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	<title>Storchenschul - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Storchenschul&amp;diff=547332&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bauer Alfons am 20. Januar 2025 um 15:35 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:GuentherZ 2007-05-07 2947 Wien15 Storchengasse Storchenschul.jpg|mini|Die ehemalige „Storchenschul“ in der Storchengasse 21]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien15 Storchengasse021 2011-12-31 GuentherZ 0127 Storchenschul.JPG|mini|Die „umarmte“ Storchenschul]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Storchenschul&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Storchentempel genannt) ist eine ehemalige [[Synagoge]] im [[Rudolfsheim-Fünfhaus|15. Wiener Gemeindebezirk]]. Sie wurde ursprünglich unter anderem als Schule genutzt und erst 1930 in eine Synagoge umgebaut. 1938 wurde die Synagoge verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der israelitische Tempelverein Emunath Awoth (Glaube der Väter) erwarb um 1873 in der [[Liste der Straßennamen von Wien/Rudolfsheim-Fünfhaus|Storchengasse]] 21 ein zweistöckiges Wohnhaus, in dem eine Knabenlehranstalt, eine [[Talmud]]-[[Tora]]-Schule sowie ein Jugend-, Frauen- und Unterstützungsverein untergebracht wurden. Nach der Eingemeindung der Vorortgemeinden in [[Wien]] wurde der Tempelverein Emunath Awoth, der schon vor 1873 als Israelitische Kultusgemeinde anerkannt worden war, aufgrund des Israelitengesetzes von 1890 der [[Israelitische Kultusgemeinde Wien|Israelitischen Kultusgemeinde Wien]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der schweren wirtschaftlichen Situation, in der sich [[Österreich]] in der Zwischenkriegszeit befand, war es der Israelitischen Kultusgemeinde Wien nicht mehr möglich, frei stehende Synagogen zu errichten und so wurde 1930 das Vereinshaus durch den Architekten [[Ignaz Reiser (Architekt)|Ignaz Reiser]] in eine Synagoge umgebaut und war neben der [[Synagoge Turnergasse]] die zweite im heutigen 15. Wiener Gemeindebezirk. Während der [[Novemberpogrome 1938]] wurde die Synagoge zwar gestürmt und verwüstet, aber nicht in Brand gesteckt, da man vermutlich so wie beim [[Stadttempel]] Angst vor einem Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Wohnhäuser hatte. Vom Giebel wurden der [[Davidstern]] und die [[Zehn Gebote|Gesetzestafeln]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nationalsozialisten führten das Grundstück der Storchenschul per 29. Jänner 1939 in die IKG Wien über. 1942 wurde das Grundstück auf Grundlage des Gesetzes „über den Einsatz des jüdischen Vermögens“ an die Berliner „Gesellschaft zur Förderung des Zimmererhandwerks“ verkauft. Per 29. Mai 1943 ging das Grundstück an die „Holzbaugesellschaft des Deutschen Zimmererhandwerks mit beschränkter Haftung“. Nach Kriegsende und Inkrafttreten der [[Restitution (Österreich)|Rückstellungsgesetze]] beantragte die IKG 1947 die Rückstellung der Storchenschul. Das Grundstück wurde daraufhin unter Zwangsverwaltung gestellt und die IKG erhielt 1952 in einer „Teilerkenntnis“ das Eigentum zugesprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschah&amp;quot;&amp;gt;Bob Martens, Katharina Kohlmaier: &amp;#039;&amp;#039;[http://david.juden.at/2008/77/6_martens.htm Was geschah mit den Grundstücken, auf denen sich Synagogen in Wien befanden?]&amp;#039;&amp;#039; In: David. Jüdische Kulturzeitschrift Nr. 77, (Sommer 2008) (abgerufen am 9. November 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1955 bis 1974 war die Storchenschul die Heimat des [[Haschomer Hazair]], einer zionistischen Jugendorganisation. Zahlreiche Personen aus der jüdischen Gemeinde Wiens wie [[Doron Rabinovici]] verbrachten hier prägende Jugendjahre.&amp;lt;ref&amp;gt;Projekt Herklotzgasse 21: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.herklotzgasse21.at/seiten/storchen.html |wayback=20090805003208 |text=STORCHENGASSE 21: ein orthodoxes Bethaus – und Lokal der linkszionistischen Jugendbewegung Haschomer Hazair |archiv-bot=2019-05-16 04:30:42 InternetArchiveBot }}&amp;#039;&amp;#039; (abgerufen am 9. November 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. April 1992 wurde das Grundstück an eine Immobilienverwertungsgesellschaft verkauft. Diese veräußerte die Liegenschaft 1993 wiederum an eine Bauträger- und Vermögensverwaltungsgesellschaft. Seit einer Zwangsversteigerung am 27. März 2003 befindet sich die ehemalige Storchenschul im Eigentum der gemeinnützigen „Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft“. Das Gebäude war noch 2008 dem Verfall preisgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschah&amp;quot; /&amp;gt; Die denkmalgeschützte Fassade wurde inzwischen renoviert und das Gebäude umgebaut. Im Rahmen des [[Herklotzgasse 21|Projekts Herklotzgasse 21]] nimmt die Geschichte des Bethauses einen besonderen Stellenwert ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Storchenschul Gedenktafel 2008.jpg|mini|Die Gedenktafel]]&lt;br /&gt;
Da von der ursprünglichen Synagoge keine Fotos erhalten sind, kann das Aussehen nur noch bruchstückhaft rekonstruiert werden. Dominiert wurde die Außenfassade von der senkrechten Linienführung der schmalen Längs- bzw. Schlitzfenstern. Oben wurde die Fassade durch ein flächenmäßiges Element waagrecht abgeschlossen. Hier, an der Gebäudeoberkante, war das Haus durch die Gesetzestafeln und zwei flankierende Davidsterne geschmückt. Dieser Schmuck bildete auch den einzigen Hinweis auf die Nutzung des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2010 präsentiert sich das Haus, das seit 1938 nur noch profanen Zwecken diente, in einen Neubau integriert. Die Fassade wurde einer gründlichen Renovierung unterzogen. Eine Gedenktafel erinnert an die ursprüngliche Rolle des Bauwerks im jüdischen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pierre Genée: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Synagogen 1825–1938&amp;#039;&amp;#039;. Löcker, Wien 1987, ISBN 3-85409-113-3.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Michael Kofler, [[Judith Pühringer]], Georg Traska&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Dreieck meiner Kindheit. Eine jüdische Vorstadtgemeinde in Wien&lt;br /&gt;
   |Verlag=Mandelbaum Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Wien&lt;br /&gt;
   |Datum=2008&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-85476-279-9}}&lt;br /&gt;
* [[Bob Martens]], Herbert Peter: &amp;#039;&amp;#039;Die zerstörten Synagogen Wiens. Virtuelle Stadtspaziergänge&amp;#039;&amp;#039;. Mandelbaum Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-85476-313-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Storchenschul}}&lt;br /&gt;
* [http://www.herklotzgasse21.at/ Projekt Herklotzgasse 21]&lt;br /&gt;
* [http://david.juden.at/kulturzeitschrift/57-60/59-Andacht.htm Jüdische Andachtsstätten in Wien vor dem Jahre 1938]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sakralbauten in Rudolfsheim-Fünfhaus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagoge in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Synagogenbau in Europa|Wien, Storchenschul]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umgenutztes Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Profanierte Synagoge|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rudolfsheim-Fünfhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/11/10/N |EW=16/19/54/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bauer Alfons</name></author>
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