<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stotra</id>
	<title>Stotra - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stotra"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stotra&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T08:18:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stotra&amp;diff=2026295&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kommasetzung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stotra&amp;diff=2026295&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-06T22:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kommasetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Vishnu sahasranama manuscript, c1690.jpg|mini|Illustration aus einem Vishnusahasranama-Manuskript von 1690]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stotras&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stavas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stutis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind [[Religion|religiöse]] Texte des [[Hinduismus]], die gesungen oder rezitiert werden. Es handelt sich bei diesen Texten um [[Sanskrit]]-[[Hymne]]n. In den Stotras wird oft ein vereinfachtes Sanskrit verwendet. Stotras enthalten [[Reim]]e, [[Alliteration]]en, [[Metrum (Musik)|Metren]] und [[Refrain]]s. Die Texte stellen im Allgemeinen Hymnen dar, die eine bestimmte [[Gott]]heit verehren und preisen, es gibt jedoch auch andere Stotras, die z.&amp;amp;nbsp;B. Heilige oder Lehrer wie [[Shankara]] preisen. Bekannte Stotras sind die Lieder des [[Gitagovinda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nama-Stotras stellen Listen von Namen, Eigenschaften, Attributen und Beschreibungen einer bestimmten Gottheit dar. Diese werden oft in Tempeln rezitiert. Nama-Stotras sind beispielsweise im Brahmanda-[[Puranas|Purana]] enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Cush, Robinson, York: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Hinduism&amp;#039;&amp;#039;. London 2008, S. 712 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Shri Maruti Stotra (श्री मारूती स्तोत्र).jpg|mini|Shri Maruti ([[Hanuman]])-Stotra]]&lt;br /&gt;
In der [[Indische Literatur|indischen Literatur]] liegen sehr viele unterschiedliche Typen von Stotras vor, einige stellen formelhafte [[Gebet]]e dar, während andere ausgearbeitete, komplexe Dichtungen sind. Im Allgemeinen handelt es sich jedoch um devotionale [[Poesie]], die größtenteils direkt eine Gottheit anspricht. Viele Stotras werden berühmten Persönlichkeiten wie Shankara, Vedanta Deshika oder [[Abhinavagupta]] zugeschrieben, häufig sind die Verfasser aber auch anonym.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großer Teil der Stotras ist an die Hauptgottheiten [[Shiva]], [[Vishnu]] oder die [[Göttin]] ([[Devi|Mahadevi]], [[Lakshmi]], [[Durga]] usw.) gerichtet oder an andere wichtige Gottheiten wie [[Surya]], [[Ganesha]] und die Planeten. Nahezu jede hinduistische Gottheit hat eigene Stotras. Abgesehen von Stotras an diese Götter gibt es auch Stotras die Ereignisse wie Shivas [[Tandava]] besingen oder Pilgerorte (zum Beispiel den [[Ganges]]) und spirituelle Lehrer. Neben diesen konkreten Stotras gibt es auch solche, die abstrakte, [[Indische Philosophie|philosophische Ideen]] und Realitäten beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stotras werden nicht nur nach den jeweiligen Gottheiten unterschieden, sondern sie können auch nach verschiedenen Zwecken unterschieden werden: Es gibt zum Beispiel eigene Stotras für [[Puja (Hinduismus)|Pujas]], Stotras die das rituelle Wecken der Gottheit am Morgen begleiten oder