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	<title>Stoppelsberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T08:45:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Meloe: /* Siehe auch */ siehe-auch-Eintrag entfernt: kein Mehrwert erkennbar</title>
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		<updated>2025-09-05T08:21:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Siehe auch: &lt;/span&gt; siehe-auch-Eintrag entfernt: kein Mehrwert erkennbar&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt den Berg in der Gemeinde Haunetal. Informationen zum Stoppelsberg in der Gemeinde Sinntal stehen unter [[Stoppelsberg (Sinntal)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD= Stoppelsberg.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG= Blick vom [[Heussner-Turm]] auf der [[Mengshäuser Kuppe]]&amp;lt;br /&amp;gt;nach Südosten zum Stoppelsberg&lt;br /&gt;
|HÖHE= 523.9&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE= bei [[Neukirchen (Haunetal)|Neukirchen]]; [[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]], [[Hessen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|GEBIRGE= [[Fulda-Haune-Tafelland]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 50/45/5.8/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/42/4.4/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-HE&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE= [{{LAGIS|ref=LNK|ID=de/mapmaker/wms/gkr/3549284/gkh/5624469/layer/he_dtk25_v/cl/1?x=395&amp;amp;y=382}} LAGIS Hessen]&lt;br /&gt;
|TYP= Erosionsrest eines [[Vulkan]]s&lt;br /&gt;
|GESTEIN= [[Basalt]]&lt;br /&gt;
|ALTER= [[Oligozän]] oder [[Miozän]]&lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG= Forst- und Waldwege&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= – [[Burg Hauneck]] &amp;lt;small&amp;gt;(Bergkuppe)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;– [[#Lange Steine|Lange Steine]] &amp;lt;small&amp;gt;(Bergfuß)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;– [[Sinzigburg]] &amp;lt;small&amp;gt;(Bergfuß)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stoppelsberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|523.9|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher Berg des [[Fulda-Haune-Tafelland]]es, das dort Teil der Nordwestabdachung der [[Rhön]] ist. Er liegt im Gemeindegebiet von [[Haunetal]] zwischen [[Neukirchen (Haunetal)|Neukirchen]] sowie [[Oberstoppel|Ober-]] und [[Unterstoppel]] im [[Hessen|hessischen]] [[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]]. Es handelt sich um den Erosionrest eines ehemaligen Vulkans. Sein Bergname leitet sich ab vom [[althochdeutsch]]en &amp;#039;&amp;#039;Stouf&amp;#039;&amp;#039; (für Felsen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregional bekannt ist der Stoppelsberg als Standort der [[Burg Hauneck|Burgruine Hauneck]] (auf Bergkuppe), als Ort des Naturdenkmals [[#Lange Steine|Lange Steine]] (am Südwestfuß) und als solcher des Kulturdenkmals Burgruine [[Sinzigburg]] (am Westsüdwestfuß).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der zur [[Kuppenrhön]] (Nord- und Nordwestteil der Rhön) gehörende Stoppelsberg befindet sich in [[Osthessen]] zwischen dem [[Knüllgebirge|Knüll]] im Nordwesten und dem Hauptteil der Kuppenrhön im Ostsüdosten sowie zwischen dem [[Vogelsberg]] im Südwesten und dem [[Seulingswald]] im Nordnordosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stoppelsberg erhebt sich im Gemarkungsgebiet der Gemeinde [[Haunetal]]. Sein Gipfel ragt oberhalb von deren Ortsteilen [[Neukirchen (Haunetal)|Neukirchen]] (Norden) und [[Oberstoppel|Ober-]] und [[Unterstoppel]] (Nord- und Südosten) sowie [[Rhina (Haunetal)|Rhina]] (Nordwesten) auf. Ihm westlich zu Füßen fließt die [[Haune]], ein rechter [[Fulda (Fluss)|Fulda]]-Zufluss. Auf der Ostflanke entspringt der kleine Ilmesbach, der vorbei an der [[Ilmesmühle]] fließt und, wie der nordöstlich des Berges nahe Oberstoppel quellende [[Hardgraben (Haune)|Hardgraben]] ein rechter Zufluss der Haune ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Stoppelsberg bildet in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Osthessisches Bergland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;35), in der Haupteinheit [[Fulda-Haune-Tafelland]] (355), in der Untereinheit [[Haune-Hochflächen]] (355.3) und im Naturraum [[Buchenauer Hochfläche]] (355.32) eine [[Singularität (Geographie)|Singularität]] der 5.