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	<title>Stolpsee - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T09:42:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stolpsee&amp;diff=459048&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: /* Einzelnachweise */Internetquelle aktualisiert</title>
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		<updated>2025-04-10T20:09:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt;Internetquelle aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|BILD=Stolpsee.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der Stolpsee&lt;br /&gt;
|LAGE = Stadt [[Fürstenberg/Havel]], [[Landkreis Oberhavel]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 53/10/29.57&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 13/12/44.13&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-BB&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 3.71&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 24650000&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 13&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 6.64&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS= [[Havel]], [[Woblitz]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Havel]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 51.5&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = DE-NHN&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Himmelpfort]]&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN =&lt;br /&gt;
|BILD1 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stolpsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein natürlicher [[See]] im Norden des Landes [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Stolpsee liegt auf dem Gebiet des Ortsteils [[Himmelpfort]] der Stadt [[Fürstenberg/Havel]] im [[Naturraum]] des [[Neustrelitzer Kleinseenland]]es. Er ist das östliche Glied einer Seenreihe im Zungenbecken der [[Weichselkaltzeit|Fürstenberger Eisrandlage]], vor dem Durchbruch der [[Havel]] durch die Fürstenberger [[Endmoräne]]nstaffel. Das Ufer des Stolpsees ist wenig gegliedert. Nur im Südwesten ragt eine Halbinsel in den See hinein. Dem trichterförmigen Ausfluss der Havel im Süden ist eine kleine Insel vorgelagert. Sein Wasserspiegel bedeckt eine Fläche von 371&amp;amp;nbsp;ha und liegt auf einer Höhe von {{Höhe|52|DE-NHN|link=true}}. Das Wasser der Havel tritt von Fürstenberg/Havel kommend im Westen in den See ein und verlässt ihn im Süden Richtung [[Bredereiche]] und [[Zehdenick]]. Im Nordosten verbindet die [[Woblitz]] den Stolpsee mit den Seen um [[Lychen]] ([[Lychener Gewässer]]). Die maximale Tiefe des Stolpsees beträgt 13&amp;amp;nbsp;Meter bei einer ungefähren Länge von 3,6&amp;amp;nbsp;Kilometer und einer Breite bis 1,4&amp;amp;nbsp;Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der See wurde bereits 1299 erstmals urkundlich genannt (&amp;#039;&amp;#039;stagnum Stolp&amp;#039;&amp;#039;). Er gehörte neben 38 anderen namentlich genannten Seen zur Erstausstattung des [[Kloster Himmelpfort|Klosters Himmelpfort]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riedel&amp;quot;/&amp;gt; Das Kloster erhielt vom brandenburgischen Markgrafen das alleinige Nutzungsrecht. Die [[Polabische Sprache|altpolabische]] Grundform *Stolp- zu *stolp, p.słup, č sloup, = Säule, Balken, wurde als eine Vorrichtung im Fluss zum Fischfang oder Fischzucht interpretiert. Die andere Möglichkeit der Interpretation bezieht sich auf Pfähle oder Pfosten auf Verkehrswegen oder Flussübergängen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Namenbuch&amp;quot;/&amp;gt;. Letzteres trifft auf Stolp zu. Bei Stolp war sicher ein Flussübergang (über die Woblitz); in der Stiftungsurkunde von 1299 wurde eine Lokalität Stolpenbrück genannt, die sicher in der Nähe des Dorfes [[Stolp (Fürstenberg/Havel)|Stolp]] gelegen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich hat ein [[Schutzstaffel|SS]]-Kommando kurz vor dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] 18 Kisten mit 350&amp;amp;nbsp;kg [[Gold]] und 100&amp;amp;nbsp;kg [[Platin]] durch [[Konzentrationslager|KZ]]-Häftlinge im Stolpsee versenken lassen. Anschließend sollen die Häftlinge erschossen worden sein. Das Gold soll ein Teil des von [[Hermann Göring]] in den Kriegsjahren [[Raubgold|geraubten Goldes]] gewesen sein. 1981 informierte der [[Stern (Zeitschrift)|Stern]]-Redakteur [[Gerd Heidemann]] die Führung des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] über den mutmaßlichen Schatz, das daraufhin ohne Ergebnis die Operation „Nazi-Gold“ durchführte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SchatzimStolpsee&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Raubgold&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der im Südwesten in den See hinein ragenden Halbinsel war zu [[DDR]]-Zeiten ein [[Betriebsferienlager in der DDR|Ferienlager]] des [[Synthesewerk Schwarzheide|VEB Synthesewerk Schwarzheide]] untergebracht ({{Coordinate|text=Lage|NS=53.170637|EW=13.203485|type=landmark|name=Ferienlager Zootzen|region=DE-BB}}). Heute ist dort eine [[Jugendsuchthilfe]] des &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Johannesstifts Jugendhilfe gGmbH&amp;#039;&amp;#039; untergebracht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jugendsuchthilfe&amp;quot;/&amp;gt; Der See wird von der Seenfischerei &amp;#039;&amp;#039;Himmelpfort GbR&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;FB Gensch&amp;#039;&amp;#039; bewirtschaftet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gewässersteckbrief&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stolpsee ist Bestandteil der 97 Kilometer langen [[Bundeswasserstraße]] [[Obere Havel-Wasserstraße]] (OHW)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wasserstraße&amp;quot;/&amp;gt; der [[Wasserstraßenklasse]] I; zuständig ist das [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oder-Havel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Der Stolpsee ist [[eutroph]] und fast völlig von breitem [[Schilfrohr|Schilfröhricht]] umgeben. Hinter dem Ufer schließen sich [[Flachmoor]]flächen, [[Feuchtwiese]]n und [[Bruchwald|Erlenbruchwälder]] an. Im Südosten liegt das Waldgebiet der [[Himmelpforter Heide]]. Aufgrund starker Wellenbildung treten Wasserpflanzenbestände nur in geschützten Buchten auf. Der Stolpsee ist Teil des [[Landschaftsschutzgebiet]]s &amp;#039;&amp;#039;Fürstenberger Wald- und Seengebiet&amp;#039;&amp;#039; und gehört somit zum [[Naturpark Uckermärkische Seen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
*[http://www.mugv.brandenburg.de/w/seen/168_Stolpsee.pdf Der Stolpsee bei www.luis.brandenburg.de] (PDF; 224&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Riedel&amp;quot;&amp;gt;[[Adolph Friedrich Riedel|Adolph Friedrich Johann Riedel]]: &amp;#039;&amp;#039;Codex Diplomaticus Brandenburgensis A. Erster Haupttheil oder Urkundensammlung zur Geschichte der geistlichen Stiftungen, der adlichen Familien, so wie der Städte und Burgen der Mark Brandenburg, XIII. Band, Die Uckermark: Lychen, Zehdenik, Templin, Angermünde, Kloster Chorin; Uckermärkische Urkunden.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, Reimer 1857 [http://books.google.com/books?id=1LwKAAAAIAAJ&amp;amp;printsec=frontcover Online bei Google Books].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gewässersteckbrief&amp;quot;&amp;gt;[https://www.anglermap.de/angeln/steckbrief-gewaesser.php?id=sidowsee-fuerstenberg-himmelpfort Gewässersteckbrief Sidowsee auf anglermap.de].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Namenbuch&amp;quot;&amp;gt;[[Reinhard E. Fischer]] (Mitautoren: Elzbieta Foster, Klaus Müller, [[Gerhard Schlimpert]], Sophie Wauer &amp;amp; Cornelia Willich): &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Namenbuch. Teil 10. Die Gewässernamen Brandenburgs.&amp;#039;&amp;#039; 369 S., Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1996, ISBN 3-7400-1001-0 (S. 264).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jugendsuchthilfe&amp;quot;&amp;gt;Jugendsuchthilfe [http://www.evangelisches-johannesstift.de/jugendhilfe/wohngruppen/jugendsuchthilfe/neustart NEUStart] am Stolpsee.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;SchatzimStolpsee&amp;quot;&amp;gt;Berliner Zeitung: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/ein-mann-aus-dem-odenwald-sucht-in-brandenburg-nach-kisten-mit-gold-und-platin-aus-der-nazizeit--aber-er-ist-nicht-der-einzige-der-schatz-im-stolpsee,10810590,10533712.html, Der Schatz im Stolpsee].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Raubgold&amp;quot;&amp;gt;Berliner Zeitung: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/schatzjaeger-wollen-angeblich-mit-einem-u-boot-im-stolpsee-versenkten-nazi-schatz-suchen-18-kisten-voller-gold-und-platin,10810590,10945326.html, 18 Kisten voller Gold und Platin].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wasserstraße&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gdws.wsv.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Wasserstrassen/Chronik.html |titel=Chronik|titelerg=Verzeichnis E, Lfd. Nr. 39 |abruf=2025-04-10 |hrsg=Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Oberhavel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Havel|SStolpsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Himmelpfort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundeswasserstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Uckermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Fürstenberg/Havel)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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