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	<title>Storkwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T12:13:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Storkwitz&amp;diff=1861893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Quelle</title>
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		<updated>2025-10-30T13:37:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Quelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe [[Storkwitz (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Storkwitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Delitzsch&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen            = DEU Delitzsch COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/32/5/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/17/25/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 95&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = 3.59&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 152&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = 2018-01-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;Ordnungs- und Gewerbeamt der Großen Kreisstadt Delitzsch&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1996-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 04509&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 034202&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Übersichtskarte von Delitzsch und seinen Ortsteilen.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Storkwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Delitzsch]] im [[Landkreis Nordsachsen]] des [[Sachsen|Freistaates Sachsen]]. Der Ort wurde 1996 nach Delitzsch eingemeindet. Die Gemeinde hat rund 150 Einwohner (Stand 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
International bekannt ist Storkwitz für sein [[Seltene Erden|Seltene-Erden-Vorkommen]] das in [[Mitteleuropa]] einzigartig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Storkwitz liegt etwa vier Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum Delitzschs entfernt. Im Westen grenzt Storkwitz an [[Schenkenberg (Delitzsch)|Schenkenberg]] und [[Kertitz]]. Durch das westliche Ortsgebiet verläuft von Süden kommend die [[Bundesstraße 183a|B 183a]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Unterhalb einer etwa 1000&amp;amp;nbsp;Quadratmeter großen Fläche, 500 Meter westlich des Ortszentrums befindet sich unter einer etwa 100 Meter mächtigen [[Lockergestein]]sbedeckung aus Sand, Ton und Braunkohlenflözen ein erdgeschichtlich jüngerer und für [[Europa]] seltener [[Karbonatit]]-Körper.&amp;lt;ref&amp;gt;Mineralienatlas Lexikon: [http://www.mineralienatlas.de/?l=9324 &amp;#039;&amp;#039;Storkwitz&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 28. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Gesteinskörper enthält [[Lanthanoide]] und [[Niob]]. Als Hauptbestandteile gelten die Elemente [[Cer]], [[Lanthan]] und [[Neodym]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entdeckt worden ist dieses Vorkommen von Geologen bereits in den 1980er Jahren bei Explorationsarbeiten auf [[Uran]]. Durch Bestätigungsbohrungen von April bis Juli 2012 konnten die bisherigen Ressourcenschätzungen bis zu einer Tiefe von 600 Metern nachgewiesen werden. So handelt es sich um eine Ressource von 4,4 Millionen Tonnen Erz mit 20.100 Tonnen Seltenerd-Oxid bei Gehalten von 0,45 Prozent.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SSE&amp;quot;&amp;gt;Seltenerden Storkwitz AG: {{Webarchiv|url=http://www.seltenerden-ag.de/seltene-erden-aktuell/seltenerden-storkwitz-ag-gutachten-bestatigt-schatzungen-der-einzigen-bekannten-seltenerden-lagerstatte-mitteleuropas/ |wayback=20140903091526 |text=&amp;#039;&amp;#039;Gutachten bestätigt Schätzungen der einzigen bekannten Seltenerden-Lagerstätte Mitteleuropas&amp;#039;&amp;#039; }}, abgerufen am 4. Dezember 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Zusätzlich dazu wurden über 4.000 Tonnen des Metalls Niob attestiert. Aufgrund der geringen Konzentration von Seltenen Erden im Erz wurde ein Abbau als unwirtschaftlich eingestuft und eine ursprünglich für das Jahr 2015 angedachte Bohrung in bis zu 1200 Meter Tiefe nicht durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Leipziger Volkszeitung: [https://www.lvz.de/Region/Delitzsch/Vorkommen-bei-Storkwitz-wirtschaftlich-unattraktiv Vorkommen bei Storkwitz wirtschaftlich unattraktiv], 28.01.2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal wird Storkwitz erwähnt, als Kaiser [[Friedrich I. Barbarossa]] den Ort mit allem Gut und allen Gerechtigkeiten dem Abt Reinboth des [[Peterskloster Merseburg|Merseburger Peterskloster]] übergibt. Dieser Abt war zwischen 1178 und 1186 Vorsteher dieses Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul Fridolin Kehr |Titel=Merseburger Urkundenbuch, Teil 1 |Hrsg=Historische Commission der Provinz Sachsen |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Halle |Datum=1899 |ISBN= |Seiten=Nr. 123}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Rittergut]] Storkwitz gehörte bis 1815 zum [[Kurfürstentum Sachsen|kursächsischen]] [[Amt Delitzsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;56&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Delitzsch (Provinz Sachsen)|Kreis Delitzsch]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem er bis 1952 gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm |titel=Der Landkreis Delitzsch im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-08-16 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240907211952if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/delitzsch.htm | archiv-datum=2024-09-07 | abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Zuge der Kreisreform in der DDR von 1952 wurde Storkwitz dem neu zugeschnittenen [[Kreis Delitzsch]] im [[Bezirk Leipzig]] zugeteilt, welcher 1994 im [[Landkreis Delitzsch]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1996 wurde Storkwitz mit den bis dahin ebenfalls eigenständigen Dörfern [[Poßdorf]], [[Rödgen (Delitzsch)|Rödgen]], Schenkenberg und [[Spröda]] nach Delitzsch eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;StBA: [https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/1997.html Gebietsänderungen vom 01.01. bis 31.12.1997], abgerufen am 28. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
(jeweiliger Gebietsstand, 2011 nur Hauptwohnsitze (Quelle: Einwohnermeldeamt Stadt Delitzsch))&lt;br /&gt;
{| &lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Datum&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bevölkerung&amp;quot;&amp;gt;Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen: [http://hov.isgv.de/Storkwitz &amp;#039;&amp;#039;Storkwitz: Bevölkerung&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1818 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 56&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1824 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1880 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 122&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1895 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 155&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 2011 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 150&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Rittergut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Storkwitz Herrenhaus.jpg|mini|Ehemaliges Herrenhaus Storkwitz]]&lt;br /&gt;
Das [[Rittergut]] wurde 1437 erstmals im Besitz von Hans von Pagk, als Rittersitz erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rittergut&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/delitzsch-rittergut-storkwitz/ |titel=Delitzsch: Rittergut Storkwitz |werk=www.sachsens-schloesser.de | abruf=2025-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Laufe des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erlebte das Gut einen ständigen Besitzerwechsel, bevor es ab 1540 als [[Sattelhof]] geführt wurde. Zwischen 1647 und 1730 war es unbewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. September 1820 kaufte [[Friedrich von Pfannenberg]] dieses für 38.200 [[Taler]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Manfred Wilde]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritter- und Freigüter in Nordsachsen. Ihre verfassungsrechtliche Stellung, ihre Siedlungsgeschichte und ihre Inhaber&amp;#039;&amp;#039;, Band 12, Seite 363, Deutsches Adelsarchiv (Hg.), C.A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1997, ISBN 3798006873 bzw. ISBN 9783798006874&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab 1860 bewirtschaftete [[Wilhelm von Rauchhaupt]], nach seinem Ausscheiden aus dem Dienst als [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des [[Landkreis Delitzsch (Provinz Sachsen)|Kreises Delitzsch]], die Rittergüter Storkwitz und [[Queis (Landsberg)|Queis]]. Ihm folgte der einzige Sohn aus zweiter Ehe mit Elisabeth von Obernitz, Hans Volrad Wilhelm von Rauchhaupt (1889–1915), kgl. preuß. Leutnant d. R. des 12. Husaren-Regiments, als Erbe und [[Familienfideikommiss|Fideikommissherr]]. Die Witwe war selbst kurzzeitig Gutsherrin auf [[Gut Eulenfeld]], lebte aber in Storkwitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist das Rittergut ein privates Wohnhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Delitzsch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1067861890|VIAF=314879146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Delitzsch)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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