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	<title>Stinktopf (Waffe) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:27:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stinktopf_(Waffe)&amp;diff=2437818&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-07-12T14:05:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Chruche á feu+Balliste.jpg|mini|Stinktopf (frz. &amp;#039;&amp;#039;cruche á feu&amp;#039;&amp;#039;, Figur&amp;amp;nbsp;6) und Abschussvorrichtung ([[Balliste]], Figur&amp;amp;nbsp;5), Illustration aus Jean-Charles Perrinet d’Orvals &amp;#039;&amp;#039;Essay sur les feux d’artifice pour le spectacle et pour la guerre&amp;#039;&amp;#039; von 1745]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ozanne - marine militaire Tafel 20.jpg|250px|mini|Kriegskutter mit Stinktopf am Bugspriet (frz. hier: &amp;#039;&amp;#039;pot á feu&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(A), Illustration aus Ozannes &amp;#039;&amp;#039;Marine Militaire&amp;#039;&amp;#039; von 1762. Der Stinktopf wurde vom Bugspriet auf kleinere Schiffe einfach fallen gelassen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stinktopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Stinkpott&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stinkkugel&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sturmtopf&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet eine Waffe der [[Marineartillerie|Artillerie]], die in der frühen Neuzeit bei [[Belagerung]]en und [[Seegefecht]]en&amp;lt;ref&amp;gt;die überwiegende Literatur stellt stets einen Bezug zu Seegefechten her. Allerdings ist der Einsatz von Stinktöpfen beispielhaft auch im Rahmen der Belagerung von [[Groningen]] im Jahr 1672 erwähnt – siehe Autobiografie von &amp;#039;&amp;#039;Karl Freiherr Rabenhaupt von Suche&amp;#039;&amp;#039; (bzw. &amp;#039;&amp;#039;Sucha&amp;#039;&amp;#039;) ({{ADB|27|85|87|Rabenhaupt von Suche, Karl Freiherr|[[Bernhard von Poten]]|ADB:Rabenhaupt von Suche, Karl Freiherr}}). Die überwiegende Literatur setzt den Stinktopf in einen Bezug zur „Artilleriekunst“, wieder andere setzt Bezüge zur „Feuerwerkskunst“ – beide beziehen sich aber eindeutig auf eine Feindbekämpfung&amp;lt;/ref&amp;gt; weit verbreitet war, bis fortschrittlichere Waffen erfunden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
Es gab mehrere Varianten des Stinktopfes, die eine unterschiedliche Zielsetzung hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geruchsbildung ===&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Variante des Stinktopfes bestand aus einem meist aus [[Ton (Bodenart)|Ton]] geformten und somit leicht zerbrechlichen Feuertopf, der in [[Pech (Stoff)|Pech]] getaucht wurde und mit einem oder mehreren [[Zündschnur|Zündern]] versehen war. Der Topf selber konnte mit leicht entflammbarem Material sowie sehr erheblich riechenden Stoffen gefüllt sein ([[Schwefel]], [[Schwarzpulver]], [[Pech (Stoff)|Pech]], [[Talg]], [[Fäkalie]]n, [[Asant|Asa Foetida]], diverse [[Fäulnis]]produkte&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pierers&amp;quot;&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Stinktopf |Band=16 |Seite=838|zenoID=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Arsenmethyl und das sich an der Luft selbst entzündende [[Kakodyl]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Duft- und Riechstoffe |Sammelwerk=Meyers Konversationslexikon |Band=17. Ergänzungsband |Auflage=4. Auflage (1885–1892) |Ort=Leipzig/Wien |Datum= |Seiten=258}} fanden diese Stoffe in chinesischen Stinktöpfen Anwendung&amp;lt;/ref&amp;gt; usw.) und wurde nach dem Aktivieren der einzelnen Zünder in Richtung des feindlichen [[Oberdeck|Schiffsdecks]] geschleudert, geschossen, geworfen, katapultiert oder von den [[Rah]]en aus fallen gelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pierers&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Krünitz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Johann Georg Krünitz]] |Titel=Stinktopf → Stinkpott |Sammelwerk=Oeconomische Encyclopädie oder allgemeines System der Staats-, Stadt, Haus- und Landwirtschaft |Datum= |Kommentar=1773–1858}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ozanne&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicolas-Marie Ozanne |Titel=Marine militaire ou, Recueil des différents vaisseaux qui servent à la guerre, suivis des manœuvres qui ont le plus de rapport au combat, ainsi quà l’attaque et à la défense des ports |Ort=Paris |Datum=1762 |Kommentar=Nachdruck im Militärverlag der DDR unter dem Titel „Die Kriegsflotte“, Berlin 1989}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Taktisch effektiv war der Einsatz von Stinktöpfen, die Hornspäne oder Haare von Ziegen verbrannten: Der [[Gestank]] verbrennenden Horns löst bei Pferden einen [[Fluchtverhalten|Fluchtinstinkt]] aus, der in den gegnerischen Reihen für Unruhe und Unordnung sorgte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Alfred Geibig]] |Titel=Sturmgefäße / Lime and Fire Pots |Sammelwerk=Die Macht des Feuers – ernstes Feuerwerk des 15.