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	<title>Stille Feiung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T20:05:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stille_Feiung&amp;diff=575244&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Muck am 24. Oktober 2025 um 12:26 Uhr</title>
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		<updated>2025-10-24T12:26:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;stille Feiung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;stumme Feiung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;stille Durchseuchung&amp;#039;&amp;#039; oder  &amp;#039;&amp;#039;stumme Durchseuchung&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet man in der [[Infektionsepidemiologie]] den unbemerkt entstandenen Immunschutz nach einem symptomlosen Verlauf einer [[Infektion]] (klinisch [[Infektion#Symptomauffälligkeit bzw. Abwehrkraft des Organismus|inapparente Infektion]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Robert Koch-Institut]] (Hrsg.), Wolfgang Kiehl: [https://www.rki.de/DE/Content/Service/Publikationen/Fachwoerterbuch_Infektionsschutz.pdf?__blob=publicationFile &amp;#039;&amp;#039;Infektionsschutz und Infektionsepidemiologie. Fachwörter – Definitionen – Interpretationen.&amp;#039;&amp;#039;] , Berlin 2015, ISBN 978-3-89606-258-1, S.&amp;amp;nbsp;122 f., Stichwort: &amp;#039;&amp;#039;Stille Feiung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;H. Hahn, D. Falke, S. H. E. Kaufmann, U. Ulimann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg 2005, ISBN 3-540-21971-4, S. 467; Abschnitt 3.5 &amp;#039;&amp;#039;Lebendimpfstoffe.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Feiung |Hrsg= |Sammelwerk=Brockhaus Enzyklopädie |Band=6 |Nummer= |Auflage=17. |Verlag= |Ort=Wiesbaden |Datum=1968 |ISBN= |Seiten=121}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da eine „Durchfeiung“ der Bevölkerung die Folge einer latenten [[Durchseuchung]] ist, wird die „stille Feiung“ auch als &amp;#039;&amp;#039;stille Durchseuchung&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die epidemische Bedeutung der latenten Durchseuchung bei verschiedenen Erkrankungen unterscheidet sich stark. Während einige [[Pathogen|Krankheitserreger]] (z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Masernvirus]]) kaum inapparente Infektionen hervorrufen, wird bei anderen eine hohe Durchseuchung der Allgemeinbevölkerung zu einem hohen Anteil durch stille Feiung und nur zu einem geringen Anteil durch [[Manifest (Medizin)|manifeste]] Erkrankungen erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im weiteren Sinne entspricht auch der durch eine stille Feiung erreichte Immunschutz einer [[Immunität (Medizin)|Immunisierung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kiehl: &amp;#039;&amp;#039;Infektionsschutz und Infektionsepidemiologie. Fachwörter – Definitionen – Interpretationen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2015, S.&amp;amp;nbsp;56 f., Stichwort: &amp;#039;&amp;#039;Immunisierung&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser, auf natürlichem Weg, erworbenen Immunität durch Erkrankung steht die absichtlich herbeigeführte Immunität (beispielsweise durch [[Impfung]]) gegenüber.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kiehl: &amp;#039;&amp;#039;Infektionsschutz und Infektionsepidemiologie. Fachwörter – Definitionen – Interpretationen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2015, S.&amp;amp;nbsp;12 f., Stichwort:  &amp;#039;&amp;#039;Anfälligkeit (im infektiologischen Sinn)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die durch die stille Feiung auf natürlichem Weg erworbene Immunität wird auch als &amp;#039;&amp;#039;stumme Immunität&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das [[Substantiv]] &amp;#039;&amp;#039;Feiung&amp;#039;&amp;#039; ist aus dem transitiven [[Verb]] &amp;#039;&amp;#039;feien&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet, was so viel wie „schützen“ bedeutet (gegen etwas gefeit sein). Es stammt vom [[Mittelhochdeutsch|mhd.]] Wort &amp;#039;&amp;#039;Fei(e)&amp;#039;&amp;#039; für eine „[[Fee]]“, eine Schicksalsgöttin; &amp;#039;&amp;#039;Feiung&amp;#039;&amp;#039; bedeutet also ursprünglich „schicksalsgegebener Schutz“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzeichen ==&lt;br /&gt;
In der [[Immunologie]] besagt dieser Ausdruck, dass ein [[Organismus]] beziehungsweise eine Person gegen die Erreger einer [[Infektionskrankheit]] nach einer stummen – auch inapparent oder asymptomatisch genannten – Infektion [[Immunität (Medizin)|immun]] wird. Dabei werden die Erreger im Körper durch das [[Immunsystem]] vollständig abgetötet, ohne dass bei dieser Person vorher jemals eine Immunisierung gegen diesen Erregertyp stattgefunden hat und irgendwelche Krankheitsanzeichen nach der erfolgten Infektion zu beobachten sind. Nach einer stillen Feiung kann diese Person genau wie nach einer [[Impfung]] bei einer erneuten Infektion mit demselben Erregertyp auch nicht mehr erkranken, da schützende [[Antikörper]] aus der stummen Auseinandersetzung zwischen Erreger und [[Wirt (Biologie)|Wirt]] zurückgeblieben sind. Eine derartig laut- bzw. anzeichenlose Immunisierung wird von der betreffenden Person in der Regel nicht wahrgenommen. Eventuell kann dabei jedoch eine leichte Unpässlichkeit, Abgeschlagenheit oder Müdigkeit auftreten, denen jeweils kein Krankheitswert zugeschrieben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Oftmals findet beim Menschen eine stille Feiung bei Infektionen mit solchen Erregern statt, die schon sehr stark an den Menschen als ihren [[Reservoirwirt]] angepasst sind. Demzufolge hat allein bei derartig angepassten Erregern ein gesundes und abwehrstarkes Immunsystem die Chance, diese Erreger erfolgreich zu bekämpfen und den Organismus vor weiteren Infektionen desselben Erregers zu schützen, ohne dass dabei die betroffene Person irgendwelche Krankheitszeichen entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roland Gädeke: &amp;#039;&amp;#039;Die Inapparente Virusinfektion und ihre Bedeutung für die Klinik.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin / Göttingen / Heidelberg 1957, ISBN 3-540-02142-6, Abschnitt II: &amp;#039;&amp;#039;Beispiele für das Vorliegen inapparenter Virus-und Rickettsieninfektionen.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;19ff. ([https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2F978-3-642-86285-4_2.pdf Volltext als PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immunologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Muck</name></author>
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