&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;7.&amp;amp;nbsp;Ordnung. Nach Südwesten über Westen bis Nordwesten fällt die Landschaft in das &amp;#039;&amp;#039;Untere Haunetal&amp;#039;&amp;#039; (355.312) ab, einem Teil des Naturraums &amp;#039;&amp;#039;Haunetal&amp;#039;&amp;#039; (355.31). Nach Südosten und Osten leitet sie in den Naturraum [[Soisberger Kuppenrhön]] (353.22) über, der in der Haupteinheit [[Rhön#Naturräumliche Gliederung|Vorder- und Kuppenrhön]] (353) zur Untereinheit [[Rhön#Kuppenrhön|Kuppenrhön]] (353.2) zählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-126&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haunetal hauneck basaltbasis.jpg|mini|Basaltsäulen des Stoppelsbergs am [[Bergfried]] von [[Burg Hauneck]]]]&lt;br /&gt;
Geologisch betrachtet ist die Kuppe des Stoppelsbergs, wie die vieler anderer Berge der Kuppenrhön, der Rest eines [[Vulkanschlot]]s, der im [[Oligozän]] oder [[Miozän]] entstand. Der eigentliche Vulkanberg, den dieser Schlot einst speiste, ist vollständig wieder [[Erosion (Geologie)|abgetragen]] worden. Die Schlotfüllung besteht aus [[Basalt]] und wurde im Verlauf der jüngst vergangenen Jahrmillionen aus einer Schichtstufenlandschaft herauspräpariert, die sich in Sedimentgesteinen der [[Trias (Geologie)|Trias]] ausgeformt hat. An den Flanken und in der Umgebung des Stoppelsberges [[Anstehendes Gestein|stehen]] daher [[Siliziklastika|siliziklastische]] Sedimentgesteine des [[Buntsandstein]]s an. Der Basalt der Kuppe, wie er beispielsweise an der Basis des Bergfrieds der [[Burg Hauneck]] zu Tage tritt, ist [[Basaltsäulen|säulenartig]] geklüftet. Diese [[Klüftung]] entstand, als sich das [[Magma]] im Schlot langsam abkühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Landschaftsschutz ==&lt;br /&gt;
Der Stoppelsberg ist bewaldet. Basalt verwittert hier zu fruchtbarem [[Lehm]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;boden, auf dem unter Laubwald eine reichhaltige Flora zum Beispiel mit [[Gewöhnliche Haselwurz|Haselwurz]], [[Maiglöckchen]], [[Vielblütige Weißwurz|Salomonssiegel]], [[Waldmeister]] und [[Zwiebel-Zahnwurz]] gedeiht. Auf dem Berg liegen Teile des [[Landschaftsschutzgebiet]]s &amp;#039;&amp;#039;Stoppelsberg mit Ilmestal&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;378699; 1972 ausgewiesen; 7,5789&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] groß).{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgen ==&lt;br /&gt;
=== Burgruine Hauneck ===&lt;br /&gt;
Auf der Kuppe des Stoppelsbergs steht die Ruine der [[Burg Hauneck]], die vermutlich im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erbaut wurde. Erhalten sind Reste von [[Bergfried]], Mauern und [[Palas]]. Auf dem auf Basaltsäulen gegründeten Bergfried befindet sich ein [[trigonometrischer Punkt]]. Von der Burg blickt man unter anderem zu den zuvor genannten hessischen Mittelgebirgen und zur ehemaligen [[Innerdeutsche Grenze|Innerdeutschen Grenze]], der heutigen Grenze von Hessen und Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burgruine Sinzigburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sinzigburg haunetal zentralhuegel.jpg|mini|Zentralhügel und innerer Graben der Burgruine [[Sinzigburg]]]]&lt;br /&gt;
Am Westsüdwestfuß des Stoppelsbergs befindet sich im Tal der Haune südlich des Dorfs Rhina die [[Sinzigburg]], eine [[frühmittelalter]]liche Burgruine, die als [[Bodendenkmal|Boden-]] bzw. [[Kulturdenkmal]] ausgewiesen ist. Es sind im Wald versteckt noch Gräben und Wälle vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lange Steine ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haunetal lange steine.jpg|mini|Naturdenkmal „Lange Steine“ am Stoppelsberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Haunetal langesteine friedrich.jpg|mini|hochkant|Wappen von Friedrich&amp;amp;nbsp;I. von Hessen-Kassel auf den „Langen Steinen“]]&lt;br /&gt;