Stotras die zur Vergebung von Sünden dienen. Im Allgemeinen dienen Stotras an Gottheiten auch weltlichen Zwecken wie Anrufung um Schutz, Gesundheit und Reichtum. Am Ende eines Stotras gibt es zumeist Verse, die &amp;#039;&amp;#039;Phalashrutis&amp;#039;&amp;#039; genannt werden. Diese geben Aufschluss über die Funktion des jeweiligen Stotras und die Art, wie es zu rezitieren ist. Die &amp;#039;&amp;#039;Phalashrutis&amp;#039;&amp;#039; beschreiben, welchen Nutzen das Stotra hat und es können auch Beschreibungen vorliegen, wie oft ein Stotra zu rezitieren ist. Dies deutet darauf hin, dass Stotras ähnliche Funktionen wie [[Mantra]]s haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stotras, die auf Sanskrit sowohl öffentlich als auch privat rezitiert werden, sind eine der wichtigsten Formen der Verwendung von Sanskrit-Texten in der hinduistischen Religion.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010, S. 193–195&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft mit vedischen Hymnen ==&lt;br /&gt;
[[Veda|Vedische]] Hymnen und die späteren Stotras scheinen eine nähere Verwandtschaft aufzuweisen. Im [[Samaveda]] kommen Hymnen vor, die auch Stotras genannt werden, und diese Hymnen werden gleich den späteren Stotras gesungen. Beiden gemeinsam ist die Lobpreisung, die Anrufung der Macht einer einzelnen Gottheit und der Gebrauch von [[Vokativ]]en, Segnungen und Huldigungen. In beiden erscheinen außerdem Anklänge und Bezüge auf Erzählungen über die Götter und deren Heldentaten, und die Texte enthalten manchmal Erklärungen über ihren Nutzen, zum Beispiel Reichtum oder Sieg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Gemeinsamkeiten gibt es auch große Unterschiede zwischen vedischen Hymnen und den späteren Stotras. Zunächst unterscheiden sich die Gottheiten der vedischen Hymnen von denen der Stotras und die Theologie und [[Liturgie]], auf die Bezug genommen wird, unterscheiden sich ebenso. Beispielsweise werden nicht-vedische Stotras benutzt, um Murtis (Tempel-Statuen) zu visualisieren, und sie sind mit den nachvedischen Kavyas ([[Sanskrit-Dichtung]]) verwandt. Zudem ist die Theologie der Stotras als devotional zu betrachten, während die vedischen Hymnen von der [[Purva Mimamsa|Mimamsa]]-Schule dahingehend gedeutet werden, dass sie dem Zuhörer bestimmte Handlungen empfehlen und ihn abschrecken, andere zu begehen. Vedische Hymnen werden hier als &amp;#039;&amp;#039;Atharvada&amp;#039;&amp;#039; angesehen, als eine Stellungnahme, die im Gegensatz zu einer devotionalen Interpretation steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da vedische Hymnen und Stotras sehr unterschiedlich sind, werden sie nicht als eine Literaturform angesehen, jedoch weisen sie eine Verwandtschaft auf und gelten beide als Gebet und Lobpreisung.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010, S. 196&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stotras im Ramayana und Mahabharata ==&lt;br /&gt;
Im [[Ramayana]] und im [[Mahabharata]] liegen eine Anzahl von Stotras vor, obwohl diese wahrscheinlich zu den jüngeren Schichten der Epen gehören. Einige Stotras beziehen sich sogar auf die ganze Erzählung der jeweiligen Schrift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ramayana liegt ein weit bekanntes Stotra vor, das &amp;#039;&amp;#039;Adityahrdaya&amp;#039;&amp;#039;. Die Geschichte um dieses Stotra ist folgende: [[Rama (Mythologie)|Rama]] fürchtet sich während der Schlacht mit dem Dämon [[Ravana]], woraufhin der Heilige Agastya ihn darin unterrichtet, ein Stotra für den Sonnengott [[Aditya]] zu rezitieren. Nachdem Rama dieses mit