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	<title>Strötzbach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Str%C3%B6tzbach&amp;diff=1450346&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freak-Line-Community: /* Einleitung */</title>
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		<updated>2025-10-26T07:59:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Markt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Mömbris&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 50/04/43.47/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09/09/09.09/O&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 170&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 594&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.moembris.de/markt-moembris/ortsteile/ |titel=Ortsteile |abruf=2022-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1818&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 63776&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06029&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Strötzbach.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Strötzbach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Strötzbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Gemeindeteil]] des [[Marktgemeinde#Bayern|Marktes]] [[Mömbris]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Aschaffenburg]] in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=77663673645 |objekt=Markt Mömbris |abruf=2025-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das [[Dorf]] Strötzbach liegt im Vor[[spessart]], im mittleren [[Kahlgrund]], zwischen [[Fronhofen (Mömbris)|Fronhofen]] und [[Brücken (Mömbris)|Brücken]]. Das Dorf befindet sich auf {{Höhe|170|DE-NHN}} unterhalb des [[Bauersberg (Spessart)|Bauersberges]], links der [[Kahl (Fluss)|Kahl]] und hatte im Januar 2022 594 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo&amp;quot; /&amp;gt; Auf der gegenüberliegenden Talseile befindet sich [[Niedersteinbach (Mömbris)|Niedersteinbach]]. Im Nordwesten reicht Strötzbach bis an die steilen Hänge der [[Daunert]]. Strötzbach ist mit Brücken und Fronhofen baulich zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
=== Etymologie ===&lt;br /&gt;
Strötzbach hat seinen Namen vom gleichnamigen Bach Strötzbach (heute [[Fleutersbach]])&amp;lt;ref name=CDMM&amp;gt;Chronik des Marktes Mömbris&amp;lt;/ref&amp;gt;, welcher der Kahl im Ort zufließt. Im [[Untermainländisch|Kahlgründer Dialekt]] wird der Ort „Stretzbich“ genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KW&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783000517051}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Schreibweisen ===&lt;br /&gt;
Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:&lt;br /&gt;
* 1681 Stutzenbach&lt;br /&gt;
* 1704 Strutzenbach&lt;br /&gt;
* 1846 Stroetzbach&lt;br /&gt;
* 1880 Strötzbach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bauersberg Grenzstein.jpg|mini|Grenzstein mit der Inschrift &amp;#039;&amp;#039;StB&amp;#039;&amp;#039; (Strötzbach) am Bauersberg]]&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] gehörte Strötzbach zum [[Gericht Mömbris]], das wiederum Teil des [[Freigericht Alzenau|Freigerichts Alzenau]] war. Das Freigericht war zwar [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbar]], aber das [[Heiliges Römisches Reich|Reich]] verpfändete oder vergab das Gebiet immer wieder. So wechselten die Landesherren, zu denen die Herren und späteren Grafen von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]], die Herren von [[Randenburg (Spessart)|Randenburg]] und die [[Herren von Eppstein]] zählten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1500 [[Lehenswesen|belehnte]] der [[Römisch-deutscher König|römisch-deutsche König]] [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]] den [[Kurmainz|Erzbischof von Mainz]] und den [[Grafschaft Hanau-Münzenberg|Grafen von Hanau-Münzenberg]] gemeinsamen mit dem Freigericht, das sie nun als [[Kondominat]] verwalteten. Da im Freigericht auch zur Zeit des Kondominats die kirchliche [[Jurisdiktion (Kirche)|Jurisdiktion]] bei den Erzbischöfen von Mainz verblieb, konnte sich die [[Reformation]] – im Gegensatz zur Grafschaft Hanau-Münzenberg – hier nicht durchsetzen. Strötzbach blieb [[römisch-katholisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Graf [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]] starb 1736 der letzte männlicher Vertreter des Hauses Hanau. Erbe des hanau-münzenberger Landesteils war aufgrund eines Vertrages der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Landgraf von Hessen-Kassel]]. Ob sich sein Erbe auch auf den Hanauer Anteil an dem Kondominat erstreckte, war in den folgenden Jahren zwischen Kurmainz und Hessen-Kassel heftig umstritten. Der Streit endete in einem Kompromiss, dem „Partifikationsrezess“ von 1740, der eine Realteilung des Kondominats vorsah. Es dauerte allerdings bis 1748, bis der Vertrag umgesetzt war. Strötzbach fiel dadurch Kurmainz zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strötzbach wurde laut [[Reichsdeputationshauptschluss]] 1803 ein Teil des neugebildeten [[Fürstentum Aschaffenburg|Fürstentums Aschaffenburg]] des Fürstprimas [[Karl Theodor von Dalberg]], mit welchem er 1814 (damals ein Departement des [[Großherzogtum Frankfurt|Großherzogtums Frankfurt]]) schließlich an Bayern fiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1862 wurde das [[Bezirksamt Alzenau]] gebildet, auf dessen Verwaltungsgebiet Strötzbach lag. 1939 wurde wie überall im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] die Bezeichnung Landkreis eingeführt. Strötzbach gehörte nun zum [[Landkreis Alzenau in Unterfranken]] (Kfz-Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;ALZ&amp;#039;&amp;#039;). Mit Auflösung des Landkreises Alzenau im Jahre 1972 kam Strötzbach in den neu gebildeten [[Landkreis Aschaffenburg]] (Kfz-Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;AB&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswert ==&lt;br /&gt;
