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	<title>Stille - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T13:30:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Stille&amp;diff=609388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-11-15T16:54:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Pictogramm silence.svg|mini|Piktogramm für Stille]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lake mapourika NZ.jpeg|mini|Der stille &amp;#039;&amp;#039;Mapourika Lake&amp;#039;&amp;#039; in [[Neuseeland]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stille&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;stilli:&amp;#039;&amp;#039; ohne Bewegung, ruhig, ohne Geräusch) bezeichnet in der deutschen Sprache die empfundene Lautlosigkeit, Abwesenheit jeglichen Geräusches, aber auch Bewegungslosigkeit. Ihre umgangssprachliche Steigerung ist die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Totenstille.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Gegenbegriffe sind [[Geräusch]], [[Lärm]] und Ähnliches. Stille ist bedeutungsverwandt, aber zu unterscheiden vom [[Schweigen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Wort „Stille“ ist das Verb „[[stillen]]“ abgeleitet, da der Säugling beim Trinken ruhig wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung der Stille auf den Menschen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Napoli s Chiara affreschi chiostro - il silenzio 1040870.JPG|mini|Allegorie der Stille im Kreuzgang des Klosters [[Basilika Santa Chiara (Neapel)|Santa Chiara]] in [[Neapel]]]]&lt;br /&gt;
Völlige Stille ohne jede [[Reflexion (Physik)#Reflexion in der Akustik|Reflexion]], wie sie etwa in einer [[Camera silens]] herrscht, wird vor allem wegen der damit fehlenden akustischen Orientierung im Raum als unangenehm und beängstigend empfunden, länger anhaltend führt sie zu einer sensorischen [[Deprivation]], wobei es aus Mangel an Außenreizen zu Halluzinationen und zu Denkstörungen kommen kann. Dies wird sogar bei Verhören, Folterungen ([[Weiße Folter]]) und zur Gehirnwäsche eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille im Sinne von ruhiger Umgebung kann wegen der Abwesenheit von störenden Geräuschen beruhigend wirken, die Konzentration auf eine Tätigkeit, die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden steigern sowie religiöse Empfindungen unterstützen. Der Mensch ist Geräuschen ausgeliefert, er agiert in seiner [[Geräuschkulisse]]. Der [[Hörsinn]] ist für den Menschen nicht bewusst beeinflussbar oder abschaltbar, an Lärm kann man sich nicht gewöhnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.verkehrsclub.ch/de/unsere-themen/umwelt-klima/laerm.html | wayback=20110425060832 | text=Verkehrsclub Schweiz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Stille ist eine Rahmenbedingung für vielerlei Tätigkeiten oder [[Bewusstsein]]s&amp;amp;shy;zustände:&lt;br /&gt;
# Tätigkeiten, die vorwiegend auf den Hörsinn aufbauen, benötigen häufig Stille, obwohl sie selbst die Stille stören: [[Musik|Musizieren]], [[Telefon]]ieren usw.&lt;br /&gt;
# Stille ist auch eine Voraussetzung für die [[Konzentration (Psychologie)|Konzentration]] des menschlichen [[Gehirn]]s bei intensiven Denkprozessen. Pädagogen gehen davon aus, dass die Stille dem [[Lernen|Lernprozess]] förderlicher als ablenkende Geräusche ist.&lt;br /&gt;
# Ebenso wird in [[Bibliothek]]en Stille geboten, um die Konzentration auf das [[Lesen]] nicht zu stören.&lt;br /&gt;
# Stille ist eine Rahmenbedingung für [[Entspannungsverfahren|Entspannungszustände]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[autogenes Training]]). Geräuschkulissen stören die Entspannung, Besinnung und Beschaulichkeit ([[Kontemplation]]). Stille spielt deshalb eine wichtige Rolle in [[Religion]] und [[Meditation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stille kann die Vorahnung auf ein nahendes (negatives) Ereignis („die Ruhe vor dem Sturm“) symbolisieren oder die Auseinandersetzung mit der Möglichkeit des eigenen [[Tod]]es. Die bewusst eingesetzte Stille in [[Theater|Bühnenstücken]], [[Film|Spielfilmen]] oder als [[Rhetorik|rhetorisches]] Element beim Vortrag von Reden oder Gedichten dient der [[Dramaturgie|dramaturgischen]] Erhöhung der Spannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Marketing]] sagt der Stille eine konsumhemmende Wirkung nach. Um den [[Konsum]] zu motivieren, wird deshalb in Verkaufsräumen Stille oft mit [[Hintergrundmusik]] überdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Literatur|Literarisch]] umschrieb man besonders lautlose Situationen mit „Grabesstille“ oder „Totenstille“ (nicht zu verwechseln mit dem juristischen Begriff der [[Störung der Totenruhe|Totenruhe]]), da man verschiedene sehr geräuscharme Momente mit der Atmosphäre eines menschenleeren [[Friedhof]]s oder einer [[Gruft]] in Verbindung brachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung der Stille in der Religion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:US Army 51759 Soldiers bow their heads during a moment of silence before going on a commemorative march on Forward Operating Base Warrior, Kirkuk, Iraq, Sept. 11. The march gave Soldiers the opportunity to reflect.jpg|mini|Soldaten verneigen sich während einer Schweigeminute in [[Kirkuk]]. Der Marsch gab den Soldaten die Gelegenheit, über die Tragödie nachzudenken, die sich acht Jahre zuvor ereignet hatte.]]&lt;br /&gt;
In vielen Religionen, beispielsweise im [[Buddhismus]] und im [[Daoismus]], wird der Stille eine große Bedeutung beigemessen, vor allem, wenn sich der [[Priester]] oder die Gläubigen konzentrieren müssen, etwa beim stillen [[Gebet]] und der [[Meditation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Liturgie]] der [[Katholische Kirche|katholischen Kirche]] spielt die Stille nach der [[Liturgiereform]] infolge des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] als eigenes Element eine Rolle, etwa vor dem Schuldbekenntnis, nach den Lesungen und der Predigt, bei der Gabenbereitung und nach der [[Kommunion]]. In den [[Große Fürbitten|Großen Fürbitten]] beten die Gläubigen für die Ruhe im eigenen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Pietismus]] des 18. Jahrhunderts wurde die Stille als ein [[Mystik|mystisches]] Element der [[Frömmigkeit]] entdeckt. In Anknüpfung an [[Martin Luther|Luthers]] Übersetzung „&amp;#039;&amp;#039;Vnd suchen falsche Sachen widder die stillen jm Lande&amp;#039;&amp;#039;“ {{Bibel|Ps|35|20|LUT}} zog man sich bewusst und durchaus vernehmlich artikuliert aus der herrschenden Gegenwartskultur „in den stillen Winkel“ zurück. Die als „Stille im Lande“ bekannten Pietisten fanden ihre Basis in der 1780 gegründeten [[Christentumsgesellschaft]]. Die heute geläufigen Begriffe [[Andacht]]s&amp;amp;shy;stille oder Gebetsstille stammen aus dieser Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anachoret]]en machten sich die Wirkung von Stille zunutze, um sich auf große spirituelle Zusammenhänge konzentrieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Quäker]] halten seit der Mitte des 17. Jahrhunderts ihren Gottesdienst in Form einer stillen Andacht, die in der Regel ohne Lieder, Lesungen und Predigten verläuft. Abseits von der Unruhe des Alltags versuchen die Anwesenden, sich der Führung des Geistes anzuvertrauen. Im gemeinsamen aufmerksamen Warten in der Stille werden sie innerlich ruhig, erkennen, was für sie den Sinn des Lebens ausmacht und erfahren Freude und Staunen über die Schöpfung. In der Stille kommen sie dazu, sich so zu akzeptieren, wie sie sind, und sich von Furcht, Ängsten, emotionaler Unordnung und Selbstsucht zu befreien. Sofern sie sich innerlich dazu gedrängt fühlen, lassen Einzelne aus dem Schweigen heraus die Übrigen Anteil nehmen an dem, was sie bewegt. Die Stille dauert in der Regel eine Stunde. In ihr geben Brautpaare ihr Treue-Gelöbnis, werden neugeborene Kinder der Obhut der Gruppe empfohlen und wird der Verstorbenen gedacht. In Afrika, Nord- und Südamerika haben sich daneben andere Andachtsformen mit liturgischen Elementen wie gemeinsam gesprochenen Gebeten entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Glossar in „Laßt euer Leben sprechen - Quäker-Friedenszeugnisse in unserer Zeit.“ Bad Pyrmont 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „In aller Stille“ ===&lt;br /&gt;
