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	<title>Stimmkarte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:54:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stimmkarte&amp;diff=25503&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-06-30T17:19:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abstimmungskarte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stimmkarte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dient der Stimmabgabe bei offenen, namentlichen [[Abstimmung]]en. Sie dient der Dokumentation der Prüfung der Stimmberechtigung und der vereinfachten Auszählung. Sie wird personenbezogen ausgegeben und ggf. mit Aufschrift, Symbol oder Farbe für „Ja“, „Nein“, „Enthaltung“ versehen. Sie ist nicht mit dem [[Stimmzettel]] zu verwechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmkarten in der Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stimmkarten in Parlamenten ===&lt;br /&gt;
In Deutschland wurden Abstimmungskarten 1902 im [[Reichstag des Deutschen Kaiserreichs|Deutschen Reichstag]] eingeführt, um bei Verhandlungen über [[Zolltarif]]e die Abstimmungsdauer zu verkürzen und Blockaden zu vermeiden. Sie waren blau (ja), rot (nein) und weiß (Enthaltung).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julius Hatschek |Titel=Das Parlamentsrecht des Deutschen Reiches |Verlag=de Gruyter |Ort=Berlin |Datum=1973 |ISBN=978-3-11-002157-8 |Seiten=72 |Online={{Google Buch | BuchID=VtMCS1MFzvgC | Seite=72}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thiele&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Carmen Thiele |Titel=Regeln und Verfahren der Entscheidungsfindung innerhalb von Staaten und Staatenverbindungen: Staats- und kommunalrechtliche sowie europa- und völkerrechtliche Untersuchungen |Verlag=Springer |Ort=Berlin / Heidelberg |Datum=2008 |ISBN=978-3-540-78994-9 |Seiten=499 f. |Online={{Google Buch | BuchID=yWJczKLVK6YC | Seite=499}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vorgehen war in § 105 der [[Geschäftsordnung]] für den Reichstag (GORT) festgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thiele499&amp;quot;&amp;gt;Carmen Thiele: &amp;#039;&amp;#039;Regeln und Verfahren&amp;#039;&amp;#039; ..., S. 499&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abstimmungen im [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]] werden seit 1950 Stimmkarten in den gleichen Farben verwendet, die mit dem Namen des abstimmenden Parlamentariers bedruckt sind. Der Abgeordnete wirft sie zur Abstimmung in eine [[Wahlurne]] ein. Sie haben eine Größe von 8&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;4,5&amp;amp;nbsp;cm und enthalten zusätzlich eine Aufschrift mit dem Text „Ja“, „Nein“ oder „Enthalte mich“ sowie einen [[Barcode]]. Das Vorgehen ist in § 52 der Geschäftsordnung für den Bundestag (GOBT) festgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thiele499&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/go_btg/index.html Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abstimmungskarten werden in den deutschen [[Landesparlament]]en und bei Versagen der elektronischen Abstimmungsmöglichkeit in der französischen [[Nationalversammlung (Frankreich)|Nationalversammlung]] verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thiele&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundestag.de/bundestag/plenum/abstimmung/index.html &amp;#039;&amp;#039;Namentliche Abstimmungen&amp;#039;&amp;#039;.] Deutscher Bundestag; abgerufen am 25. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bayern.landtag.de/de/27.php#Namentliche Abstimmung Bayerischer Landtag: Namentliche Abstimmung.] Abgerufen am 26. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.landtag.sachsen-anhalt.de/index.php?id=59 |wayback=20121112090714 |text=Lexikon: &amp;#039;&amp;#039;Abstimmungsform&amp;#039;&amp;#039;. }} Landtag Sachsen-Anhalt; abgerufen am 26. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stimmkarten auf Parteitagen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Piraten Bundesparteitag 2012 Bochum3.jpg|mini|Stimmkarte bei einem Parteitag]]&lt;br /&gt;
