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	<title>Stimmensplitting - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T15:36:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stimmensplitting&amp;diff=299903&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-38094-85: Stil</title>
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		<updated>2026-01-24T10:30:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundestagswahl2005 stimmzettel valid 1.jpg|thumb|Stimmensplitting auf einem Stimmzettel für die [[Bundestagswahl 2005]]]]&lt;br /&gt;
Von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stimmensplitting&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; spricht man unter einem Zweistimmenwahlrecht, wenn ein [[Wahlrecht|Wähler]] seine [[Personenstimme]] (Erststimme) einem Kandidaten gibt, der nicht für die mit der [[Parteienstimme]] (Zweitstimme) gewählte [[politische Partei|Partei]] antritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[personalisiertes Verhältniswahlrecht|personalisierten Verhältniswahlrecht]] können Wähler auf diese Weise Einfluss auf die personelle Vertretung einer Partei ausüben, die sie nicht gewählt haben. Auf die Verteilung der Sitze auf die Parteien hat das Stimmensplitting keine Auswirkungen, solange weder [[Überhangmandat]]e auftreten noch Bewerber gewählt werden, die nicht für eine Partei antreten, die die [[Sperrklausel]] überwindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhänger von Parteien mit aussichtsreichen [[Direktkandidat]]en haben meist kein Interesse an einem Stimmensplitting, da sie in der Regel eine lokale Vertretung ihres [[Wahlkreis]]es der Alternative, nämlich einem unbekannten [[Listenkandidat]]en (falls der Direktkandidat nicht selbst auf der [[Wahlliste|Liste]] gut abgesichert ist), vorziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stimmensplitting bei der Wahl zum Deutschen Bundestag ==&lt;br /&gt;
Bei der [[Bundestagswahl 2005]] haben laut der repräsentativen Wahlstatistik&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_05/veroeffentlichungen/veroeffentlichungen/aufsatzwaehlerverhaltenbeiderbw2005.pdf |wayback=20110617031053 |text=Wählerverhalten bei der Bundestagswahl 2005 nach Geschlecht und Alter |archiv-bot=2019-05-16 03:26:01 InternetArchiveBot}} (PDF; 667&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; 24,5&amp;amp;nbsp;% der Wähler ihre Stimmen gesplittet (einschließlich nur teilweise ungültiger Stimmzettel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Wählern (Zweitstimme) der [[Freie Demokratische Partei|FDP]] waren es 71,0&amp;amp;nbsp;%; bei den [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]] 65,3&amp;amp;nbsp;%. Bei der [[Die Linke|Linken]], die im [[neue Bundesländer|Osten]] etliche Direktkandidaten mit gewissen Erfolgschancen gehabt hat, waren es nur noch 27,9&amp;amp;nbsp;%; bei der [[SPD]] 13,3&amp;amp;nbsp;%. Die wenigsten Splitter waren bei [[CDU]] (9,3&amp;amp;nbsp;%) bzw. [[CSU]] (8,2&amp;amp;nbsp;%) zu verzeichnen, die in praktisch jedem Wahlkreis gewisse Chancen gehabt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Wählern sonstiger Parteien haben 50,9&amp;amp;nbsp;% keinen Direktkandidaten einer (möglicherweise anderen) sonstigen Partei gewählt, wobei aber auch berücksichtigt werden muss, dass die kleineren Parteien häufig gar keinen Direktkandidaten aufgestellt haben. Von den Wählern mit ungültiger Zweitstimme (was nicht abgegebene Zweitstimmen einschließt) haben 27,7&amp;amp;nbsp;% eine gültige Erststimme abgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In absoluten Zahlen gab etwa die Hälfte der Stimmensplitter ihre Zweitstimmen für FDP oder Grüne ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anteil der Stimmensplitter ist gegenüber früheren Bundestagswahlen deutlich gestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbewerber ==&lt;br /&gt;
Wer seine Erststimme einem [[Einzelbewerber]] oder einem Bewerber, dessen Partei keine zugehörige [[Landesliste]] aufgestellt hat, geben will, ist zum Stimmensplitting gezwungen. Das [[Bundeswahlgesetz]] bestimmt, dass die Zweitstimme in so einem Fall nicht gezählt wird, wenn der Einzelbewerber in den Bundestag gewählt wird. Ist ein Bewerber einer Partei im Wahlkreis erfolgreich, die auch mit einer Landesliste antritt, aber an der Sperrklausel scheitert, bleiben die Zweitstimmen der Wähler dieses Bewerbers ebenfalls unberücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wahlrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abstimmungen]]&lt;/div&gt;</summary>
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