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	<title>Stopfbuchse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T17:45:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stopfbuchse&amp;diff=322923&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-03-10T22:57:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen |2=dieser Artikel}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stopfbuchse.png|300px|mini|Prinzipskizze einer Stopfbuchse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stopfbuchse01.jpg|mini|Eine Stopfbuchse an der [[Welle (Mechanik)|Welle]] eines [[Absperrschieber]]s]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stopf[[buchse]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stopfbüchse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Stoffbuchse&amp;#039;&amp;#039; genannt, da als Dichtmaterial u.&amp;amp;nbsp;a. [[Filz]] verwendet wurde, ist ein [[Dichtung (Technik)|Dichtelement]] des [[Maschinenbau]]s, das eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Packung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; enthält. &amp;#039;&amp;#039;Packung&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet den komprimierten [[Dichtstoff]], der an die Dichtflächen gepresst wird. Manchmal wird auch die Stopfbuchse insgesamt als Packung bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Stopfbuchse werden typischerweise drehende [[Welle (Mechanik)|Wellen]] oder bewegliche Stangen gegenüber einem [[Gehäuse]] gegenüber Flüssigkeiten oder Gasen abgedichtet, die auch unter [[druck (Physik)|Druck]] stehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle von Stopfbuchsen werden heute in der Regel [[Elastomer]]-Dichtelemente wie [[O-Ring]]e, [[Wellendichtring]]e oder zur Druckabdichtung [[Gleitringdichtung]]en eingesetzt. Stopfbuchsen kommen noch zum Einsatz, wenn keine geeigneten Elastomere für spezielle Umgebungsbedingungen zur Verfügung stehen oder eine Wartung der Abdichtung ohne Demontage möglich sein muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Zur Verlängerung der [[Lebensdauer (Technik)|Lebensdauer]] werden Stopfbuchsen oft nur so weit angezogen, dass noch eine geringe [[Leck]]age auftritt. Falls erforderlich kann hierdurch zugleich eine [[Kühlung]] und [[Schmierung]] der Dichtflächen erreicht werden. An [[Gewindespindel|Spindeln]] der [[Armatur]]en von [[Rohrleitung]]en für [[Wasserdampf]] war oft eine kleine Dampfwolke zu sehen, und die Stopfbuchsen „zischelten“ ein wenig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Lockern bzw. Anziehen der Stopfbuchse kann eine vorübergehende Verringerung oder Erhöhung der [[Reibung]] des beweglichen Elements erreicht werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Problematisch sind hochverdichtete Gase.  &amp;lt;&amp;lt;  Wieso, weshalb, warum? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Eine Stopfbuchse besteht aus der Stopfbuchspackung (der eigentlichen Dichtung) und einer Stopfbuchsbrille (einer [[flansch]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;ähnlichen Hülse), mit der die Stopfbuchspackung mittels [[Gewinde]], [[Schraube]]n oder [[Feder (Technik)|Federkraft]] axial verpresst wird. Bei [[Elastizität (Physik)|elastischem]] Dichtmaterial wird durch die axiale [[Druckspannung|Pressung]] auch eine radiale Pressung der Stopfbuchspackung auf der Welle erreicht. So können Pressdruck bzw. Dichtspalt den Betriebsbedingungen angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traditionell werden Dichtschnüre aus verschiedenen Faserstoffen in die Stopfbuchse eingelegt:&lt;br /&gt;
* Naturfasern wie [[Ramie]], [[Flachsfaser|Flachs]] (Leinen), [[Jute]], [[Hanf]] und [[Baumwolle]] sind elastisch und bewirken wenig Verschleiß an beweglichen Elementen (drehenden Wellen), vertragen aber keine hohen Temperaturen und sind empfindlich gegenüber Säuren und Laugen.&lt;br /&gt;
* Mineralische bzw. anorganische Fasern aus [[Graphit]], [[Kohlenstoff]] bzw. Carbon, [[Glasfaser|Glas]] und [[Silikat]] sind wenig temperaturempfindlich und beständig gegenüber verschiedenen Chemikalien. Die Haltbarkeit bzw. Druckfestigkeit ist begrenzt und der Preis eher hoch.&lt;br /&gt;
* Synthetische Fasern aus [[PTFE]] (auch gemischt mit Graphit), [[Aramid]] und Acryl ([[Polyacrylnitril]] PAN) sind relativ beständig gegenüber höheren Temperaturen und Chemikalien. PTFE ist wenig belastbar. Aramid kann zum Verschleiß beweglicher Elemente führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dichtschnüre werden fast immer mit einem Schmiermittel versetzt, welches zusätzlich eine dichtende Funktion haben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Materialwahl hängt wesentlich davon ab, ob eine rotierende Welle ([[Wellendichtung]]) (oder ein linear bewegter Stab) oder eine überwiegend ruhendes Element wie die [[Gewindespindel|Spindel]] eines [[Absperrventil|Ventils]] abgedichtet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstelle eines getränkten Fasermaterials werden heute auch vorgeformte Dichtkörper (Packungsringe) aus elastischem oder elasto-plastischem Material verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachteile ===&lt;br /&gt;