Etwa 850&amp;amp;nbsp;m südwestlich der Kuppe des Stoppelsbergs und ungefähr genauso weit westlich von Unterstoppel befindet sich das [[Naturdenkmal]] &amp;#039;&amp;#039;Lange Steine&amp;#039;&amp;#039;. Es sind riesige Quader aus [[Sandstein]] der Solling-Folge (oberer [[Mittlerer Buntsandstein]], etwa 245&amp;amp;nbsp;Millionen Jahre alt). Zu ihrer Entstehung wird vermutet, dass die vor rund 25&amp;amp;nbsp;Millionen Jahre aktiven Rhönvulkane nicht nur das Gestein für die Bergkuppen der Umgebung lieferten, sondern dass das aufdringende Magma auch die Schichten des Buntsandsteins anhob. Infolge ihrer typischerweise rechtwinkligen [[Klüftung]] zerbrachen die Sandsteinschichten dabei in quaderförmige Stücke. Der Geologe Eckhard Speetzen hält die Quader hingegen für das Ergebnis einer „Wandfällung“, das heißt der Anwendung einer speziellen historischen Methode des Steinabbaus, in einem [[mittelalter]]lich-[[Frühe Neuzeit|frühneuzeitlichen]] Steinbruch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ESpeetzen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Steine regten zu allen Zeiten die Fantasie der Menschen an. Eine Zeichnung auf einem der Quader wird der [[Jungsteinzeit]] zugeordnet, eine andere könnte [[Germanen|germanischen]] Ursprungs sein. Einfacher ist das königliche Wappen zu erklären, womit Landgraf [[Friedrich (Schweden)|Friedrich&amp;amp;nbsp;I. von Hessen-Kassel]] (der gleichzeitig König von Schweden war) die Steine 1738 zu seinem Eigentum erklären wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der vielen Sagen erzählt von einem Bauern, der die Steine für ein vortreffliches Fundament seines Hauses hielt und sich ihrer bemächtigen wollte. Als er aber den Meißel ansetzte, brachten ihn plötzlich einsetzender Blitz und Donner zu der Einsicht, dass die Steine wohl der Besitz eines Anderen seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
Im Haunetal und damit westlich vorbei am Stoppelsberg verlaufen der Abschnitt [[Hauneck]]–Haunetal–[[Burghaun]] der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;27]] und der Abschnitt Haunetal-Burghaun der [[Bahnstrecke Bebra–Fulda]]&amp;amp;nbsp;– jeweils in Nord-Süd-Richtung. Der Berg ist lediglich auf Forst- und Waldwegen zu erreichen, beispielsweise von der südlich von ihm von der B&amp;amp;nbsp;27 abzweigenden sowie Ober- und Unterstoppel miteinander verbindenden [[Kreisstraße]]&amp;amp;nbsp;47 kommend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Bergen in der Rhön]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE|Udeuschle|9.701222|50.751611|540|0|Stoppelsbergblick|SUFFIX=vom Stoppelsberg|ref=nein}}&lt;br /&gt;
* [https://www.panorama-photo.net/panorama.php?pid=32828 Fotografisches 360°–Panorama] (Beschriftung von Sichtzielen zuschaltbar), auf panorama-photo.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfL-126&amp;quot;&amp;gt;Werner Röll: &amp;#039;&amp;#039;Geographische Landesaufnahme: [[Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands#Einzelblätter|Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt&amp;amp;nbsp;126]] Fulda.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1969. →&amp;amp;nbsp;[http://geographie.giersbeck.de/karten/126.pdf Online-Karte] (PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ESpeetzen&amp;quot;&amp;gt;Eckhard Speetzen: &amp;#039;&amp;#039;Die Langen Steine bei Unterstoppel.&amp;#039;&amp;#039; Mein Heimatland (monatliche Beilage zur &amp;#039;&amp;#039;Hersfelder Zeitung&amp;#039;&amp;#039;). Bd.&amp;amp;nbsp;52, Nr.&amp;amp;nbsp;11, 2013, S.&amp;amp;nbsp;41–44 ([http://www.hersfelder-zeitung.de/bilder/2010/03/11/2697114/1304520565-2013_52_11_internet.pdf PDF] 290&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlotfüllung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in der Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Haunetal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Landkreis Hersfeld-Rotenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meloe</name></author>
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