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	<title>Stockholm Vatten och Avfall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:23:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stockholm_Vatten_och_Avfall&amp;diff=1487758&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Holger.Ellgaard am 27. Januar 2020 um 15:52 Uhr</title>
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		<updated>2020-01-27T15:52:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stockholm vatten 2008.jpg|miniatur|240px|Stockholm Vattens ehemaliges Bürogebäude]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stockholm Vatten och Avfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Stockholm Wasser und Abfall&amp;#039;&amp;#039;) ist das [[Wasserwerk]] für [[Stockholm]] und Umgebung und seit 2017 auch zuständig für die [[Abfall]]beseitigung der Stadt. Das Wasserwerk ist zu 98 % in der Hand der Gemeinde Stockholm durch &amp;#039;&amp;#039;Stockholms Stadshus AB&amp;#039;&amp;#039; und gehört zu 2 % der Gemeinde [[Huddinge]]. &amp;#039;&amp;#039;Stockholm Vatten&amp;#039;&amp;#039; besitzt und unterhält das Leitungsnetz für [[Trinkwasser]] und [[Abwasser]], sowie [[Pumpstation]]en, [[Wasserspeicher]] und [[Kläranlage]]n im Großraum Stockholm. In den Aufgabenbereich von &amp;#039;&amp;#039;Stockholm Vatten&amp;#039;&amp;#039; fallen auch Pflege und Restaurierung von Seen in [[Stockholms län]]. &amp;#039;&amp;#039;Stockholm Vatten&amp;#039;&amp;#039; produziert das Trinkwasser für über eine Million Einwohner der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eriksdalsverket 2008.jpg|miniatur|Pumphenhaus des ehemaligen Skanstullsverket, 1880er Jahre]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Norsborg vattenverk.JPG|miniatur|Norsborgs vattenverk von 1904]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Vattenverk Luvon 2008.jpg|miniatur|Lovö vattenverk von 1933]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Angebot an gesundem Trinkwasser war in Stockholm nicht immer so gut wie heute. Bis in die 1860er Jahre holten sich die Stockholmer ihr Trinkwasser aus eigenen [[Brunnen]] oder aus nahe liegenden Gewässern, die mehr und mehr verschmutzt wurden, was zum Ausbruch von [[Cholera]] und anderen Krankheiten führte. In der Mitte des 19. Jahrhunderts war Stockholm eine der ungesündesten Städte Europas. Im Jahr 1861 wurde, als eine der letzten Hauptstädte Europas,&amp;lt;ref&amp;gt;Vatten i Stockholm, Stockholms Miljöcenter, 2002, Seite 7&amp;lt;/ref&amp;gt; das erste Wasserwerk der Stadt, das &amp;#039;&amp;#039;Skanstullsverket&amp;#039;&amp;#039;, am [[Årstaviken]] eingeweiht. Die bessere Hygiene zeigte direkt ein positives Resultat, die Sterblichkeit sank binnen 30 Jahren mit 50 % von 34 auf 17 Tote pro tausend Einwohner bei gleichzeitigem Bevölkerungsanstieg von 46 %.&amp;lt;ref&amp;gt;Sveriges Nationalatlas: &amp;quot;Befolkningen&amp;quot;, Seite 60&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Norsborgs Wasserwerk ==&lt;br /&gt;
Schon bald reichte das &amp;#039;&amp;#039;Skanstullsverket&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr aus, Stockholm mit sauberem Trinkwasser zu versorgen, und das Wasser im Årstaviken hatte auch nicht mehr die erwünschte Qualität als Rohwasser. Daher baute man 1905 das Wasserwerk in Norsborg ([[Botkyrka (Gemeinde)|Gemeinde Botkyrka]]), &amp;#039;&amp;#039;Norsborgsverket&amp;#039;&amp;#039; im Süden Stockholms. Von nun an holte man das Rohwasser aus dem [[Mälaren]], so ist es heute noch. &amp;#039;&amp;#039;Norsborgsverket&amp;#039;&amp;#039; wurde 1953, 1964 und 1975 erweitert, es ist das größte Wasserwerk der Region und versorgt 60 % der Bevölkerung. Die tägliche Produktion liegt bei ungefähr 153.000&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Trinkwasser, die totale Kapazität bei 240.000&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;.&amp;lt;ref&amp;gt;Vatten i Stockholm, Stockholms Miljöcenter, 2002, Seite 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lovö Wasserwerk ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1933 wurde das Lovö Wasserwerk eröffnet, ein Bauwerk der [[Moderne (Architektur)|Moderne]] des Architekten [[Paul Hedqvist]]. &amp;#039;&amp;#039;Lovö vattenverk&amp;#039;&amp;#039; liegt auf der Mälarinsel &amp;#039;&amp;#039;Lövön&amp;#039;&amp;#039; in der Nähe von [[Ekerö]], und sollte den nördlichen Teil der schnell wachsenden Stadt Stockholm mit Trinkwasser versorgen.  