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	<title>Stop-Motion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T07:17:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stop-Motion&amp;diff=35339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boonekamp: /* Geschichte */ 0er einheitlich ohne -</title>
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		<updated>2025-05-12T10:06:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; 0er einheitlich ohne -&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stop-Motion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Filmtechnik, bei der eine Illusion von Bewegung erzeugt wird, indem einzelne Bilder ([[Einzelbild (Film)|Frames]]) von unbewegten Motiven aufgenommen und anschließend aneinandergereiht werden. Um diese Illusion zu erzeugen, bewegt man das Motiv bei jedem Frame ein kleines Stück. Diese Filmtechnik kommt bei [[Trickfilm]]en, aber auch als Spezialeffekt bei [[Realfilm]]en zum Einsatz. Ausgangspunkt ist dabei der [[Stopptrick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei der Stop-Motion-Technik werden Objekte [[Animation|animiert]], indem sie für jedes einzelne Bild des Films immer nur geringfügig verändert werden. Stop-Motion-Filme wirken um so flüssiger, je mehr Bilder pro Zeitspanne aneinander gereiht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Hannes Rall: Animationsfilm, Konstanz und München 2015, S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;ergänzend Alexander Altendorfer: Stop Motion Animation - Kreative Filme mit LEGO-Figuren, Heidelberg u.&amp;amp;nbsp;a.: 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Technik war schon Ende des 19. Jahrhunderts bekannt und wurde durch [[Georges Méliès]] ab 1896 erstmals angewandt. Mit dem Aufkommen des [[Zeichentrickfilm|Zeichentrick-]] und des [[Puppentrickfilm]]s um 1910 entstanden die ersten [[Filmgenre]]s, die ausschließlich auf dieser Technik beruhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stop-Motion wurde im Laufe der Jahre zunehmend perfektioniert und unter anderem vom Pionier [[Willis O’Brien]] etwa in &amp;#039;&amp;#039;The Dinosaur and the Missing Link&amp;#039;&amp;#039; (1914) und &amp;#039;&amp;#039;The Lost World&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;[[Die verlorene Welt (1925)|Die verlorene Welt]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Harry Hoyt]], 1925, mit Trickfiguren von Marcel Delgado)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ronald M. Hahn]], Volker Jansen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Science Fiction-Films.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1997, ISBN 3-453-11860-X, S. 973–974.&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;[[King Kong und die weiße Frau]]&amp;#039;&amp;#039; (1933) angewandt. Vor allem [[Ray Harryhausen]] entwickelte und verfeinerte ab den 1950er Jahren die Technik. Filme wie &amp;#039;&amp;#039;[[Sindbads siebente Reise]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Jason und die Argonauten]]&amp;#039;&amp;#039; sind Klassiker des Fantasy-Genres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis in die 1980er Jahre wurde Stop-Motion in einigen bekannten Filmen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Terminator (Film)|Terminator]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Star Wars]]&amp;#039;&amp;#039; Episode IV bis VI oder &amp;#039;&amp;#039;[[Kampf der Titanen (1981)|Kampf der Titanen]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spielfilmbereich ersetzen heute meist [[Computeranimation]]en den Einsatz von Stop-Motion in den üblichen Einsatzbereichen, etwa zur Darstellung von [[Ungeheuer]]n, [[Dinosaurier]]n oder [[UFO]]s. Die Technik wird gelegentlich dennoch verwendet, um einen bewusst nostalgischen Effekt zu erzielen (z.