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	<title>Stolz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T06:41:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stolz&amp;diff=109373&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boldewyn: Fehlendes Verb ergänzt</title>
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		<updated>2025-08-05T10:04:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlendes Verb ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt Stolz als Emotion; zu weiteren Bedeutungen siehe [[Stolz (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Image:CBP Officers pay tribute 2007.jpg--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:France Chartres Cathedral Pride.jpg|miniatur|Frankreich Kathedrale von [[Chartres]] „Stolz“]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stolz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[mittelniederdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;stolt&amp;#039;&amp;#039; „prächtig“, „stattlich“) ist das [[Emotion|Gefühl]] einer großen Zufriedenheit mit sich selbst oder anderen, einer Hochachtung seiner selbst – sei es der eigenen [[Person]], sei es in ihrem Zusammenhang mit einem hoch geachteten bzw. verehrten „Ganzen“. Eine zweite Bedeutung des Wortes &amp;#039;&amp;#039;Stolz&amp;#039;&amp;#039;, welche in der Alltagssprache mittlerweile eine untergeordnete Rolle spielt, ist ein von Selbstüberschätzung geprägtes Denken oder Verhalten; hierfür sei auf den Artikel [[Hochmut]] ([[Begriffsgeschichte]]) verwiesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der leistungsbezogene Stolz ist die Freude, die der [[Gewissheit]] entspringt, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben. Dabei kann der Maßstab, aus dem sich diese Gewissheit ableitet, sowohl innerhalb eines eigenen differenzierten [[Wertvorstellung|Wertehorizonts]] herausgebildet als auch gesellschaftlich [[Tradition|tradiert]] sein. Im ersten Fall fühlt man sich selbst bestätigt und in seiner [[Weltanschauung]] bestärkt („&amp;#039;&amp;#039;Ich bin stolz auf mich&amp;#039;&amp;#039;“), im anderen Fall sonnt man sich in der gesellschaftlichen Anerkennung („&amp;#039;&amp;#039;Ich bin stolz, etwas für meine Stadt geleistet zu haben&amp;#039;&amp;#039;“). Stolz kann neben besonderen Leistungen aber auch durch andere positiven Eigenschaften hervorgerufen werden und kann sich auch auf andere Personen (Familie, Freunde) oder eine Gruppe, mit der man sich verbunden fühlt, beziehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz ist eine sekundäre Emotion und entwickelt sich erst im Kleinkindalter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/emotionen-sekundaere |titel=Sekundäre Emotionen |werk=Dorsch, Lexikon der Psychologie |abruf=2021-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemütsbewegung wird durch eindeutige, in allen menschlichen [[Kultur]]en gleichartige [[Gestik|Gesten]] und [[Gebärde]]n (aufrechte Körperhaltung, zurückgelegter Kopf, Arme vom Körper gestreckt) ausgedrückt und wird daher universell erkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jessica L. Tracy &amp;amp; Richard W. Robins: &amp;#039;&amp;#039;Emerging Insights Into the Nature and Function of Pride&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Current Directions in Psychological Science.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 16, S. 147–150, Juni 2007. [[doi:10.1111/j.1467-8721.2007.00493.x]].&amp;lt;br /&amp;gt;[https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/stolzer-instinkt/ &amp;#039;&amp;#039;Stolzer Instinkt. Stolz ist ebenso wie Ärger oder Freude ein grundlegendes Gefühl, das durch eindeutig erkennbare Gesten ausgedrückt wird.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft.de&amp;#039;&amp;#039; vom 19. Juni 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=boss&amp;gt;Shariff, A. &amp;amp; Tracy, J. (2009): &amp;#039;&amp;#039;Knowing Who’s Boss: Implicit Perceptions of Status From the Nonverbal Expression of Pride.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Emotion&amp;#039;&amp;#039;. Band 9, Nr. 5, S. 631–639.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evolutionäre Funktion ==&lt;br /&gt;
