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	<title>Stilleking - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stilleking&amp;diff=329016&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-22T13:11:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert das Naturschutzgebiet Stilleking; die militärische Einrichtung wird unter [[Sondermunitionslager Stilleking]] erläutert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie = IV&lt;br /&gt;
| Name = Naturschutzgebiet Stilleking&lt;br /&gt;
| Bild = Stilleking-20.05.09 8.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Grünlandbereich im NSG Stilleking (2009)&lt;br /&gt;
| Lage =[[Lüdenscheid]], [[Märkischer Kreis]], [[Nordrhein-Westfalen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
| Fläche = 1.529&lt;br /&gt;
| Kennung = MK-043&lt;br /&gt;
| WDPA-ID = 344783&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000 = DE-4811-301&lt;br /&gt;
| Fläche-FFH = 1.5254&lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad = 51/11/10.91/N&lt;br /&gt;
| Längengrad = 7/38/8.72/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe-Min = 345&lt;br /&gt;
| Höhe-Max = 431 m{{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel = &lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum = 1994&lt;br /&gt;
| Planung = [[Landschaftsplan]] Lüdenscheid&lt;br /&gt;
| Verwaltung = [[Untere Landschaftsbehörde]] des [[Märkischer Kreis|Märkischen Kreises]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stilleking&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (NSG-Kennung MK-043) liegt am südlichen Rand der nordrhein-westfälischen Stadt [[Lüdenscheid]]. Es ist etwa 152,9 [[Hektar]] groß und wurde 1994 vom [[Kreistag]] des Märkischen Kreises mit dem [[Landschaftsplan]] &amp;#039;&amp;#039;Nr. 3 Lüdenscheid&amp;#039;&amp;#039; als Naturschutzgebiet ausgewiesen, damals unter der NSG-Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Truppenübungsplatz Stilleking und Hemecketal&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP%20Luedenscheid_Text.pdf |titel=Landschaftsplan Nr. 3 „Lüdenscheid“ – Textliche Darstellungen und Festsetzungen |hrsg=Märkischer Kreis |datum=1994-05 |zugriff=2016-12-30 |format=PDF |kommentar=darin Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;2.1.4 NSG Truppenübungsplatz Stilleking und Hemecketal&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der ersten Änderung des Landschaftsplans 2005 ging die Umbenennung des Naturschutzgebiets in &amp;#039;&amp;#039;Stilleking&amp;#039;&amp;#039; einher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://legaldocs.naturschutzinformationen.nrw.de/legaldocs/LP%20Luedenscheid_Text%201.Aenderung.pdf |titel=1. Änderung Landschaftsplan Nr. 3 „Lüdenscheid“ – Textliche Darstellungen und Festsetzungen |hrsg=Märkischer Kreis |datum=2005-11-04 |zugriff=2016-12-30 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 2005 ist die Fläche mit nahezu identischem Flächenzuschnitt auch als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebiet]] DE-4811-301 &amp;#039;&amp;#039;Ehemaliger Truppenübungsplatz Stilleking und Hemecketal&amp;#039;&amp;#039; ausgewiesen, wodurch sie Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes [[Natura 2000]] ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Natura2000-NRW|DE-4811-301}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Stilleking&amp;#039;&amp;#039; geht auf eine alte Hoflage im Osten knapp außerhalb des Naturschutzgebiets zurück. Dort steht an einem Weg entlang der NSG-Grenze ein markanter Baum, die sogenannte [[Lehngericht]]s&amp;amp;shy;linde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.natur-erleben-nrw.de/natura-2000/regionen-und-gebiete-in-nrw/details/ehemaliger-truppenuebungsplatz-stilleking-und-hemecketal/ |titel=Ehemaliger Truppenübungsplatz Stilleking und Hemecketal |werk=Natur erleben NRW |zugriff=2016-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Areal wurde von den 1930er Jahren bis 1992 als [[Truppenübungsplatz]] genutzt; auch [[Panzer]] übten auf dem Gelände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NRW-Stiftung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=205 |titel=Naturschutzgebiet Stilleking: Areal für den Auerochsen |hrsg=NRW-Stiftung Natur-Heimat-Kultur |zugriff=2016-12-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170101161530/http://www.nrw-stiftung.de/projekte/projekt.php?pid=205 |archiv-datum=2017-01-01 |offline=ja |archiv-bot=2024-05-17 17:05:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebietsbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Im NSG Stilleking sind im Naturraum [[Märkisches Oberland]] sehr selten gewordene [[Habitat|Lebensräume]], u.