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	<title>Stilllegungsabfall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:53:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stilllegungsabfall&amp;diff=231654&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst</title>
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		<updated>2023-11-17T10:56:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stilllegungsabfälle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden allgemein die [[Abfall|Abfälle]] bezeichnet, die bei der [[Stilllegung]] bzw. dem Abriss einer technischen Einrichtung anfallen. Meist wird dieser Begriff jedoch in der Kerntechnik, und zwar im Zusammenhang mit dem [[Rückbau]] von [[Kernkraftwerk]]en verwendet. In diesem Falle versteht man darunter normalerweise die bei diesen Tätigkeiten anfallenden [[Radioaktiver Abfall|radioaktiven Abfälle]], die letztendlich in ein [[Endlager (Kerntechnik)|Endlager]] verbracht werden müssen. Im weiteren Sinne gehören jedoch auch solche Abfälle dazu, die aufgrund ihres geringen Aktivitätsgehalts wiederverwendet oder auf konventionelle Weise beseitigt werden können, zum Beispiel [[Bauschutt]]. Nicht zu den Stilllegungsabfällen werden die abgebrannten [[Brennelement]]e gezählt, die vor Beginn der Abrissarbeiten aus dem [[Kernreaktor|Reaktor]] entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Endlagerplanungen wurden von den Kraftwerksbetreibern Untersuchungen zum Abfallaufkommen bei der Stilllegung durchgeführt. Dabei wurden modellhaft zwei Referenzkonzepte ([[Druckwasserreaktor]] mit einer [[Elektrische Leistung|elektrischen Leistung]] von 1200 [[Watt (Einheit)|MW]], [[Siedewasserreaktor]] mit einer Leistung von 800 MW) betrachtet. Der [[Kontrollbereich]] des Referenz-Druckwasserreaktors hat eine Gesamtmasse von etwa 156.000 t. Die Gebäudestrukturen, die den größten Teil dieser Masse ausmachen, können konventionell abgerissen werden. Lediglich etwa 600 t Rückstände aus der Reinigung (Dekontamination) der Oberflächen müssen endgelagert werden. Die metallischen Anlagenteile und Einbauten werden überwiegend eingeschmolzen und wiederverwertet. Etwa 3000 t müssen als radioaktiver Abfall entsorgt werden. Hinzu kommen noch 500 t radioaktiver Abfälle aus dem Stilllegungsbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt müssen von der Gesamtmasse eines Kernkraftwerks nur etwa 2 bis 3 % als radioaktiver Abfall in ein Endlager gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*D. Mertin, W. Hortmann: Stilllegungskonzept für die Kernkraftwerke der deutschen EVU (atw, November 2001)&lt;br /&gt;
*N. Eickelpasch et al.: Die Stilllegung kerntechnischer Anlagen in der Praxis (atw, Mai 1999)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radioaktiver Abfall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abfall]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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