Stolz dient der Signalisierung eines hohen [[Sozialer Status|sozialen Status]]. Individuen, die einen hohen Status erfolgreich kommunizieren, können ihren Zugang zu knappen Ressourcen absichern. Eine [[Soziale Schicht|Stratifizierung]] nach Status innerhalb einer Gruppe kann zudem Machtverhältnisse, Kooperationen und soziale Interaktionen erleichtern.&amp;lt;ref name=boss /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wertung ==&lt;br /&gt;
Mitunter wird der Stolz in zwei Formen unterteilt: eine gesunde und eine kranke, das heißt [[Neurose|neurotische Form]] (zum Beispiel propagiert von [[Karen Horney]] in ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Neurose und menschliches Wachstum&amp;#039;&amp;#039;). Neurotischer Stolz kann es sein, wenn man stolz auf etwas ist, was man nicht selber geschaffen hat; es kann auch neurotisch sein, stolz zu sein auf destruktive Leistungen gegen [[Mensch]]en (zum Beispiel Stolz, möglichst viele Leute betrogen zu haben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolz auf eine Leistung, die man für sich oder andere erbracht hat (beispielsweise Ablegen einer [[Dissertation]], [[Abitur]]), gilt als legitim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei kann man differenzieren, ob dieser eben erwähnte Stolz auf gesellschaftliche Anerkennung abzielt oder ob man stolz auf sich selbst ist&amp;amp;nbsp;– im Sinne einer persönlichen Eigenschaft oder das Gestilltsein des Drangs/[[Bedürfnis]]ses nach [[Zufriedenheit]] bzw. [[Anerkennung]] (was sich in einen [[Hochmut]] steigern kann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich möchte gern, daß man Stolz als eine edle Eigenschaft der Seele ansähe; als ein Bewußtsein wahrer innerer [[Erhaben]]heit und [[Würde]]; als ein Gefühl der Unfähigkeit, niederträchtig zu handeln.|[[Adolph Freiherr Knigge]]|&amp;#039;&amp;#039;[[Über den Umgang mit Menschen]]&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spieltheorie ==&lt;br /&gt;
Stolz kann auch da „gesund“ sein, wo er zu einem irrational scheinenden Verzicht auf die Maximierung einer Nutzfunktion in Spielen (zum Beispiel in Verhandlungen) führt. In der [[Spieltheorie]] erweisen sich sogar „falscher Stolz“ und „[[Trotz]]“ als treibende Kraft rationaler Spielzüge, wenn sie zwar nicht die Nutzfunktion, um die gespielt wird, maximieren, aber&amp;amp;nbsp;– im Metaspiel&amp;amp;nbsp;– die &amp;#039;&amp;#039;Spielregeln selbst&amp;#039;&amp;#039; zu Gunsten des scheinbar irrationalen Spielers beeinflussen. (Es kann sich dabei auch um eine Veränderung der Spielregeln zu Gunsten des Clans dieses Spielers handeln.) Die Spieltheorie kann auch zeigen, dass das Zusammentreffen von Stolz und Schwäche kein Widerspruch ist. Stolz wird oft im Kontrast zu fehlenden Handlungsoptionen eines Spielers (eines Verhandlers) gesehen, aber gerade in einer schwachen Position hilft die Drohung mit scheinbar irrationalen Spielzügen. Darum ist Stolz auch in Verhandlungen zwischen Vertretern von Staaten eine rational einsetzbare Funktion.&amp;lt;ref&amp;gt;Adam M. Brandenburger, Barry J. Nalebuff: &amp;#039;&amp;#039;Co-Opetition. A Revolutionary Mindset That Combines Competition and Co-operation. The Game Theory Strategy That&amp;#039;s Changing the Game of Business&amp;#039;&amp;#039;. New York 1996, S.&amp;amp;nbsp;77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Henning Theissen]]: &amp;#039;&amp;#039;Über den Stolz. Annäherung an eine riskante Tugend.&amp;#039;&amp;#039; Claudius-Verlag, München 2022, ISBN 978-3-532-62882-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Stolz}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|stolz}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20090524001827/http://www.oecumene.radiovaticana.org:80/ted/Articolo.asp?c=160984 Egoismus und Stolz sind Seuche - Radio Vatikan]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Laster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boldewyn</name></author>
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