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	<title>Stoteler Moor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T05:07:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stoteler_Moor&amp;diff=490550&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-08-07T21:27:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |article=/|NS=53/25/37/N |EW=8/35/23/E |type=landmark|region=DE-NI|map=right|maptype=relief|maplevel=adm2nd}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Naturschutzgebiet Stoteler Moor- Feuchtgebiet mit Wollgras.jpg|mini|Naturschutzgebiet Stoteler Moor: Feuchtgebiet mit Wollgras]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stoteler Moor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, das südlich der Ortschaft [[Stotel]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Cuxhaven]] liegt, besteht aus Hochmoor-Grünland und einer Birkenbruch-Landschaft. Gemeinsam mit den unmittelbar angrenzenden Naturschutzgebiet [[Königsmoor (Moor)|Königsmoor]] und [[Plackenmoor]] bei Schwegen wird der Moorkomplex unter dem Gemeinschaftsbegriff [[Naturschutzgebiet Hahnenknooper Moore]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NLWKN|8062|90705|Name=Naturschutzgebiet „Hahnenknooper Moore“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet Stoteler Moor mit einer Größe von 192 ha wurde 1984 als [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] ausgewiesen. Ein Teil dieser Flächen befindet sich im Besitz des [[Landkreis Cuxhaven|Landkreises Cuxhaven]], ein Teil ist im Besitz des [[Land Niedersachsen|Landes Niedersachsen]]. Die eingeschlossenen Grünlandflächen werden noch zum Teil [[Extensive Grünlandwirtschaft|extensiv bewirtschaftet]], soweit sie noch befahrbar sind. Es ist wie die Nachbargebiete als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] ausgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Vernässung wurde das vorhandene Wegesystem im Naturschutzgebiet Stoteler Moor durch die [[Flurbereinigung]] umgewidmet, dem Naturschutzgebiet zugeordnet und somit als Weg aufgehoben. Als Ersatz wurde 2001 ein Schlackenweg ausgebaut, der das Naturschutzgebiet von den kreiseigenen Grünlandflächen trennt. 2004 wurden die Naturschutzgebiete von den alten Stacheldrahtzäunen und weiteren Altlasten durch eine Arbeitstruppe des Landkreises Cuxhaven befreit. Unerwünscht in den NSG ist die [[Spätblühende Traubenkirsche]] sowie die Herkules-Staude, auch als [[Riesen-Bärenklau]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet grenzt im Westen an die [[Bundesautobahn 27]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vernässung ==&lt;br /&gt;
Es wurden Teilstücke von Winter 2004 bis 2008 vom Land Niedersachsen unter der Leitung des Naturschutzamtes des Landkreises Cuxhaven und [[NLWKN]] (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) durch Anstau des Oberflächenwassers mittels Graben-Verdämmung und Dämmen vernässt. Durch eine Flurbereinigung im Jahre 2001 konnten Flächen ausgetauscht und ein durchfließender Abzuggraben aufgehoben und verdämmt werden. Das Ersatz-Entwässerungssystem für den Ortsteil Stotel-Sandberg wurde 2005 vom Amt für Agrar-Struktur (AfA) fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bewirtschaftung ==&lt;br /&gt;
Die Randgebiete der Naturschutzgebiete sind im Besitz des Landkreises Cuxhaven und werden als Pufferzone [[Extensive Grünlandwirtschaft|extensiv]] von der Landwirtschaft bewirtschaftet. Schirmherr für alle Naturschutzgebiete war bis zum 31. Dezember 2004 die Bezirksregierung Lüneburg als Nebenstelle der Landesregierung Niedersachsen und vorgesetzte Behörde des Landkreises Cuxhaven. Nach der [[Verwaltungsreform]] 2004 sind alle Rechte und Pflichten ab 1. Januar 2005 dem Landkreis Cuxhaven übertragen worden. Die landeseigenen Flächen entwickelt z.&amp;amp;nbsp;T. das [[NLWKN]]. Unterstützt werden die  Naturschutz-Behörden vor Ort von einem Betreuer unter der [[Landesjägerschaft Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