Wenn die Stopfbuchse mit formlosem Dichtstoff anstelle von vorgefertigten Dichtelementen gefüllt wird, tritt durch die große Kontaktfläche mit dem beweglichen Element oft eine deutlich höhere Reibung auf, als bei kontaktlosen Dichtungen oder Elastomerdichtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorteile ===&lt;br /&gt;
Nach dem Öffnen der Stopfbuchse (z.&amp;amp;nbsp;B. durch Herausdrehen der Brille) kann der Dichtstoff von außen erneuert oder ergänzt werden, ohne dass eine weitere Demontage erforderlich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Dichtmittel in der Stopfbuchse allseitig umschlossen ist, können auch formlose Dichtmassen eingesetzt werden (die für den Einsatzzweck genügend steif sind). Es stehen viele geeignete Materialien zur Verfügung ([[Faserwerkstoff]]e, Graphit ...), die z.&amp;amp;nbsp;T. auch bei hohen Temperaturen und aggressiven Medien eingesetzt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Nachziehen der Stopfbuchs-Brille können Leckagen verringert oder abgestellt werden, die durch [[Verschleiß]] des Dichtungsmaterials entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen und Werkstoffe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasserhahnrp.jpg|mini|Stopfbuchse&amp;amp;nbsp;(7) in einem [[Wasserhahn]]]]&lt;br /&gt;
Stopfbuchspackungen werden als wirtschaftliche Dichtungslösung in [[Pumpe]]n und [[Rührwerk]]en und als Spindelabdichtungen in [[Regelventil|Regel-]] und [[Stellventil]]en eingesetzt. Den früheren [[Blauasbest|Blau-]] bzw. [[Weißasbest]] haben moderne [[Werkstoff]]e wie [[Aramid]], [[Graphit]], [[PTFE]] u.&amp;amp;nbsp;ä. abgelöst. Packungen werden in der Regel maschinell [[Flechten (Technik)|geflochten]], unter Beigabe diverser Schmier- und [[Imprägniermittel]]; traditionell wurden hierfür u.&amp;amp;nbsp;a. [[Talg]] und [[Wachs]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die maschinell geflochtene, selbstschmierende Stopfbuchspackung erfand Feodor Burgmann 1884 in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Dampfmaschinen ===&lt;br /&gt;
Stopfbuchsen wurden auch in Kolben[[dampfmaschine]]n, insbesondere in [[Dampflokomotive]]n, eingesetzt. Die Durchführung der [[Kolbenstange]] durch den [[Zylinderdeckel]] erforderte eine dampfdichte Abdichtung. Die Stopfbuchsringe wurden anfänglich überwiegend auf Graphit- und [[Asbest]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;basis hergestellt; mit der Verbreitung der Heißdampfmaschine werden später überwiegend [[Gusseisen|gusseiserne]] Stopfbuchsringe verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An Schiffswellen ===&lt;br /&gt;
Traditionell werden [[Wellenanlage (Schiffbau)|Schiffsantriebswellen]] an der Durchführung durch den [[Schiffsrumpf]] bzw. am inneren Ende des [[Wellenanlage (Schiffbau)|Stevenrohrs]] durch Stopfbuchsen abgedichtet. Im Stevenrohr verläuft die Schiffswelle. Die Packung der Stopfbuchse besteht meist aus [[Gummi]] oder einer [[Filz]] und ist mit [[Schmierfett]] getränkt. Die [[Vorspannung (Mechanik)|Vorspannung]] der abdichtenden Packung ist axial einstellbar. Sie darf nicht zu fest eingestellt werden, um die Reibung der Welle zu reduzieren. Die Stopfbuchse wird in der Regel einmal jährlich mit Fett nachgefüllt.&amp;lt;!--Bei großen Schiffen besteht die Stopfbuchse auch aus Metall. -- Die Buchse selbst sicher, woraus denn sonst? Oder ist auch hier die Packung gemeint? Unklar!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ferrofluid]]&lt;br /&gt;
* [[Drehdurchführung]]&lt;br /&gt;
* [[Dehnungsstopfbuchse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Tietze: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Dichtungspraxis.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage, Vulkan Verlag GmbH, Essen 2003, ISBN 3-8027-3301-0.&lt;br /&gt;
* Klaus Joachim Soiné: Handbuch für Wassermeister. 4. Auflage, R. Oldenbourg Verlag, München Wien 1998, ISBN 3-486-26392-7.&lt;br /&gt;
* Ralph-Harry Klaer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Praxis-Handbuch Industriearmaturen 2003.&amp;#039;&amp;#039; Vulkan Verlag GmbH, Essen 2003, ISBN 3-8027-2729-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gland packages|Stopfbuchse}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fachwissen-dichtungstechnik.de/PDFs%2008.16/fw-dt_Kapitel11_08_16.pdf fachwissen-dichtungstechnik.de] (abgerufen am 2. Januar 2017)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dichtung (Bauteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsausrüstung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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