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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Stopperstek</id>
	<title>Stopperstek - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:09:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stopperstek&amp;diff=207825&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Stopperstek (2) */ falschen Punkt entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-13T12:02:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stopperstek (2): &lt;/span&gt; falschen Punkt entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Knoten&lt;br /&gt;
| Name = Stopperstek&lt;br /&gt;
| Bild = Stopperstek.jpg&lt;br /&gt;
| Ashley = 1734 und 2555 bzw. 1735&lt;br /&gt;
| Typ = Klemmknoten&lt;br /&gt;
| Zweck = Leine an Trosse&lt;br /&gt;
| Festigkeit = &lt;br /&gt;
| Synonyme = Rollstek, Kneifstek&lt;br /&gt;
| Englisch = Rolling hitch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stopperstek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rollstek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Klemmknoten]], mit dem eine dünnere Leine mit einem dickeren Seil, einer [[Trosse]], einer Kette oder einem Mast verbunden wird. Er kann auch verwendet werden, wenn das Seil unter Spannung steht. Er zieht sich unter Belastung zu und lockert sich bei Entlastung wieder und kann so verschoben werden. Bei seitlicher Belastung in Richtung des zusätzlichen [[Auge (Tauwerk)|Törns]] blockiert er, in die andere Richtung lässt er sich verschieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Der Stopperstek ist besonders in der [[Seefahrt]] gebräuchlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Stopperstek kann eine Hilfsleine an ein unter Spannung stehendes Seil geknotet werden, um dieses mit einer [[Winsch]] oder einem [[Flaschenzug]] zu entlasten. Das ist beispielsweise der Fall, wenn eine [[Schot]] durch die Windkraft im Segel gespannt wird und sich auf der Winsch verklemmt (einen „Überläufer“ bildet) oder wenn bei einem [[Fall (Tau)|Fall]] die [[Seilklemme]] blockiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Schiffen, die nicht mit [[Winsch]]en ausgerüstet sind, ist eine solche Arbeits[[talje]] manchmal nötig, um ein Segel korrekt zu [[Segeltrimm|trimmen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil der Stopperstek leicht verschiebbar ist, kann damit mit einer Hilfsleine eine Last mit einer Winsch oder einem [[Flaschenzug]] Meter um Meter hergeholt werden, beispielsweise ein schweres an einem Seil hängendes Gewicht, oder eine schwere oder „ausgerauschte“ Ankerkette. Bei einer [[Seilbrücke]] kann das Tragseil damit gespannt werden, bevor es an der zweiten Verankerung festgebunden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schlepper (Schiffstyp)|zu schleppende]] Schiff übergibt eine Wurfleine an einen Schlepper, eine dickere Leine wird angeschlagen und dann die Schlepptrosse übergeben. Ein Schlepper benutzt immer seine eigenen Trossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Die Klemmwirkung ist stark abhängig vom Unterschied der Seildurchmesser sowie von Material und Oberflächenbeschaffenheit der beiden Seile. Fest wird der Knoten bei einem Unterschied der Durchmesser von 1 zu 1,5 bis 1 zu 5; aber je größer der Unterschied, desto schwächer ist die dünne Leine. Nur durch einen kleineren Seildurchmesser, mit welchem der Knoten und das stehende Seil geknüpft wird, tritt eine gute Klemmwirkung ein. Der Knoten Nr. 1735 ist fester als der Knoten Nr. 1734, lässt sich aber schlechter verschieben. Je mehr Windungen auf der Zugseite gemacht werden, desto höher wird die Klemmwirkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Knüpfen ==&lt;br /&gt;
Es gibt zwei Varianten, im [[Ashley-Buch der Knoten]], mit den Nummern 1734, 1735 und 2555 bezeichnet. Die Knoten 1734 und 2555 sind identisch&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/details/TheAshleyBookOfKnots/page/n409 &amp;#039;&amp;#039;TheAshleyBookOfKnots&amp;#039;&amp;#039;], Seite 298 und 411.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese werden dort der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Rolling hitches&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. In der deutschen Übersetzung von Gerhard Meyer-Uhl heißt dieser Knoten „Roll- oder Kneifstek“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stopperstek (1)  ===&lt;br /&gt;