Die Formulierung „in aller Stille“ bei [[Bestattung]]en (auch „ohne Sang und Klang“) drückte ursprünglich aus, dass eine aufwändige Bestattungsfeier mit begleitendem [[Totengeläut]] und [[Geistliches Lied|Kirchengesang]] nicht erfolgte, etwa weil man diese Leistungen nicht zu bezahlen vermochte, oder der zu Bestattende keinen Rechtsanspruch darauf hatte. Gegenwärtig wird damit eine weniger aufwändige Bestattung im kleinen Kreis bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abwandlungen beziehungsweise künstlerische Aufnahme erfuhr die Formulierung etwa in&lt;br /&gt;
* [[In aller Stille (Album)]], Albumtitel&lt;br /&gt;
* [[In aller Stille (Film)]], Fernsehfilm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stille als Thema in der Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:La Discrétion 1820s.jpg|mini|Geste für Stille. La Discrétion, ein Porträt von Pauline Appert von [[Claude Marie Dubufe|Claude-Marie Dubufe]]]]&lt;br /&gt;
Die Seltenheit der Lautlosigkeit in der Natur hat sie zum Thema zahlreicher unterschiedlicher Interpretationen gemacht, etwa in [[Eva Strittmatter]]s Gedichtband &amp;#039;&amp;#039;Ich mach ein Lied aus Stille&amp;#039;&amp;#039; (1973) oder in [[Johann Wolfgang von Goethe]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Wandrers Nachtlied]]&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Über allen Gipfeln&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ist Ruh,&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;In allen Wipfeln&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Spürest du&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Kaum einen Hauch;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Die Vögelein schweigen im Walde.&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Warte nur, balde&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ruhest du auch.&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Formen der Stille – differenziert nach Ort oder Zeit des Auftretens – wurden zum Gegenstand der [[Lyrik]]:&lt;br /&gt;
* Bergesstille (Goethe: &amp;#039;&amp;#039;Wandrers Nachtlied&amp;#039;&amp;#039;);&lt;br /&gt;
* Meeresstille ([[Joseph von Eichendorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Meeresstille&amp;#039;&amp;#039;);&lt;br /&gt;
* [[Windstille]] ([[Arnfrid Astel]]: „&amp;#039;&amp;#039;WINDstille | in der Mittagshitze. | Das Zittergras | zittert nicht | vor seinem Schatten.&amp;#039;&amp;#039;“);&lt;br /&gt;
* Winterstille ([[Friedrich Hebbel]]: &amp;#039;&amp;#039;Winter-Landschaft&amp;#039;&amp;#039;: „&amp;#039;&amp;#039;Unendlich dehnt sie sich, die weisse Fläche, | bis auf den letzten Hauch von Leben leer; | die muntern Pulse stocken längst, die Bäche, | es regt sich selbst der kalte Wind nicht mehr.&amp;#039;&amp;#039;“), auch im Sinn von [[Vegetationsruhe]] gebraucht.&lt;br /&gt;
Besonders die Tageszeiten werden als spezifische Stille-Arten beschrieben:&lt;br /&gt;
* Morgenstille ([[Korea]] wurde poetisch oft „Land der Morgenstille“ genannt);&lt;br /&gt;
* Mittagsstille ([[Theodor Storm]]: &amp;#039;&amp;#039;Abseits&amp;#039;&amp;#039;: „&amp;#039;&amp;#039;Es ist so still; die Heide liegt | Im warmen Mittagssonnenstrahle&amp;#039;&amp;#039;“ – siehe auch den „[[Pan (Mythologie)#Allgemeines|panischen]] Schrecken“);&lt;br /&gt;
* Abendstille ([[Fritz Jöde]]: &amp;#039;&amp;#039;Abendstille überall&amp;#039;&amp;#039;; [[Hermann Hersch]]: „&amp;#039;&amp;#039;Rings Stille herrscht, es schweigt der Wald, Vollendet ist des Tages Lauf&amp;#039;&amp;#039;“);&lt;br /&gt;
* Nachtstille ([[Friedrich Gottlieb Klopstock]]: &amp;#039;&amp;#039;Die frühen Gräber&amp;#039;&amp;#039;: „&amp;#039;&amp;#039;Willkommen, o silberner Mond, | Schöner, stiller Gefährt’ der Nacht!&amp;#039;&amp;#039;“, [[Robert Eduard Prutz|Robert Prutz]]: &amp;#039;&amp;#039;Nachtstille&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Friedrich Nietzsche]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Also sprach Zarathustra]]&amp;#039;&amp;#039; wird die Stille mehrfach zum Thema: &amp;#039;&amp;#039;Die größten Ereignisse – das sind nicht unsre lautesten, sondern unsre stillsten Stunden&amp;#039;&amp;#039; (Tl. 2, Kap. &amp;#039;&amp;#039;Von großen Ereignissen&amp;#039;&amp;#039;); und: &amp;#039;&amp;#039;Die stillsten Worte sind es, welche den Sturm bringen. Gedanken, die mit Taubenfüßen kommen, lenken die Welt.&amp;#039;&amp;#039; (Tl.&amp;amp;nbsp;3, Kap.: &amp;#039;&amp;#039;Die stillste Stunde&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
