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	<title>Stobi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T19:03:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-02-15T12:49:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate|article=/|map=right|NS=41/33/6.26/N|EW=21/58/29.9/E|type=landmark|region=MK-102}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stobi tlocrt.gif|mini|Plan der Ausgrabungen von Stobi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stobi.jpg|mini|Ausgrabungsstätte Stobi]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stobi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS| Στόβοι}}, {{CyrlS|Стоби}}) war der Hauptort der antiken Landschaft [[Paionien]], wurde später von den [[Makedonien|Makedonen]] erobert und kam zusammen mit Makedonien im 2.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v. Chr. unter die Herrschaft der [[Römisches Reich|Römer]]. Stobi lag an der Mündung des Flusses Erigon in den [[Vardar]] an der Hauptstraße, die die mittlere [[Donau]] mit der Küste der [[Ägäis]] verband. Die Ruinen von Stobi sind heute die bedeutendsten antiken Überreste auf dem Gebiet der Republik [[Nordmazedonien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fundort befindet sich unmittelbar nördlich der mazedonischen [[A1 Avtopat|Autobahn A1]], die auch als [[Autoput Bratstvo i jedinstvo]] bekannt wurde, südlich der Ortschaft [[Gradsko (Mazedonien)|Gradsko]]. Das Grabungsgelände und die restaurierten Gebäude bilden ein Freilichtmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die vorrömische Zeit ==&lt;br /&gt;
Stobi wurde von den [[Paionien|Paioniern]] gegründet. Der Ort der Ansiedlung war aber schon seit dem [[Neolithikum]] mehrfach besiedelt worden, denn sie lag in einem für die Landwirtschaft sehr günstigen Gebiet und an einer für den [[Balkanhalbinsel|Balkanhandel]] wichtigen Nord-Süd-Verbindung. Das flache Terrain bot allerdings wenig Möglichkeiten zur Befestigung des Ortes. Ursprünglich umfasste das besiedelte Gebiet kaum 2,5 [[Hektar]]. Dass die Paionier Stobi im 5. Jahrhundert zu ihrer Hauptstadt machten –&amp;amp;nbsp;vorher war dies das weiter nördlich gelegene [[Bylazora]]&amp;amp;nbsp;– trug zum Aufblühen der Stadt bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Philipp II. (Makedonien)|Philipp&amp;amp;nbsp;II.]] eroberte Paionien um 350 v. Chr. und gliederte das Land in sein Reich ein. Allerdings handelte es sich um eine begrenzte Abhängigkeit, denn in Stobi gab es weiterhin paionische Könige, die als Statthalter Philipps regierten. Im 4. und 3. Jahrhundert war die Bevölkerung Stobis bereits weitgehend [[Hellenismus|hellenisiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römische Zeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stobi Baptisterium.jpg|mini|Baptisterium der Basilika]]&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der Römer über Makedonien 167 v. Chr. wurde 148 v. Chr. die [[römische Provinz]] [[Macedonia (Provinz)|Macedonia]] gebildet, zu der Stobi gehörte. In der Verwaltungsorganisation der Römer spielte die Stadt keine Rolle. In der Stadt kreuzten sich jedoch mehrere [[Römerstraße]]n, Abzweigungen der [[Via Egnatia]] und der [[Via Militaris (Balkan)|Via Militaris]]. Die Stadt entwickelte sich gut und die Bevölkerung wuchs stark an, wie sich an der mehrfachen Erweiterung des bebauten Areals erkennen lässt. 69 n. Chr. erhielt die Stadt den Status eines &amp;#039;&amp;#039;[[Municipium]]s&amp;#039;&amp;#039;. Aus dieser Zeit sind einige Münzprägungen des &amp;#039;&amp;#039;municipium Stobensium&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verwaltungsreform Kaiser [[Diokletian]]s wurde Stobi Hauptstadt der Provinz &amp;#039;&amp;#039;Macedonia salutaris&amp;#039;&amp;#039;, die im Wesentlichen das alte Paionien umfasste. 325 nahm Budius als Bischof von Stobi am [[Erstes Konzil von Nicäa|Konzil von Nicäa]] teil. Kaiser [[Theodosius I.]] hielt sich 388 einige Monate in Stobi auf. In der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts begann der Niedergang der Stadt. 479 wurde sie von den [[Ostgoten]] unter [[Theoderich der Große|Theoderich]] eingenommen und geplündert. 518 wurde Stobi von einem starken Erdbeben verwüstet; nach den Einfällen der [[Awaren]] und [[Slawen]] 30&amp;amp;nbsp;Jahre später wurde Stobi schließlich aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausgrabungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stobi Mosaik.jpg|mini|Fußbodenmosaik im Baptisterium]]&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg haben österreichische Offiziere eine oberflächliche Untersuchung der Ruinenstätte vorgenommen. 