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	<title>Stobra - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T10:48:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stobra&amp;diff=202647&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. nachvollziehbarer Beleg</title>
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		<updated>2025-11-02T10:05:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. nachvollziehbarer Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt und Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Sulza&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/0/15/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/33/56/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 282 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = &lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = &lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 290&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bad-sulza.de/startseite/kur-weinstadt-bad-sulza/landgemeinde/stobra-2/ |titel=Ortsteil Stobra |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Sulza |abruf=2025-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1996-03-15&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Saaleplatte]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99518&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03644&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Stobra 2017-07-17.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Luftbild des Ortes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stobra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt und [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Bad Sulza]] im [[Landkreis Weimarer Land]] in [[Thüringen]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Stobra 01.jpg|mini|Dorflinde Stobra]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Stobra liegt auf der Hochfläche zwischen [[Saale]] und [[Ilm (Saale)|Ilm]] und ist von fruchtbaren [[Löss]]böden des oberen Muschelkalks umgeben. Verschiedene Kreisstraßen verbinden Stobra mit den benachbarten Ortsteilen [[Hermstedt]] und [[Kösnitz]] sowie mit der 4 Kilometer nordwestlich gelegenen Stadt [[Apolda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Stobra Kirche 01.jpg|mini|Kirche in Stobra]]Die Buslinie 292 der [[Personenverkehrsgesellschaft Weimarer Land|PVG Weimarer Land]] verbindet den Ort mit Jena bzw. Apolda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer günstigen Boden- und Wasserverhältnisse war die Hochfläche zwischen Saale und Ilm seit der Jungsteinzeit nahezu kontinuierlich besiedelt. Von Stobra sind zwei Rinderbestattungen bekannt, die der [[Kugelamphorenkultur|Kugelamphoren-]] und der [[Schnurkeramik|Schnurkeramischen]] Kultur (3100–2200 v. Chr.) zuzuordnen sind. In einem Grabhügel wurden fünf Rinder je zwei mit den Beinen zusammen gelegt. Das fünfte Rind lag zwischen den Paaren.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Heidnische Heiligtümer. Vorchristliche Kultstätten und Kultverdachtsplätze in Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2007, ISBN 978-3-910141-85-8, S. 36 und 238.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiterhin wurden Einzelgräber der [[Hallstattzeit|Hallstatt-]] bis [[Latènezeit]] (650–320 v. Chr.) entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Dorfanlage ist auf eine [[Slawen|slawische]] Ansiedlung des 9. bis 10. Jahrhunderts n. Chr. zurückzuführen. Entsprechende Grabanlagen konnten nachgewiesen werden. Bis heute hat sich die Siedlungsform des [[Rundling]]s erhalten. Die Existenz einer weiteren slawischen Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Nebnitz&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Ortsflur ist umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stobras Ersterwähnung stammt aus dem Jahr 1181. Der Ortsname leitet sich vom slawischen &amp;#039;&amp;#039;*stobor&amp;#039;&amp;#039; „Säule“ ab.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]: &amp;#039;&amp;#039;Slawische Ortsnamen zwischen Saale und Neiße. Ein Kompendium.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;N – S.&amp;#039;&amp;#039; Domowina, Bautzen 1993, ISBN 3-7420-0780-7, S. 255 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als ursprüngliches Lehen des [[Erzbistum Mainz|Erzbistums Mainz]] gelangte das Dorf im 12. Jahrhundert unter die Herrschaft der [[Burggrafen von Kirchberg]]. 1350 verkauften sie Stobra an die Stadt [[Erfurt]], sodass es Amtsdorf des Amtes [[Kapellendorf]] wurde. Bis zum Dreißigjährigen Krieg betrieben einige Einwohner Weinbau im [[Gönnatal|Nerkewitzer Grund]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1774 fiel der gesamte Ort außer der Kirche einem Brand zum Opfer. Ab 1815 war der Ort Teil des [[Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach|Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach]], welches ihn in der Folgezeit dem [[Amt Dornburg]] und 1850 dem Verwaltungsbezirk Weimar II ([[Verwaltungsbezirk Apolda]]) angliederte. Die Ablösung der [[Feudalismus|Feudallasten]] vollzog sich von 1821 bis 1864. Bereits zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Dorfflur [[Separation (Flurbereinigung)|separiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In beiden Weltkriegen fielen insgesamt 27 Männer des Dorfes. Am 12. April 1945 wurde der Ort von [[US-Truppen]] besetzt, die Anfang Juli durch die [[Rote Armee]] abgelöst wurden. So wurde Stobra Teil der [[SBZ]] und ab 1949 der [[DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1959 wurden die bäuerlichen Einzelbetriebe zur [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] zusammengeschlossen. Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] wurden neue Formen der Landbewirtschaftung gefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.saaleplatte.info/der-ort-8.html Stobra auf der offiziellen Website der ehemaligen Gemeinde Saaleplatte.] Abgerufen am 7. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
Stobra ist ein denkmalgeschütztes [[Rundlingsdorf]], sodass sich bis heute der zentrale Dorfplatz mit Kirche und Teich sowie die strahlenförmig davon abgehenden Hofgrundstücke erkennen lassen. Auch ein kreisförmiger Rundweg entlang der Außengrenze des Dorfes verdeutlicht die alte Siedlungsweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Dorfkirche Stobra|Kirche]] von Stobra ist in ihren Ursprüngen ein [[Romanik|romanischer]] Bau. 1868 erfolgte ein grundlegender Neubau des Kirchenschiffs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Armin Möller (Prähistoriker)|Armin Möller]], [[Gotthard Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein keltisches Skelettgrab der Frühlatènezeit (4. Jh. v. Chr.) mit Nachbestattung von Stobra, Ldkr. Weimar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spatenforscher.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 1, Folge 2, 1936, {{ZDB|204661-1}}, [http://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00245064/scan_0013.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00427476 S. 13–15].&lt;br /&gt;
* E. Seyfarth, Gotthard Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Ein keltisches Skelettgrab der ausgehenden Hallstattzeit (6./5. Jh. v. Chr.) von Stobra, Lkr. Weimar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spatenforscher.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 2, Folge 2, 1937, [http://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00245065/scan_0063.tif?logicalDiv=jportal_jpvolume_00260084 S. 19–20].&lt;br /&gt;
* E. Schirmer: &amp;#039;&amp;#039;Der Große Hügel von Stobra im Landkreise Weimar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spatenforscher.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 4, Folge 2, 1939, [http://zs.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/jportal_derivate_00245068/scan_0160.tif?logicalDiv=jportal_jparticle_00427675 S. 17–32].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-sulza.de/de/node/1961 Ortsteil Stobra auf der Webpräsenz von Bad Sulza].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Bad Sulza}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4355452-0}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bad Sulza)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Weimarer Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weimarer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1181]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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