tschechoslowakei zurück und wurde wieder Teil des Okres České Budějovice. Ein Teil der deutschen Bevölkerung wurde [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertrieben]]. Im Jahre 1950 erfolgte die Umgemeindung nach [[Radošovice u Českých Budějovic|Radošovice]]. 1985 wurde Strýčice zusammen mit Radošovice nach [[Žabovřesky]] eingemeindet. Strýčice löste sich am 24. November 1990 nach einem Referendum wieder los und bildete erstmals in seiner Geschichte eine eigene Gemeinde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://jihogen.wz.cz/s.htm#strycice |wayback=20110704130052 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-21 17:48:36 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Strýčice besteht eine Grundschule der I. und II. Stufe, deren Einzugsgebiet sich auf 24 Dörfer erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Strýčice sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Strýčice gehört der Wohnplatz U Brožů.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strýčice ist eine der wenigen Gemeinden des Landes, die keinen eigenen Katastralbezirk bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;uir.cz&amp;quot; /&amp;gt; Ein entsprechender Antrag wurde nach langen Verhandlungen abschlägig beschieden, so dass die 195 ha umfassenden Gemeindefluren weiterhin zum Katastralbezirk &amp;#039;&amp;#039;[[Radošovice u Českých Budějovic]]&amp;#039;&amp;#039; gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| Jahr !! 1869 !! 1880 !! 1890 !! 1900 !! 1910 !! 1921 !! 1930 !! 1950 !! 1961 !! 1970 !! 1980 !! 1991 !! 2001 !! 2011 !! 2021&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 92 || 91 || 88 || 78 || 74 || 80 || 83 || 64 || 91 || 102 || 75 || 59 || 50 || 53 || 55&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://csu.gov.cz/produkty/historicky-lexikon-obci-1869-az-2015 |titel=Historický lexikon obcí České republiky - 1869 - 2011 |hrsg=[[Český statistický úřad]] |datum=2015-12-21 |sprache=cs |abruf=2025-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zensus 2021, [[Český statistický úřad]], abgerufen am 24. Juli 2025 (tschechisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche St. Peter und Paul, das von einem Friedhof umgebene Bauwerk bildet das Zentrum des Dorfes. Der ursprünglich romanische Bau entstand im 13. Jahrhundert und wurde später im spätgotischen Stil erweitert. Die älteste Glocke stammt aus dem Jahre 1585. Auf dem Kirchturm befindet sich ein Storchennest.&lt;br /&gt;
* Reitinger-Mühle, die westlich des Dorfes gelegene Wassermühle ist seit dem 14. Jahrhundert nachweislich. Die heutige gemauerte Mühle wurde 1842 errichtet und 1899 erweitert. Im Jahre 1911 wurden die beiden Wasserräder durch Turbinen ersetzt. Der Mühlenbetrieb wurde 1975 eingestellt, das Wasserkraftwerk besteht weiterhin.&lt;br /&gt;
* Schulmuseum Strýčice, es entstand 1986 im Erdgeschoss der Grundschule und wurde nach dem Hochwasser von 2004 wiederhergestellt. Seine Exponate stellen die früheren bäuerlichen Fertigkeiten dar.&lt;br /&gt;
* Mehrere Gehöfte im südböhmischen Bauernbarock im Blata-Stil mit verzierten Stuckfassaden und eingeschossigem Speicher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Friedrich Blahusch et al.|Titel=Die Stritschitzer Sprachinsel in Südböhmen : Stritschitz, Saborsch, Hollschowitz, Linden, Dobschitz, Kollowitz, Untergroschum, Obergroschum, Bowitz und Roschowitz|Verlag=Schwob digitaldruck|Ort=Fulda|Datum=2011|Seiten=353}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mujkraj.cz/pohlednice/osady/strycice01.htm Präsentation auf den Webseiten der Mikroregion Blanský les - podhůří]&lt;br /&gt;
* [http://www.mujkraj.cz/unas/skolni_muzeum01.htm Darstellung des Schulmuseums]&lt;br /&gt;
* [http://selskebaroko.unas.cz/strycice/strycice.htm Präsentation auf selskebaroko.unas.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres České Budějovice}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strycice}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sprachinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1292]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mondtaler</name></author>
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