Blick auf die Sonne rezitiert hat, erholt er sich und besiegt Ravana in der Schlacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mahabharata liegen auch weit verbreitete Stotras vor, z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;Durgastava&amp;#039;&amp;#039;, das in sieben Versionen verbreitet ist, und &amp;#039;&amp;#039;Durgastotra&amp;#039;&amp;#039;, beide an die Göttin [[Durga]] gerichtet, und das &amp;#039;&amp;#039;Vishnusahasranama&amp;#039;&amp;#039;, ein berühmtes Namastotra an [[Vishnu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hymnen des Mahabharata, die an Durga gerichtet sind, sind wahrscheinlich älter als das [[Devi Mahatmya]] (6. Jahrhundert) und können deshalb Aufschlüsse darüber geben, wie die frühe Verehrung der [[Göttin]] ausgesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres bekanntes Stotra des Mahabharata ist das des [[Bhishma]], der [[Krishna]] auf seinem Sterbebett anruft.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010, S. 197–198&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stotras in Kavyas ==&lt;br /&gt;
Ebenso wie Stotras in anderen Schriften vorkommen, erscheinen sie auch in den Mahakavyas (Hofepen, Kunstepen oder &amp;#039;große Dichtung&amp;#039;). Im &amp;#039;&amp;#039;Haravijaya&amp;#039;&amp;#039; des Dichters Ratnakara gibt es z.&amp;amp;nbsp;B. zwei Stotras, an [[Shiva]] und an die Göttin Candi. Im &amp;#039;&amp;#039;Kiratarjuniya&amp;#039;&amp;#039; des Dichters Bharavi, das an eine Episode des Mahabharata angelehnt ist, erscheint Shiva in einer Kampfszene dem [[Arjuna (Mythologie)|Arjuna]], und dieser rezitiert daraufhin ein Stotra an den Gott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frühe Beispiele von Stotras, die in Mahakavyas eingebettet sind, liegen bei [[Kalidasa]] vor. Ein Stotra im &amp;#039;&amp;#039;Kumarasambhava&amp;#039;&amp;#039; handelt davon, wie die Götter unter [[Indra]]s Führung [[Brahma]] um Hilfe bitten, um dem Dämon Taraka zu entkommen. In einem anderen Mahakavya Kalidasas, dem &amp;#039;&amp;#039;Raghuvamsa&amp;#039;&amp;#039; gibt es eine ähnliche Szene, in der der Adressat des Stotras nun [[Vishnu]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Poesie der Stotras ist einfacher gestaltet als die übrige Poesie dieser Kavyas. In späteren Kavyas hingegen wie dem &amp;#039;&amp;#039;Haravijaya&amp;#039;&amp;#039; gleicht die dichterische Qualität der Stotras dem übrigen Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Poesie von sehr hoher Qualität findet man nicht in den Stotras, die in Kavyas enthalten sind, sondern diese liegen als einzelne Werke vor, die teilweise auch Stotrakavyas genannt werden. Die Anzahl an Stotras, die als qualitativ hochwertige Poesie angesehen werden, ist deshalb begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 7. Jahrhundert entstanden wichtige Werke dieser Stotrakavyas. Am Hofe des Königs Harsha dichtete Bana das &amp;#039;&amp;#039;Candishataka&amp;#039;&amp;#039;, ein Werk, das an die Göttin Candi gerichtet ist, die in vielen Formen wie [[Durga]], [[Devi]], [[Kali (Göttin)|Kali]] und [[Parvati]] erscheint. Besungen wird besonders der linke Fuß der Göttin, mit dem sie den Büffeldämon [[Mahishasura]] (Mahisha) niedertritt, ein Symbol für den Sieg. Das &amp;#039;&amp;#039;Candishataka&amp;#039;&amp;#039; stellt u.