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	<title>Storcha - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T22:23:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Storcha&amp;diff=1434447&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 14. März 2026 um 15:03 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-14T15:03:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil = Storcha&lt;br /&gt;
| Alternativname = Baćoń&lt;br /&gt;
| Gemeindename = Göda&lt;br /&gt;
| Ortswappen = &lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51/13/22/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 14/18/2/E&lt;br /&gt;
| Bundesland = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe = 202&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.667&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/141587 |titel=Gemarkung Storcha, Gemeinde Göda |werk=GEOindex |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = {{Metadaten Einwohnerzahl Göda}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = {{Metadaten Einwohnerzahl Göda|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Angaben der Gemeindeverwaltung Göda&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1962-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach = [[Prischwitz]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1 = 02633&lt;br /&gt;
| Vorwahl1 = 035937&lt;br /&gt;
| Lagekarte = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild = Göda Storcha Aerial Pan.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung = Luftbildpanorama&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Storcha.jpg|mini|hochkant=1.2|Blick auf Storcha und seine Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Storcha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Baćoń|Audio=Baćoń.ogg}}, ist ein Dorf in der [[Oberlausitz]] und seit 1994 [[Ortsteil]] der Gemeinde [[Göda]] im Zentrum des [[Sachsen|ostsächsischen]] [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/4/9/9/2/8/Hauptsatzung_2024.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;2 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Göda |format=PDF;&amp;amp;nbsp;100&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2026-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es zählt zum offiziellen [[Sorbisches Siedlungsgebiet|Sorbischen Siedlungsgebiet]] in Sachsen und ist Sitz einer katholischen Pfarrgemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ort befindet sich etwa zwölf Kilometer nordwestlich der Großen Kreisstadt [[Bautzen]]. Storcha liegt auf {{Höhe|202|DE-NHN}} und somit etwa 40 Höhenmeter über der Talsohle des [[Hoyerswerdaer Schwarzwasser|Schwarzwassers]], welches östlich vorbeifließt. Daher ist der Ort aus Richtung Osten kommend schon früh zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 hatte Storcha 92 Einwohner, davon waren 79 katholischen und 13 evangelischen Glaubens. Zur katholischen Kirchgemeinde Storcha gehören heute 30 Dörfer sowie eine Filialkirche in [[Schmochtitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 89 Einwohnern; darunter waren 88 Sorben (99 %) und 1 Deutscher&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muka&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Tschernik |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954 |Seiten=60}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. [[Ernst Tschernik]] zählte 1956 in der Gemeinde Storcha (mit Dreikretscham, Zscharnitz und dem bereits stärker eingedeutschten Paßditz) einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von noch 70,9 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tschernik&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ludwig Elle]] |Titel=Sprachenpolitik in der Lausitz |Verlag=Domowina-Verlag |Ort=Bautzen |Jahr=1995 |Seiten=246}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis heute wird in Storcha Sorbisch gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Baćoń – Cyrkej Jězusoweje wutroby 1.jpg|mini|hochkant|Die Herz-Jesu-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensherkunft ==&lt;br /&gt;
Der deutsche Ortsname ist eine Übersetzung der sorbischen Bezeichnung – &amp;#039;&amp;#039;baćon&amp;#039;&amp;#039; bedeutet „[[Weißstorch|Storch]]“. Bis ins 17. Jahrhundert wurden im Deutschen lediglich abgewandelte Formen des alten Ortsnamens verwendet, wie zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;Bathin&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Baten&amp;#039;&amp;#039;. 1658 taucht die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Storcha&amp;#039;&amp;#039; zum ersten Mal auf. Noch 1884 ist die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Pathen&amp;#039;&amp;#039; in den Messtischblättern verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort an der [[Via Regia]] wird 1380 erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Batin&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Ab 1777 ist ein Rittergut im Ort verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum 1. Januar 1962 bildete Storcha eine eigenständige Landgemeinde mit den 1936 eingemeindeten Dörfern [[Dreikretscham]] sowie [[Paßditz]], [[Liebon]] und [[Zscharnitz]] (Gem. Paßditz). Dann kam die Gemeinde zunächst zu [[Prischwitz]], mit welchem sie zum 1. März 1994 nach Göda eingemeindet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Baćoń - šula 2.JPG|mini|Die alte Schule aus dem Jahr 1888]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Storcha befindet sich die von weithin sichtbare neugotische [[Herz Jesu (Storcha)|Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Herz Jesu&amp;#039;&amp;#039;]] (&amp;#039;&amp;#039;Cyrkej Jězusoweje wutroby&amp;#039;&amp;#039;), welche zu bauen im Jahr 1869 auf Initiative des sorbisch-katholischen [[Cyrill-Methodius-Verein]]s beschlossen wurde. Die Grundsteinlegung erfolgte 1870. Da die Einnahmen aus der Sonntagskollekte für die Finanzierung nicht verwendet werden durften und von außerhalb der sorbischen Lausitz kaum Unterstützung kam, wurde die Kirche von den katholischen Sorben beinahe im Alleingang erbaut. Gleichzeitig spendeten diese aber weiterhin für diverse Bauprojekte außerhalb des sorbischen Gebietes. Bei einer Sammlung der katholischen Dresdner Volkszeitung für den Kirchbau kamen dagegen gerade sechs Reichsmark zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;Katolski Posoł 1876/18, S. 153 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1887 wurde die Kirche trotz aller Widrigkeiten schließlich fertiggestellt. Die Ausmaße des Kirchbaus (41 × 17 m, Turmhöhe 49 m) sowie sein imposanter Baustil lassen ihn seitdem die Umgebung des Ortes dominieren&amp;lt;ref&amp;gt;Informationsblatt der Kirchgemeinde&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort ist zudem seit 1892 Station des alljährlichen [[Osterreiten]]s. Die Strecke [[Radibor]]–Storcha ist eine von sechs traditionellen Routen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|32|296|117|Storcha}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Storcha/Baćoń}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.goeda.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=244625 &amp;#039;&amp;#039;Ortsteil Storcha&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Göda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Göda}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Göda)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1380]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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