Stimmkarten werden auch auf [[Parteitag]]en eingesetzt. Die Delegierten/Mitglieder werden von der „Mandatsprüfungs- und Stimmzählkommission“ daraufhin überprüft, ob sie Mitglied / gewählter Delegierter sind, der Mitgliedsbeitrag gezahlt wurde (oder was auch immer die Satzung an Voraussetzungen vorschreibt) und gibt danach die Stimmkarte aus. Offene Abstimmungen werden dann durch Hochhalten der Stimmkarte gemacht. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn es unterschiedliche Stimmrechte gibt. Vor einer Bundestagswahl finden beispielsweise Kreisdelegiertenversammlungen statt (die die Delegierten zum Landesparteitag wählt, auf der die Landesliste beschlossen wird) und [[Wahlkreis]]delegiertenversammlung, auf denen der Direktkandidat gewählt wird. Da die Wahlkreise und die Landkreise meist nicht deckungsgleich sind, sind manche Delegierte beim einen und nicht beim anderen abstimmberechtigt. Um auf einen Blick zu erkennen, wer welche Stimmberechtigung hat, werden Stimmkarten unterschiedlicher Farbe ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmkarten in der Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Auf [[Hauptversammlung]]en von großen [[Aktiengesellschaft]]en ergibt sich die Notwendigkeit, das Stimmverhalten der Aktionäre zu ermitteln. Da die Stimmzahl sich aus der Zahl der gehaltenen Aktien ergibt, sind Abstimmungen per Handzeichen nicht ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher erhält jeder Aktionär Stimmkarten (die vielfach auch Einlasskarten sind), die personalisiert sind, d.&amp;amp;nbsp;h. die Zahl der Stimmrechte enthalten. Bei großen Publikumsgesellschaften sind diese Stimmkarten meist maschinenlesbar (über [[Barcode]]s o.&amp;amp;nbsp;ä.).&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Henn: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Aktienrechts&amp;#039;&amp;#039;. S. 498 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwandte Themen ==&lt;br /&gt;
Seit der Antike ist das Verfahren der [[Kugelung]] in Verwendung: Die Stimmabgabe erfolgt durch Kugeln, die in Urnen für Ja, Nein oder Enthaltung geworfen werden. Der Unterschied zu Stimmkarten ist die fehlende Personalisierung der Stimmabgabe.&amp;lt;ref&amp;gt;Carmen Thiele: &amp;#039;&amp;#039;Regeln und Verfahren&amp;#039;&amp;#039; ..., S. 498&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls ein verwandtes Thema ist der [[Wahlschein]]. Dieser wird bei [[Geheime Wahl|geheimen Abstimmungen]] verwendet, um sicherzustellen, dass jeder Wähler nur eine Stimme abgibt. Der Wahlschein ist genauso wie die Stimmkarte personalisiert. Der eigentliche Stimmzettel wird allerdings (z.&amp;amp;nbsp;B. bei einer [[Briefwahl]]) getrennt vom Wahlschein ausgewertet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Carmen Thiele: &amp;#039;&amp;#039;Regeln und Verfahren der Entscheidungsfindung innerhalb von Staaten und Staatenverbindungen: Staats- und kommunalrechtliche sowie europa- und völkerrechtliche Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;. 2008, ISBN 3-540-78994-4, S. 498 ff., [http://books.google.de/books?id=yWJczKLVK6YC&amp;amp;pg=PA498&amp;amp;dq=Stimmkarte&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dYeyUMPuHtKQ4gTU4IHYBw&amp;amp;ved=0CFMQ6AEwCQ#v=onepage&amp;amp;q=Stimmkarte&amp;amp;f=false books.google.de]&lt;br /&gt;
* Günter Henn: &amp;#039;&amp;#039;Henn/Frodermann/Jannott, Handbuch des Aktienrechts&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage, 2009, ISBN 3-8114-4021-7, S. 498 ff. [http://books.google.de/books?id=Uzu6kmLjKX0C&amp;amp;pg=PA499&amp;amp;dq=Stimmkarte&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=dYeyUMPuHtKQ4gTU4IHYBw&amp;amp;ved=0CDgQ6AEwAA#v=onepage&amp;amp;q=Stimmkarte&amp;amp;f=false books.google.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Bundestag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stimmabgabe bei Abstimmungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stimmabgabe bei Wahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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