&amp;amp;nbsp;a. deshalb ein wichtiges Werk der frühen Stotra-Literatur dar, da die Göttin durchgehend als wohlwollend angesehen und gepriesen wird, um Segen zu erlangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Suryashataka&amp;#039;&amp;#039; des Mayura ist an den Sonnengott [[Surya]] gerichtet. Mayura war vermutlich ein Zeitgenosse Banas, und um vieles berühmter als dieser. Das &amp;#039;&amp;#039;Suryashataka&amp;#039;&amp;#039; ähnelt dem &amp;#039;&amp;#039;Candishataka&amp;#039;&amp;#039;: zunächst erscheint die Gottheit als ausschließlich wohlwollend und segensreich, außerdem zeigen beide Werke Bezüge zu den Veden, den [[Puranas]] und den Epen und benutzen eine Vielzahl von poetischen Figuren. Die Legende um das &amp;#039;&amp;#039;Suryashataka&amp;#039;&amp;#039; besagt, dass der Dichter Mayura durch diese Hymne von [[Lepra]] geheilt wurde, und so ist es Tradition, Stotras an Surya zum Zweck der Heilung und zur Vergebung der Sünden zu rezitieren. Diese Intention wird im &amp;#039;&amp;#039;Suryashataka&amp;#039;&amp;#039; selbst erwähnt, in der sechsten Strophe wird angesprochen, dass Surya von Sünden befreit und heilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen von Hymnen an die Sonne gibt es noch andere Stotras, denen Heilkraft zugesprochen wird. Das &amp;#039;&amp;#039;Narayaniya&amp;#039;&amp;#039; des [[Brahmanen]] Narayana Bhatta, das gegen Ende des 16. Jahrhunderts verfasst wurde, fasst das [[Bhagavatapurana]] in etwa tausend Versen zusammen und am Ende jeder Einheit wird ein Gebet rezitiert, um Leid zu beenden. Das &amp;#039;&amp;#039;Narayaniya&amp;#039;&amp;#039; ist in Bhattas Heimat [[Kerala]] sehr verbreitet, und der Legende nach wurde Narayana Bhatta selbst von einer Krankheit geheilt, indem er dieses Stotra rezitierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stotras, die neben den religiösen Intentionen auch qualitativ hochwertige Dichtung enthalten, sind zwar nur in begrenzter Anzahl vorhanden, jedoch hatten diese einen großen Einfluss auf die allgemeine Einschätzung und Interpretation von Stotras, auch deshalb, weil sie sehr weit verbreitet sind und die Kommentarliteratur zu diesen Stotras sehr umfangreich ist. Darüber hinaus werden sie auch als beispielhaft für poetisch wertvolle Hymnen angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für solche literarisch hochwertigen Stotras wären das &amp;#039;&amp;#039;Mukundamala&amp;#039;&amp;#039; des Kulashekara, das an Mukunda (Vishnu) gerichtet ist oder das &amp;#039;&amp;#039;Mahimnastava&amp;#039;&amp;#039;, das einem [[Gandharva]] zugeschrieben wird. Das &amp;#039;&amp;#039;Mahimnastava&amp;#039;&amp;#039; wird auch &amp;#039;&amp;#039;Shivanahimnastava&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Shivanahimnastotra&amp;#039;&amp;#039; genannt und wird in vielen Sanskrit-Schriften als vorbildlich erwähnt. Aus diesem Grunde ist es auch Vorbild anderer Stotras wie z.&amp;amp;nbsp;B. dem &amp;#039;&amp;#039;Vishnunahimnastava&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010, S. 198–200&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stotras in den Puranas und Tantras ==&lt;br /&gt;
Die [[Puranas]] und [[Tantra]]s enthalten gleichfalls eine größere Anzahl an Stotras, obwohl einige Stotras, die den Puranas und Tantras zugeordnet werden, in deren Auflagen meistens nicht enthalten sind. Die Stotras der Puranas und Tantra werden auch als einzelne Texte herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Puranas und Tantras gibt es viele Namastotras sowie Stotras, die zum Schutz dienen (Kavaca, Raksha). Einige Stotras sind in diesen Werken in die Erzählung eingebettet, während andere als Teil der Verehrungspraktiken angesehen werden. Die Stotras der Puranas und Tantras sind im Gegensatz zu Stotras anderer Herkunft in Bezug auf die [[Poesie]] von minderer Qualität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Devi