=== Strötzbacher Mühle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Strötzbacher Mühle 2.jpg|mini|hochkant|links|Strötzbacher Doppelmühle]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Strötzbacher Mühle}}&lt;br /&gt;
An den felsigen Ausläufern der [[Daunert]] (334&amp;amp;nbsp;m) wurde im Jahr 1650 an einer natürlichen [[Wasserfall|Fallstufe]] der Kahl eine Doppelmühle, mit zwei unterschlächtigen [[Wasserrad|Wasserrädern]] errichtet. In diesem Bereich hat das Dorf Strötzbach seinen Ursprung. Die beiden Mühlen wurden von den benachbarten Bauern genutzt, jedoch 1970 stillgelegt. Heute sind das Gebäude mit Inneneinrichtung, die [[Wehr (Wasserbau)|Wehre]], der [[Mühlkanal|Mühlbach]] und die Wasserräder noch vorhanden, sodass in der Strötzbacher Mühle ein Mühlenmuseum untergebracht wurde, das nach Terminvereinbarung besichtigt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel= Unser Kahlgrund 1986| TitelErg= Heimatjahrbuch für den Landkreis Alzenau. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft zur Heimatforschung und Heimatpflege des Landkreises Alzenau, Landrat des Kreises | ISSN= 0933-1328}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pesthellchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Strötzbach Hellchenhäuschen (01).png|mini|hochkant|Das Pesthellchen]]&lt;br /&gt;
Im Ort steht eine kleine Kapelle, das &amp;#039;&amp;#039;Pesthellchen&amp;#039;&amp;#039;. Es ist der [[Barbara von Nikomedien|Heiligen Barbara]] geweiht und soll seine Entstehung den [[Pest]]epidemien des 17. Jahrhunderts verdanken. Die Überlebenden des Hofes Fronhofen bauten damals aus Dankbarkeit eine Kapelle auf ihrem Gehöft. Die Kapelle wurde nach dem Zerfall des Hofes Anfang des 18. Jahrhunderts abgerissen und am Eingang der Kreuzgasse wieder aufgebaut. 1977 wanderte das &amp;#039;&amp;#039;Hellchenhäuschen&amp;#039;&amp;#039; abermals: Die Gemeinde Mömbris erwarb das Gelände der Alten Schmiede am Dellersweg. Die Kapelle wurde zerlegt und am neuen Standort wieder aufgebaut. 1992 fand eine 300 Jahre alte Glocke ihren neuen Platz in dem Kirchlein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Mömbris-Strötzbach&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Kahl–Schöllkrippen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsleben ==&lt;br /&gt;
Das kulturelle Leben wird von den Tischtennis-, Musikvereinen, der Kerbgesellschaft sowie der Freiwilligen Feuerwehr bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Tradition hat das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Gickelschlagen&amp;#039;&amp;#039;, das am Rosenmontag im Anschluss an einen Faschingszug abgehalten wird. Bei dieser alten Tradition bekommen Teilnehmer einen dem Kopf eines Hahns nachempfundenen Helm aufgesetzt und einen Dreschflegel in die Hände gelegt. Diesen nutzen sie, um blind einen auf dem Kopf stehenden Krug zu treffen, so dass dieser zerbricht. Gelingt das, erhält der Teilnehmer als Sieger des Gickelschlagens einen echten Hahn als Preis. Ringsum umgeben sind die Teilnehmer von vielen Zuschauern, die einen großen Kreis und damit die Spielfläche bilden. Durch Zurufen versuchen sie, den Teilnehmern die Richtung zum Krug zu weisen. Einige versuchen jedoch auch, sie absichtlich davon weg zu locken. Ein charakteristischer Ausruf dabei ist „Haach hi“, das „Hau hin“ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatjahrbuch Unser Kahlgrund&amp;#039;&amp;#039;, 1956–2024.&lt;br /&gt;
* Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bildstöcke und Flurdenkmäler des Landkreises Alzenau&amp;#039;&amp;#039;, 1971.&lt;br /&gt;
* Eichelsbacher, Josef August: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Kahlgrundes, I.Teil, Geschichte und Sagen&amp;#039;&amp;#039;, 1928.&lt;br /&gt;
* Eichelsbacher, Josef August: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Kahlgrundes, II.Teil, Land und Leute&amp;#039;&amp;#039;, 1930.&lt;br /&gt;
* Griebel, Emil: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Marktes Mömbris&amp;#039;&amp;#039;, 1982.&lt;br /&gt;
* Heimat- und Geschichtsverein Mömbris e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Marktgemeinde Mömbris&amp;#039;&amp;#039;, Band 1 (1991) bis Band 9 (2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.spessart-mainland.de/?content=kultur&amp;amp;mo=3&amp;amp;angebot_id=0.86427500-1259913234/ Mühlenmuseum Strötzbach]&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Strötzbach |ID= ODB_S00002948 |abruf=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.unser-kahlgrund.net/ &amp;#039;&amp;#039;Unser Kahlgrund&amp;#039;&amp;#039;] Heimatjahrbuch für den ehemaligen Landkreis Alzenau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Mömbris}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4240703-5|VIAF=236000075}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strotzbach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Mömbris]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freak-Line-Community</name></author>
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