Heute versieht das &amp;#039;&amp;#039;Lovö vattenverk&amp;#039;&amp;#039; 40 % der Region mit Trinkwasser. Das Rohwasser wird dem Mälaren bei fünf, zehn und 23 Metern Tiefe entnommen, die Kapazität liegt bei 275.000&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; pro Tag und die normale Produktion  bei 133.000&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Trinkwasser pro Tag.&amp;lt;ref&amp;gt;Vatten i Stockholm, Stockholms Miljöcenter, 2002, Seite 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bornsjön ==&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;Bornsjö&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Salem (Gemeinde)|Salem]] im Süden Stockholms ist ein [[Wasserschutzgebiet]] und Stockholms Trinkwasserreserve, falls der Mälaren verunreinigt sein sollte. Der See könnte im Notfall die Stadt einige Monate lang mit Trinkwasser versehen. Der 6,7&amp;amp;nbsp;km&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; große Bornsjön und seine Umgebung wurden schon 1920 unter [[Naturschutz]] gestellt, heute wird der See und seine Umgebung von  &amp;#039;&amp;#039;Stockholm Vatten&amp;#039;&amp;#039; unterhalten und gepflegt. Das Baden und Fischen im See ist verboten. Der See ist für privaten Bootsverkehr gesperrt, sogar das Schlittschuhlaufen ist untersagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reinigungswerke ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1872 zog man die ersten Abwasserrohre durch Stockholm und kurz vor der Jahrhundertwende 1900 wurden die ersten [[Wasserklosett]]s installiert, was die Notwendigkeit eines funktionierenden  Abwassersystems mit Kläranlagen verstärkte. Noch in den 1950er Jahren waren [[Plumpsklo|Trockentoiletten]] in Stockholms Innenstadt gewöhnlich, die letzten verschwanden erst mit der [[Norrmalmsregleringen]] (Neugestaltung der Stockholmer City) in den 1960er und 1970er Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;Vatten i Stockholm, Stockholms Miljöcenter, 2002, Seiten 16–18&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste moderne Kläranlage wurde 1934 in [[Bromma]] in Gebrauch genommen. Heute hat &amp;#039;&amp;#039;Stockholm Vatten &amp;#039;&amp;#039; zwei weitere Kläranlagen, in &amp;#039;&amp;#039;Henriksdal&amp;#039;&amp;#039; (1941) und &amp;#039;&amp;#039;Loudden&amp;#039;&amp;#039; (1950). Diese reinigen circa 400.000&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Abwasser, der anfallende Schlamm wird unter anderem zur Gewinnung von [[Biogas]] weiterverwendet. Im Jahr 2000 konnte man 11,8 Millionen m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Biogas produzieren, das für Heizung, Stromproduktion und als [[Autogas|Fahrzeuggas]] verwendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vatten i Stockholm, Stockholms Miljöcenter, 2002, Seite 18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Fakten ==&lt;br /&gt;
Laut Statistiska Central Byrån, SCB, 2002:&amp;lt;ref&amp;gt;Vatten i Stockholm, Stockholms Miljöcenter, 2002, Seite 15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*  Leitungslänge: 2.100&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
*  Tagesproduktion im Durchschnitt: 286.000&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
*  Tagesproduktion maximal: 515.000&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
*  Pumpstationen: 58 St.&lt;br /&gt;
*  Wasserspeicher: 11 St.&lt;br /&gt;
*  Verbrauch pro Person und Tag: 200 Liter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stockholm Vatten}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stockholm.krets.snf.se/750/pdf/vattnet_i_Stockholm.pdf 750 Jahre Wasser in einer Hauptstadt] (auf Schwedisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.stockholmvatten.se/stockholmvatten/ Webpräsenz von &amp;#039;&amp;#039;Stockholm Vatten&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Stockholm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserversorger]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Holger.Ellgaard</name></author>
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