Mahatmya]] des Markandeyapurana liegen besonders populäre Stotras an die Göttin ([[Durga]]) vor. Inhaltlich erzählen zwei dieser Stotras, wie die Götter Durga preisen, nachdem sie den Dämon [[Mahishasura|Mahisha]] bzw. den Dämon Shumbha getötet hat. Durga beantwortet diese Lobpreisungen mit einem Versprechen, dass diejenigen, die diese Hymne singen, von allem Unglück befreit werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010, S. 200–201&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namastotras ==&lt;br /&gt;
Im Namastotra werden der göttliche Name und die göttlichen Attribute ([[Epitheton|Epitheta]]) zum Schutz und zur Befreiung oder [[Moksha|Erlösung]] angerufen. Diese Namen haben im Hinduismus schon immer eine große Rolle gespielt und der Hinduismus ist die einzige Religion, in der sich solche Hymnen entwickelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten Namastotras, das als [[Muster|Prototyp]] gilt, entstammt dem [[Yajurveda]]. Dieses Stotra wird &amp;#039;&amp;#039;Shatarudriya&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Shrirudram&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rudram&amp;#039;&amp;#039; genannt und richtet sich an [[Rudra]]-[[Shiva]]. In diesem Stotra werden hundert Namen und Attribute Rudras aufgezählt. Es wird vor allem in südindischen [[Shivaismus|Shiva-Tempeln]] rezitiert und begleitet das rituelle Bad der Gottheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nama-Stotras zählen immer eine glückverheißende Anzahl an Namen auf, 8, 12, 100, 1000. Das bekannte &amp;#039;&amp;#039;Vishnusahasranamastotra&amp;#039;&amp;#039; aus dem Mahabharata beispielsweise zählt tausend Namen und Attribute Vishnus auf. Auch für Shiva, [[Ganesha]] und [[Shakti|Göttinnen]] liegen solche tausendnamigen Stotras vor, die &amp;#039;&amp;#039;Sahasranamas&amp;#039;&amp;#039; genannt werden und weit verbreitet sind. [[Shankara]] wird ein Kommentar zum &amp;#039;&amp;#039;Vishnusahasranama&amp;#039;&amp;#039; zugeschrieben, der in Indien sehr populär ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie andere Sahasranamas ist auch das &amp;#039;&amp;#039;Lalitasahasranama&amp;#039;&amp;#039;, das dem [[Puranas|Brahmandapurana]] entnommen ist, in Indien sehr weit verbreitet. Es ruft die Göttin Lalita oder Tripura Sundari an, die u.&amp;amp;nbsp;a. von der Shrividya-Schule verehrt wird. Es besteht bei diesem Namastotra eine Verwandtschaft zum [[Mantra]], da das Shrividya-Mantra als Kurzfassung gilt, während das Stotra als Langfassung dieses Mantras angesehen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010, S. 201–202&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stotras zur Anrufung um Schutz ==&lt;br /&gt;
Stotras, die der Anrufung um Schutz dienen, sind sehr verbreitet, man findet sie beispielsweise in den [[Puranas]] und [[Tantra]]s. Trotz ihrer Verbreitung sind sie wenig wissenschaftlich untersucht. Solche Stotras tragen verschiedene Titel, die auf Schutz hindeuten, wie &amp;#039;&amp;#039;Kavaca&amp;#039;&amp;#039; (Rüstung) und &amp;#039;&amp;#039;Raksha&amp;#039;&amp;#039; (Schutz). Sotras, die dem Schutz dienen, sind im Tantra eng verwoben mit Praktiken wie [[Mantra]], [[Yantra]] und &amp;#039;&amp;#039;Nyasa&amp;#039;&amp;#039;, der Belegung des physischen Körpers mit Mantren. Auch [[Amulett]]e werden manchmal mit diesen Stotras verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein populäres Stotra, das beispielhaft ist für Schutz-Stotras, ist das &amp;#039;&amp;#039;Ramarakshastotra&amp;#039;&amp;#039;. Es ist eines der populärsten Stotras in [[Maharashtra]]. Das &amp;#039;&amp;#039;Ramarakshastotra&amp;#039;&amp;#039; liegt in mehreren Versionen vor, doch gemeinsam ist diesen, dass [[Rama (Mythologie)|Rama]] angerufen wird, die Gliedmaßen und Körperteile desjenigen, der das Stotra rezitiert, zu beschützen. Zu diesem Zweck werden in den Versen nacheinander alle Körperteile benannt, die geschützt werden sollen. Die Namen und Attribute Ramas, die um Schutz angerufen werden, entsprechen der Geschichte Ramas im [[Ramayana]].