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	<title>Stonsdorfer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stonsdorfer&amp;diff=1542328&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kreuzschnabel: /* Geschichte */ Abgrenzung</title>
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		<updated>2026-01-06T13:17:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Abgrenzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Echt Stonsdorfer Bitter.jpg|thumb|Historische Flaschen Stonsdorfer Bitter]]&lt;br /&gt;
[[File:Echt Stonsdorfer Bitter - Inserat 1896 BGA-Nachrichten.jpg|thumb|Inserat von &amp;#039;&amp;#039;W. Koerner &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;, Berliner Gewerbeausstellung 1896]]&lt;br /&gt;
[[File:Stonsdorfer 2014-05-07.jpg|thumb|Stonsdorfer]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stonsdorfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Likör|Kräuterlikör]] mit 32 Vol.-% Alkohol, der aus Gewürzen, Kräutern und Früchten, hauptsächlich Heidelbeeren, hergestellt wird. Weitere Zutaten sind Johannisbrot, [[Echter Sternanis|Sternanis]], [[Bitterorange]], Chinarinde, Bitterwurzeln, Enzianwurzeln und Nelken.  Der Geschmack ist süß-bitter und fruchtig-herb. Farblich überwiegt Rot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Brauereigeselle Christian Gottlieb Koerner aus  [[Staniszów|Stonsdorf]] in [[Niederschlesien]] kam 1810 in den Besitz eines Likörrezeptes und verwendete es für die Produktion eines Kräuterlikörs. Die Gegend um Stonsdorf war bekannt für die Erzeugung von Kräuterauszügen u. ä. Koerner verband die örtlichen Traditionen mit seinen Kenntnissen von der Likördestillation, die er zuvor in Paris erworben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Koerners Sohn Wilhelm stellte sich ein großer geschäftlicher Erfolg ein. Er verlegte die Firma 1868 ins benachbarte [[Jelenia Góra|Cunnersdorf]] und nannte die Fabrik &amp;#039;&amp;#039;Stonsdorferei&amp;#039;&amp;#039;. Weltweiten Absatz fand der Likör unter der Firmenleitung von Otto Stabrin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der [[Berliner Gewerbeausstellung#Berliner Gewerbeausstellung 1896 in Treptow|Berliner Gewerbeausstellung 1896]] wurde der &amp;#039;&amp;#039;Echte Stonsdorfer Bitter&amp;#039;&amp;#039; in einem Holzpavillon ausgeschenkt, der einer Riesengebirgsbaude nachgebildet war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/34207268/226/ &amp;#039;&amp;#039;Schlesische Gebirgsbaude.&amp;#039;&amp;#039;] In: Illustrierter Amtlicher Führer durch die Berliner Gewerbe-Ausstellung 1896, S.&amp;amp;nbsp;222, abgerufen am 3. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/34204200_1896/1516/ &amp;#039;&amp;#039;Im Fremdenbuch der Riesenbaude ...&amp;#039;&amp;#039;] In: Offizielle Ausstellungsnachrichten der Gewerbe-Ausstellung 1896, Nr. 89, 15. Juli 1896, S.&amp;amp;nbsp;10, abgerufen am 2. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Pavillon wurde nach der Ausstellung nach Lichterfelde umgesetzt und beherbergte anschließend das Ausflugslokal [[Wiesenbaude (Berlin)|Wiesenbaude]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://digital.zlb.de/viewer/image/34220080/229/ Eintrag im Hauptkatalog zur Berliner Gewerbeausstellung 1996, Gruppe X: Nahrungs- und Genussmittel, Nr. 1987, S. 109, F.W. Manegold, Berlin SO, Dresdner Straße 14: Echt Stonsdorfer Bitter], abgerufen am 1. Dezember 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erstmalige Markeneintragung im Deutschen Markenregister erfolgte als Wort-Bild-Marke am 13. April 1897 (Schutzendedatum 31. Oktober 2006), die älteste, bis heute geschützte Markeneintragung als &amp;#039;&amp;#039;Koerner&amp;#039;s Echt Stonsdorfer Bitter&amp;#039;&amp;#039; erfolgte am 2. November 1908. Die Firma hatte nach Gerichtsurteilen von 1899, 1903 und 1971 das alleinige Recht, ihr Produkt &amp;#039;&amp;#039;Echt Stonsdorfer Bitter&amp;#039;&amp;#039; zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 wurden die Firmeninhaber [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]] und bauten das Unternehmen in [[Harksheide]] (heute ein Stadtteil von [[Norderstedt#Harksheide|Norderstedt]]) in Schleswig-Holstein wieder auf. Leiter war Herbert Stabrin, bevor die Produktion 1999 an die [[Berentzen|Berentzen-Gruppe]] überging. Ein Gewerbegebiet in Norderstedt, in dem die Firma ihren Sitz hatte, wurde später in Stonsdorf umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Stonsdorfer wurde zu einem Gattungsbegriff. Etliche Hersteller, namentlich in den östlichen Bundesländern Deutschlands, haben Produkte dieses Namens im Angebot, die sich geschmacklich voneinander unterscheiden. Nur das in der Stonsdorferei nach Koerners Rezeptur hergestellte Produkt trägt das Attribut „&amp;#039;&amp;#039;Echt&amp;#039;&amp;#039; Stonsdorfer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Hermann Ulbrich-Hannibal: [http://www.wimawabu.de/artikel_alt/Stondorfer_Bitter.html &amp;#039;&amp;#039;Die Spezialität des Riesengebirges&amp;#039;&amp;#039;] abgerufen am 27. Dezember 2013&lt;br /&gt;
* [http://www.kollmann-net.de/dateien/seiten/lexikon/st.htm Stonsdorfer] Kollmanns Schnapslexikon&lt;br /&gt;
* Heinz Noack: [https://www.saechsische.de/stonsdorfer-kehrt-zurueck-nach-hause-1628402.html &amp;#039;&amp;#039;Stonsdorfer kehrt zurück nach Hause&amp;#039;&amp;#039;] Sächsische Zeitung online, 10. Juli 2007, abgerufen am 23. Dezember 2020&lt;br /&gt;
* [https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/23600/DE DPMA-Eintrag von 1897]&lt;br /&gt;
* [https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/111886/DE DPMA-Eintrag von 1908]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kräuterlikör]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Schlesien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kreuzschnabel</name></author>
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