Der Stopperstek oder bei Ashley Rollstek genannt in der Variante &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#1734&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#2555&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist im Prinzip ein [[Webeleinenstek]], der auf der blockierenden Seite zwei Windungen hat (statt nur einer wie beim Webeleinen). Alle drei Windungen haben die gleiche Drehrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:RollingHitch-ABOK-1734.jpg|links|mini|500px|Der Stopperstek (1) in der Variante 1734 bzw. 2555]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knoten kann auch unter Zug geknüpft werden. Bereits der erste [[Halber Schlag|halbe Schlag]] bringt viel Reibung und hält einigen Zug. Damit mehr Reibung entsteht, macht man eine zweite Windung. Und damit man das Ende nicht immer festzuhalten braucht, macht man damit auf der anderen Seite eine dritte Windung um die Trosse. Die Zugrichtung muss so gerichtet sein, dass die Leine gegen die zwei ersten Windungen gezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei starkem Zug oder einer glatten Oberfläche der Trosse kann die Zahl der Windungen erhöht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stopperstek (2) ===&lt;br /&gt;
Der Stopperstek oder Rollstek in der Variante &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;#1735&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit zweimaligem Überrollen über die ziehende [[Talje|Part]] gemäß der Sportbootführerscheinprüfung des DSV&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Graf, Dietrich Steinicke: &amp;#039;&amp;#039;Der amtliche Sportbootführerschein See.&amp;#039;&amp;#039; 17. Auflage. Delius Klasing, 2012, ISBN 978-3-7688-3486-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Bei lockeren Windungen lassen sich Stopperstek (1) und (2) ineinander überführen.&lt;br /&gt;
[[Datei:RollingHitch-ABOK-1735.jpg|links|mini|500px|Der Stopperstek (2) in der Variante 1735 gem. der Sportbootführerscheinprüfung]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abwandlungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:AdjustableHitchVariations.jpg|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vergleich von Stoppersteken mit den entsprechenden verstellbaren Schlaufen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt; Knüpft man verstellbare Schlaufen anstelle um dieselbe Leine um ein Objekt (Pfahl, Ring, Tau) entstehen Stoppersteke.&amp;lt;br /&amp;gt; Oben v.l.n.r: &amp;#039;&amp;#039;[[Stopperstek#Stopperstek (1)|Stopperstek 1]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Ashley-Buch der Knoten#Verwendung als numerische Referenz|ABOK]] #1734), &amp;#039;&amp;#039;[[Stopperstek#Stopperstek (2)|Stopperstek 2]]&amp;#039;&amp;#039; (#1735), &amp;#039;&amp;#039;Magnusstek&amp;#039;&amp;#039; (#1736).&amp;lt;br /&amp;gt; Unten v.l.n.r:  &amp;#039;&amp;#039;[[Topsegelschotstek]]&amp;#039;&amp;#039; (#1800), &amp;#039;&amp;#039;[[Mittschiffsmann-Stek]]&amp;#039;&amp;#039; (#1799), &amp;#039;&amp;#039;Topsegelschotstek mit dem letzten halben Schlag entgegengesetzt gebunden&amp;#039;&amp;#039; (#1857). Der Topsegelschotstek&amp;lt;ref name=&amp;quot;Höh&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rainer Höh |Titel=Outdoor Praxis |Datum=1997 |ISBN=3-8317-1663-3 |Seiten=361–362}}&amp;lt;/ref&amp;gt; diente auf alten Segelschiffen zum Befestigen der [[Schot]] am Topsegel, daher der Name. Im [[Ashley-Buch der Knoten]] wird er nur als &amp;#039;&amp;#039;Regulierbarer Stek&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ashley1800&amp;quot;&amp;gt;Clifford W. Ashley: &amp;#039;&amp;#039;Das Ashley-Buch der Knoten&amp;#039;&amp;#039;. Über 3800 Knoten. Wie sie aussehen. Wozu sie gebraucht werden. Wie sie gemacht werden. 6. Auflage. Edition Maritim, Hamburg 2005, S. 314 (#1800)&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet. Als Zeltspanner ist er auch als „Buckelknoten“ bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=The Mountaineers |Titel=Bergsteigen – Das große Handbuch |Datum=2018 |Seiten=58 |Online={{Google Buch |BuchID=Gn1SEAAAQBAJ |Seite=58}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild:Prusik head 3774.jpg|Macht man die dritte und eine weitere vierte Windung in gegenläufiger Drehrichtung, entsteht der [[Prusikknoten]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alternativen ==&lt;br /&gt;
* Bei senkrecht zur Trosse gerichtetem oder geringem Zug reicht der [[Webeleinenstek]].&lt;br /&gt;
* Kletterer verwenden als Klemmknoten ausschließlich den [[Prusikknoten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rolling hitches|Stopperstek}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Seemannsknoten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seemannsknoten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klemmknoten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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