&amp;lt;ref&amp;gt;Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010, S. 202&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vedantastotras ==&lt;br /&gt;
Vedantastotras beziehen sich auf die [[Östliche Philosophie|Philosophie]] und [[Theologie]] des [[Vedanta]] und bestehen aus spekulativen und reflektierenden Versen. Vedantastotras werden berühmten Lehrern wie [[Shankara]] zugeschrieben, der als Autor von ca. 100 Hymnen gilt, obwohl viele dieser Hymnen von seinen Nachfolgern ([[Acharya (Titel)|Shankarchayas]]) geschrieben worden sein sollen, und viele Hymnen nur aufgrund von Prestige und Autorität ihm zugeschrieben werden. Inhaltlich beziehen sich die Shankara zugeschriebenen Hymnen auf verschiedene hinduistische Strömungen: grundlegende Philosophie, Devotionalismus und shivaitisches oder [[Shaktismus|shaktistisches]] [[Tantra]]. Der Devotionalismus und [[Anthropomorphismus]] einiger Hymnen, die der Vedantaphilosophie zu widersprechen scheinen, werden darauf zurückgeführt, dass Shankara von einer höheren und einer niederen Wahrheit ausging. Diese Hymnen werden derart interpretiert, dass devotionale Verehrung ([[Bhakti]]) und philosophischer Nicht-[[Dualismus]] nicht unvereinbar sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige tantrische Hymnen werden der Tradition nach tatsächlich Shankara zugeschrieben: das &amp;#039;&amp;#039;Saundaryalahari&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stotra, das der tantrischen Shri-Vidya-Schule zugeordnet wird. Es preist die [[Devi|Göttin]] im Sinne des [[Shaktismus]] und ist eines der am meisten verbreiteten Stotras in ganz Indien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftlich gesehen ist es möglich, dass nur das &amp;#039;&amp;#039;Dakshinamurtistotra&amp;#039;&amp;#039; von Shankara selbst verfasst wurde. In diesem Stotra erscheint Shiva in Form eines [[Guru]], und auch hier gibt es einige tantrische Anklänge. Andere Stotras, die von Shankara verfasst worden sein sollen, entsprechen mehr der Philosophie des Vedanta, so handelt das &amp;#039;&amp;#039;Mohamudgara&amp;#039;&amp;#039; von dem Wissen, das notwendig ist, um befreit zu werden und auch von den grundlegenden Lehren des Advaita Vedanta. Anstatt an eine Gottheit gerichtet zu sein, wendet es sich an eine Zuhörerschaft, der dieses Wissen nahegebracht werden soll.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010, S. 202–204&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theologie in den Stotras ==&lt;br /&gt;
Obwohl die meisten Stotras keinem Autor zugeordnet werden können, so haben doch viele berühmte Hindus neben ihren anderen Werken Stotras verfasst, unter ihnen [[Ramanuja]], Utpaladeva, [[Abhinavagupta]] und Rupa Gosvamin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[kaschmirischer Shivaismus|kaschmirische Shivaismus]] hat viele Stotras hervorgebracht, die von [[Shivaismus|shivaitischen]] Theologen geschrieben wurden. Das &amp;#039;&amp;#039;Shivastotravali&amp;#039;&amp;#039; geht auf den Philosophen und Theologen Utpaladeva zurück, der eine Sammlung von devotionalen Hymnen verfasst hat. Diese drücken die nicht-dualistische