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	<title>Stockhammer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T12:20:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stockhammer&amp;diff=727805&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lómelinde: fehlerhafte Dateioptionen fix bitte keine Bildattribute (mini|hochkant|px …) innerhalb von &lt;gallery&gt;-Tags setzen</title>
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		<updated>2026-01-15T12:58:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:LintErrors/bogus-image-options&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Spezial:LintErrors/bogus-image-options (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;fehlerhafte Dateioptionen&lt;/a&gt; fix bitte keine Bildattribute (mini|hochkant|px …) innerhalb von &amp;lt;gallery&amp;gt;-Tags setzen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stockhammer.JPG|mini|Stockhammer mit auswechselbarer Stockhammerplatte (Patent Bartsch)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stocken einer Betonoberfläche (Göttingen, Stadthalle. 1960er Jahre, Foto Fritz Paul).jpg|mini|Oberflächenbearbeitung einer Betonfläche mit dem Pressluft-Stockhammer, 1964 ([[Stadthalle Göttingen]], Foto: Fritz Paul)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stockhammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kronenhammer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ursprünglich ein zweihändig geführtes [[hammer]]ähnliches Handwerkzeug des [[Steinmetz]]en zum Einebnen, dem sogenannten Stocken, von gespitzten Steinflächen bei [[Hartgestein]]en und härteren [[Gestein]]en. [[Beton]] und [[Betonwerkstein]] kann ebenso gestockt werden (viele Betonbrückenpfeiler sind gestockt). Für [[Sandstein]] kommt dieses Werkzeug grundsätzlich nicht zum Einsatz, da es die [[Steinoberfläche]] so beschädigen kann, dass es zu schalenförmigen Abplatzungen kommt, wenn Sandsteine im Freien verbaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Alter ==&lt;br /&gt;
Eine erste bildliche Darstellung eines Stockhammers stammt aus dem späten 17. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;André Félibien: &amp;#039;&amp;#039;Des Principes de l’Architecture, de la Sculpture, de la Peinture et des autres arts qui en dépenden.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1676–1690, S. 230, Tafel XLVIII, Fig. E und F.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist es als Kombinationswerkzeug mit einem [[Zweispitz (Werkzeug)|Zweispitz]] dargestellt. Das gleiche Werkzeug findet sich in der Großen &amp;#039;&amp;#039;Encyclopédie&amp;#039;&amp;#039; von Diderot / d’Alembert, dort wird es auch konkret als &amp;#039;&amp;#039;boucharde&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Denis Diderot, Jean D&amp;#039;Alembert: &amp;#039;&amp;#039;[[Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers|L&amp;#039;encyclopédie de Diderot et d&amp;#039;Alembert, ou dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers.]]&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1751-80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Italien scheint das Werkzeug im 17. Jahrhundert in Gebrauch gewesen zu sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Christiane Klapisch-Zuber|Klapisch-Zuber, Christiane]]: &amp;#039;&amp;#039;Les maîtres du marbre. Carrare, 1300–1600 (= École Pratique des Hautes Études, VIe section. Centre de Recherches Historiques. Ports-Routes-Trafics 25).&amp;#039;&amp;#039; Paris 1969. S. 68 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bessac&amp;quot;&amp;gt;J(ean)-C(laude)Bessac: &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;outillage traditionel du tailleur de pierre de l&amp;#039;antiquité à nos jours (=14ème supplément de la Revue Archaéologique de Narbonnaise).&amp;#039;&amp;#039; Paris 1986. S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Zeitalter der [[Industrialisierung]], in Zusammenhang mit der zunehmenden Verarbeitung von [[Hartgestein]], findet er eine vermehrte Anwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Autoren möchten das Aufkommen des Stockhammers bereits in die Antike datieren. So werden bei Casson&amp;lt;ref&amp;gt;Stanely Casson: &amp;#039;&amp;#039;The Technique of Early Greek Sculpture.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 1933. S. 178.