&amp;amp;nbsp;B. in &amp;#039;&amp;#039;[[Science of Sleep – Anleitung zum Träumen|The Science of Sleep]]&amp;#039;&amp;#039;, 2006, oder &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tiefseetaucher|The Life Aquatic with Steve Zissou]]&amp;#039;&amp;#039;, 2004). Des Weiteren findet Stop-Motion auch regelmäßig Anwendung in [[Musikvideo]]s, etwa bei der Band [[Tool (Band)|Tool]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Stop-Motion-Filme und das damit verbundene handwerkliche Können regelmäßig in den Feuilletons als willkommenes Gegengewicht zur heutigen Flut der Computeranimationen gelobt werden, ist bei modernen Produktionen der massive Einsatz von Computern unverzichtbar. Zum einen werden entsprechende Computeranimationen vorgefertigt und bei der Einrichtung der eigentlichen Filmaufnahmen über das Kamerasignal geblendet. Damit kann eine [[Animation#Zeichentechniken|Pose-To-Pose]] genannte Technik verwendet werden, die bei traditionellen Stop-Motion-Verfahren praktisch nicht einsetzbar war – also das Modellieren von Extrempositionen, während die [[Tweening|Zwischenposen]] entweder nachträglich oder automatisch durch den Computer eingefügt werden. Dadurch sind flüssigere Bewegungsabläufe möglich, und das Timing der Körpersprache lässt sich mit dieser Methode präziser modellieren. Ferner können Figuren der Szene entnommen werden, beispielsweise um für eine animierte Mimik mehrere Gesichtsvarianten gegeneinander auszutauschen. Das passgenaue Wiedereinfügen solcher Figuren in die Szene ist erst mit der Verfügbarkeit entsprechender digitaler Positionierhilfen möglich geworden. Zum anderen sind bestimmte Effekte wie Regen, Feuer, Luftsprünge u.&amp;amp;nbsp;Ä. ohne [[Compositing]] mehrerer Bildquellen nur schwer realisierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preisgünstige digitale Kameras und Computer erlauben heute auch das Erstellen von Stop-Motion-Filmen als Hobby. Die preisgünstige Technik hat eine Fangemeinde geschaffen, weil man mit einfachen Mitteln Geschichten erzählen und Kreativität einbringen kann. Das [[Internet]] ist eine geeignete Plattform, um die Filme einem größeren Publikum vorzuführen. Nicht selten bedienen sich auch Schulprojekte im Bereich Kunst oder Medien der Stop-Motion-Technik. Als Material werden im Hobbybereich häufig [[Knetmasse]] (siehe [[Knetanimation]], auch &amp;#039;&amp;#039;Claymation&amp;#039;&amp;#039; genannt) und [[Lego]] eingesetzt (siehe [[Brickfilm]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen und Beispiele ==&lt;br /&gt;
* [[Cut-Out-Animation]]: Ausgeschnittene Objekte, meist aus [[Papier]], [[Pappe]] oder [[Textilie|Stoff]], werden für die Einzelbilder verschoben.&amp;lt;br /&amp;gt;Beispiele: [[Émile Cohl]]s &amp;#039;&amp;#039;[[En Route]]&amp;#039;&amp;#039; von 1910,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://joshuamosley.com/UPenn/courses/Ani/AnimationHistory.html |titel=Compiled History of Animation |autor=Joshua Mosley |zugriff=2010-02-04 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Werke [[Juri Borissowitsch Norstein|Juri Norsteins]] und die Animationen von [[Terry Gilliam]] in den [[Monty Python|Monty-Python]]-Werken.&amp;lt;br /&amp;gt;Anm.: Heutzutage wird dieser Stil auch mit Computern imitiert wie bei &amp;#039;&amp;#039;[[South Park]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Silhouettenanimation]] (verwandt mit der &amp;#039;&amp;#039;Cut-Out-Animation&amp;#039;&amp;#039;): Die ausgeschnittenen Objekte werden von hinten beleuchtet, so dass nur deren Silhouetten zu erkennen sind.&amp;lt;br /&amp;gt;Beispiel: [[Lotte Reiniger]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Die Abenteuer des Prinzen Achmed]]&amp;#039;&amp;#039; von 1926.&lt;br /&gt;
* [[Collage]]film (auch &amp;#039;&amp;#039;Objekttrick&amp;#039;&amp;#039; genannt): Hier werden beliebige Materialien unter der Kamera zu bewegten Bildern zusammengesetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;Beispiele: die Filme [[Jan Švankmajer]]s.&lt;br /&gt;
* [[Brickfilm]]: Sämtliche Figuren und Kulissen werden aus [[Lego]]steinen zusammengesetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;Beispiel: [[Die Helden von Bern]]&lt;br /&gt;
* [[Pixilation]]: Schauspieler werden genauso einzelbildweise abgefilmt wie Objekte.&amp;lt;br /&amp;gt;Beispiel: [[Norman McLaren]]s &amp;#039;&amp;#039;A Chairy Tale&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* [[Knetanimation]]: Die Figuren bestehen aus Knetgummi oder Ton, in neuerer Zeit teilweise auch mit auswechselbaren Plastikteilen (z.&amp;amp;nbsp;B. für Mundbewegungen).&amp;lt;br /&amp;gt;Beispiele: [[Nick Park]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Chicken Run – Hennen rennen]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Pingu]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Shaun das Schaf]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Puppentrickfilm]]: Hier werden Puppen innerhalb eines Bühnenbildes von Bild zu Bild in kleinen Schritten verändert, damit sie sich im fertigen Film flüssig bewegen. Üblicherweise besitzen die Puppen ein Skelett mit schwergängigen Gelenken, damit sie die Pose, in die der Animator sie biegt, auch beibehalten.