Theologie des [[Kaschmirischer Shivaismus|kaschmirischen Shivaismus]] aus und stellen deshalb zuweilen einen persönlichen Bezug zu Shiva her, als Ausdruck der Hingabe. Der shivaitische Philosoph und Theologe Abhinavagupta verfasste ebenfalls Stotras, die sich auf die komplexe und nicht-dualistische Philosophie des frühen [[Tantra|Tantrismus]] beziehen. In den Stotra-Dichtungen des Shivaiten Appayya Dikshita sollen öffentliche Funktionen der Stotras vorliegen, da Dikshita meinte, mit den Stotras pädagogisch auf die Zuhörer einwirken zu können und eine Vielzahl an Themen ansprechen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Vishnuismus|vishnuitische]] Theologen sollen Stotras verfasst haben, beispielsweise Yamuna und [[Ramanuja]]. Ebenso schrieben Ramanujas Schüler Stotras, die sich auf drei Strömungen der indischen Literatur beziehen, die Veden, den tamilischen Veda und die &amp;#039;&amp;#039;Pancaratra [[Agama (Hinduismus)|Agamas]]&amp;#039;&amp;#039;. Die von Ramanujas Schülern verfassten Stotras stellen in der Literatur der Shrivaishnavas die frühesten Schriften zu einer in Bezug auf Vishnuismus einzigartigen, vereinten und allumfassenden Theologie dar. Diese Hymnen werden bis heute in den Vishnu-Tempeln rituell rezitiert und beziehen sich alle auf bestimmte Formen von Vishnu, die [[ikon]]isch sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Stotra-Dichter, der den Shrivaishnavas angehörte, war Vedanta Deshika. In seinen Stotras verbindet er unterschiedliche Elemente wie Sanskrit und [[Tamil]]isch, Emotionen und Reflexionen. Seine Stotras gelten ebenfalls ikonischen Formen Vishnus und sprechen den Bezug des Gläubigen zu diesen Formen Vishnus an, der als persönlich und intim erscheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schüler des Vishnuiten [[Chaitanya|Caitanya]] haben gleichfalls Stotras verfasst, zum Beispiel Rupa Gosvamin und Raghunatha Dasa. Diese Stotras drücken die Tradition der [[Gaudiya Vaishnava]]s aus, in der der Gläubige eine Rolle im [[Lila (Hinduismus)|göttlichen Spiel]] [[Krishna]]s und [[Radha]]s annimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010, S. 204–205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stotras für die Verehrung ==&lt;br /&gt;
Obwohl Stotras generell Verehrung ausdrücken und rituell verwendet werden, wurden doch einige Stotras extra erschaffen, um die Verehrung [[Liturgie|liturgisch]] zu begleiten. So gibt es &amp;#039;&amp;#039;Suprabhatastotras&amp;#039;&amp;#039;, die als Morgenhymne Tempelgottheiten wecken, oder es gibt eine Hymne Rupa Gosvamins, die den Gaudiya Vaishnavas dazu dient, den Tagesablauf im Tempel zu unterteilen, da in diesen Hymnen Krishnas Spiel in 8 Abschnitte geteilt ist, nach denen dann der Tagesablauf des in der Statue verkörperten Gottes von Priestern gestaltet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinausgehend gibt es Stotras, die nur zur Visualisierung und geistigen Verehrung benutzt werden, und einige von ihnen stellen Meditationsanleitungen dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandtschaft zu volkssprachlicher Poesie ==&lt;br /&gt;