1924 bis 1936 führte das [[Serbisches Nationalmuseum|Belgrader Nationalmuseum]] mehrere Grabungskampagnen durch. Die Archäologen entdeckten Wohnhäuser, zwei [[Basilika (Bautyp)|Basiliken]] und das im 3. Jahrhundert erbaute Theater. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurden überbaute hellenistische Gräber gefunden. 1955 entdeckten Forscher in der nördlichen Basilika slawische Gräber aus dem 8. bis 12. Jahrhundert, Bronzestatuen aus [[Klassische Antike|klassischer]] und hellenistischer Zeit, außerdem neolithische Keramik und Gebäudestrukturen, die als [[Synagoge]] identifiziert werden konnten. Zwischen 1970 und 1980 hat ein jugoslawisch-amerikanisches Archäologenteam wiederum größere Ausgrabungen vorgenommen. Zahlreiche weitere Gebäude, Wasserleitungen und Mosaiken wurden entdeckt; außerdem wurde die westlich der Stadt gelegene [[Nekropole]] systematisch untersucht. 1981 bis 1988 grub ein neues Team schließlich den spätrömischen [[Bischof]]ssitz und die christliche Basilika aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Virginia R. Anderson-Stojanović: &amp;#039;&amp;#039;Stobi. The Hellenistic and Roman pottery.&amp;#039;&amp;#039; Princeton 1992, ISBN 0-691-03605-5.&lt;br /&gt;
* Caroline Jane Hemans: &amp;#039;&amp;#039;Late antique wall painting from Stobi, Yugoslavia.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Bloomington 1987.&lt;br /&gt;
* Pero Josifovski: &amp;#039;&amp;#039;Римската монетарница во Стоби [= A Roman mint in Stobi].&amp;#039;&amp;#039; Skopje 2001, ISBN 9989-9501-2-1.&lt;br /&gt;
* Ruth Ellen Kolarik: &amp;#039;&amp;#039;The floor mosaics of Stobi and their Balcan context.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation Cambridge, Mass. 1981.&lt;br /&gt;
* Djordje Mano-Zissi, James Wiseman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studies in the antiquities of Stobi (= Proucavanja starina u Stobima).&amp;#039;&amp;#039; 3 Bde. Beograd 1,1973; 2,1975; 3,1981.&lt;br /&gt;
* Ivan Mikulcik: &amp;#039;&amp;#039;Стоби. Антички град (= Stobi. An Ancient City).&amp;#039;&amp;#039; Skopje 2003, ISBN 9989-144-09-5.&lt;br /&gt;
* David Noy; Alexander Panayotov; Hanswulf Bloedhorn (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Inscriptiones Judaicae Orientis I: Eastern Europe (Texts and Studies in Ancient Judaism 101).&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2004, ISBN 3-16-148189-5, S. 56–75&lt;br /&gt;
* Eleonora Petrova: &amp;#039;&amp;#039;Стоби. Водич [= Stobi. Guide].&amp;#039;&amp;#039; Skopje 2003, ISBN 9989-917-18-3.&lt;br /&gt;
* [[Balduin Saria]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Theater von Stobi.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologischer Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039;, 1938.&lt;br /&gt;
* Carolyn Sue Snively: &amp;#039;&amp;#039;The early christian basilicas of Stobi. A study of form, function and location.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Austin TX 1979.&lt;br /&gt;
* James Wiseman: &amp;#039;&amp;#039;Stobi. A guide to the excavations.&amp;#039;&amp;#039; Beograd 1973.&lt;br /&gt;
* {{PECS|stobi|Stobi Yugoslavia|J. Wiseman}}&lt;br /&gt;
* Slavica Babamova: &amp;#039;&amp;#039;Inscriptiones Stoborum&amp;#039;&amp;#039; (Studies in the Antiquities of Stobi. Monograph Series, Book I). Stobi 2012, ISBN 978-608-4688-02-0&lt;br /&gt;
* Silvana Blaževska (Hrsg.): Studies in the Antiquities of Stobi. Volume IV, Stobi 2018, ISBN 978-608-4688-03-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://makedonija.name/culture/stobi Ein ausführlicher Artikel über Stobi.] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://users.stlcc.edu/mfuller/macedonia/stobi.html Stobi: Karte, Pläne und Abbildungen von Funden] (englisch)&lt;br /&gt;
*[https://macedoniafromabove.mk/stobi/ Stobi - 360° Virtuelle Tour]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4077912-9|VIAF=234147574}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Nordmazedonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike makedonische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römische Stadt auf der Balkanhalbinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordmazedonische Geschichte (Antike)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opština Gradsko]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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