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	<title>Stiftskirche Maria in der Not - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:10:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-07-27T18:37:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gebäude: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stiftskirche Stoppenberg (4).JPG|mini|hochkant=1.4|Die Stiftskirche 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stiftskirche Stoppenberg (2).JPG|mini|Chorapsis 2013]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Suanhilds Kirchlein Innen 3.jpg|mini|hochkant|Innenraum in Richtung Chorapsis 2010]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stiftskirche Maria in der Not&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[1074]] geweihte Kirche und ein Kloster auf dem [[Kapitelberg (Essen)|Kapitelberg]] im [[Essen]]er Stadtteil [[Essen-Stoppenberg|Stoppenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Stiftskirche wurde von der Äbtissin [[Suanhild (Essen)|Swanhild]] gegründet und als Nikolauskapelle im Jahre 1074 von Erzbischof [[Anno II.]] geweiht. Die Kirche diente zunächst einem [[Konvent (Kirche)|Konvent]] von [[Prämonstratenser]]n und Prämonstratenserinnen, welches im 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auf dem Stiftsberg gegründet wurde. Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bestand nur noch ein Nonnenkloster, aus dem im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ein freiweltliches Frauenstift hervorging. Die Anzahl der Stiftsdamen war auf zwanzig beschränkt, denn das war die Zahl der [[Pfründe]]n, der jeder Stiftsdame aus dem grundherrschaftlichen Besitz des Stiftes zustehenden Eigentumsanteile. Im Jahre 1803, zur Zeit der [[Säkularisation]], wurde das Stift aufgehoben. Einige der Stiftsdamen aber blieben, da sie am Berg eigene Häuser besaßen. Die Stiftskirche bestand dann als Pfarrkirche bis 1907, als aufgrund der stark gewachsenen Einwohnerzahl Stoppenbergs am Fuße des Stiftsberges die [[St. Nikolaus (Stoppenberg)|Nikolauskirche]] als neue Pfarrkirche errichtet wurde. 1965 wurde an der Stiftskirche ein Nonnenkloster des Ordens der unbeschuhten [[Karmelitinnen]] von „[[Karmelitinnenkloster Essen|Maria in der Not]]“ gegründet. Ein Klostergarten und eine Hostienbäckerei werden von den Schwestern betrieben. Mit rund 17.000 [[Hostie]]n täglich werden mehrere Pfarreien beliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Das Kirchengebäude selbst, das etwa Mitte des 12. Jahrhunderts vollendet war, ist eine dreischiffige, zweijochige Pfeiler[[Basilika (Bautyp)|basilika]] aus [[Ruhrsandstein|Ruhrbruchsandstein]] in romanischem Stil mit östlichem Abschluss aus einem quadratischen Chorraum mit Halbkreisapsis. Die Kirche gehört zu den frühesten Gewölbebasiliken des [[Rheinland]]es, die Gewölbekappen wurden nach der Kriegszerstörung 1945 nicht wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein westliches Turmpaar, von dem nur der Südturm in voller Höhe erhalten ist, fasste die anfangs nur ein Halbjoch breite Westempore ein. Nachdem das Doppelkloster allein zum Prämonstratenserinnenkloster geworden war, wurde zur Aufnahme des größeren Konvents eine Erweiterung der Empore notwendig, bei der man den Kirchenraum nach Westen erweiterte. Aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammen die veränderte Dachform mit Dachreiter sowie der Windfanganbau vor dem südlichen Eingang. Auf dem Hügel herrschten schwierige Bodenverhältnisse, die ebenfalls im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gemauerte, abstützende Strebepfeiler nötig machten. Auch für den nachträglichen Einbau eines Steingewölbes waren die Bodenverhältnisse verantwortlich. Ein westlich der Kirche stehendes Kapitelhaus, in dem die meisten der Novizinnen und Stiftsdamen wohnten, wurde 1826 zum Abriss verkauft. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde die Stiftskirche schwer beschädigt und nach 1945 wiederaufgebaut. Durch bergbauliche Auswirkungen in den Jahren 1900 bis 1985 hat sich das gesamte Gelände etwa zwölf Meter gesenkt. Die schwersten Bergschäden traten auf, bevor man 1977 bergbauliche Sicherungsmaßnahmen einbaute, welche aus einem umlaufenden Stahlbetonringanker oberhalb der Außenwand und einer 1978 installierten, umschließenden Ringverankerung mit Queraussteifung in Höhe der Fundamente besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche enthält ein romanisches Taufbecken aus dem 12. Jahrhundert aus Blaustein, dessen Einzelformen auf einen Import aus dem Maasland schließen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine historische Bronzeglocke mit [[Schlagton]] e&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, einem Gewicht von 230&amp;amp;nbsp;kg, Höhe 58&amp;amp;nbsp;cm und Durchmesser 70,3&amp;amp;nbsp;cm trägt den Beginn des [[Ave Maria]] (Mariengruß) als Inschrift in [[Gotische Minuskel|gotischer Minuskel]]. Die [[Epigraphiker]]in Sonja Hermann bezeichnet die Ausführung der Inschrift als „etwas plump“ und stuft sie daher als frühe Glockeninschrift in dieser Schriftart ein, was zu einer Datierung Ende des 14. bis Mitte des 15. Jahrhunderts führt.&amp;lt;ref&amp;gt; Die Inschriften der Stadt Essen, Nr. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freiherr von der Wenge ==&lt;br /&gt;
Die Stiftskirche ist auch die Grabstätte des [[Münster]]aner Domherren [[Franz von der Wenge|Franz Ferdinand Freiherr von der Wenge]], dem Gründer der 1758 entstandenen [[St.-Antony-Hütte]] bei [[Oberhausen-Osterfeld]], mit welcher die Eisen- und Stahlindustrie im Ruhrgebiet ihren Anfang nahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste Essener Sakralbauten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Clemens Kosch: &amp;#039;&amp;#039;Die romanischen Kirchen von Essen und Werden&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stiftskirche Stoppenberg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.stiftskirche.info Stiftskirche Stoppenberg]&lt;br /&gt;
* [https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK1_Lfd_Nr_48.pdf Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen (Baudenkmal)]&lt;br /&gt;
* [https://geo.essen.de/webdaten/sta61/Denkmaeler/Foto_Htm_und_pdf/AK2_Lfd_Nr_35.pdf Auszug aus der Denkmalliste der Stadt Essen (Bodendenkmal)]&lt;br /&gt;
* {{RIK|2|10229}}&lt;br /&gt;
* {{KuLaDig|A-CW-20090608-0002|Stiftskirche Maria in der Not}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Route der Industriekultur – Themenroute 2: Industrielle Kulturlandschaft Zollverein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/28/31.44/N |EW=7/2/7.76/E |type=landmark |region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Essen|Maria in der Not]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Essen|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maria-in-der-Not-Kirche|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Route der Industriekultur (Essen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Romanik in Nordrhein-Westfalen|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basilika (Bautyp)|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterkirche in Deutschland|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Romanische Kirche|Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa|Essen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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