Religiöse Poesie in Volkssprachen wie [[Tamil]] und [[Kashmiri]] zeigt eine gewisse Verwandtschaft zu den Stotras, insbesondere, da Dichter Sanskrit-Stotras als Inspiration angesehen haben. Volkssprachliche Poesie benutzt, wie auch die Sanskrit-Stotras, Lobpreisung, [[Vokativ]]e und [[Epitheton|Epitheta]], und es werden auch wie in den Stotras zum Beispiel [[Ikonografie]]n oder die Mächte der Gottheiten beschrieben. &amp;#039;&amp;#039;Patikams&amp;#039;&amp;#039;, tamilische Hymnen, werden außerdem, gleich frühen Stotras, rituell verwendet und gleichen diesen in Thematik und in formaler Hinsicht, weshalb tamilische Hymnen ab und zu auch „[[Dravidische Sprachen|dravidische]] Stotras“ genannt werden. Wie Stotras werden sie auch gesungen oder rezitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kaschmirische Dichterin, deren Werk von shivaitischer Sasnkrit-Dichtung beeinflusst wurde, ist Lal Dev (auch Lalla oder Lalleshvari).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgekehrt beeinflusste beispielsweise tamilische Literatur auch die Sanskrit-Stotras, da diese beiden Sprachen über Jahrhunderte gemeinsam benutzt wurden. Das &amp;#039;&amp;#039;[[Bhagavatapurana]]&amp;#039;&amp;#039; ist ein Beispiel für Sanskrit-Literatur, die von tamilischen Hymnen stark geprägt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Sanskrit-Literatur sind Stotras am meisten mit der volkssprachlichen devotionalen Poesie verwandt.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010, S. 197&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buddhistische und jainistische Stotras ==&lt;br /&gt;
Auch im [[Buddhismus]] und [[Jainismus]] liegen weit bekannte Stotras vor. Ein frühes Beispiel ist ein Stotra aus dem 2. bis 3. Jahrhundert des Dichters Matrceta, der Hymnen an den [[Buddha]] schrieb. Diese Hymnen gelangten über die [[Seidenstraße]] bis nach Zentralasien, wo Textfragmente in großer Anzahl erhalten blieben, gleichfalls gab es Übersetzungen ins Chinesische. Matrcetas Hymnen wurden in Klöstern rezitiert, ihr Sinn lag darin, die Tugenden des Buddha und Gesundheit und Langlebigkeit zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jainismus wurden schon sehr früh Stotras rezitiert. Die Rezitation der „Hymne an die 24 Jinas“ (&amp;#039;&amp;#039;Caturvimshatistava&amp;#039;&amp;#039;) gehört zu den sechs täglichen Pflichten im Jainismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stotras des Buddhismus und Jainismus sind den hinduistischen Stotras sehr ähnlich, sie beziehen sich jedoch nicht auf Gottheiten, sondern sind an spirituelle Lehrer gerichtet. Ähnliche Hymnen an [[Guru]]s und [[Acharya (Titel)|Acharyas]], die sehr populär sind, finden sich aber auch im Hinduismus.&amp;lt;ref&amp;gt;Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010, S. 196–197&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Knut A. Jacobsen, Johannes Bronkhorst (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Brill&amp;#039;s Encyclopedia of Hinduism; Vol. II: Sacred Texts and Languages, Ritual Traditions, Arts, Concepts.&amp;#039;&amp;#039; Leiden (u.&amp;amp;nbsp;a.), Brill 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Denise Cush, Catherine Robinson, Michael York (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of Hinduism.&amp;#039;&amp;#039; London (u.&amp;amp;nbsp;a.), Routledge 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kamakoti.org/kamakoti/articles/STOTRA_KAVACHA.pdf Stotra Kavacha (Transliterierte und übersetzte Stotra-Sammlung)] (PDF; 13,8&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [http://stotrasamhita.net/wiki/Main_Page Umfassende Sammlung von transliterierten Stotras]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Iami3qlCPCQ Shri Rudram]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=_CF6agcwMdg Lalita Sahasranama]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=pAVsqGsvqgA Sarasvati Stotra]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Sanskrit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduistische Literatur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>