&amp;amp;nbsp;a. größere [[Heide (Landschaft)|Heideflächen]] unter Schutz gestellt. Besonders kennzeichnend für den Naturraum sind neben [[Offenland]]bereichen kleinere [[Rotbuchenwald|Buchenwälder]] und bachbegleitende [[Erlenwald|Erlenwälder]]. Der ehemalige Truppenübungsplatz bildet ein ausgedehntes nährstoffarmes Areal und besteht im Wesentlichen aus großflächigen, hügeligen Magergrünlandkomplexen, welche durch Waldflächen, Gehölzstreifen und Baumgruppen in Einzelflächen mit teilweise mehr als 500 m Durchmesser aufgeteilt werden. Die Spanne der [[Grünland]]flächen reicht von trocken bis stau- und sickerfeucht. Daneben sind kleinflächig Fragmente von Borstgrasrasen, Zwergstrauchheiden und Silikattrockenrasen vorhanden. Infolge Nutzungsaufgabe sind nahezu alle Magergrünlandbiotope mehr oder weniger verbracht, stellenweise sind artenarme Stadien von acidophilen Saumgesellschaften entstanden. 2003 wurde jedoch der größte Teil der Flächen als extensive Rinderweide abgezäunt. Der Rest der Flächen wird mit Schafen beweidet. Neben naturnah mäandrierenden Bachläufen sind einige stehende Kleingewässer zu finden. Einen ausgedehnten staufeuchten Bereich mit einigen flachen Kleingewässern bildet das hochgelegene Quellgebiet des Grünen Siepens. Feuchtweiden und bachbegleitende Hochstaudenfluren kennzeichnen das im Osten anschließende Hemecketal sowie das westlich noch angeschnittene Schibbecke-Tal. Bei den Waldtypen des Gebiets überwiegen Hainsimsen-Buchenwald und Fichtenforste. In den teils siepenartigen Bachtälchen stockt auch Erlen-Eschen-Auwald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das NSG bietet mehreren selten gewordenen [[Art (Biologie)|Tier- und Pflanzenarten]] einen geeigneten Lebensraum. In den [[Beweidungsprojekt|beweideten]] Bereichen brüten Vogelarten des Offenlandes wie [[Neuntöter]] und [[Wiesenpieper]]. Als seltene Pflanzenarten finden sich [[Quendelblättriges Kreuzblümchen]] und [[Behaarter Ginster]] im Offenland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NRW-Stiftung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweidungsprojekt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heckrinder auf Stilleking.JPG|mini|Eine Heckrinderherde lebt ganzjährig auf der [[Weide (Grünland)#Wilde Weide|„Wilden Weide“]] des Stilleking-Gebietes]]&lt;br /&gt;
Um die Heide- und Magergrünlandflächen zu erhalten, wurde im Frühjahr 2002 ein [[Beweidungsprojekt]] mit [[Heckrind]]ern begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NRW-Stiftung&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. {{Internetquelle |autor=Michael Bußmann, Klaus Kraatz |url=https://www.lanuv.nrw.de/uploads/tx_commercedownloads/50005.pdf |titel=Erhaltung und Pflege von Heiden, Borstgrasrasen und Magerweiden am Stilleking |werk=[[Natur in NRW]], Nr. 1/2008 |seiten=32 |zugriff=2016-12-30 |format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei wurde auch ein Netz mehrerer Rundwege durch das Areal angelegt. Die Besucher erhalten auf diesen Wegen viele Informationen über die verschiedenen natürlichen Sehenswürdigkeiten. Sie leben auf einem rund 60 Hektar großen, eingezäunten Areal, das [[Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege|NRW-Stiftung]], Stadt Lüdenscheid und Förderverein Naturschutz Märkischer Kreis gemeinsam gekauft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die NRW-Stiftung besitzt seit 2005 insgesamt 89,02 ha ha Land im NSG, welche vom [[Naturschutzzentrum Märkischer Kreis]] betreut werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht 2019.&amp;#039;&amp;#039; Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, Düsseldorf 2019, S. 61&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzzweck ==&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet wurde zur Erhaltung und Entwicklung dieser extensiven Grünlandfläche und als Lebensraum seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten ausgewiesen. Wie bei anderen Naturschutzgebieten in Deutschland wurde in der Schutzausweisung darauf hingewiesen, dass das Gebiet „wegen der landschaftlichen Schönheit und Einzigartigkeit“ zum Naturschutzgebiet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete im Märkischen Kreis]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der FFH-Gebiete in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Bußmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Naturschutzgebiete im Märkischen Kreis.&amp;#039;&amp;#039; Märkischer Kreis, Lüdenscheid 2009, ISBN 978-3-00-029177-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Stilleking}}&lt;br /&gt;
* {{NSG-NRW|MK-043|MK-043 Stilleking}}&lt;br /&gt;
* [http://www.naturschaetze-suedwestfalens.de/Gebiete/Maerkischer-Kreis/31-Stilleking Stilleking auf der Seite Naturschätze Südwestfalens]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Lüdenscheid}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet in Lüdenscheid]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1994|Stilleking]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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