[[Datei:Bodegón de recipientes (Zurbarán).jpg|mini|Stillleben mit verschiedenen Vasen ([[Francisco de Zurbarán]] 1636, Öl auf Leinwand)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Bildende Kunst|Bildenden Kunst]] ist ein [[Stillleben]] das Abbild eines leblosen und bewegungslosen Arrangements von Gegenständen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem in der [[Neue Musik|Neuen Musik]] hat die Beschäftigung mit der Definition von Musik auch zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Thematik der Stille geführt. Bei ihr handelt es sich um ein graduelles Phänomen, das erst im absoluten Zustand, sofern dieser mehr als eine metaphysische Vorstellung ist, mit „Lautlosigkeit“ assoziiert werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Attila Kornel: &amp;#039;&amp;#039;„Tief unter uns nur Schweigen.“ – Die Ästhetik der Stille in Udo Zimmermanns Kammeroper „Weiße Rose“,&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Die Tonkunst,&amp;#039;&amp;#039; Magazin für klassische Musik und Musikwissenschaft, Jg. 11, Nr. 3,  Juli 2017, S. 368–377.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das mit Abstand bekannteste Beispiel ist [[John Cage]]s Klavierstück [[4′33″]]. Es setzt sich aus drei [[Satz (Musikstück)|Sätzen]] zusammen, die nur aus [[Pause]]n bestehen, welche insgesamt die Länge von vier Minuten und dreiunddreißig Sekunden haben. Es finden sich zudem zahlreiche Perspektiven auf die Stille in verschiedenen Musikkulturen.&amp;lt;ref&amp;gt;Attila Kornel-Markula, &amp;#039;&amp;#039;Stille als Ambivalenz moderner chinesischer Musik&amp;#039;&amp;#039;, Münsteraner Schriften zur zeitgenössischen Musik 7, Münster 2022, ISBN 978-3-8309-4406-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Gedanken einer „Musik der Stille“ – hier wieder im übertragenen Sinne – folgte auch [[Frederic Mompou]] mit seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Musica Callada&amp;#039;&amp;#039;. Auch in anderen Bereichen der musikalischen [[Avantgarde]], im Rahmen multimedialer [[Klangkunst|Klanginstallationen- und -Performances]], insbesondere aber der [[Ambient]]-Musik, fand und findet eine Auseinandersetzung mit Stille statt. Im verwandten Genre [[lowercase]] ist ihr Einsatz essenziell. [[Dota Kehr]] schrieb ein Lied mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Stille&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.rbb-online.de/rbbkultur/radio/programm/schema/sendungen/der_tag/archiv/20231229_1600/kultur_aktuell_1745.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Marcel Marceau]] charakterisierte die [[Pantomime]] als die „Kunst der Stille“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stille im technischen Kontext ==&lt;br /&gt;
Sowohl die [[Funkstille]], die regelmäßige Unterbrechung des [[Funktechnik|Funkverkehrs]] zum Notrufempfang, als auch die [[Sendepause]], während der Fernseh- oder Hörfunksender aus technischen oder programmbedingten Gründen kein Signal aussenden, haben als [[Metapher]]n Eingang in die Alltagssprache gefunden, in der sie einerseits Gesprächs- und Kontaktvermeidung, andererseits die Erwartung eines Schweigens ausdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kankyo Tannier]]&amp;#039;&amp;#039;, Stille. Meine buddhistische Kur für ein leichteres Leben.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Ma cure de silence&amp;#039;&amp;#039;) aus dem Französischen übersetzt von Elisabeth Liebl, Arkana Verlag/Verlagsgruppe Random House, München 2018, ISBN 978-3-442-34235-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kim de Wildt: Räume der Stille. In: Michael Klöcker/Udo Tworuschka: Handbuch der Religionen 68. EL, Westarp Science Fachverlage, Hohenwarsleben 2021, ISBN 978-3-86617-501-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Verschwiegenheitspflicht]] (Stillschweigen)&lt;br /&gt;
* [[Tacet]]&lt;br /&gt;
* [[Stillgewässer]], [[Stilllegung]]&lt;br /&gt;
* [[Raum der Stille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Silence|Stille}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4057571-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4057571-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hören]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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