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiele aus dem Alten Ägypten und der griechischen Antike genannt – da Casson offensichtlich kein Praktiker ist, sind diese Aussagen kritisch zu werten (so auch die Einschätzung von Bessac&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bessac&amp;quot; /&amp;gt;, S. 83ff.). Auch Etienne&amp;lt;ref&amp;gt;H. J. Etienne: &amp;#039;&amp;#039;The Chisel in Greek Sculpture. A study of the way in which material, technologies and tools determine the design of the sculpture of ancient Greece&amp;#039;&amp;#039;. Leyden 1968. S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; behauptet, Stockhammerspuren seien auf der Rückseite der Giebelfiguren vom Zeustempel in Olympia (5. Jh. v. Chr.) zu sehen. Da Etienne Bildhauer war, sollte eine Verwechslung mit den Werkspuren der Zahnfläche eigentlich auszuschließen sein. Widersprüchlich äußert sich jedoch [[Carl Blümel (Archäologe)|Carl Blümel]] hierzu, er verweist ebenfalls auf die Rückseiten der „Giebelfiguren am Zeustempel von Olympia“, hier sieht er nur Spitzhiebe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carl Blümel (Archäologe)|Carl Blümel]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Bildhauer an der Arbeit.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. de Gruyter, Berlin 1953, S. 26f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer weiteren Publikation wird behauptet, an einer französischen Kirche seien an Steinen, die im späten Mittelalter hergestellt wurden, Werkspuren des Stockhammers zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Muriel Jenzer: &amp;#039;&amp;#039;La boucharde: un outil de la fin du Moyen Âge? L’exemple de l’ancienne église abbatiale de Saint-Claude.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bulletin monumental.&amp;#039;&amp;#039; 156. Jg., 1968, S. 341–353.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
Eine oder beide Schlagflächen des Stockhammers sind mit Zähnen in [[Pyramide (Geometrie)|Pyramidenform]] versehen, die in der Regel im Quadrat angeordnet sind. Je nach Grobheit der zu erzielenden Bearbeitung ist die Anzahl der Zähne und die Zahnbreite unterschiedlich. Die Anzahl der Zähne wird durch die quadratische Anordnung festgelegt: 4, 9, 16, 25, 36, 64. Die Zahnbreiten schwanken von 10 bis 12&amp;amp;nbsp;mm für „grob gestockte“ Bearbeitung, 6 bis 7&amp;amp;nbsp;mm für „mittel gestockt“, 4 bis 5&amp;amp;nbsp;mm „feingestockt für Bauarbeiten“, 4&amp;amp;nbsp;mm „fein und schleifgerecht gestockt“ und 3&amp;amp;nbsp;mm für „feinstgestockt“. Fernerhin gibt es Stockhämmer von unterschiedlicher Größe und Gewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Oberflächen, die die Stockhämmer erzeugen, weisen, je nach Anzahl und Größe der Zähne, unterschiedliche Rauigkeitsgrade auf. Gestockte Oberflächen werden aus optischen Gründen gewählt. Des Weiteren werden Naturstein- und Betonwerksteinoberflächen im Freien zur Verbesserung der [[Rutschsicherheit]] gestockt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Stockhämmer waren aus Werkzeugstahl mit angeschmiedeten Spitzen, sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Massivstockhämmer&amp;#039;&amp;#039;. Mittlerweile wurden diese abgelöst durch Stockhämmer mit eingelöteten [[Widia]]-Hartmetall-Einsätzen, die nachgeschliffen werden können. Eine weitere Variante bilden &amp;#039;&amp;#039;Patentstockhämmer&amp;#039;&amp;#039; mit auswechselbaren Metall- oder Hartmetall-Formplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuerdings gibt es elektrische Handschleifmaschinen und stationäre [[Wandarmschleifmaschine]]n, die mit speziell konturierten Schleifscheiben gestockte [[Steinoberfläche]]n herstellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stockhammer-Einsätze finden heute auch Verwendung in der maschinellen Steinbearbeitung, in [[Drucklufthammer|Druckluft-]] und Elektro-Schlaghämmern sowie in Stockmaschinen. Wenn die manuell bedienten Hämmer in Gerätschaften befestigt werden, um die Arbeit zu rationalisieren und um die Beschäftigten vor den Vibrationen zu schützen, werden diese Stockmaschinen genannt. So können auch Betonoberflächen bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;230&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beuchaer-gestockt.jpg|Fein gestockte Steinoberfläche, [[Beuchaer Granitporphyr]]&lt;br /&gt;
Bushhammered concrete.jpg|Eine gestockte Betonoberfläche&lt;br /&gt;
bouchard.JPG|Ein Stockhammer-Einsatz für Luftdruckwerkzeuge&lt;br /&gt;
IMG 1098 Sandstein-Oberfläche gestockt.JPG|Gestockter Sandstein&lt;br /&gt;
Prikking.gif|Maschinelles Stocken in Norwegen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Werkzeuge ==&lt;br /&gt;
* [[Riffelhammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufe ==&lt;br /&gt;
* [[Steinbildhauer]]&lt;br /&gt;
* [[Steinmetz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinmetzwerkzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammer (Handwerkzeug)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lómelinde</name></author>
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