–17. Jahrhunderts im Spiegel seiner sächlichen Überlieferung |Verlag=Kunstsammlungen der Veste Coburg |Ort=Coburg |Datum=2012 |ISBN=978-3-87472-089-2 |Seiten=31–46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Aufprall auf dem Deck oder auf einem anderen Gegenstand zerbrach das Tongefäß und setzte die unmittelbare Umgebung in Brand – zeitgleich sonderte die nun brennende Füllung einen äußerst unangenehmen Geruch ab, der für den menschlichen Geruchssinn nur schwer zu ertragen oder teilweise sogar giftig war. Zielsetzung dieser Variante war es somit also, neben der Brandwirkung den Feind von Deck zu vertreiben und zu demoralisieren. Bei einem anschließenden [[Enterung|Entergefecht]] war die eigene Schiffsbesatzung dann allerdings ebenfalls dem Gestank ausgesetzt, was durch entsprechende Schutzmaßnahmen aber abgemildert werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;durch die Ausstattung der eigenen Mannschaft mit in Essig oder wohlriechenden Ölen getränkten Tüchern, die vor das Gesicht gehängt wurden, konnte die Geruchsbelästigung etwas abmildert werden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Explosion durch Granaten ===&lt;br /&gt;
Eine weitere Variante des Stinktopfes bestand ebenfalls aus dem Tongefäß, dessen Füllung dann allerdings mit [[Granate]]n und [[Schwarzpulver]] sowie mehreren außerhalb des Gefäßes verlegten Lunten (Anzündschnüren) kombiniert wurde. Diese Variante wurde dann auch als [[Sturmtopf]] bezeichnet. Das Gefäß zerbarst beim Aufprall und die angebrachten Lunten entzündeten das Pulver. Das Pulverfeuer wiederum entzündete die eingelegten Granaten, die in alle Richtungen zersplitterten. Beim Nahkampf oder im Entergefecht konnten diese Töpfe, die in die [[Rah]]en oder an das äußere Ende des [[Bugspriet]]es gehängt wurden, auf dem feindlichen Schiff ein großes [[Chaos|Durcheinander]] hervorrufen und viele Matrosen und Seesoldaten außer Gefecht setzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ozanne&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Der Autor [[Karl May]] bezog sich in seiner in China stattfindenden Geschichte &amp;#039;&amp;#039;Kong-Kheou, das Ehrenwort&amp;#039;&amp;#039;, die später unter dem Buchtitel &amp;#039;&amp;#039;[[Der blaurote Methusalem]]&amp;#039;&amp;#039; herausgebracht wurde, auf chinesische Stinktöpfe und legte dort deren Wirkung im Rahmen eines Entergefechtes dar.&amp;lt;ref&amp;gt;in [[Karl May]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Der blaurote Methusalem|Kong-Kheou, das Ehrenwort]].&amp;#039;&amp;#039; Erstes Kapitel: „Tsching tsching tschin!“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Alfred Geibig]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Sturmgefäße / Lime and Fire Pots&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Die Macht des Feuers – ernstes Feuerwerk des 15.–17. Jahrhunderts im Spiegel seiner sächlichen Überlieferung&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kunstsammlungen der Veste Coburg&lt;br /&gt;
   |Ort=Coburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-87472-089-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=31–46}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jean-Charles Perrinet d’Orval&lt;br /&gt;
   |Titel=Essay sur les feux d’artifice pour le spectacle et pour la guerre&lt;br /&gt;
   |Ort=Paris&lt;br /&gt;
   |Datum=1745}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.ntsouthwest.co.uk/2012/07/mystery-pot-turns-out-to-be-a-grenade/&lt;br /&gt;
   |titel=Mystery pot turns out to be a grenade&lt;br /&gt;
   |werk=National Trust&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |abruf=2016-02-03&lt;br /&gt;
   |kommentar=Fund eines mutmaßlichen Stinktofpes aus [[Corfe Castle]] in [[Dorset]]}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Andreas Franzkoiwak&lt;br /&gt;
   |url=http://bummsbrigade.de/index.php/de/zeug/feuerwerk/sturmtoepfe.html&lt;br /&gt;
   |titel=Sturmtöpfe&lt;br /&gt;
   |werk=bummsbrigade.de&lt;br /&gt;
   |abruf=2022-09-13&lt;br /&gt;
   |kommentar=Mit einer Beschreibung von Stinktöpfen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brandwaffe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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