&amp;lt;br /&amp;gt;Beispiele: Das &amp;#039;&amp;#039;[[Unser Sandmännchen|Sandmännchen]]&amp;#039;&amp;#039; oder [[Tim Burton]]s &amp;#039;&amp;#039;[[The Nightmare Before Christmas]]&amp;#039;&amp;#039; (1993).&amp;lt;br /&amp;gt;Nicht zu diesem Genre gehören [[Marionette]]n- und [[Handpuppe]]nfilme (wie die &amp;#039;&amp;#039;[[Muppet Show]]&amp;#039;&amp;#039;), da diese und ihre Bewegungen in Echtzeit abgefilmt werden.&lt;br /&gt;
* [[3D-Stop-Motion]]: Bisher gibt es drei Filme, die diese Technik genutzt haben: &amp;#039;&amp;#039;[[Coraline (Film)|Coraline]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 2009, &amp;#039;&amp;#039;[[ParaNorman]]&amp;#039;&amp;#039; von 2012 und [[Kubo – Der tapfere Samurai|Kubo]] von 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere Beispiele:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Bekannte Stop-Motion-Filme sind beispielsweise [[Tim Burton]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche]]&amp;#039;&amp;#039; (2005), die Kurzfilme von [[Aardman Animations]] um &amp;#039;&amp;#039;[[Wallace &amp;amp; Gromit]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Shaun das Schaf]]&amp;#039;&amp;#039; sowie [[Suzie Templeton]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Peter und der Wolf (2006)|Peter und der Wolf]]&amp;#039;&amp;#039; (2006). Jüngere Filme, die in dieser Technik hergestellt werden, sind zum Beispiel &amp;#039;&amp;#039;[[Coraline (Film)|Coraline]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Henry Selick]] oder &amp;#039;&amp;#039;[[Der fantastische Mr. Fox (Film)|Der fantastische Mr. Fox]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Isle of Dogs – Ataris Reise]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Wes Anderson]]. Weniger bekannt sind &amp;#039;&amp;#039;The Secret Adventures of Tom Thumb&amp;#039;&amp;#039; (1993) und die grotesken Experimentalfilme des Tschechen [[Jan Švankmajer]]. Mehrere deutsche Kurzfilme in Stop-Motion sind seit Mitte der 1990er Jahre zu Ruhm gelangt: die mit dem [[Oscar]] prämierten &amp;#039;&amp;#039;[[Quest (Kurzfilm)|Quest]]&amp;#039;&amp;#039; (1996) und &amp;#039;&amp;#039;[[Balance (Film)|Balance]]&amp;#039;&amp;#039; (1989) sowie der nominierte &amp;#039;&amp;#039;Das Rad&amp;#039;&amp;#039; (2003).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Filmen mit Stop-Motion]]&lt;br /&gt;
* [[Go-Motion]]&lt;br /&gt;
* [[Zeitraffer]]&lt;br /&gt;
* [[Zeitlupe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stop motion}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=kkzt0cjfl7g Lego Stop-Motion Tutorial (2014)], ausgezeichnet beim Deutschen Multimedia-Wettbewerb &amp;quot;Mediale Bildwelten&amp;quot; [http://www.mb21.de/ MB 21]&lt;br /&gt;
* [http://www.jwreloaded.com/ Lego Stop-Motion Tutorial (2014)]&lt;br /&gt;
* [http://www.stopmotiontutorials.com/ stopmotiontutorials.com] mit Anleitungen für Einsteiger und Fortgeschrittene&lt;br /&gt;
* [http://www.foto-howto.de/fotografie/228-lichtbilder-mal-anders.html Stop-Motion mit Licht] Stop-Motion in Kombination mit „Malen mit Licht“ (Fotografie)&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!-- Nicht mehr verfügbar [http://www.gemeinschaftsforum.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=516&amp;amp;Itemid=70 Artikel zu Entstehungsgeschichte und Werdegang der Stop-Motion-Technik] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://www.animateclay.com/ animateclay.com] mit Anleitungen (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.stopmotioncentral.com/ stopmotioncentral.com] mit Anleitungen (engl.)&lt;br /&gt;
* [http://www.ikitmovie.com/141/Animation-Software-Help-What-is-Stop-Motion.htm ikitmovie.com] mit Anleitungen (engl.)&lt;br /&gt;
* [https://www.trickywomen.at/]&lt;br /&gt;
* ein Beispiel für einen frühen Stop-Motion-Film: Hänschens Soldaten (1908): [http://www.europeana1914-1918.eu/en/europeana/record/08614/cat30303#prettyPhoto], [[europeana]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stop-Motion| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boonekamp</name></author>
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