Eine Fläche von ca. 65 ha ist ein mit [[Röhricht]] bewachsenes Spülfeld, das in den 80er Jahren beim Bau der [[Bundesautobahn 27|A 27]] angelegt wurde. Es handelt sich hier um ein Feuchtgebiet mit Altröhrichtbestand, welches eine hohe Schutzwürdigkeit als Lebensraum für die [[Vogelarten|Vögel]] hat. In dieser Fläche ist der [[Rundblättriger Sonnentau|Rundblättrige Sonnentau]] (Drosera rotundifolia) und der [[Mittlerer Sonnentau|Mittlere Sonnentau]] (Drosera intermedia) zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die vorgegebenen inneren Dämme bildet diese Fläche ein unzugängiges [[Refugium]] für die heimische Tierwelt, welches auch von den Jagdausübungsberechtigten ein besonderer Schutz eingeräumt wurde in Form von freiwilliger zeitlicher Jagdeinschränkung. Das [[Schwarzwild]] hat hier seinen festen Einstand gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es Wasserflächen, versumpfte Zonen, trockene Dämme und [[Moorheide (Biotoptyp)|Moorheide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tierwelt ==&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet bildet seit 2001 einen Lebensraum für den [[Kranich (Art)|Kranich]]. Es handelt sich hier nachweislich um ein Brutgebiet. Der Kranich benötigt zum Schutz gegen Raubwild vernässte Moorgebiete, da er stehend in unzugänglichen Wasserflächen übernachtet und zur Brut schreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurde durch einen Biologen in einem Gutachten die Avi-Fauna erfasst, wobei folgende Brutvögel nachgewiesen wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greifvögel: [[Habicht]], [[Mäusebussard]], [[Baumfalke]], [[Turmfalke]], [[Rohrweihe]], [[Sperber (Art)|Sperber]], [[Sumpfohreule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wasserwild, den Stoteler See mit einbezogen: [[Stockente]], [[Krickente]], [[Graugans]], [[Wasserralle]], [[Blässhuhn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonstiges: [[Bekassine]], [[Großer Brachvogel]], [[Ziegenmelker]], [[Kiebitze]], [[Heidelerche]], [[Feldlerche]], [[Schafstelze]], [[Blaukehlchen]], [[Braunkehlchen]], [[Schwarzkehlchen]], [[Rotkehlchen]], [[Schilfrohrsänger]], [[Teichrohrsänger]], [[Rohrschwirl]], Rotrückenwürger = [[Neuntöter]], [[Raubwürger]], [[Zilpzalp]], [[Dorngrasmücke]], [[Amsel]], [[Zaunkönig]], [[Goldammer]], [[Kohlmeise]], [[Blaumeise]], [[Beutelmeise]], [[Gartengrasmücke]] [[Wachtelkönig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rastvögel: [[Haubentaucher]], [[Kormoran (Art)|Kormoran]], [[Graureiher]], [[Waldsaatgans]], [[Reiherente]], [[Gänsesäger]], [[Raufußbussard]], [[Rotmilan]], [[Kornweihe]], [[Waldschnepfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Vernässung sind einige [[Regenpfeiferartige]] dazu gekommen ([[Rotschenkel]], [[Alpenstrandläufer]] und weitere). Die Vernässung ist in den vorgenannten Gebieten natürlich nicht flächendeckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reptilien ==&lt;br /&gt;
An Reptilien findet man einen gesunden Bestand, wobei die [[Kreuzotter]] dominiert. Auch die scheue [[Ringelnatter]] ist in Wassernähe anzutreffen. [[Blindschleiche]] und [[Waldeidechse]] sind zahlreich vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lebensraum wird nur wenig gestört und ist sehr attraktiv für [[Libellen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorsichtsmaßnahmen ==&lt;br /&gt;
Das Betreten der Naturschutzgebiete ist außerhalb der Wege verboten. In den versumpften Feuchtgebieten besteht höchste Lebensgefahr. Rutscht man in den Morast, hat man kaum die Möglichkeit, sich alleine wieder zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Loxstedt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1984]]&lt;/div&gt;</summary>
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